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  1. #1
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Aufbau ist nicht gleich Aufbau

    Hallo zusammen,

    so sieht ein konventionell aufgebautes Reisemobil nach einem Unfall aus: Unfall RM

    Der Bericht ist zwar schon ein wenig älter, aber solche Reisemobil werden ja noch immer gebaut. Fahrt vorsichtig, egal welcher Aufbau! Es gibt keine Garantie, auch nicht in dem derzeit sichersten (zumindest in dieser Klasse) Original-Fahrerhaus, dem Sprinter.

  2. #2
    peterchen
    Gast

    Standard

    Hallo Bernd,

    Da beißt sich halt für viele,die meisten WOMO-Käufer zwangsläufig die Katze in den Schwanz:
    Bestmögliche Sicherheit kostet den höchstmöglichen Preis und wenn ich das so richtig sehe,sind die meisten WOMOs auf MB auch immer unter den teuersten.
    Immer vergleichbarer Aufbau mit vergleichbarer Technik.
    Ein WOMO mit der Sicherheit eines neuen MB Sprinter ist fast schier unbezahlbar.
    Wenn es etwa für eine Familie mit z.B. zwei Kindern erschwinglich sein soll,wird die Käuferschicht extrem dünn.Sowas können sich halt nur sehr gut Betuchte leisten,man darf nicht vergessen,das sind dann schnell mal 200 000.- DM und mehr,wenn man die alte Währung hernimmt.
    Ein gebrauchtes WOMO auf MB ist zwar günstiger aber auch sehr dünn gesäät. Und dann mit einer Technik,wie vor zehn Jahren,ohne Airbag,ohne grüne Plakette,ohne ESP usw.
    Da kann es dann nur auf einem Fiat-Fahrgestell sein,denn man braucht ja auch noch einige,teilweise wirklich sinnvolle bzw.erforderliche Extras.
    Also wählt man , was man sich leisten kann und nicht,was die höchste Sicherheit verspricht und hofft,es wird schon gut gehen.
    Zu dieser Kategorie zähle ich mich eben auch.
    Übrigens von Fiat habe ich der jüngeren Zeit noch nie einen Crash-Test gelesen.
    Einen gab es mal,aber das WOMO war schon 20 Jahre alt,hat böse ausgesehen.
    Ford hat ja lt. Deinem Link in 2007 einen solchen Test überstanden,wenn auch nicht so gut wie Dein Sprinter.
    Unser Alkoven auf Ford - Transit von 2007 hatte wenigstens schon serienmäßig 2 Airbags, und ab Sommer 2007 auch ESP, was damals noch gar nicht bei allen Herstellern selbstverständlich war.
    Da wurden noch letztes Jahr neue WOMOs nur mit einem Fahrer-Airbag bzw. der zweite Airbag nur gegen Aufpreis angeboten.

    lg
    peter
    Geändert von peterchen (27.01.2010 um 07:32 Uhr)

  3. #3
    OPIRUS
    Gast

    Ausrufezeichen Erschreckend

    Hallo Bernd

    Diese Bilder sind erschreckend und zugleich alarmierend.
    Selbst ich persönlich hätte mir nie vorgestellt, dass ein Womo konventioneller Bauart wie eine Zündholzschachtel sich in Einzelteile auflöst.
    Natürlich kann man sagen, ich habe das Womo nicht um damit Purzelbäume zu schlagen, aber im schlechtesten Fall sieht es dann so aus.
    Die nächste Frage ergibt sich von alleine, sind sich die Hersteller überhaupt bewusst was passiert, wenn Familie X mit Kindern auf den zugelassenen Plätzen mitreisen, darüber darf man bei diesen Bildern wirklich keine Gedanken anstellen.
    Dasselbe Bild wird sich vermutlich ergeben, wenn mit einem Vollint. ein Auffahrunfall sich ereignet, eine Kunstoffhaut, Frontverglasung und dann die Innsassen. Ich will gar nicht weiteres ausholen, einfach wirklich nur erschreckend.
    Ich gehe davon aus, dass eine Mobil mit Orig. Fahrerhaus und Nasenbär darüber hinweg einen best möglichen Schutz bieten kann, nur kann sich dies nicht jeder leisten.

    Gruss Heinz

  4. #4
    klauspeter
    Gast

    Standard

    ich würd mal sagen da spielt auch das gesamtgewicht der womo´s ne entscheidende rolle! unfall und unfall ist nicht das gleiche. was noch viel wichtiger ist, ist die sicherung der beladung. was nützten die erkenntnisse vom crashprüfstand, wenn die sauerkrautdose/mineralwasserflasche od. sonst was, erst die schränke durchschlägt und dann die im fahrerhaus sitzenden von hinten erschlägt

    weiter würde ich mal behaupten, das kein wohnmobil den EURO NCAP crash auch nur ansatzweise überstehen wird, auch mega nobel-mobil nicht. selbst wenn das geschwindigkeitsverhalten der womos deutlich geringer ist als bei den PKW´s.

    die beste vorsorge ist das rechtzeitige erkennen der eigenen (routine)fehler und das falschverhalten der anderen.

