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  1. #21
    thomi
    Gast

    Standard

    Ich finde es wirklich immer besonders wichtig, dass man sich vor einer Reise ins Ausland informiert, was dort verboten ist und was nicht. Manchmal unterscheidet sich das sehr von Deutschland und leider kann man ja nicht damit argumentieren, dass man es nicht wusste denn wie heißt es so schön: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Deshalb wirklich immer sehr gut informieren, damit man den Urlaub auch genießen kann.

  2. #22
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Hitliste der Bußgelder in Europa

    Hallo zusammen,

    hier eine Übersicht der Bußgelder, teilweise ganz schön heftig! Unten die Top-Ten-Liste!

    Geblitzt in Palermo? Falsch geparkt in Paris? Bisher kein Problem, denn kassiert wurde nur bei Sofortkasse – Ausnahme Österreich. Jetzt jedoch ist das Gesetz zur Vollstreckung von Bußgeldern aus der gesamten EU auf den Weg gebracht worden. Noch in diesem Jahr ist deswegen damit zu rechnen, dass das Knöllchen aus Paris im heimischen Briefkasten landet.
    Auf Platz 1 der Hitliste" der Bußgelder in Europa: 5.500 Euro zahlt, wer auf der britischen Insel mehr als 50 Sachen zu schnell ist.

    Alkoholisiert an der Algarve, brettern am Brenner, oder chatten an der Costa Brava – wer im Ausland die Verkehrsregeln missachtet, muss mit wesentlich höheren Summen rechnen als hierzulande. Die Bußgelder und Strafen werden in der Regel vor Ort fällig. Glück hatte bisher der, der ein Ticket fürs Falschparken an der Windschutzscheibe fand oder wegen Geschwindigkeitsübertretung geblitzt wurde. Das ändert sich nun: "Das Gesetz zur Vollstreckung von Bußgeldern aus ganz Europa ist auf den Weg gebracht und tritt voraussichtlich noch in diesem Jahr, wahrscheinlich ab dem 01. Oktober, in Kraft", erläutert Philip Puls von TÜV SÜD.

    Damit setzt der Gesetzgeber eine EU-Rahmenvorgabe aus dem Jahr 2005 in nationales Recht um. Achtung: Weil nicht der Tatzeitpunkt, sondern die Zustellung des Bußgeldbescheids ausschlaggebend für die Vollstreckung ist, könnten durchaus auch Vergehen vor dem Inkrafttreten des Gesetzes geahndet werden. Bisher erreichten einen Knöllchen und Co. nur aus Österreich – auf der Basis eines Sonderabkommens.

    Geschwindigkeit viel zu schnell

    Unsere europäischen Nachbarn sind gar nicht entspannt, wenn die Geschwindigkeit stark übertreten wird.
    Besonders teuer wird es in Großbritannien: Wer mehr als 50 km/h über dem Limit liegt, zahlt dort bis zu 5.500 Euro.
    Achtung auch in Österreich: Dort sind in diesem Fall bis zu 2.180 Euro fällig.
    Selbst in Frankreich, wo ein vergleichsweise milder Gesamt-Strafen-Katalog gilt, wird es für den teuer, der zu viel Gas gibt: 1.500 Euro – egal ob 55 oder 85 Sachen zu schnell.
    In Kroatien wird zu hohes Tempo mit bis zu 680 Euro Strafe belegt; bekannt streng sind die Regeln in der Schweiz. Dort werden bereits Übertretungen von 10 km/h mit 100 Euro geahndet.
    In Polen dagegen herrscht noch Gnade für Gasfüße: hier beginnen die Bußgelder überhaupt erst, wenn man mehr als 50 km/h zu schnell ist. Dann sind 100 Euro fällig.

