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  1. #1
    Jürgen L.
    Gast

    Beitrag Wichtig: WOMO Neukauf

    Hallo Leute,
    ich bin neu im Forum, weil ich noch ein paar gute Tipps gebrauchen kann.
    Wir möchten uns ein WOMO kaufen. Wir suchen einen Teilintegrierten, am Liebsten mit Einzelbetten und Hubbett. Wer hat damit schon Erfahrungen gemacht? Welche Aufbauart
    ist dabei zu bevorzugen? Wer hat sonst noch einen guten Tipp für mich?

    Gruß an Alle

    Jürgen

  2. #2
    MobilIveco
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Jürgen L. Beitrag anzeigen
    Wir suchen einen Teilintegrierten, am Liebsten mit Einzelbetten und Hubbett. Wer hat damit schon Erfahrungen gemacht? Welche Aufbauart
    ist dabei zu bevorzugen?
    Willkommen im Forum,

    unter "Aufbauart" verstehe ich die Variationen Alkoven/Teilintegriert/Integriert. Oder meinst du den Wandaufbau, also welche Außenhaut und Isolierung. Da ihr euch ja schon für einen TI entschieden habt vermute ich mal letzteres.

    Solange das Wohnmobil dicht bleibt spielt es eigentlich keine große Rolle. Auch die einfache Dachlattenkonstuktion mit Styropor platten und Aluaußenhaut halten ewig solange alles dicht bleibt. Diese preiswerte Konstruktion geht aber oft einher mit dünnerer Isolierung, schmalen Profielen zur Verbindung der Alubeplankung und schwächlicher Unterkonstruktion.
    Die teureren Womos haben in der Regel Sandwichplatten. Also fest "verbackene" Platten aus "Außenhaut" (GfK oder Alu), i.d.R. geschlossenporigem Hartschaum (unterschiedlich dick und mit oder ohne Holzverstärkung) und einer Innenwand aus Sperrholz, Alu o.ä..
    Aus meiner Sicht ist der Aufbau zu bevorzugen, der die solideste Verbindung der Platten und damit dauerhafte Dichtigkeit verspricht. Bei Alu ist natürlich das Hagelrisiko größer.

    Was nun den TI mit Hubbetten angeht. Wir haben selbst einen TI mit Hubbett über der Garage. Ich gehe aber davon aus, daß du das Hubbett über der Sitzgruppe meinst.

    Die habe ich mir nur auf der Messe angesehen. Es geht viel Kopffreiheit verloren, Ihr müsst trotzdem das Bettzeug hin und her bewegen und bevor ihr einen "Notstart" vornehmen könnt müsst Ihr erstmal das Bett abbauen.

    Ich sehe diese Konstruktion sehr kritisch und würde euch dringend raten so einen Wagen mal zu mieten und damit ein WE mit 4 Personen Probe zu fahren.
    Längsbetten sind m.E. auch eine riesen Platzverschwendung und die Heckgaragen darunter verdienen oft ihren Namen nicht.
    Zum Schluß noch der obligatorische Hinweis, daß so ein TI mit Längsbetten und Hubbett über 7m lang ist. D.h. 3,5to werden schwer zu erreichen sein (und wohl auf keinen Fall wenn man zu viert fährt).

    Wir sind auch lange Jahre mit Kindern gefahren. Für uns wäre der Alkoven da immer die erste Wahl. Wenn's kurz sein soll mit Etagenbett (wobei man häufig das untere Bett zur Garage umbauen kann) oder, wenn man eine feste Garage will, mit Doppelbett hinten quer. Auch mit der Lösung spart Ihr noch einen halben Meter und habt einen weit komfortableren Innenraum.
    Viel Spass bei der Auswahl und wenn Ihr nicht sicher seid "ausprobieren, mieten!".
    Geändert von MobilIveco (14.09.2010 um 08:42 Uhr)

  3. #3
    Jürgen L.
    Gast

    Lächeln WOMO Neukauf

    Hallo MobilIveco,
    vielen Dank für deine Tipps und Hinweise.
    Na klar haben wir uns auch all diese Fragen gestellt. Das optimale perfekte Mobil gibt es nicht.
    Wir suchen nun den bestmöglichen Kompromiss. Ich würde einen GfK-Aufbau bevorzugen, habe aber gehört, dass z.B. Eura damit Dichtigkeitsprobleme hat. Kann das jemand bestätigen oder ist das nur einen Konkurrententrick? Welche Zuladungsreserve benötige ich bei einem Teilintegrierten mit Hubbett? Laut Hersteller ist das Gesamtgewicht im fahrbereiten Zustand ca.
    3100 kg. Reicht die Zuladung von 400 kg, wenn man auch noch diverses Zubehör einbauen will?

