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  1. #1
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    Standard Hybrid-Technik im Reisemobil

    Auf dem Caravan-Salon hat Hymer das erste fahrtüchtige Reisemobil mit Hybrid-Technik vorgestellt. Ein deutlicher Aufpreis und Mehrgewicht stehen der besseren Umweltverträglichkeit entgegen. Was halten Sie von dieser neuen Technik im Reisemobil – Sinn oder Unsinn? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

  2. #2
    Stammgast   Avatar von wolf2
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    Standard AW: Hybrid-Technik im Reisemobil

    Hallo Herr Lachenmaier,
    ich bin der Meinung, dass Hymer hier nur Präsenz zeigen will.
    Bei der heutigen Reichweite der am Markt verfügbaren Akku´s ist es doch völlig illusorisch gerade bei einem Reisemobil welches im Normalfall nicht im Kurzstreckenverkehr eingesetzt wird, auf diese Art und Weise umweltfreundlich unterwegs zu sein.
    Da sollte man lieber das Mehrgewicht einsparen und die vielen umweltschädlichen Prozesse von der Herstellung der Akku´s bis hin zu deren Verschrottung einsparen, dann hat man mehr für die Umwelt getan!!!
    Grüsse aus dem schönen Saarland
    Wolfgang

    Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen.
    Ernest Hemingway


  3. #3
    Ist öfter hier   Avatar von die_horlis
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    Standard AW: Hybrid-Technik im Reisemobil

    Da kann man Wolfgang nur voll zustimmen.
    Da steht die Relation zu Kosten, Nutzen und Belastung der Umwelt in keinem Verhältnis.

    LG Peter
    LG von Peter. . . . . . . . . der mit der Buschtrommel sendet
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  4. #4
    dojojo
    Gast

    Standard AW: Hybrid-Technik im Reisemobil

    Hallo

    Ich finde, diese Technik - Hybrid - Elektro - das hängt hauptsächlich von der Entwicklung besserer Akkus ab. Die müssen bei gleicher Leistung leichter werden.

  5. #5
    RJung
    Gast

    Standard AW: Hybrid-Technik im Reisemobil

    Die große PR-Aktion um die Hybridtechnik ist reine Augenwischerei. Hybridfahrzeuge haben genau einen Nutzwert: Sie können auf Kurzstrecken abgasfrei fahren und können dadurch mithelfen, die Abgaskonzentration in Ballungsräumen zu verringern.
    Aber: Hybridfahrzeuge verbrauchen nicht weniger Treibstoff. Solange sie elektrisch fahren, verbrauchen sie, das ist klar, keinen Sprit. Wenn man also den Verbrauch über 100 km mißt und davon die ersten 50 km bei vorher geladener Batterie elektrisch fährt, ergibt sich ein faszinierender Wert. Aber das ist ja nicht die Realität, denn dann sind die Batterien leer. Sobald jedoch mit dem Verbrennungsmotor gefahren wird, verbrauchen Hybridfahrzeuge ebensoviel Sprit wie andere Fahrzeuge. Wahrscheinlich verbrauchen sie sogar mehr, denn der Verbrennungsmotor muss parallel die Batterien laden, den elektrischen Antrieb gibt es ja nicht "umsonst". Außerdem wird die zusätzliche, nicht unerhebliche Masse von Batterien und Elektromotoren mitgeschleppt, deren Beschleunigung zusätzliche Energie kostet.
    Ein Minderverbrauch von Sprit kann sich nur ergeben, wenn die Batterien ausschließlich aus dem Stromnetz geladen werden, aber auch diese Energie muss erzeugt und bezahlt werden.

    Was nun speziell das Hybrid-Wohnmobil angeht, so ist das ja nun ein reiner PR-Gag. Ein Wohnmobil, insbesondere in der oft beschworenen 3,5-Tonnen-Klasse, hat keine Zuladungsreserven für die nötige Akkupakete. Das Einsatzgebiet "Kurzstrecke in Ballungsräumen" ist für Wohnmobile völlig untypisch. Und im spezielölen Fall, so stand es ja in der PM 9/11 zu lesen, beträgt die Höchstgeschwindigkeit im E-Betrieb 35 km/h. Niemand wird im ernst den anderen Verkehrsteilnehmern zumuten, damit durch den Stadtverkehr zu summen.

    Grüße Rafael Jung

  6. #6
    Stammgast   Avatar von mobbell
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    Standard AW: Hybrid-Technik im Reisemobil

    Den Worten von Rafael ist nichts mehr hinzuzufügen.
    Klar ist die Hybridtechnik immer emhr im Munde...und wird propagiert. Jedoch sollte man die Auegenwischerei nicht übersehen, wie es auch beschrieben wurde. Solange der Ballast und damit im Zusamnehang die reale Nutzbarkeit hinsichtlich Zuladung u.a. Dinge eine wesentliche Rolle spielen, wird sich diese Technik für uns Mobilsten, die einfach schneller als 35 km/ h und nicht nur im Nahgebiet unterwegs sein wollen, als undurchfürbar erweisen.
    Wohnmobilfreundliche Grüße

