Umfrageergebnis anzeigen: Ich nutze für den Frischwassertank

Teilnehmer
117. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • keine Zusatzprodukte

    34 29,06%
  • Chlor-Produkte

    15 12,82%
  • Silberionen-Produkte

    52 44,44%
  • Filtersysteme

    5 4,27%
  • UV-Bestrahlung

    3 2,56%
  • Andere Methoden - Antwort im Thread

    8 6,84%
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Ergebnis 11 bis 20 von 70
  1. #11
    robby-austria
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Mobbell Beitrag anzeigen
    Wer seinen Tank nicht entleeert und das Wasser drinnen läßt..auch mit Zusatzstoffen ....dem kann ich nur raten, sich mal den Inneraum anzusehn......er wird sich bestimmt Gedanekn machen, was da los ist.
    Hallo Mobbel,
    ich nehme an, daß Du einen Kunststofftank in Deinem Mobbel hast. Damit habe ich bisher noch keine Erfahrungen. Bei meinem V4A-Wassertank (für die, die es nicht wissen sollten : = rostfreier Stahl) am Boot, wie einige Postings vorher beschrieben, wurde das Wasser Mitte April eingelassen, dann bei jedem Auffüllen Certisil nach Gebrauchsanweisung (manchmal auch etwas mehr nach Augenmaß) dazugegeben und das noch im Tank befindliche Wasser Mitte Oktober wieder ausgelassen. Da waren aber überhaupt keine Rückstände oder Beläge an den Tankwänden oder am Boden. Vielleicht ist das aber eben bei Kunststofftanks anders. Das kann ich erst in einem Jahr beurteilen.

  2. #12
    kule
    Gast

    Standard Wasser

    Nun will ich mal was zum Thema von mir geben.
    Wir sind nun 3 Jahre am Stück unterwegs und unser Wassertank nebst Wasserleitungen sehen aus wie neu.

    Die Geschichte mit den trocken reiben, funktioniert bei uns nicht da der Tank Trennwände hat die ein hin und her schwappen des Wassers während der Fahrt verhindern.
    Das ist übrigens eine gute Idee, denn 100 Liter sind bekanntlich 100 Kg.

    Zur Wasser Reinhaltung benutze ich Micropur classic, für jede 4. Füllung aber Micropur forte. (das ist das mit dem Chlor)
    Richtig dosiert, schmeckt man auch von Chlor überhaupt nichts.

    Wir benutzen das Zeug in Pulverform je 100g für 10.000 Liter, dass reicht bis zum jüngsten Tag.
    Den Preis, im Verhältnis zur Menge des aufbereiteten Wassers kann man vergessen.

    Da wäre dann noch die Idee zum Kaffee oder Tee kochen, Wasser aus dem Supermarkt zu benützen,
    Das Geld ist rausgeworfen und macht nur den Müllberg von Plastikflaschen grösser.
    Bakterien- und keimfreier als gekochtes Wasser geht nicht.
    Sollte es aber wegen des Geschmacks des Wassers sein, und der Kaffee oder der Tee etwas nach Diesel schmecken,
    dann passt doch bitte beim Tanken etwas mehr auf.

    Viele Grüsse und immer sauberes Wasser, Kule

  3. #13
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Wann ist Wasser steril?

    [SIZE=2]Hallo Kule,

    [/SIZE]
    [SIZE=2]Wasser kann man durch Kochen einigermaßen keimfrei machen, lebende Bakterien geben bei ca. 100 Grad auf. Das sollte für uns Normalbürger hoffentlich reichen. Allerdings werden die Sporen der Bakterien erst bei 120 Grad abgetötet, das bedeutet man kocht Wasser (100 Grad) und lässt es stehen, dann schlüpfen nach einiger Zeit doch Bakterien. Deswegen wird sterile Keimfreiheit erst bei einer Temperatur von 120°C erreicht, das bedeutet um die 20 bis 30 Minuten kochen. Das macht aber keiner.
    [/SIZE]
    [SIZE=2]
    Die Müllberge beim Kauf von Wasser in Plastikflaschen, das stimmt natürlich. Wie man es macht, es ist falsch.