    Geschwindigkeit zu schnell

    Selbst wer das Limit nur mäßig überschreitet, wird kräftig zur Kasse gebeten.
    Wer bis zu 20 km/h zu schnell unterwegs ist, der sollte sich dabei ebenfalls nicht in Schweden, Dänemark oder Italien erwischen lassen.
    In Italien wird tagsüber ein Bußgeld ab 155 Euro verhängt, in Dänemark kann es bis zu 270 Euro kosten und ebenfalls in Schweden trifft die Buße von mindestens 280 Euro Verkehrssünder empfindlich.
    Entspannter sind die Österreicher beim leichten Übertritt: ab 20 Euro.

    Alkoholisiert

    Feiern und fahren – auch im Ausland versteht die Polizei keinen Spaß in Bezug auf Alkohol am Steuer. In den meisten Ländern gilt eine Promillegrenze von 0,5 Promille.
    In Schweden und Polen liegt die Grenze bei 0,2 Promille und in Tschechien und Kroatien gilt sogar absolutes Alkoholverbot – Strafen: Tschechien ab 970 Euro, Kroatien ab 135 Euro.
    Wer in Italien alkoholisiert Auto fährt, zahlt tagsüber mindestens 540 Euro. Nachts steigen die Bußsätze nochmals um gut ein Drittel.
    Auch in Dänemark wird das ohnehin teure Bier noch einmal teurer, wenn es vor dem Fahren getrunken wurde: Die Strafe kann sogar bis zu einem Monatsverdienst ausmachen.
    Zum Vergleich: In Deutschland beginnen die Strafen bei einem Promillewert von 0,5 ab 500 Euro.
    In Frankreich fällt ein Glas Rotwein zu viel weniger ins Gewicht: Bußgeld ab 135 Euro.
    Auch in Belgien (ab 140 Euro) und Luxemburg (ab 145 Euro) ist Alkohol am Steuer ein vergleichsweise geringeres Vergehen.

    Handy am Steuer

    Andare e parlare – wer in Italien mit dem Handy am Steuer erwischt wird, zahlt mindestens 155 Euro Strafe.
    In Deutschland fällt das Bußgeld mit 40 Euro vergleichsweise gering aus, allerdings wird zusätzlich ein Punkt in Flensburg eingetragen.
    Auch in den Benelux-Ländern kann die Minuteneinheit beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung sehr teuer werden: In den Niederlanden werden 150 Euro fällig, in Belgien mindestens 100 Euro.
    Zum Nulltarif gibt es die volle Mobilität beim Telefonieren in Schweden, hier gibt es kein ausdrückliches Handy-Verbot am Steuer.

    Rote Ampeln überfahren

    Rote Ampeln ebenfalls im Ausland ernst nehmen.
    Die Zeiten, in denen man in Palermo mit einem Hupkonzert über das Lichtsignal genötigt wurde, sind lange vorbei. In Italien würden Carabinieri und Co. dafür mindestens 155 Euro berechnen.
    In Kroatien überfährt man das Stopp-Licht für 270 Euro und in Schweden blättern Rotlichtsünder ab 250 Euro hin.
    Nachsichtiger sind die Straßenhüter in Polen und in Österreich – mit ab 60 bzw. ab 70 Euro Bußgeld.

    Überholen

    Gleiches gilt dort fürs unerlaubte Überholen – in Polen und Österreich wird ebenfalls der Straßen-Wettkampf mit 60 bzw. 70 Euro geahndet.
    Spitzenreiter auf der Überholspur: Estland mit 385 Euro.

    Falschparken

    Nicht nur in Sachen Alkohol, auch beim Falschparken zeigen sich Spanier sehr streng: Bis zu 90 Euro kann hier ein Strafzettel ausmachen.

    Die Slowaken verlangen noch mehr: bis zu 135 Euro – Spitzenwert in Europa.

    Die Niederlande kassieren ebenfalls kräftig ab, hier liegt der Mindestsatz für Park-Vergehen bei 60 Euro.

