Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.

Umfrageergebnis anzeigen: Elektrofahrräder

Teilnehmer
207. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • kommen nicht in Frage

    39 18,84%
  • sind eine reizvolle Alternative

    38 18,36%
  • sind bereits in unseren Besitz

    101 48,79%
  • ein Kauf ist geplant

    29 14,01%
Seite 1 von 23 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 240

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Elektrofahrräder - Pro und Kontra

    Hallo zusammen,

    Fahrräder gehören ja fast zur Standartausrüstung eines Reisemobils. Die einen transportieren die Fahrräder am Heck, die anderen verstauen sie in die Heckgarage, wo sie geschützt vom Dreck der Straße auch bei Regen sauber ans Ziel kommen.

    Eine zweite Möglichkeit eines „Beibootes“ ist der Motorroller. Auch ich habe mich für einige Jahre von dieser Transportmöglichkeit verführen lassen. Mir war aber immer bewußt, das motorisiertes Zweiradfahren einem gewissen Risiko unterliegt. Daher sind wir natürlich immer mit Helm und mit „richtigen“ Motorradjacken gefahren, wenn das auch in südlichen Ländern sehr schweißtreibend war. Sichere Motorradschutzkleidung ist - im Gegensatz zum Helm - erstaunlicher Weise nicht gesetzlich vorgeschrieben. Dabei hat ein Unfall in Turnschuhen und Jeansjacke erwartbare fatale Verletzungsfolgen. Unserer Motorroller wurde im Herbst 2009 verkauft, ich habe lange überlegt, ob ein neuer Motorroller angeschafft wird.

    Nun ist die Entscheidung gefallen, kein Motorroller mehr. Zwei Elektrofahrräder von Kalkhoff - Agattu Pedelec - wurden angeschafft. Diese sind mit der gleichen Antriebstechnik von Panasonic wie die teuren Flyer aus der Schweiz ausgerüstet, aber einige hundert Euro günstiger. Der ADAC hat kürzlich dieses Rad neben deutlich teureren Elektrofahrrädern an Platz 3 mit der Note 1,3 getestet. Kalkhoff Agattu Pedelec

    Die Kalkhoff Räder haben alles, was man für eine angenehme Fahrt braucht: Einen Pedelec-Tretlager-Antrieb, eine Shimano Nexus 7-Gang-Schaltung mit Freilauf und einen Gel-Sattel. Die Reichweite wird mit ca. 80 Kilometer angegeben, der langlebige Li-Ionen Akku soll für 20.000 Kilometer gut sein. Der leise Tretlager-Antrieb ist im Gegensatz zum Frontantrieb die angenehmste Art zu fahren, da man die Leistung mit der Pedale abruft, je stärker man tritt. Hier die Vor- und Nachteile der Antriebe: Elektro Fahrrad

    Jetzt können wir Gelenk- und Kreislaufbelastung optimal dosieren, ohne auf den Fahrspaß zu verzichten. Wir trainieren dabei ganz nebenbei Herz und Kreislauf. Denn man muss treten, damit der Elektromotor einem freundliche Unterstützung gewährt. Das macht sich zum Beispiel bei Bergfahrten oder Gegenwind angenehm bemerkbar. Kennt Ihr das auch? An der Nordsee haben wir fast immer auf der Hinfahrt Gegenwind und auf der Rückfahrt auch ...

    Auf ebenen Strecken kann man gut auf den Motor verzichten, abschalten und ganz normal Fahrrad fahren. Die Akkus können dank 1500 Watt Wechselrichter im Reisemobil problemlos auch ohne Steckeranschluss geladen werden.

    Übrigens, Pedelecs sind bis zu einer Nenndauerleistung von 250 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h zugelassen; bei Überschreiten muss sich der Motor automatisch abschalten. Es bedarf keiner Zulassung, keines Führerscheins, keiner Versicherung und der Betrieb verursacht, obwohl durch einen Motor unterstützt, keine lokalen Emissionen.

    Ergänzung:
    Pedelecs sind Räder, die automatisch beim Treten "Gas" geben. E-Bikes sind Räder, die über einen Drehgriff "Gas" geben, der Motor wird auch ohne treten aktiv. Also mehr ein Elektromofa.

    Aus meiner Sicht haben sich die Elektrofahrräder vom Image der körperlich behinderten Fahrer gelöst, denn selbst sportliche Modelle sind mit E-Antrieb zu haben. Welche Meinung habt Ihr dazu? Welche Erfahrungen mit Elektrofahrräder habt Ihr gemacht?
    Geändert von MobilLoewe (27.06.2010 um 17:00 Uhr) Grund: Ergänzung

  2. #2
    kule
    Gast

    Standard

    Da stellt sich mir doch sofort die Frage, wie lange halten die Accus und was kostet der Ersatz?

