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Umfrageergebnis anzeigen: Meine Priorität beim Kauf eines neuen Reisemobil:

Teilnehmer
259. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • der richtige Grundriss

    218 84,17%
  • die Qualität des Aufbaus und Sicherheit

    180 69,50%
  • ein teilintegriertes Mobil

    94 36,29%
  • ein vollintegriertes Mobil

    74 28,57%
  • ein Alkovenmobil

    60 23,17%
  • Fahrgestell von Fiat

    84 32,43%
  • Fahrgestell von Iveco

    33 12,74%
  • Fahrgestell von Ford

    13 5,02%
  • Fahrgestell von Mercedes

    45 17,37%
  • Fahrgestell von Volkswagen

    13 5,02%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 81 bis 90 von 139
  1. #81
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    Standard AW: Mein nächstes Reisemobil hat ...

    Ich bin mit GFK sehr zufrieden, 20jahre fahre ich sowieso kein Wohnmobil,und Alu ist in der heutige Zeit nicht mehr Zeitgemäß.
    Wir bekommen jährlich mehr als einen Hagelschauer, diese Schäden werden in Zukunft für Alu-Fahrzeuge die Kasko nach oben treiben, da eine Instandsetzung im Gegensatz zu GFK sehr kostenintensiv ist.
    Die spätere Aufbereitung von Alu ist sehr Energieintersiv und sollte man auch bedenken, der einzige Vorteil ist der Preis

  2. #82
    Stammgast   Avatar von norder
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    Standard AW: Mein nächstes Reisemobil hat ...

    Zitat Zitat von Driving-office Beitrag anzeigen
    Warum stehen alle auf GFK?
    Durch starke Hitze im Sommer entstehen schnell Risse. Da altert das Material besonders schnell. GFK ist zwar sehr robust, dehnt sich aber 3-fach so stark bei Wärme gegenüber Alu aus und wird entsprechend stark beansprucht und kann dann reißen. Die Halbwertszeit von GFK beträgt ca 20 Jahre ...
    Ich würde lieber Alu-Sandwich bevorzugen, auch wegen dem Blitzschutz.
    Hallo driving-office,
    dann fällt user Boot ja bald auseinander.
    Viele Grüße
    Hans

  3. #83
    Kennt sich schon aus   Avatar von Unimog-HeizeR
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    Standard AW: Mein nächstes Reisemobil hat ...

    Zitat Zitat von Driving-office Beitrag anzeigen
    Steht das C für Carbon?
    Genau!

    GFK = Glasfaser
    CFK = Carbon oder Kohlefaser
    AFK = Aramidfaser oder Kevlar

    In der Praxis werden oft "Mischungen" aus verschiedenen Faserarten verwendet,
    um die Eigenschaften von Kevlar und Carbon zu kombinieren.

    Gruß
    Timo

  4. #84
    Stammgast   Avatar von Womoyo
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    Standard AW: Mein nächstes Reisemobil hat ...

    Zitat Zitat von willy13 Beitrag anzeigen
    Wir bekommen jährlich mehr als einen Hagelschauer, diese Schäden werden in Zukunft für Alu-Fahrzeuge die Kasko nach oben treiben, da eine Instandsetzung im Gegensatz zu GFK sehr kostenintensiv ist.
    Hallo Willy!
    Ich bekomme schon heute 10% Rabatt auf meine Versicherung, weil mein Womo ein GFK-Dach hat.

    Gruß
    Yo

  5. #85
    Stammgast   Avatar von reisemobil
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    Standard AW: Mein nächstes Reisemobil hat ...

    Zitat Zitat von Womoyo Beitrag anzeigen
    Ich bekomme schon heute 10% Rabatt auf meine Versicherung, weil mein Womo ein GFK-Dach hat.
    Sind nicht mittlerweile fast alle modernen Wohnmobile mit einem hagelsicheren GfK-Dach ausgestattet? Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass sogar Sunlight seine Reisemobile mit GFK-Dach liefert. Oft behütet GFK auch auf ähnliche Weise den Unterboden vor Steinschlagschäden. Für Dach und Boden sicher das geeignetere Material, da dort die eventuell auftretende Verfärbungen und Rissbildung von GFK kaum stören.