    Quelle: YouToube - crash Hymer

    klick hier:
    CrashTest: Hymer B-Klasse SL


    Gr Klaus

  5. #5
    MagicCamp
    Gast

    Standard

    Stimmt,

    die Bilder sind erschreckend und aufrüttelnd zugleich. Gottlob sind WoMo's nicht so häufig in Unfälle verwickelt. Doch wenn's passiert, gehts in der Regel auch -ähnlich wie bei Caravans, nur da sitzt keiner drin- ziemlich hart ab.

    Allerdings, auch ich hatte bei etwa Tempo 130 einen Reifenplatzer hinten links. Nur Glück gehabt, dass ich den Wagen nach einem kurzen Schock auf dem Standstreifen zum Stehen gebracht habe ?? Lang, lang ist's her und seitdem widme ich mich fast schon mit Manie dem Thema sichere REIFEN.

    Wie auch immer, ich wünsche keinem einen solchen Unfall !!!!

    Gruß
    MagicCamp

  6. #6
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Im grünen Bereich ...

    Zitat Zitat von klauspeter Beitrag anzeigen

    Quelle: YouToube - crash Hymer
    klick hier:
    CrashTest: Hymer B-Klasse SL
    Gr Klaus
    [SIZE=2]Hallo Klaus,[/SIZE]
    [SIZE=2]
    ich habe mir das Filmchen angesehen, konnte aber nicht recherchieren unter welchen Bedingungen der [/SIZE]
    [SIZE=2]Crashtest[/SIZE][SIZE=2] statt fand. Insbesondere die Aufprallgeschwindigkeit hätte mich interessiert. Wenn jemand die Zeitlupenaufnahmen beruhigend findet ...

    Im grünen Bereich ...
    [/SIZE]
    [SIZE=2]unter dieser Überschrift wurde ein Crashtest eines integrierten Hymer Exis-i im Heft 3/2007 der Reisemobil International beschrieben.
    [/SIZE]
    [SIZE=2]
    Im grünen Bereich?
    [/SIZE]

    [SIZE=2]
    Es wurde der Hymer Exis-i auf der Basis eines Ford-Transit-Basis mit 32,7 km/h von der Bundesanstalt für Straßenwesen gegen den genormten Betonklotz gefahren.
    [/SIZE]

    [SIZE=2]Mit 32,7 km/h!
    [/SIZE]

    [SIZE=2]Damit ist der Chrashtest sicherlich kein sehr aussagekräftiger Test. Keine gängigen Normen von Crashtests sehen so geringe Geschwindigkeiten vor. Genormte Tests werden in der Regel mit deutlich höheren Geschwindigkeiten durchgeführt. Es stellt sich die Frage, ob Hymer “sicherheitshalber” eine geringere Geschwindigkeit gewählt hat? Außerdem wird heutzutage nicht mehr der Frontalaufprall als Grundlage genommen, sondern ein seitlicher bzw. schräger Aufprall. Wie sieht ein integriertes Reisemobil dann aus?[/SIZE]

    [SIZE=2]Ich weiß, ich weiß, ist alles ein wenig hypothetisch, aber selbst in Kleinwagen sind heutzutage mind. 6 Airbags als "Lebensversicherung" eingebaut, das Sicherheitsbewusstsein hat sich eben geändert.
    [/SIZE]
    Geändert von MobilLoewe (27.01.2010 um 11:16 Uhr) Grund: Fehler berichtigt

  7. #7
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Ernsthafte Crashtests?

    Zitat Zitat von OPIRUS Beitrag anzeigen
    Hallo Bernd

    Diese Bilder sind erschreckend und zugleich alarmierend.
    ...
    Ich gehe davon aus, dass eine Mobil mit Orig. Fahrerhaus und Nasenbär darüber hinweg einen best möglichen Schutz bieten kann, nur kann sich dies nicht jeder leisten.

    Gruss Heinz
    [SIZE=1]Hallo Heinz,

    ja, das sind schon schreckliche Bilder. Wobei ich auch der Meinung bin, die in Regel teureren integrierten Reisemobile bieten weniger Schutz, als die Original-Fahrerkabinen der Fahrgestellhersteller. Wer von Reisemobilherstellen mit integrierten Reisemobilen macht ernsthafte [/SIZE][SIZE=1]Crashtests[/SIZE][SIZE=1]? Hymer ist da ein Ausnahme, aber überzeugend ist das für mich auch noch nicht.

    Ist Sicherheit eine Preisfrage? Ich denke, die etwas preiswerteren teilintegrierten Mobile oder Alkovenmobile bieten mit dem Originalfahrerhaus und zumindest 2 Airbags etwas mehr Schutz.