    Kule, sehr pessimistisch

  3. #3
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Lebensdauer der Akkus

    Hallo Kule,

    die Akkus sind sehr teuer ca. 500 Euro. Aber gemessen an der Effizienz ist der gefahrene Kilometer sehr günstig. Die Aufladung des Akkus eines Elektrofahrrades kostet für 100 km ca. eine Kilowattstunde Strom, das bedeutet etwa Energiekosten von ca. 20 Cent pro 100 Kilometer, wobei ich diese Kosten so nicht rechne, da ich über Solar und Wechselrichter zumindest unterwegs lade. Hinzu kommen die Kosten für die Abnutzung des Akkus und den Wertverlust des Elektrofahrrades. Das führt zu Gesamtkosten von 2 bis 5 Cent pro Kilometer nach verschiedenen Herstellerangaben.

    Die Lebensdauer des Akkus hängt natürlich von verschiedenen Bedingungen ab. Die Pansonic Li-Mangan Batterien haben keinen Memory-Effekt. Gute Pflege bedeutet auch, den Akku nach jeder Fahrt zu laden, also statt 500 vielleicht 1.500 mal. Das erhöht die Anzahl möglicher Ladevorgänge.

    Wenn der Akku ca. 500 mal geladen und entladen wird, dann soll er noch 60% seiner Anfangskapazität haben. Die 500 Ladevorgänge sollen etwa 20.000 gefahrenen Kilometern entsprechen. Ich denke, der "Normalfahrradfahrer" kommt damit viele Jahre zurecht.

  4. #4
    WomiS04
    Gast

    Standard Pedelecs als Faltrad

    Hallo,
    auch wir haben uns im Oktober Pedelecs gekauft. Wir hatten sie in Saarburg bei einem holländischen Womofahrer gesehen und getestet. Ich war hin und weg, vor allem, wenn ich an den steten Gegenwind (überall und ist egal in welche Richtung man fährt !!)denke.
    Mitlerweile haben wir 800 km zurückgelegt und sind immernoch begeistert.
    Es ist ein holländisches Fabrikat "qwic " (siehe QWIC | home | elektrische fietsen & -scooters |). Wir haben es an der Grenze in Dinxperlo gekauft. Wir haben für zwei Räder so viel bezahlt wie in D für ein Rad.
    Die Akkus laufen gut 70 km. Das Klappmaß ist prima.
    Auch wir hatten erst einen Roller, aber damit wird mal leider zu faul. Jetzt müssen wir was tun, aber man kann es sich erleichtern.
    Wir sehen das mit den Kosten wie Mobillöwe.
    Gruß
    WomiS04

  5. #5
    kule
    Gast

    Standard

    Ja, da stellt sich schon die zweite Frage.
    Warum eigentlich ein Elektrofahrrad ?
    Für das Geld bekomme ich ein auf meine Körpergrösse zu geschnittenes Rad erster Klasse.
    Damit tue ich dann noch etwas für meine Gesundheit.
    Wenn es etwas bergauf geht komme ich vielleicht etwas ins Schwitzen und mein Kreislauf geht etwas nach oben, aber das ist genau das was mir der Arzt meines Verdauens für täglich einmal verordnet hat.
    Zu was brauche ich eine Fahrhilfe ?
    Das nächste wäre dann der Treppenlift.
    Man kann kaum mehr für seine Gesundheit tun als Rad zu fahren, davon nimmt man sogar ab, wenn es denn nötig sein sollte.
    Ich kenne Menschen die Knieprobleme hatten sogar nach einer Knieoperation, denen hat das Reintreten geholfen.
    Also seid nicht so faul und tut was für eure Gesundheit, ihr habt nur die Eine.

    Grüsse von mir an euch.

  6. #6
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Kann man so sehen

    Hallo Kule,

    das kann man so sehen, wenn Du so fit bist, Glückwunsch. Ich schaffe steile Berge nicht mehr und finde die elektrische Unterstützung Klasse. Auf normalen Strecken ist der Motor aus und ich mache genau das, was Du verschlägst

    Was dem einen sein Uhl, ist dem anderen sein Nachtigall

  7. #7
    NoFear61
    Gast

    Standard

    [SIZE=3]Ein nettes Hallo mal an alle … [/SIZE]