    Übrigens, die "Schlingerwände" habe ich im Wassertank auch. ich kann aber mit einer Stielbürste mit Tuch umwickelt darüber greifen und den Tank gut trocken wischen. [/SIZE]

  4. #14
    Jung
    Gast

    Standard Heißer wird´s nicht !?

    Ich habe gelernt, dass Wasser bei 100 Grad kocht. Heißer wird´s nicht, sondern es verdampft. Heißer als 100 Grad kriegt man Wasser, wenn man es unter Druck setzt, System Dampfdruckkochtopf, oder Dampfkessel für Dampfmaschinen. Länger kochen als eben nur aufsprudeln lassen soll trotzdem helfen, weil ein paar böse Keime auch bei 100 Grad noch ein Weilchen durchhalten, bevor sie das Zeitliche segnen.

    Was mir dazu eben einfällt:

    Wieso ist das Ganze eigentlich ein Thema im Womo und nicht im Haus ? Das steht doch auch Wasser in den Leitungen, und, wenn ich unterwegs bin, auch mal zwei Wochen lang. Von schleimigen Bakterienfilmen war da noch nie die Rede. Gibt es da keine, oder mag nur niemand dran denken, weil man kein Mikropur hinein bekommt ? Die Leitungen sind in modernen Häusern ja teils auch schon aus Kunststoff.

    Grüße Rafael Jung

  5. #15
    robby-austria
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Jung Beitrag anzeigen
    Da steht doch auch Wasser in den Leitungen, und, wenn ich unterwegs bin, auch mal zwei Wochen lang. Von schleimigen Bakterienfilmen war da noch nie die Rede. Grüße Rafael Jung
    Hallo,
    ich weiß es zwar nicht, aber ich glaube, wenn das Wasser in einem geschlossenen System steht, wo keine Luft und vor allem kein externer Sauerstoff dazu kommt, Bakterien nicht die gleichen Möglichkeiten haben, sich zu entwickeln, als wenn in einem Womo-Tank, der z.B. nur zur Hälfte voll ist, eben die andere Hälfte aus Luft besteht. Könnte so ähnlich sein, wie beim Oxydieren von Metallen. Aber vielleicht hat ein Mitglied unseres Forums einen Biologen in seinem Freundeskreis, der uns das erklären kann. Wäre hochinteressant.

  6. #16
    kule
    Gast

    Standard Wiki

    Ich hab mal in die Wiki gesehen und interessantes gefunden.

    Hier ein Auszug / Quelle: Wikipedia.

    Für Trinkwasser bestehen im deutschsprachigen Raum höhere Qualitätsanforderungen als für industriell abgepacktes Mineralwasser und Tafelwasser; es ist das am besten untersuchte Lebensmittel überhaupt. Trinkwasser und Tafelwasser muss im Gegensatz zu natürlichem Mineralwasser nicht „ursprünglich rein“ sein., darf also aufbereitet und vermischt werden. So kann aufgesprudeltes Wasser - unabhängig von Qualität und Mineraliengehalt - in Restaurationsbetrieben auch nicht als Mineralwasser angeboten werden.
    In anderen Ländern ist die Trinkwasserqualität aufgrund mangelnder Aufbereitung und Überwachung häufig schlechter. In beliebten Urlaubsgebieten wie Frankreich, Spanien und Portugal variiert teilweise die Qualität des Leitungswassers von „Als Trinkwasser geeignet“ bis „Beim Verzehr in großen Mengen gesundheitsgefährdend“. Zum Kochen ist das Trinkwasser in ganz Europa geeignet.