    Günter mit Renate
    unterwegs mit CI Wilk Aventura 675 MF mit Fiat 230, 85 kW, 2,5 l und Alko-Fahrgestell BJ 1995, 3,85 t , Euro 1

  7. #7
    Lernt noch alles kennen   Avatar von Cyrano
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    Standard AW: Hybrid-Technik im Reisemobil

    Hallo zusammen,

    der ganze Hype um Hybrid- und Elektroautos ist für mich nur Augenwischerei und gesamtökologisch gesehen ein Null-Nummernspiel. Bekanntlich bemisst sich der CO2-Ausstoß in Deutschland nach einem sog. Energiemix. Ca. 23 % des Stroms stammt aus Atomenergie, ca. 24 % aus erneuerbaren Energien (je nach Urheber der Studie gibt es kleinere Abweichungen). Fakt ist jedoch, dass der größte Anteil des Stroms, also ca. 53 % aus fossilen Brennstoffen mit einem entsprechenden CO2-Ausstoß gewonnen wird. Aufgrund dieses Mixes ist die Gesamtbilanz eines Elektroautos an CO2 genauso hoch wie bei einem guten Mitteklasse-Diesel. Die Bilanz für Elektroautos fällt z. B. in Frankreich besser aus, da dort 95 % des Stroms aus Atomenergie stammt. Solange die Anteile erneuerbarer und CO2-freier Stromerzeugung nicht gravierend steigen, beruhigt ein Elektroauto vielleicht das Gewissen einzelner und den Geldbeutel der Industrie. Umweltschutz, über den Tellerrand gedacht, ist das nicht.

    Schöne Grüße

    Cyrano

  8. #8
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Hybrid-Technik im Reisemobil

    Es wird um dieses Thema seit Jahren viel blabla gemacht, die Japaner werden als Wegbereiter hingestellt, den deutschen Herstellern wird Untätigkeit vorgeworfen. Die Journaille und unsere Hochleistungspolitiker sind mit Kritik sehr schnell, meistens ohne von dieser Technik wirklich was zu verstehen. Speziell beim Wohnmobil gehe ich davon aus dass wahrscheinlich keiner von uns Forumsusern ein brauchbares Hybrid- Wohnmobil erleben wird.
    Die einzige brauchbare käufliche Alternative dieser Technik stellt meiner Meinung nach der Toyotas Prius dar.
    Bald kommt der Opel Ampera, für über 40000,- Euro. Da gehört schon eine gehörige Portion Idealismus dazu für dieses Fahrzeug so viel Geld auszugeben.
    Nächstes Jahr soll der Elektrosmart kommen, für voraussichtlich 19000,- Euro. Für ca. 5000 Euro weniger bekommt man dieses Fahrzeug mit Benzin- oder Dieselmotor. Wieviel Kraftstoff kann man für 5000 Euro kaufen ?
    Umweltschutz und alternative Energien sind recht und schön, sie sollen dann aber wirklich zum Umweltschutz und zur Resourcenschonung beitragen und vor allem bezahlbar sein. So lang für Elektroantriebe Strom verwendet wird der aus fossilen Brennstoffen erzeugt werden muß bleibt das Augenauswischerei. Wieviel Energie braucht man für die Produktion von Hybridtechnik ? Welche Folgekosten kommen auf die Nutzer zu ? Batterien halten nicht ewig.
    Beim Wohnmobil ist diese Technik noch sehr, sehr weit weg.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
    Epiktet, um 50-138 n.Chr. , griechischer Stoiker und Philosoph

  9. #9
    Stammgast   Avatar von Womotheo
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    Standard AW: Hybrid-Technik im Reisemobil

    Tja,

    und was macht der Fahrer eines Elektroautos, wenn er damit in einen Stau kommt und ihm dabei unterwegs "der Saft" ausgeht?
    Schieben ? !
    Da kann man OPEL wenigstens danken, das sie in ihren Ampera wenigstens noch einen kleinen Benzinmotor eingebaut haben.
    Die deutschen Politiker geben doch schon seit Jahrzehnten im vorauseilenden Gehorsam die Welt im Alleingang retten zu wollen, ihren Verstand schon an der Garderobe ab.
    Anders ist deren Verhalten ihren Bürgern gegenüber nicht zu erklären ob der vielen hanebüchenen Gesetze, die da fabriziert werden.
    Grüße an alle WOMO Fans !

    suum cuique ! (Jedem das Seine ! )

    Platon

  10. #10
    RJung
    Gast

    Standard AW: Hybrid-Technik im Reisemobil

    Da hat PM aber nicht besonders viel positive Resonanz auf das "Thema des Monats" bekommen. Genau genommen haben wir das Hybrid-Mobil niedergemetzelt. Mal gespannt, ob das dann demnächst auf der letzten Seite in PM erscheint ...

    Übrigens, Womotheo, wenn mir im Stau ganz konventionell der Dieselsaft ausgeht, muss ich auch schieben. Hoffentlich geht´s nicht bergauf, da werden die 5 Tonnen dann doch zur Herausforderung ...

    Grüße Rafael

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