    Wie seht Ihr das?

    Viele Grüße

    Jürgen

  4. #4
    pleo
    Gast

    Standard

    Hallo Jürgen,
    ich stimme Mobilveco zu.
    GFK macht bei der Abdichtung nicht mehr Probleme als andere Materialien.
    On Eura da mehr Probleme hat als andere?
    - oder sind gerade hier mal die 2-3 Fälle gelandet, die bei anderen Herstellern halt nicht in Foren mitschreiben?
    Ich hatte auch schon 4,5 Jahre ein Euramobil - ohne Feuchtigkeitsschaden.
    Ich hatte auch schon Knaus, Hymer, Heku - alle ohne Feuchtigkeitsproblem.

    Zu Deiner Frage nach dem gewicht:
    Hier ist zu hinterfragen, mit welchen Rahmenbedingungen der Hersteller die 3100 kg angegeben hat (mit Fahrer, gefüllten Tanks, Gasflashen, Kabel - oder nur einem Teil davon?), welches Zubehör ihr plant (Markise hat viel Gewicht, TV- oder Solaranlage, Fahrradträger + Räder) und wie viele Personen mitfahren sollen. Da könne die 400 kg. evtl. schnell überschritten sein!

  5. #5
    Jürgen L.
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von pleo Beitrag anzeigen
    Hallo Jürgen,
    ich stimme Mobilveco zu.
    GFK macht bei der Abdichtung nicht mehr Probleme als andere Materialien.
    On Eura da mehr Probleme hat als andere?
    - oder sind gerade hier mal die 2-3 Fälle gelandet, die bei anderen Herstellern halt nicht in Foren mitschreiben?
    Ich hatte auch schon 4,5 Jahre ein Euramobil - ohne Feuchtigkeitsschaden.
    Ich hatte auch schon Knaus, Hymer, Heku - alle ohne Feuchtigkeitsproblem.

    Zu Deiner Frage nach dem gewicht:
    Hier ist zu hinterfragen, mit welchen Rahmenbedingungen der Hersteller die 3100 kg angegeben hat (mit Fahrer, gefüllten Tanks, Gasflashen, Kabel - oder nur einem Teil davon?), welches Zubehör ihr plant (Markise hat viel Gewicht, TV- oder Solaranlage, Fahrradträger + Räder) und wie viele Personen mitfahren sollen. Da könne die 400 kg. evtl. schnell überschritten sein!
    Hallo Pleo,
    vielen Dank für deinen Beitrag.
    Ich denke mal der Hersteller geht bei der Berechnung des "Gewichts im Fahrbereiten Zustand" (Fahrer, Wasser etc.) vom Standard aus. Allerdings denke ich auch, dass das Zubehör schnell 200 kg ausmacht. Somit scheint es mir sinnvoll lieber auf Längsbetten zu verzichten und somit die Gesamtlänge des Fahrzeugs und das Gewicht klein zu halten.
    Du hattest schon mal einen Eura und warst scheinbar auch zu frieden. Was hat dir am Eura nicht gefallen?