    Abblend- oder Tagfahrlicht

    In Schweden, genauso wie in Dänemark, Polen und Tschechien gilt auch tagsüber: nur mit Abblend- oder Tagfahrlicht. Unbeleuchtete erwarten zum Teil empfindliche Geldstrafen.
    In Italien gilt die Lichtpflicht nur auf Autobahnen und Landstraßen, in Kroatien nur von November bis April. Apropos Italien: Nicht nur bei der Geschwindigkeitsübertretung, auch bei allen anderen Verkehrssünden droht auf der Apennin-Halbinsel nachts ein Zuschlag von gut einem Drittel. Das macht das beliebteste Reiseland nachts schnell mit zum teuersten.

    Warnweste

    Hier liegen die Belgier mit bis zu 1.375 Euro Strafe an der Spitze, wenn die Anlegepflicht missachtet wird.

    Top-Ten-Liste (circa)

    5.500 Euro: 50 km/h zu schnell in Großbritannien
    2.180 Euro: 50 km/h zu schnell Österreich
    Bis zu 1.375 Euro: Ohne Warnweste in Belgien
    1.500 Euro: Alkoholisiert nachts in Italien
    970 Euro: Alkoholisiert in Tschechien
    500 Euro: 50 km/h zu schnell Österreich
    280 Euro: 20 km/h zu schnell in Schweden
    250 Euro: Rotlicht überfahren in Schweden
    155 Euro: Telefonieren am Steuer in Italien
    90 Euro: Falschparken in Spanien

  3. #23
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Geldbußen aus dem EU-Ausland

    Hallo zusammen,

    hier ein weitere Information:

    Führerscheininhaber aufgepasst: Bußgelder, die man sich im europäischen Ausland eingefahren hat, können seit wenigen Wochen auch in Deutschland vollstreckt werden.

    Ein in Kraft getretenes Gesetz mache eine grenzüberschreitende Vollstreckung von Geldstrafen und Geldbußen in der Europäischen Union möglich, ab sofort können in 22 von 27 EU-Mitgliedsstaaten Verkehrssünden landesübergreifend geahndet werden. Sinn des Gesetzes ist es, dass sich jeder, der im Ausland mit dem Auto unterwegs ist, auch mit der dort geltenden Verkehrsrechtslage vertraut macht und sich schlicht und ergreifend an die jeweiligen Verkehrsregeln hält.

    In Deutschland ist für die Bewilligung und Vollstreckung ausländischer Geldsanktionen das Bundesamt für Justiz in Bonn zuständig. Dort wird das ausländische Vollstreckungsgesuch geprüft, zurückgewiesen oder vollstreckt. Zurückgewiesen wird es beispielsweise, wenn das Bußgeld weniger als 70 Euro beträgt, die Zahlungsaufforderung nicht in Deutsch oder Englisch formuliert ist oder Fahrzeughalter und Verkehrssünder nicht identisch sind.

    Wird vollstreckt, kann es richtig teuer werden. Ein Beispiel: Während in Deutschland bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung bis 20 Stundenkilometer ein Verwarnungsgeld von maximal 35 Euro fällig wird, sind es in Frankreich oder den Niederlande bereits 90 beziehungsweise 100 Euro. "Zwar hat der Betroffene die Möglichkeit, sich gegen die Geldsanktion zu wehren. Grundsätzlich gilt dabei aber, dass Einwände in der Sprache des jeweiligen Staates oder in einer anderen dort akzeptierten Sprache formuliert sein müssen", heißt es aus dem Kreishaus.

    Auch wenn das neue Gesetz Punkte, Führerscheinentzug oder Fahrverbote nicht vorsieht, sollten alle Autofahrer, die im Ausland unterwegs sind, sich mit den dort geltenden Verkehrsregeln vertraut machen und unbedingt die Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten. Dies nicht nur im Interesse des eigenen Geldbeutels sondern im Sinne der Sicherheit im Straßenverkehr.