    Gruß Michael

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  6. #86
    Stammgast   Avatar von wolf2
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    Standard AW: Mein nächstes Reisemobil hat ...

    Hallo zusammen,
    ich denke hier werden einige Begriffe durcheinandergemixt.

    Wenn man von GFK oder CFK redet so sind das alles Faserverbundwerkstoffe die jedoch hygroskopisch sind und mit denen keine hinreichende Oberfläche herstellbar ist, die direkt als Außenhaut verwendbar wäre. Deshalb muss eine GFK Deckschicht beim WoMo immer mit einem Lack oder mit einem Gelcoat versiegelt werden. Dieser Lack bzw. das Gelcoat sind die ersten Schwachstellen was Kratzer und damit Haarrisse sowie eindringendes Wasser welches wiederrum Schäden am GFK hervorruft betrifft.

    Vom Boot zum Wohnmobil gibt es ebenfalls erhebliche Unterschiede und zwar liegen diese in den verwendeten Materialstärken. Bei Booten (wir sind selbst mehr als 25 Jahre aktive Segler gewesen) werden je nach Bereich GFK Schichten von 5-8 und in stark beanspruchten Bereichen (Kiel, Püttinganschlüsse) bis 12mm verwendet.

    Im Wohnmobil werden aus gewichtsgründen Wandstärken von ca. 1mm verwendet. Die Stabilität der Wände muss also im Gegensatz zum Bootsbau durch die Isolierschicht resp. durch Holz oder Alu Versteifungen, sowie durch die innere Deckschicht der Wände (meistens Holz) erreicht werden.

    Daher ist aus Stabilitätsgründen eine Verbundplatte aus Styrofoam die beidseitig mit Aluminium unter Druck verklebt wurde der Holz, Styrofoam, GFK, Gelcoat Verbundplatte vorzuziehen. Die GFK Deckschicht hat nur eine erhöhte Punktelastizität und ist deshalb nur bei kurzzeitigen punktuellen Schlageinwirkungen wie sie bei Hagel auftreten der 2 sided Alu Lösung gegenüber im Vorsprung.
    Es sollte jedoch auch dabei beachtet werden, dass man nach Hagelschlag keine Schäden sieht aber dennoch leicht Lack- oder Gelcoat Harrisse entstanden sein können, die dann duch weiteren Witterungseinfluss fortschreiten können.
    Geändert von wolf2 (15.07.2014 um 14:45 Uhr)
    Grüsse aus dem schönen Saarland
    Wolfgang

    Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen.
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  7. #87
    Stammgast   Avatar von reisemobil
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    Standard AW: Mein nächstes Reisemobil hat ...

    Hallo Wolfgang,
    vielen Dank für die ausführliche Erklärung! Da hast Du Dir aber richtig Mühe gemacht!
    Damit ich alles richtig verstanden habe, ganz kurz zusammen gefasst. Für Dach und Boden ist GFK im Wohnmobilbau geeignet aber auch nicht ganz unproblematisch. Für die Wände ist eine 2 sided Alu Lösung vorzuziehen.

    Danke und Gruß Michael
    Geändert von reisemobil (15.07.2014 um 15:02 Uhr)
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  8. #88
    Kennt sich schon aus   Avatar von Unimog-HeizeR
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    Standard AW: Mein nächstes Reisemobil hat ...

    Zitat Zitat von wolf2 Beitrag anzeigen
    Vom Boot zum Wohnmobil gibt es ebenfalls erhebliche Unterschiede und zwar liegen diese in den verwendeten Materialstärken. Bei Booten (wir sind selbst mehr als 25 Jahre aktive Segler gewesen) werden je nach Bereich GFK Schichten von 5-8 und in stark beanspruchten Bereichen (Kiel, Püttinganschlüsse) bis 12mm verwendet.