    Aber viele Kaufinteressenten kaufen von innen heraus, die Möbel, der Grundriss und kümmern sich zuletzt oder gar nicht um das Thema Sicherheit, wozu auch die Zuladung gehört. Ich habe 2006/2007 vor meiner Kaufentscheidung auch in integrierten Mobilen gesessen und die Raumfreiheit bewundert, aber mein Weg war ein anderer. Ganz oben stand das Fahrgestell [/SIZE][SIZE=1]und der Sicherheitsaspekt[/SIZE][SIZE=1] auf der Prioritätenliste. Das hatte sich allen anderen Wünschen unterzuordnen. Daher der Sprinter mit Originalfahrerhaus und 6 Airbags, die ich hoffentlich nie zum entfalten bringe.
    [/SIZE]
    Geändert von MobilLoewe (27.01.2010 um 11:00 Uhr) Grund: Berichtigung

  8. #8
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Es gibt Alternativen

    Zitat Zitat von peterchen Beitrag anzeigen
    Hallo Bernd,
    ...
    Ein WOMO mit der Sicherheit eines neuen MB Sprinter ist fast schier unbezahlbar.
    ...
    lg
    peter
    Hallo Peter,

    ja, der Sprinter ist teurer. Aber es gibt z.B. von Hehn Mobil - Reisemobile - Wohnmobile auch bezahlbare Sprinter-Reisemobile. Man muss sie nur mögen. Sicherlich nicht in der 35.000 bis 40.000 Euro-Klasse. Aber Mobile auf Fiat-Basis, oder Ford-Basis - die übrigens beide sicherheitstechnisch aufgeholt haben - sind oftmals je nach Marke teurer, als eine andere Marke auf Sprinter oder (selten) Crafter, der vom gleichen Band läuft.

  9. #9
    peterchen
    Gast

    Standard

    Hallo Bernd,

    schön ,das Du gerade diese Firma erwähnst.
    Es ist die rühmliche Ausnahme,auch wegen dem "Fachwerkhausaufbau".
    Wir hatten damals (Ende 2006) fernmündlich mit Frau Hehn-Honeiker schon alles perfekt gemacht und wollten vor Vertragsunterschrift eine Sitz/Liegeprobe in Leipzig auf der Messe machen.
    Es waren bis zum bitteren Ende sehr angenehme Verhandlungen.Ich möchte, wenn möglich, im März eine Werksbesichtigung bei HEHN machen,angeblich ist es nach Terminvereinbarung jederzeit möglich,wo gibt es sowas noch?
    Als wir in den Alkoven klettern wollten,war dieser nur 60 cm hoch!
    Damit war der Kauf gestorben,denn meine Herzallerliebste konnte damit nicht einmal im Alkoven sitzen, geschweige denn jeden Morgen Betten machen, war nicht möglich.
    Auch ich mit meinen 189 cm Länge konnte mich im Alkoven nur liegend bewegen.
    Da wir schon einmal in einem WOMO-Alkoven Klaustrophobieängste erlebt haben,war der Kauf gestorben.
    Nun haben wir incl. Lattenrost und 12 cm Kaltschaumliege immer noch knapp 70 cm Alkovenhöhe, die reicht uns und Klaustrophobieängste tauchen somit auch nicht auf.
    So kann es gehen.
    Allerdings hätte unser Wunschwomo bei HEHN auf MB-Sprinter knapp 15 000.- € mehr gekostet.

    lg
    peter

  10. #10
    OPIRUS
    Gast

    Daumen runter Womo und Crash, besser nie

    Hallo zusammen
    Hallo Bernd

    Wie Du sagst, beim Kauf (gehörte auch dazu) setzt man wohl ein Hauf von Prioritäten, an das Crashverhalten denkt niemand. Auch ich war immer Fan von Vollint. und habe mich höchstens mal zu Hause im Hof bei geöffneter Motorhaube gefragt, was wenn.
    So auch bei HYMER S-KLasse auf Sprinter, wenn Motorhaube und Stosstange schon nur beim hinlangen wakeln und beinahe abfallen, die billigen Alustreben dahinter mit Nieten zusammengehalten ist die Antwort bereits gegeben. Selbst der org. Schweller vom MB F-Haus wurde einfach längs aufgeschlizt d.h.abgetrennt und damit noch mehr geschwächt. Auch beim Phoenix Liner war es nicht besser, bisschen Glasfasermatten und ein paar Alustreben. Das einizg positive bei Vollint. man sitzt etwas höher aber Sicherheit, mehr als fraglich.
    Darum bin ich ebenso der Meinung, Orginal F-Haus mit allen möglichen Air-Bags und Nasenbär bietet heute die grösste Sicherheit.

    Gruss Heinz

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