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  1. #1
    Hilfe-Hilfe
    Gast

    Standard Hymer Qualität

    Nach der Zulassung des Fahrzeuges wollten wir das Fahrzeug in Süddeutschland bei dem Vertragshändler abholen. Der Abholtermin war abgesprochen. Jetzt traten die ersten Probleme auf. Das Fahrzeug hatte Mängel.

    - Waschbecken im Bad war eingerissen
    - Die elektrische Stufe zum Wohnraum war defekt
    - Der Frischwassertank war an diversen Stellen undicht.
    - Die Originalkurbel für die Heckstützen nicht zu finden
    - Das Dach des Wohnmobils war total verdreckt

    Die Mängel bzw. Schäden wurden am selben Tag behoben. Die Übergabe verzögerte sich dadurch um mehrere Stunden. Durch die Mängel und den Wasseraustritt im Wohnmobil haben wir bei der Übergabe nicht auf den Tachostand des neuen Reisemobiles geachtet. Das Reisemobil hatte wie wir danach feststellten bereits eine Laufleistung von ca. 700 KM. Weder in der verbindlichen Bestellung noch in der Kaufrechnung ist ein entsprechender Hinweis zu finden. Der Hymer-Vertragshändler wurde zu einem späteren Zeitpunkt auf die Laufleistung schriftlich angesprochen, wollte sich aber dazu nicht äußern.

    Mit dem Fahrzeug wollten wir zum Eingewöhnen ein langes Wochenende an der Nordsee verbringen. Bevor wir fahren konnten, stellten wir folgende Mängel fest:

    - Regenwasser tropfte aus der Verkleidung des geschlossenen Kurbeldach-fensters im Wohnbereich.
    - Wasserränder am Kunststoffrahmen des Fensters und am Dachhimmel
    - Fliegenschutz am Dachfenster hatte deutliche Wasserränder
    - Abwassertank undicht, Wasser lief aus dem Tank, obwohl der Tank geschlossen war
    - Im Bad war das Furnier des Holzrahmens um den Spiegel herum beschädigt
    - Links neben der Schiebetür zum Bad ist eine Aluminiumzierleiste. Diese Leiste war nicht befestigt bzw. gesichert.
    - Die Lampenabdeckung oberhalb der Küche löste sich und der Dunstabzug hatte Kratzer
    - Die Schranktür zwischen dem Bett und dem Kühlschrank war total verzogen. Daher gab es auch Probleme mit der Beleuchtung im Schrank, diese brannte immer
    - Die elektrische Stufe zum Wohnraum funktioniert nicht richtig, ausfahren war möglich, einfahren nur per Hand

    Die Mängel wurden dem Hymer-Vertragshändler in Süddeutschland mitgeteilt und die Hymer AG erhielt außerdem Kenntnis davon. Die erste Reaktion des Händlers, es ist eine Nachbesserung erforderlich. Das Fahrzeug sollte zwecks Reparatur zu dem Händler verbracht werden. Ein Aufwand von über 1.400 KM für die Hin- und Rückfahrt sowie der zusätzliche Zeitaufwand. Es konnte mit dem Händler eine Vereinbarung getroffen werden. Der Händler beauftragt für die Nachbesserung einen Hymer-Vertragshändler in der Nähe unseres Wohnortes. Wir sollten den Zeitaufwand und die Fahrtkosten mit 0,30 EUR pro gefahrene Kilometer erstattet bekommen, so die mündliche Aussage des Kundendienstmeisters.

    Nachbesserung bei einem Hymer-Vertragshändler:

    - Dachfenster wurde neu eingedichtet
    - Elektrische Wohnraumstufe wurde repariert
    - Abwassertank wurde repariert
    - Frischwassertank wurde vorsorglich erneut geprüft

    Fahrzeug konnte nach ein paar Tagen wieder abgeholt werden. Die weiteren Mängel sollten bei dem Händler behoben werden, wo wir das Fahrzeug gekauft hatten. Das sollte nach unserem Sommerurlaub geschehen. Der Vertragshändler hatte den Frischwassertank noch aufgefüllt. Zu Hause angekommen gab es den nächsten Wasserschaden im Wohnmobil. Der Frischwassertank war undicht. Es konnte keine Aussage darüber getroffen werden, woher das Wasser jetzt kam. Sollte ein Schaden am Frischwassertank festgestellt werden, wird die Reparatur bzw. der Austausch erst nach unserem Sommerurlaub möglich sein, so die fernmündliche Aussage des Kundendienstmeisters, ein neuer Tank steht nicht zur Verfügung. Der Austausch kann Wochen dauern.

    Weder bei dem Hymer-Vertragshändler wo wir das Fahrzeug gekauft hatten war der Kundendienstmeister noch bei der Hymer AG war jemand erreichbar. Rückrufe wurden durch die jeweilige Telefonvermittlungen zugesagt, erfolgten aber nicht. Der Händler und die Hymer AG wurden sofort angeschrieben. Ein Hilferuf!!!! Reaktion keine!!!!!

    Am nächsten Tag erneut den Hymer-Vertragshändler aufgesucht und mit dem Kundendienstmeister eine Probefahrt gemacht. Der Fehler bzw. Schaden wurde festgestellt. Der Zulaufschlauch von außen zum Tank war porös und das Wasser lief an diversen Stellen aus. Der Schlauch wurde erneuert.

