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  1. #1
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Verkehrssünden im Ausland

    Hallo zusammen,

    da heißt es aber aufgepasst! Hier eine Pressemitteilung des ADAC:

    Besser ordentlich fahren, als ordentlich zahlen
    ADAC sagt was Auslandsknöllchen kosten können


    Wer im Urlaub mit dem Auto im europäischen Ausland unterwegs ist, sollte sich nach einem Rat des ADAC strikt an die Verkehrsvorschriften des Gastlandes halten. Schon relativ harmlose Delikte werden in vielen Ländern mit wesentlich höheren Strafen als in Deutschland geahndet. Hinzu kommt, dass ab dem 1. Oktober 2010 nichtbezahlte Bußgelder aus sämtlichen 26 EU-Ländern in Deutschland vollstreckt werden, was bisher nur bei österreichischen Bußgeldern möglich ist. Davon können unter Umständen auch Geldbußen von der Urlaubsreise betroffen sein.

    Die aktuelle ADAC-Tabelle „Das kosten Verkehrssünden im Ausland“ zeigt, dass in Norwegen besonders hohe Gebühren für zu schnelles Fahren (ab 450 Euro) sowie Rotlicht- und Überholverstöße (650 Euro) verhängt werden. Auch in den anderen skandinavischen Ländern geht man mit Verkehrssündern nicht gerade zimperlich um. In Dänemark zahlt man für Trunkenheitsfahrten bis zu einem Monatsverdienst, in Finnland mindestens 15 Tagessätze, die sich ebenfalls nach dem Monatsverdienst bemessen. In Schweden werden bereits bei 0,2 Promille hohe Bußen fällig, nicht selten ist dort auch die Verhängung von Haftstrafen.

    Zahlreiche Länder wie Österreich, Ungarn, Italien oder Griechenland haben keine festen Bußgeldsätze für einzelne Verstöße. Hier hat die Polizei vor Ort einen entsprechenden Ermessensspielraum oder es werden zunächst nur Mindestbußen verhängt. In solchen Ländern kann es sich lohnen, Knöllchen sofort zu bezahlen. So können sich in Griechenland die ohnehin schon hohen Bußgelder verdoppeln, wenn sie nicht innerhalb von zehn Tagen bezahlt werden. Ein Überholverstoß kostet dann schnell mal 700 Euro. Auch andere südeuropäische Länder wie Italien oder Spanien sehen drastische Sanktionen vor: In Italien wird bei einer Blutalkoholkonzentration (BAK) des Fahrers von mindestens 1,5 Promille das Kfz sichergestellt und, sofern der Eigentümer selbst am Steuer saß, zwangsversteigert und enteignet. Zudem werden dort seit kurzem für bestimmte Verstöße wie Geschwindigkeitsüberschreitungen nachts zwischen 22 und 7 Uhr um ein Drittel höhere Beträge als tagsüber erhoben. Wer in Spanien 60 Kilometer zu schnell oder mit mehr als 1,2 Promille fährt, riskiert eine Haftstrafe von wenigstens drei Monaten.

  2. #2
    peterchen
    Gast

    Standard

    Hallo Bernd,

    Danke für Deinen Erinnerungshinweis.
    Dein Spruch gefällt mir sehr, weil er voll ins Schwarze trifft:

    Besser ordentlich fahren
    als ordentlich zahlen !


    lg
    peter

  3. #3
    kule
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    da heißt es aber aufgepasst! Hier eine Pressemitteilung des ADAC:

    Besser ordentlich fahren, als ordentlich zahlen
    ADAC sagt was Auslandsknöllchen kosten können


    Wer im Urlaub mit dem Auto im europäischen Ausland unterwegs ist, sollte sich nach einem Rat des ADAC strikt an die Verkehrsvorschriften des Gastlandes halten. Schon relativ harmlose Delikte werden in vielen Ländern mit wesentlich höheren Strafen als in Deutschland geahndet. Hinzu kommt, dass ab dem 1. Oktober 2010 nichtbezahlte Bußgelder aus sämtlichen 26 EU-Ländern in Deutschland vollstreckt werden, was bisher nur bei österreichischen Bußgeldern möglich ist. Davon können unter Umständen auch Geldbußen von der Urlaubsreise betroffen sein.

    Die aktuelle ADAC-Tabelle „Das kosten Verkehrssünden im Ausland“ zeigt, dass in Norwegen besonders hohe Gebühren für zu schnelles Fahren (ab 450 Euro) sowie Rotlicht- und Überholverstöße (650 Euro) verhängt werden. Auch in den anderen skandinavischen Ländern geht man mit Verkehrssündern nicht gerade zimperlich um. In Dänemark zahlt man für Trunkenheitsfahrten bis zu einem Monatsverdienst, in Finnland mindestens 15 Tagessätze, die sich ebenfalls nach dem Monatsverdienst bemessen. In Schweden werden bereits bei 0,2 Promille hohe Bußen fällig, nicht selten ist dort auch die Verhängung von Haftstrafen.