  6. #6
    Waldbauer
    Gast

    Standard

    Also, wenn mit vier Personen verreist werden soll würde ich ein Alkovenmobil oder einen Vollintegrierten bevorzugen. Die Teilintegrierten mit zusätzlichem Hubbett über der Sitzgruppe sind zwar der letzte Schrei, aber wenn 4 Personen drin "wohnen" sollen wird es auf alle Fälle eng. Das fängt beim Zu-Bett-gehen an und hört beim Aufstehen auf. Durch das abgesenkte Hubbett geht praktisch der ganze Wohnraum verloren, vier Personen können sich nicht auf einmal bewegen, geschweige denn an- oder ausziehen. Wo legen vier Leute ihre Kleidung ab ? In welcher Reihenfolge wird zu Bett gegangen / aufgestanden? Wer geht zuerst ins Bad ? Mit einem Fahrzeug mit 3,5 to. zulässigem Gesamtgewicht wird es mit 4 Personen ebenfalls eng, ausser mit einem Leichtbau-Billigmobil mit wenig Ausstattung. Das sollte alles bedacht werden, sonst gibt es mit Sicherheit keinen erholsamen Wohnmobilurlaub. Es läßt sich verhältnismäßig leicht eine Liste erstellen auf der die Dinge erfasst werden die mitreisen sollen. Mit 4 Personen und allem Drum und dran sollte das Mobil mindestens 600 Kilo Zuladung erlauben. Ich bin mit meinem neuen leeren Mobil sofort nach der Übernahme auf die Waage gefahren, es wog exakt 3020 Kilo. Reisefertig, mit vollen Tanks, vollen Gasflaschen, zweiter Aufbaubatterie, automatischer Sat- Antenne, 2 Fahrrädern, und was sonst noch alles reinkam waren es inklusive 2 Personen Besatzung dann 3670 Kilo.Überlegt es euch gut damit es keine Enttäuschungen gibt.

    Gruß aus Oberbayern
    Franz

  7. #7
    pleo
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Jürgen L. Beitrag anzeigen
    Du hattest schon mal einen Eura und warst scheinbar auch zu frieden. Was hat dir am Eura nicht gefallen?
    Wir waren sehr zufrieden damit - aber nachdem die Zahl der mitfahrenden Kinder reduziert war, wollten wir ein kompakteres WoMo, v.a. mit kleinerem Wendekreis.

    Hintergrund: Wir haben Freunde in den französischen Alpen. Der Weg zu deren Dörfchen ist voller engster Kehren, die wir nicht in einem "Zug" schaffen konnten. Mussten also (bei starkem Anstieg/Gefälle) zurücksetzen, neu anfahren. Jedes Mal ein Nerven"kitzel". Haben daher das WoMo dort am liebsten nicht mehr bewegt....

    War ansonsten einfach toll: Durchgehender Doppelboden, hoher Alkoven, breites Doppelbett im Heck, viel Platz/Bewegungsspielraum, hatten Solarzellen auf dem Dach, einen Motorradhalter in der riesigen Heckgarage (Sawiko Hebo).
    Letztlich wollten wir auch von dem älteren, brummigeren Ducato weg.
    (waren dann zunächst bei dem VW-basierten Karmann Missouri gelandet, dessen Alkoven sich aber im wahren Leben doch für uns als zu niedrig herausgestellt hatte - der 156 PS-Motor war ein Gedicht)
    Derzeit halt auf einem aktuellen(neuen Ducato - das ist kein Vergleich: der ist viel leiser, fährt sich PKW-mäßiger, rundum besser.

    Das Euramobil brauchte sich qualitativ aber nicht zu verstecken, wir hatten keinerlei
    Mängel in all den Jahren (mit bis zu 4 Kindern und 2 Hunden).
    Guter, solider/robuster Möbelbau (2000er Modell), hochwertige Komponenten ("richtige" Seitz-Fenster, keine Standard-FIAT-Sitze).
    Würde mir auch heute so eines wieder holen, aber auf neuem Duc, nicht mehr so "normalem" Kühlschrank: Wenn so viel Platz vorhanden ist, dann bitte auch den hochgesetzten TecTower.

