Harz-Tour nach Wernigerode

Zur Jahrestour 2010 am Rande des Harzes trafen sich die Womofreunde auf dem Stellplatz in Wernigerode. Ein großes Dankeschön geht an die Stadtverwaltung - Ordnungsamt Herr Günnel - sie sperrte eigens für uns den Busplatz per Gitter ab. Fast alle Fahrzeuge trafen bis Mittwoch, 12.Mai ein und am Donnerstag, dem Himmelfahrtstag waren wir komplett. Wetterbedingt luden wir um 14.3o Uhr zu einer Kaffee - Stehtafel ein, musikalisch erheitert von unserem Tausendsassa Heinz. Pünktlich um 16.3o Uhr fuhren wir mit dem Schloßbähnle durch die Stadt, hoch zum Schloß Wernigerode. Dort genossen wir die Aussicht über die Stadt und in den Harz inklusive Brockenberg. Abends trafen wir uns in den Wohnmobilen zu munteren Gesprächsrunden. Zum Baumkuchenhaus führte uns am Freitagmorgen der Weg, teils zu Fuß oder mit dem Womo. Herr Friedrich zeigte uns die Entstehung eines Baumkuchens und wir konnten das Ergebnis frisch probieren und begutachten. Jeder bekam einen halben Ring, dazu Kaffee satt. Um 19.oo Uhr trafen wir uns im Wernigeröder Kartoffelhaus zu einem \" mittelalterlichen Kartoffelgelage \". Helga und Oke wurden zur Bäuerin und zum Bauer gekürt, man mußte ihnen sogar die Schuhe putzen. Als Dank gab es von den Beiden Kartoffelschnaps zur Verdauung in reichlicher Menge direkt in den Mund, eine Riesengaudi. Dazu spielte die Womocombo ihre schönsten Lieder. Ute und Wolfgang hatten für die Musiker noch besondere Mitbringsel: Passend zum Song \" South of the Border \" ( Ei, ei, ei,ei ) bekam die Band eine Eier-Schnaps-Halskette und zum Lied \" Cowboy und Indianer \" hatten die Beide rote Cowboyhüte mitgebracht, toll !!! Zum Brocken führte uns eine traditionelle Dampflokfahrt mit der Harzer Schmalspurbahn am Samstagmorgen. Oben erwartete uns ein \" gefühltes Sibirien \", es lag Schnee und ein eisiger Wind blies uns Schnee und Graupel ins Gesicht. Die vielen Gäste der Eisenbahn flüchteten in die dortigen Lokale und suchten nach freien Plätzen. Nach einem urigen Gipfelessen war die Welt etwas freundlicher und wir fuhren per Dampf zurück. Abgesehen vom Wetter war es eine schöne, nostalgische Fahrt. Abends saßen wir im Kartoffelhaus zusammen. Gaby hatte für die Männer ein Hausmannspiel mitgebracht. Die beiden Akteure, Wilfried und Helmut lösten ihre \" Hausaufgaben \" in hervorragender Weise, Friedhelm und Oke spielten Bäume zur Aufhängung der Wäscheleine. Die Womocombo spielte ein Wunschkonzert für alle anwesenden Damen. Am Sonntagmorgen hatte Petrus ein Einsehen mit uns, wir starteten bei strahlender Sonne mit dem \" Schweizer Gebirgsbus \" der Marke Saurer zu einer Fahrt nach Quedlinburg. Viele Menschen unterwegs winkten uns - oder eher dem alten Bus ! Quedlinburg erwanderten wir uns zu Fuss, sahen das Rathaus mit Roland und gingen zur Brauerei Lüdde. In einer wunderschönen alten Halle, Konstruktion Metallguss, aßen wir gut zu Mittag. Weiter ging es zum Hexentanzplatz in Thale, ihn besuchten wir per Gondelseilbahn. Die Hexen aber scheinen tatsächlich nur am 30.April hier zu tanzen. Über die höchste Staumauer Deutschlands fuhren wir mit dem Oldiebus und zurück ging es weiter durch das Bodetal. Die Fahrt mit dem Oldiebus weckte alte Erinnerungen und alle Teilnehmer fanden sie sehr interessant.
Den Abschluss machten wir im alten Brauhaus in Wernigerode, in gemütlicher Runde genossen wir das eine oder andere Bier der Region. Auch die jüngsten Teilnehmer, Fabian, Annika und Florian hatten ihren Spaß an dieser schönen Jahrestour.