    Zahlreiche Länder wie Österreich, Ungarn, Italien oder Griechenland haben keine festen Bußgeldsätze für einzelne Verstöße. Hier hat die Polizei vor Ort einen entsprechenden Ermessensspielraum oder es werden zunächst nur Mindestbußen verhängt. In solchen Ländern kann es sich lohnen, Knöllchen sofort zu bezahlen. So können sich in Griechenland die ohnehin schon hohen Bußgelder verdoppeln, wenn sie nicht innerhalb von zehn Tagen bezahlt werden. Ein Überholverstoß kostet dann schnell mal 700 Euro. Auch andere südeuropäische Länder wie Italien oder Spanien sehen drastische Sanktionen vor: In Italien wird bei einer Blutalkoholkonzentration (BAK) des Fahrers von mindestens 1,5 Promille das Kfz sichergestellt und, sofern der Eigentümer selbst am Steuer saß, zwangsversteigert und enteignet. Zudem werden dort seit kurzem für bestimmte Verstöße wie Geschwindigkeitsüberschreitungen nachts zwischen 22 und 7 Uhr um ein Drittel höhere Beträge als tagsüber erhoben. Wer in Spanien 60 Kilometer zu schnell oder mit mehr als 1,2 Promille fährt, riskiert eine Haftstrafe von wenigstens drei Monaten.
    Ich habe soeben herzhaft gelacht.
    Fürs telefonieren mit dem Mobiltelefon im Auto 50€ Strafe.
    Hier gibt es kaum einen der beim Autofahren nicht das Telefon am Ohr kleben hat und wenn es dann sein muss auch noch mit beiden Händen redet.

  4. #4
    Jung
    Gast

    Standard Ist doch richtig so ...

    Ich finde ein konsequentes Vorgehen gegen Verstöße richtig. Wenn schon die Gefahr, bei Verstößen erwischt zu werden, gering ist, muss wenigstens die Gefahr einer spürbaren Sanktion dahinter stehen, wenn man erwischt wird. Das Ergebnis eines lauen Vorgehens sehen wir ja hierzulande: Viele pellen sich auf Verkehrsregeln ein Ei .. und das nicht nur an Ostern.

    Die Sinnhaftigekeit mancher Gebote und Verbote sei dahingestellt, aber Verkehrsregeln sind Gesetz und nicht auslegungsfähig. Ich steuere dann auch mal einen Spruch bei:

    "Wer Regeln aufstellt und dann deren Einhaltung nicht durchsetzt, schadet denen, die sich daran halten."

    Denn, in diesem Fall: Die sind immer als letzter da, hängen am längsten hinter dem Laster, fahren die weitesten Umwege (wegen LKW-Durchfahrverbot), haben ihren Anruf nicht angenommen, parken am weitesten weg ...

    Ich weiß, meine Einstellung ist unpopulär, aber übertragt das mal auf andere Bereiche: "Aldi hat soviel Butter, also entscheide ich, mir ohne zu bezahlen welche zu nehmen". "Der Kerl ist wirklich ein mieser Typ, also haue ich ihm auf die Nase". "Hier geht wirklich schneller als 80, also fahre ich 120 " .... !

    Also - überall die Regeln einhalten - dann sind hohe Sanktionen kein Thema.

    Grüße !

    Rafael Jung

  5. #5
    kule
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Jung Beitrag anzeigen
    Ich finde ein konsequentes Vorgehen gegen Verstöße richtig. Wenn schon die Gefahr, bei Verstößen erwischt zu werden, gering ist, muss wenigstens die Gefahr einer spürbaren Sanktion dahinter stehen, wenn man erwischt wird. Das Ergebnis eines lauen Vorgehens sehen wir ja hierzulande: Viele pellen sich auf Verkehrsregeln ein Ei .. und das nicht nur an Ostern.

    Die Sinnhaftigekeit mancher Gebote und Verbote sei dahingestellt, aber Verkehrsregeln sind Gesetz und nicht auslegungsfähig. Ich steuere dann auch mal einen Spruch bei:

    [SIZE=4]"Wer Regeln aufstellt und dann deren Einhaltung nicht durchsetzt, schadet denen, die sich daran halten."[/SIZE]

    Denn, in diesem Fall: Die sind immer als letzter da, hängen am längsten hinter dem Laster, fahren die weitesten Umwege (wegen LKW-Durchfahrverbot), haben ihren Anruf nicht angenommen, parken am weitesten weg ...

    Ich weiß, meine Einstellung ist unpopulär, aber übertragt das mal auf andere Bereiche: "Aldi hat soviel Butter, also entscheide ich, mir ohne zu bezahlen welche zu nehmen". "Der Kerl ist wirklich ein mieser Typ, also haue ich ihm auf die Nase". "Hier geht wirklich schneller als 80, also fahre ich 120 " .... !

    Also - überall die Regeln einhalten - dann sind hohe Sanktionen kein Thema.