    Im Wohnmobil werden aus gewichtsgründen Wandstärken von ca. 1mm verwendet.
    Hallo Wolfgang.

    Das kann man so pauschalisiert aber auch nicht stehen lassen,
    Im Bootsbau werden meist Gelege oder Matten Verwendet,
    Das ergibt dann die von Dir angegebenen Wandstärken bei
    relativ hohem Gewicht und geringer Stabilität.
    Vorteil: Geringer Preis.

    Anders dagegen verhält es sich, wenn mit Geweben gearbeitet wird.
    Diese gibt es z.b. als Leinen, Köper, Unidirektionalen Geweben.
    Dies ergibt dann ein Dünnes, Leichtes und Stabiles Bauteil.
    Nachteil: Hoher Preis, da wesentlich aufwändiger in der Herstellung.

    Dann fällt mir hier noch ein wichtiger Punkt ein:
    Im Boostbau wird meist mit Polyesterharzen gearbeitet.
    Vorteile: Günstig. Nachteile: Höheres Gewicht, Geringere Stabilität und Chemische Beständigkeit

    Hochwertigere Bauteile aus GFK, CFK und konsorten wird aber mit Epoxydharzen gearbeitet
    Vorteile: Hohe Stabilität, Niedriges Gewicht, Geringere Wandstärken, Hohe Chemikalische Beständigkeit,
    Nachteil: Höherer Preis, und Verarbeitung Schwieriger. (Muss auch meist im Ofen oder Autoklaven aushärten)

    Gruß
    Timo

  9. #89
    Stammgast   Avatar von wolf2
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    2.784

    Standard AW: Mein nächstes Reisemobil hat ...

    Zitat Zitat von Unimog-HeizeR Beitrag anzeigen

    Hochwertigere Bauteile aus GFK, CFK und konsorten wird aber mit Epoxydharzen gearbeitet
    Vorteile: Hohe Stabilität, Niedriges Gewicht, Geringere Wandstärken, Hohe Chemikalische Beständigkeit,
    Nachteil: Höherer Preis, und Verarbeitung Schwieriger. (Muss auch meist im Ofen oder Autoklaven aushärten)

    Gruß
    Timo
    Hallo Timo,
    ich denke wenn wir hier weiter diskutieren kommen wir zu weit ins Detail, aber eins möchte dich zu deinen von der Technik her sicher richtigen Ausführungen noch sagen:
    Wie du selbst schreibst sind mit Epoxydharzen hergestellte GFK Teile hochwertiger, aber allein schon die Tatsache, dass diese im Ofen aushärten müssen beschränkt ihre Herstellbarkeit. Ich denke, dass kaum ein Hersteller Platten von 8 x 4 m im Ofen aushärten wird. Solche Öfen sind sicher bei den meisten Plattenherstellern gar nicht vorhanden.
    Also werden doch wieder die mit Polyesterharzen hergestellten Teile verbaut und welche Gewebe verwendet werden weiß ich zwar nicht genau aber ich könnte mir vorstellen, dass zumindest im Serienbau bei den "0-8-15 Hersteller" das billigste gerade gut genug ist.
    Grüsse aus dem schönen Saarland
    Wolfgang

    Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen.
    Ernest Hemingway


  10. #90
    Kennt sich schon aus   Avatar von wiru
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    Standard AW: Mein nächstes Reisemobil hat ...

    Muss auch noch was zur Haltbarkeit von GFK sagen: hab mich vor 15 Jahren für eine GFK-PU Sandwichplatte (Ormocar) und gegen eine Alu-Sandwichplatte (Tischer) entschieden (wegen der leichten reparierbarkeit). Der Aufbau ist immer noch dicht und rissfrei. Ist 1,5mm GFK, 37mm PU-Schaum, 1,5mm GFK. Mein nächster Aufbau wird genauso, hat sich bewährt!

    Gruß, Willi

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