    [SIZE=3]auch ich beschäftige ich mich seit ein paar Wochen interessiert mit den neuen Möglichkeiten mit der Elektro-Unterstützung. [/SIZE]
    [SIZE=3]Mir geht es auch nur um Unterstützung im Bedarfsfall, bzw. wenn es mal um längere Touren geht, wo es auch Berge oder Gegenwind zu überbrücken gilt. [/SIZE]
    [SIZE=3]Letztes Jahr in der Nähe von Pula (es waren immer ca. 10 KM pro Tour) ging es immer Berg rauf, Berg runter. [/SIZE]
    [SIZE=3]Das war ganz schön anstrengend bei 35°C und schreckte uns von weiteren kleinen Touren ab. [/SIZE]
    [SIZE=3]Ich dachte vorher auch immer in Bezug auf die E-Hilfe an Behinderungen im Knie oder Bein. [/SIZE]
    [SIZE=3]Ein Bekannter Fahrradmechaniker meinte zu meinen Bedenken nur … ob ich denn auch ein PKW ohne Servo-Bremse und -Lenkung fahre … was ich natürlich verneint habe. [/SIZE]
    [SIZE=3]Ich kann ja auch die Meinung von Kule akzeptieren. Ich denke jeder soll es für sich selber entscheiden, was sinnvoll ist. [/SIZE]
    [SIZE=3]Viele haben ja z. B. auch einen Roller oder Motorrad mit an Bord, um etwas größere Touren zu machen, sprich den Erkundungskreis zu vergrößern. [/SIZE]
    [SIZE=3]So ein Fahrrad mit (fast) lautloser E-Hilfe könnte so z. B. auch für mich ein Ersatz für meine Honda Dax sein. [/SIZE]
    [SIZE=3]Ich könnte mir da auch gerne etwas sportliche Fahrräder von z. B. KTM [/SIZE][SIZE=3]http://www.ktm-bikes.at/de/e-bike/eGOCross.php[/SIZE]
    [SIZE=3](mit Energierückgewinnung bei Bergabfahrten) vorstellen. J[/SIZE]
    [SIZE=3]Na ja … werde hier mal gespannt weiter lesen … und mich vielleicht noch dieses Jahr entscheiden. [/SIZE]

    [SIZE=3]Nette Grüße[/SIZE]
    [SIZE=3]manne[/SIZE]

  8. #8
    Responderh
    Gast

    Daumen hoch

    Moin Moin Kollegen/Innen, zufällig bin ich Gestern mit einem Bionik Fahrrad Probegefahren und kann nur sagen absolut super.
    Das Teil war in einem Steppenwolf " Timber" eingebaut, die übrigens zukünftig zusätzlich auch sogar ab Werk so
    zu haben sind.
    Der Vorteil ist,neben der Stromrückgewinnung liegt dass man tatsächlich locker 100 Kilometer und mehr damit fahren kann, wenn man nicht unbedingt Fußkrank ist und etwas "mitradelt".
    Bin davon echt begeistert und überzeugt, darin ist die Zukunft der Fahrräder eingeläutet, ähnlich wie beim Handy oder Laptop.
    Geändert von Responderh (01.07.2010 um 07:36 Uhr) Grund: Korrektur

  9. #9
    pleo
    Gast

    Standard

    Auch wenn ich selbst so eines weder besitze noch die Beschaffung anstrebe:
    ich kann die Bedarfs- & Nachfragelage nachvollziehen.
    Eine Tante von mir hat diesen Bedarf jetzt: Ein wenig treten: Ja, aber wegen Herzerkrankung bitte keine wirkliche Anstrengung.

    - oder im Urlaub in den Bergen:
    Ich fahre auch die Steigungen noch hoch, meine Frau steigt ab und schiebt. Mit Motorunterstützung würde sie auch die Steigungen hochkommen und damit insgesamt lieber und damit auch mehr mit dem Rad fahren.

    - für mich selbst:
    Könnte es eine Ergänzung oder Alternative für den Arbeitsweg sein. 40 km mit dem Rad sind zu viel, da komme ich durchgeschwitzt an. Derzeit nehme ich die Bahn (würde ich bei kräftigem Regen oder im Winter dennoch weiter nutzen) oder dem Motorrad.
    Wenn ich mit Motorunterstützung ständige 25 km/h fahrenn würde, ohne mich dafür so anstrengen zu müssen, wäre selbst der Arbeitswegs damit machbar. Aber der Akku wäre dann schnell "fällig"....
    Ob das dann ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist?

  10. #10
    kule
    Gast

    Standard

    OK, stimmt schon, es soll jeder halten wie er will.
    Aber eines interessiert mich doch noch, die angaben über die Reichweite, wie Ergibt sich die.
    Leichtes Mädchen (vom Gewicht) 50kg auf ebener Strasse mit Rückenwind?
    Ich finde da keine Angaben.
    Hat da jemand was aussagekräftiges?
    Also nicht letzthin bin ich 80 km gefahren und das ging ganz gut,ich meine da eher etwas vom Hersteller.

    Grüsse von Kule der heute 40km ohne E-Antrieb und mit und ohne Gegenwind geradelt ist.

Seite 1 von 23 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •