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  1. #1
    egon oetjen
    Gast

    Standard Fahrgestell Sprinter und CI - Abstieg vorprogrammiert?

    EURA, eine Firma in Sprendlingen, die bislang immer bekannt war für einen hervorragenden Innenausbau, ist nun seit Anfang Februar bei CI TRIGANO??? Das war`s dann ja wohl mit deutscher Qualität!
    Ich weiß nun ja nicht, wer gerade einen CI fährt oder sich mit ihm in der Werkstatt aufhält, oder sich vielleicht auch gerade just eben wegen dieses Fahrzeugs mit seinem Händler vor Gericht austobt, mein Wohnmobil - Kollege weiß einen ganzen Roman über seine CI - Erlebnisse zu schreiben! Über den bekam ich jetzt Einblick in seine Prozessakte.
    Erst dachte ich, dass ich im falschen Film gelandet bin, doch dann belehrte er mich eines Besseren. Sein CI - Trigano wurde im Mai 09 vom Tüv stillgelegt!!! Gravierende Mängel wie falsche Bremsschläuche an der Hinterachse (diese sind so kurz, dass im Leerzustand des Fahrzeuges die Bremsschläuche auf der Blattfeder aufliegen! So besteht Abrissgefahr, wenn es über eine Schwelle oder über einen Bahnübergang geht!), Distanzklötze unbekannter Bauart zwischen Achse und Federblatt wurden eingebaut. Bedingt dadurch, so erzählte er mir, sind ihm schon mehrere Getriebe um die Ohren geflogen. Alles passierte natürlich ohne ABE. Kann so etwas in Deutschland möglich sein, frage ich mich?
    Wer ist hier denn für diesen Schaden zuständig? Mercedes als Chassis – Hersteller, CI – Trigano als Aufbau – Hersteller, oder etwas der Händler, der den Wagen verkauft hat?? Keiner! Denn man streitet sich nach wie vor vor Gericht!
    Somit besitzt der Kollege nun ein fast neues Wohnmobil auf Sprinter - Basis, welches er nun nur noch als Gartenlaube nutzen kann.
    Und nun komme ich wieder auf Eura zurück. Mein nächstes Mobil werde ich bei einer rein deutschen Firma kaufen!

  2. #2
    peterchen
    Gast

    Standard

    Hallo Egon,
    Eura mit seiner Tochter Karmann Wohnmobile ist schon seit 2005 bei Trigano. Eura beginnt gerade wieder einigermaßen dichte WOMOs zu bauen,nachdem in den letzten Jahren viele Klagen in den WOMO-Foren darüber zu lesen waren.
    Angeblich begann der Niedergang mit dem Verkauf 2005 an Trigano.
    Wir sind mit unserem TEC nach anfänglichen,aber vom Werk sehr kulant behobenen Mängeln,sehr zufrieden.
    Beinahe wäre es ein HEHN geworden,ist allerdings am zu niedrigen Alkoven gescheitert.
    In unserer Preisklasse ist halt der Grad zwischen niedrigem Preis und sehr guter Verarbeitung sehr schmal.
    Der Mann im Werk will zu Recht ein auskömmliches Einkommen und der Käufer will für sein WOMO möglichst wenig zahlen.
    Das ist im Ausland mittlerweile nicht anders.
    Nur die Hersteller,die die beste Qualität zu erschwinglichen preisen abliefern,werden langfristig überleben.
    Solange aber die Dividenten der Aktionäre im Vordergrund stehen, wird es damit nichts werden.
    Denn die Gewinne,wenn es denn welche gibt, werden nicht in die Verbesserung der Qualität gesteckt, sondern in die Erhöhung der Dividenten.
    Leider !

    lg
    peter
    Geändert von peterchen (16.02.2010 um 10:51 Uhr)

  3. #3
    MobilLoewe
    Gast

    Standard CI - Händler - Kunde vergrault

    Zitat Zitat von egon oetjen Beitrag anzeigen
    ... Wer ist hier denn für diesen Schaden zuständig? Mercedes als Chassis – Hersteller, CI – Trigano als Aufbau – Hersteller, oder etwas der Händler, der den Wagen verkauft hat?? Keiner! Denn man streitet sich nach wie vor vor Gericht!
    Somit besitzt der Kollege nun ein fast neues Wohnmobil auf Sprinter - Basis, welches er nun nur noch als Gartenlaube nutzen kann. ...
    Hallo zusammen,

    nach einem langen Telefonat mit dem Betroffenen kenne ich den Fall genauer. Mercedes wird und kann hierfür keine Haftung übernehmen, da vom Aufbauhersteller das Fahrwerk "manipuliert" wurde.

    Das ist schon eine haarsträubende Geschichte. Der Händler hat den schwarzen Peter, da er für ein Reisemobil haftbar gemacht wird, das von CI offensichtlich mit Zusatzausrüstungen (Fahrwerksveränderung) ausgeliefert wurde, die nicht in den Papieren (ABE) eingetragen waren. Also ein Mobil, das keine Zulassung hat.

    Das CI hier nicht für eine kulante Lösung ohne großen Rechtsstreit sorgt, ist für mich unverständlich. So vergrault man alte und neue Kunden.
    Geändert von MobilLoewe (16.02.2010 um 12:40 Uhr) Grund: Ergänzung

  4. #4
    peterchen
    Gast

    Standard

    Hallo,

    da kann man nur hoffen,das ein fachkundiger Anwalt zu Rate gezogen wurde.
    rantanplan könnte,falls nicht schongeschehen, vielleicht helfen.

    lg
    peter

  5. #5
    MobilLoewe
    Gast

    Standard fachkundiger Anwalt

    Zitat Zitat von peterchen Beitrag anzeigen
    Hallo,

    da kann man nur hoffen,das ein fachkundiger Anwalt zu Rate gezogen wurde.
    rantanplan könnte,falls nicht schongeschehen, vielleicht helfen.

    lg
    peter
    ist, Peter, er hat beraten. Aber die Angelegenheit ist so eindeutig und rechtlich eigentlich für jeden Anwalt lösbar.

  6. #6
    pleo
    Gast

    Standard

    Wir hatten ein 2001 Eura: Hervorragend!
    (trauere ihm immer noch ein wenig nach)

    Es war auch bei Frankia so, dass nach dem Investment-Einstoieg eines externen (Pilote) die Probleme begannen.
    In beiden Fällen sollte wohl mit dem guten Namen viel Geld verdient werden.
    Ja - Geld zu verdienen ist das Ziel!
    - nicht die Kunden maximal zufrieden zu stellen.

    ... und solche Investoren steigen dann ggf. wieder aus, wenn der Erwerb sich eben doch nicht mehr so rentiert. Scheint sich also zu rentieren, ggf. halt mit extremen Sparmaßnahmen.Leider....

    Kann man nur hoffen, dass es derartige Probleme nur mit der beschriebenen Mercedes-Basis gibt und die Fiat- und VW-(Karmann) basierten Modelle problemlos bleiben!

  7. #7
    OPIRUS
    Gast

    Frage Ausnahmen

    Hallo zusammen

    Ich denke, dass wie von Bernd erwähnt, solche Gegebenheiten schon eine Minderheit darstellen.
    Nur ist es für jeden Betroffenen ein unhaltbarer Zustand über welchen ich mich nicht weiter auslassen möchte. Nur soviel sei erwähnt, wenn anstelle der Urlaubsfahrt Monate lange anwaltliche Bemühungen anstehen und das sauer verdiente Womo unbrauchnbar im Hof steht, da kommen schon Überlegungen auf, was sich Hersteller so alles erlauben. Genau so verhält sich das mit den nicht zutreffenden Gewichtsangaben, geht ins gleiche Kapitel.
    Kann sich jeder glücklich schätzen, der nie in ein solches Dilemma invollviert wird.
    Da kommt die Frage auf, soll man sich sowas noch mal antun und ein neues Womo anschaffen.


    Grüsse an alle Heinz
    Geändert von OPIRUS (22.02.2010 um 11:47 Uhr)

  8. #8
    peterchen
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen
    ist, Peter, er hat beraten. Aber die Angelegenheit ist so eindeutig und rechtlich eigentlich für jeden Anwalt lösbar.
    Hallo Bernd,
    hallo Egon,

    vielleicht könnt Ihr uns ja mal hier berichten,wenn diese Geschichte ausgestanden ist,wie es ausgegangen ist für den armen WOMO-Fahrer.

    lg
    peter

  9. #9
    peterchen
    Gast

    Standard

    Hallo Egon,

    nun ist ja wieder ein wenig Zeit ins Land gegangen, hat sich inzwischen schon was getan zu Gunsten des armen CI-WOMO-Besitzers ?

    lg
    peter

  10. #10
    Kienmoor
    Gast

    Standard Trigano CI Cipro55 Bremsschläuche hinten zu kurz

    Zitat Zitat von peterchen Beitrag anzeigen
    Hallo Egon,

    nun ist ja wieder ein wenig Zeit ins Land gegangen, hat sich inzwischen schon was getan zu Gunsten des armen CI-WOMO-Besitzers ?

    lg
    peter
    Moin Moin Nichts Neues das Womo ist vom TÜV stillgelegt.Bremsschläuche hinten zu kurz,LAB Reglergestänge falsch,Achsabstandstücke ohne Herstellerfreigabe( Daimler)keine ABE. 2Fahrzeuge sind bekannt. Ausgeliefert wurden von Trigano Warendorf 45.Alle per Einzelabnahme und mit viel Ballast von den jeweiligen Händlern mit getürkten Unterlagen beim TÜV angemeldet.Trigano Warendorf hat diese 45 Mercedes Sprinter 316 ohne ABE auf den Deutschen Markt gebracht.Reimport Modell Frankreich.Trigano CI Cipro 55 auf Sprinter 316 Basis.Wer kennt so ein Auto ???Gruß Wolfwst

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