  8. #8
    Jürgen L.
    Gast

    Standard WOMO Neukauf

    Zitat Zitat von Waldbauer Beitrag anzeigen
    Also, wenn mit vier Personen verreist werden soll würde ich ein Alkovenmobil oder einen Vollintegrierten bevorzugen. Die Teilintegrierten mit zusätzlichem Hubbett über der Sitzgruppe sind zwar der letzte Schrei, aber wenn 4 Personen drin "wohnen" sollen wird es auf alle Fälle eng. Das fängt beim Zu-Bett-gehen an und hört beim Aufstehen auf. Durch das abgesenkte Hubbett geht praktisch der ganze Wohnraum verloren, vier Personen können sich nicht auf einmal bewegen, geschweige denn an- oder ausziehen. Wo legen vier Leute ihre Kleidung ab ? In welcher Reihenfolge wird zu Bett gegangen / aufgestanden? Wer geht zuerst ins Bad ? Mit einem Fahrzeug mit 3,5 to. zulässigem Gesamtgewicht wird es mit 4 Personen ebenfalls eng, ausser mit einem Leichtbau-Billigmobil mit wenig Ausstattung. Das sollte alles bedacht werden, sonst gibt es mit Sicherheit keinen erholsamen Wohnmobilurlaub. Es läßt sich verhältnismäßig leicht eine Liste erstellen auf der die Dinge erfasst werden die mitreisen sollen. Mit 4 Personen und allem Drum und dran sollte das Mobil mindestens 600 Kilo Zuladung erlauben. Ich bin mit meinem neuen leeren Mobil sofort nach der Übernahme auf die Waage gefahren, es wog exakt 3020 Kilo. Reisefertig, mit vollen Tanks, vollen Gasflaschen, zweiter Aufbaubatterie, automatischer Sat- Antenne, 2 Fahrrädern, und was sonst noch alles reinkam waren es inklusive 2 Personen Besatzung dann 3670 Kilo.Überlegt es euch gut damit es keine Enttäuschungen gibt.

    Gruß aus Oberbayern
    Franz
    Hallo Franz,
    vielen Dank für deine Info's.
    Tasächlich denke ich auch, dass es mit der Zuladung eng werden kann.
    Wir müssen jetzt mal schauen wie es weiter geht. Alle Anregungen und Bedenken sammeln wir und werden sie in unsere Überlegungen einbeziehen. Die Entscheidung wird nicht einfach.

    Viele Grüße
    Jürgen

  9. #9
    Jürgen L.
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von pleo Beitrag anzeigen
    Wir waren sehr zufrieden damit - aber nachdem die Zahl der mitfahrenden Kinder reduziert war, wollten wir ein kompakteres WoMo, v.a. mit kleinerem Wendekreis.

    Hintergrund: Wir haben Freunde in den französischen Alpen. Der Weg zu deren Dörfchen ist voller engster Kehren, die wir nicht in einem "Zug" schaffen konnten. Mussten also (bei starkem Anstieg/Gefälle) zurücksetzen, neu anfahren. Jedes Mal ein Nerven"kitzel". Haben daher das WoMo dort am liebsten nicht mehr bewegt....

    War ansonsten einfach toll: Durchgehender Doppelboden, hoher Alkoven, breites Doppelbett im Heck, viel Platz/Bewegungsspielraum, hatten Solarzellen auf dem Dach, einen Motorradhalter in der riesigen Heckgarage (Sawiko Hebo).
    Letztlich wollten wir auch von dem älteren, brummigeren Ducato weg.
    (waren dann zunächst bei dem VW-basierten Karmann Missouri gelandet, dessen Alkoven sich aber im wahren Leben doch für uns als zu niedrig herausgestellt hatte - der 156 PS-Motor war ein Gedicht)
    Derzeit halt auf einem aktuellen(neuen Ducato - das ist kein Vergleich: der ist viel leiser, fährt sich PKW-mäßiger, rundum besser.

    Das Euramobil brauchte sich qualitativ aber nicht zu verstecken, wir hatten keinerlei
    Mängel in all den Jahren (mit bis zu 4 Kindern und 2 Hunden).
    Guter, solider/robuster Möbelbau (2000er Modell), hochwertige Komponenten ("richtige" Seitz-Fenster, keine Standard-FIAT-Sitze).
    Würde mir auch heute so eines wieder holen, aber auf neuem Duc, nicht mehr so "normalem" Kühlschrank: Wenn so viel Platz vorhanden ist, dann bitte auch den hochgesetzten TecTower.
    Hallo Pleo,
    die Informationen zum Eure sind sehr wichtig für uns, denn der Eura den wir uns angeschaut hatten steht ganz Oben auf unserer Wunschliste. Dennoch sammeln wir alle Informationen die wir bekommen um eine bestmögliche Entscheidung für uns treffen zu können.
    Nochmals vielen Dank und schöne Grüße
    Jürgen

  10. #10
    Jürgen L.
    Gast

    Standard WOMO Neukauf

    An alle Forummitglieder,
    wer kann noch weiter Informationen geben die für einen WOMO-Neukauf wichtig sein können.
    Bitte meldet Euch. Ich bin für alle Info#s dankbar.

    Vielen Dank

    Jürgen

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