    Quelle: Straßenverkehrsamt EN-Kreis

  4. #24
    Mobbell
    Gast

    Standard

    Das Schlimme an der Tatsache ist, dass im Euroland so viel unterschiedliche Srafkataloge angewendet werden, anstatt im Euroland einheítliche Maßnahmen zu ergeifen.
    Jedes Land hat eingene Strafen- bzw. Bußgeldkataloge....aber man ist in brüssel nicht in der Lage , einheitliche Dinge festzulegen.
    Beispiele anzuführen wurden ja schon in vorherigen Beiträgen gemacht, deshalb erübriget sich das für mich. Aber so unterschiedliche Strafen,,,sei es Handynutzung oder Alkohol...lassen einen doch grübeln.

  5. #25
    brainless
    Gast

    Standard

    Diese unterschiedlichen Kataloge sind das Gute in Europa - so bleibt den nationalen Usancen wenigstens noch etwas Platz im EU-Einheitsbrei,


    brainless

  6. #26
    Stammgast   Avatar von k28
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    Standard AW: Verkehrssünden im Ausland

    Ich wollte wegen meiner Frage keinen neuen Thread aufmachen...

    Wir sind momentan in der Bretagne unterwegs und diskutieren über dieses Verkehrsschild:
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	20190627_155322_resized.jpg 
Hits:	0 
Größe:	30,8 KB 
ID:	31001
















    Unser Fahrzeug hat 4,5 t zGG.
    Das LKW Symbol gilt im Gegensatz zu Deutschland nicht für Wohnmobile über 3,5 t.
    Es gibt in F noch das allgemeine Verbotsschild 3,5 t, wie bei uns.

    Ich würde sagen, das dieses Schild folgendes aussagt: Gilt nur für LKW ab 3,5 t.
    Also nicht für alle Fahrzeuge, somit auch nicht für Wohnmobile.
    Meine Frau ist anderer Meinung

    Was meinen die Frankreich-Experten dazu?
    Gruß Klaus

    Unterwegs mit Frankia A 740

  7. #27
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Verkehrssünden im Ausland

    Deine Frau hat recht!

    Wenn es nur für LKW gelten würde, gäbe es kein Zusatzschild. Bei diesem Zusatzschild fällst du auch unter das Überholverbot!
    Gruß Thomas

  8. #28
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Verkehrssünden im Ausland

    Klaus, grundsätzlich gilt in Frankreich das Lkw Verbotsschild nicht für Wohnmobile über 3,5 Tonnen. Auch ein LKW Überholverbot muss nicht beachtet werden.

    Aber bei dem Zusatzschild 3,5 Tonnen bin ich mir nicht sicher, lese auch hier. https://frankreich-mobil-erleben.de/...mo-ueber-3,5t/

    Gruß Bernd
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  9. #29
    Stammgast  
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    Standard AW: Verkehrssünden im Ausland

    Zitat Zitat von clouliner1 Beitrag anzeigen
    Deine Frau hat recht!

    Wenn es nur für LKW gelten würde, gäbe es kein Zusatzschild. Bei diesem Zusatzschild fällst du auch unter das Überholverbot!
    Das ist doch widersprüchlich. Wenn es auch für alle andere Fahrzeuge gelten würde müsste ein reines 3,5To Schild stehen.
    Da in Frankreich - und auch z.B. in Österreich - ein Womo > 3,5To kein LKW ist, würde ich hier absolut bedenkenlos einfahren.
    Das identische auf der Brenner Bundesstrasse auf Österreichseite. Auch hier kein Womo-Verbot > 3,5to sondern nur ein reines LKW-Verbot.

  10. #30
    Stammgast   Avatar von Jimi Hendrix
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    Standard AW: Verkehrssünden im Ausland

    Gilt nur für LKW!
    Gruß
    Rolf
    Das Schlimmste an manchen Menschen ist, dass sie nüchtern sind, wenn sie nicht betrunken sind.
    William Butler Yeats ( 1865 - 1939 )

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