    Grüße !

    Rafael Jung
    Hallo,
    kannst du mir bitte sagen wie man Regeln durchsetzen sollte ?

  6. #6
    Jung
    Gast

    Standard

    Hallo Kule,

    Möglichkeiten, Regeleinhaltung durchsetzen:

    1. Durch spürbare Sanktionen, wie in anderen europäischen Lander. Das scheint ein Weg zu sein, denn Aufhänger dieses Threads ist de Warnung, sich im Ausland an die Verkehrsregeln zu halten, weil spürbare Strafen drohen.

    2. Häufigere und intensivere Kontrollen. Wenn z.B. mobile Radarkontrollen nur alle paar Tausend Fahrkilometer anzutreffen sind, leben offenbar viele mit dem risiko des Erwischtwerdens.

    3. Nicht kontrollierbare Regeln, die offenbar auch überhaupt nicht beachtet werden, abschaffen: Beispiel: Das Handyverbot.

    Zur Zeit herrscht in Deutschland, was die Einhaltung von Verkehrsregeln angeht, so eine Art von Beliebigkeit und und "Freiwilligkeit". Das kann´s ja irgendwie nicht sein ...

    Grüße !

    Rafael Jung

  7. #7
    goldmund46
    Gast

    Standard Verkehrsregeln einhalten

    Hallo Gemeinde!

    In einem Flächenstaat wie Deutschland sind auch Kontrollen nicht der Weisheit letzter Schluss. So wundert es nicht, dass sich die Polizei fast nicht um die Plaketten-Geschichte kümmert. Diese Kontrolle bleibt dann dem "ruhenden Verkehr" mittels Politessen vorbehalten. Wer kann aber vor Ort ad hoc entscheiden, ob ein Fahrzeug mit der grünen Plakette fahren darf oder nicht?

    Wer von uns Mobilisten fährt außerorts schneller als 100 km/h oder innerorts mehr als 50 km/h? Selbst das Überholverbot für Fahrzeuge >3,5 to interessiert doch niemanden! Mich haben schon Polizeifahrzeuge beim Überholen von LKWs "erwischt", und ausser einem freundlichen Lächeln gab es keine Reaktionen!

    Selbstverständlich bin ich dafür, dass man Rabauken aus dem Verkehr zieht (z.B. wenn ich in der Autobahnabfahrt rechts überholt werde!) usw. usw. usw.

  8. #8
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Regeln einhalten

    Hallo zusammnen,

    Verkehrsregeln werden auch nach meinem Eindruck immer mehr missachtet. Die jüngere Generation ist da häufiger zu beobachten. Warum? Egoisten am Steuer und und mangelnde Erziehung sind eine Ursache. Schärfere Kontrollen? Ja, aber es wird nie soviel geben können, dass "Gerechtigkeit" im Straßenverkehr herrschen wird.

    Ich fühle mich gut, wenn ich Regeln beachte, ich sehe darin für mich keinen Nachteil. Ärgerlich nur, wenn man doch mal unaufmerksam war und ausgerechend dann "erwischt" wird, wie 2008 in der Schweiz, statt 80 km/h (übersehen) 98 km/h und promt geblitzt! Mit gut 75 Euro war ich dabei. Dabei noch Glück gehabt, es wurden nur 95 km/h berechnent, das war genau die Schwelle wo es richtig teurer wurde!

  9. #9
    OPIRUS
    Gast

    Daumen runter Staat braucht Geld

    Hallo Bernd

    Einerseits der Staat braucht Geld und dies zeigt sich jelänger je mehr, dass es heute nur noch zur Raubritterei geworden ist. Ich versuche wie Du, immer die Vorschriftstafeln einzuhalten.
    Man kann auch mal was übersehen und dann wird es zumindest bei uns in CH unverhältnismässig.
    Ich bin dafür, dass Vorschriften eingehalten werden, leider gibt es heute Nulltoleranz was früher nicht so war. Heute 2 Minuten am falschen Ort stehen, schon hast du einen Schreiberling vor dem Fahrzeug, was mir elend stinkt. Menschen machen auch Fehler, darum sollten die Herren denen wir ihr gutes Salär inkl. der Arbeitskleidung bezahlen, wie einst etwas tolleranter sein.
    Abzocken und für Ordnunf sorgen sind zwei paar Schuhe, nur abzocken geht einfacher.

    Gruss Heinz

  10. #10
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Das Volk ist der Staat

    Hallo Heinz,

    das mit der Abzocke der Obrigkeit hatten wir schon, ich fühlte mich in Deiner Heimat nicht abgezockt, ich habe Pech gehabt, ich bin zu schnell gefahren.

    Kulanz üben, wie das? Wo sind die Grenzen, wer soll das entscheiden? Also erwischt worden, ein wenig Ärgern, bezahlen, erledigt. Wir geben so viel Geld für im Grunde unnötige Dinge aus, dann kommt es doch hier auch nicht mehr darauf an.

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