    Verwässerte Grüsse von Kule

  7. #17
    MobilLoewe
    Gast

    Standard 120 Grad

    Zitat Zitat von Jung Beitrag anzeigen
    Ich habe gelernt, dass Wasser bei 100 Grad kocht. Heißer wird´s nicht, sondern es verdampft. Heißer als 100 Grad kriegt man Wasser, wenn man es unter Druck setzt, System Dampfdruckkochtopf, oder Dampfkessel für Dampfmaschinen. Länger kochen als eben nur aufsprudeln lassen soll trotzdem helfen, weil ein paar böse Keime auch bei 100 Grad noch ein Weilchen durchhalten, bevor sie das Zeitliche segnen. ...
    Hallo Rafael,

    natürlich hast Du recht, das länger kochen bringt nicht 120 Grad, sondern lässt die bei zunächst erreichten 100 Grad noch überlebten Bakterien absterben. Insofern habe ich mich nicht vollständig ausgedrückt.

    Aber ich glaube, wir sollten es nicht übertreiben, die Körper freut sich auch auf das einen oder andere Bakterichen, damit der auch Abwehrkräfte regenerieren kann. Ich werde weiter auf Zusätze verzichten und einmal im Jahr das System samt Schläuche gründlich reinigen.

  8. #18
    robby-austria
    Gast

    Standard

    Hallo Bernd,
    1) Kann Deine Frage nach dem Certisil erst Montag Abend beantworten, weil ich unser Mobil erst (jetzt angeblich endgültig) am Montag Nachmittag übergeben bekomme.
    2) Wie reinigst Du die Leitungen vom Tank zu den Verbraucherstellen ? Die haben bei mir im Boot nach einigen Jahren doch Kalkablagerungen enthalten.

  9. #19
    Jung
    Gast

    Blinzeln

    Hallo Bernd,

    zu den restlichen Bakterien, die die körpereigene Abwehr stärken, unbedingt ein Zitat von meinem Papa, der damit sicher dasselbe meinte. Der sagte nämlich in seinem breiten Barmer Platt (Barmen ist ein Ortsteil von Wuppertal, wo ich damals geschlüpft bin): "Dreck reinigt den Magen". Gelobt sei, was hart macht !
    Noch drei Wochen bis zum langen Sommerurlaub. Bis dahin allerdings noch eine Menge Arbeit auf der Arbeit. Wozu mein Lateinlehrer sagte - noch ein Zitat: "Per aspera ad astra". Bis dahin kann dann der Sommer auch noch mal richtig Anlauf nehmen.

    Grüße, heute ausnahmsweise mal mit einem albernen Grinsekopf ,weil mir echt danach ist

    Rafael

  10. #20
    robby-austria
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen
    Hallo Robby,
    welches Certisil verwendest Du?
    Wo ist eigentlich der Unterschied in der Wirkung?
    Hallo Bernd,
    jetzt ist es endlich so weit, haben gestern unseren neuen "Dethleffs Magic Edition T1 DBM" übernommen. Heute und Morgen wird eingeräumt und dann 14 Tage Probefahrt gemacht. Dann werde ich das Fahrzeug vorstellen und meine ersten Eindrücke berichten (in welchem Tread macht man das eigentlich ? wird lang !)

    zum Certisil : ich habe am Boot doch kein Certisil sondern AQUACLEAN von der Fa. Yachticon, A.Nagel GmbH, Postfach 202136, 20214 Hamburg, verwendet (ohne Chlor,. lt. Fläschchen "auf Silberbasis, Inhaltsstoffe: Natrium-Silber-Chlorid-Komplex), siehe auch unter http://www.yachticon.de/Wasserentkei...00-ml::40.html

    Hab nur beste Erfahrungen damit und werd daher auch dabei bleiben. Ob's auch bei einem Kunststofftank so gut funktioniert, wie bei einem V4A-Tank werde ich am Anfang der nächsten Saison berichten.

    Unterschied zwischen Mitteln auf Chlor-Basis und denen auf Silber-Basis ist außer dem Geruch beim Chlor, daß die Produkte auf Silber-Basis angeblich eine bessere Langzeitwirkung im Tank haben.

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