    Anschließend teilten wir dem Hymer-Vertragshändler wo wir das Fahrzeug gekauft hatten unsere Kosten mit. Die Hymer AG erhielt auch Kenntnis. Trotz der Kostenzusage wurden die Aufwendungen bis heute nicht erstattet.

    Die Sommerferien ( 5 Wochen ) wollten wir in Frankreich verbringen. Unmittelbar vor unserem Urlaub füllten wir den Frischwassertank erneut auf. Es trat wieder Wasser aus. Diesmal an dem Ablassrad für das Frischwasser, der auf dem Frischwassertank sitzt. Es wurden weitere Mängel entdeckt. Der Händler und die Hymer AG wurden informiert.

    Mängel
    - Wasseraustritt im Bereich des Ablassrades
    - Dachfenster im Bereich der Betten, komplette Gummidichtung beschädigt
    - Vorräte unter der Sitzbank durch ständigen Wasseraustritt unbrauchbar
    - Fußboden unter dem Sitz durch ständige Feuchtigkeit heller bzw. angegeriffen
    - Wasserflecken auf den Heizungsschläuchen unter dem Sitz

    Am letzten Schultag fuhren wir los. In Nordrhein-Westfalen übernachteten wir auf der Autobahn. Morgens stellten wir folgende Mängel fest:

    - Abwasser lief aus dem verschlossenen Tank
    - Elektrische Stufe zum Wohnraum ließ sich herausfahren aber konnte nicht mehr eingefahren werden

    Wir suchten unseren Vertragshändler auf, der auch in Nordrhein Westfalen einen Betrieb hat. Dort wurde der Abwassertank und die elektrische Stufe repariert. Wenige Stunden später traten die nächsten Probleme auf.

    Mängel
    - Fenstergriff vom Wohnraumfenster abgebrochen

    Die Hymer AG wurde verständigt. Uns wurde ein Vertragshändler in Frankreich benannt. In Frankreich kauften wir einen neuen Fenstergriff. Es entstanden Kosten für den Fenstergriff, dazu kamen die Mehrkilometer und der Zeitaufwand. Laut Hymer sollten uns die Aufwendungen erstattet werden. Bis heute erhielten wir keine Kostenerstattung.

    Im Urlaub gab es weitere, nicht unerhebliche Mängel:

    - Tankdeckel vom Frischwassertank defekt, kann nicht abgeschlossen werden
    - Tür zum Fahrerhaus lässt sich schwer öffnen, der Türgriff klemmt
    - Hängeschranktür neben dem Bad schleift an der Wand zum Badezimmer
    - Im Bad kann die Schranktür nicht geschlossen werden, der Verschluss findet keinen halt
    - Kunststoffverkleidung außen neben der Fahrertür bricht beim Öffnen der Fahrerhaustür heraus
    - Wohnraumtür einschl. Türrahmen im Bereich der Schließzapfen bzw. der Schließung stark beschädigt. Tür kann nur noch von innen geöffnet werden
    - Faltverdunklung im Fahrerhaus löst sich während der Fahrt
    - Kraftstoffschlauch vom Aufbau zum Fahrzeugtank porös und eingerissen. Kraftstoff läuft aus. Mängel sind der Hymer AG bekannt. Die verbauten Schläuche vertragen den Dieselkraftstoff nicht
    - Heckgarage, die Verkleidungen der Türen lösen sich
    - Die Lampen zwischen den Betten im Bereich der Stufen fallen während der Fahrt heraus
    - Die Aluminiumstange zwischen Bad und Wohnraum fällt während der Fahrt häufiger in den Wohnraum
    - Arbeitsplatte in der Küche ist wellig
    - Fußboden ist wellig
    - Diverse Furnierschäden an den Möbelteilen
    - Beide Außenspiegel sind teilweise blind

    Der Frankreichurlaub war ein Hymerurlaub ( jeden Tag ein neues Erlebnis ) Das Fahrzeug ein Alptraum. Nach unserem Urlaub wird das Fahrzeug von einer Speditionsfirma abgeholt und zu der Hymer-Vertretung verbracht, wo wir das Fahrzeug gekauft hatten. Dort werden die bekannten Mängel beseitigt. Die Wohnraumtür einschl. des Rahmens wird erneuert, diverse Teile im Wohnbereich werden ausgetauscht. Die Kraftstoffleitung, die in Frankreich von einer Mercedes Vertragswerkstatt ersetzt wurde wird erneuert. Nach Abschluss der Reparatur bekommen wir von der Hymer-Vertretung eine umfassende Liste über die Mängelbeseitigung. Danach wird das Fahrzeug wieder durch die Speditionsfirma angeliefert. Bei der Anlieferung stellten wir folgende Mängel fest:

    - Abdeckung oberhalb der Wohnraumtür eingerissen
    - Aluminiumleiste an der Wohnraumtür verkratzt
    - Abdeckleiste unterhalb der Wohnraumtür schief befestigt
    - Furnierschäden im Bereich der Betten unverändert vorhanden
    - Klappe vom Hängeschrank neben dem Bad wurde angeschliffen, trotzdem Wandkontakt
    - Abgebrochene Verkleidung neben der Fahrertür in einer anderen Farbe erneuert
    - Beide Außenspiegel immer noch zum Teil blind
    - Wohnraumtür kann nur sehr schwer geöffnet werden
    - Diverse kleinere Mängel
    - Lampen zwischen den Betten wurden befestigt, können aber über den vorhandenen Lichtschalter nicht eingeschaltet werden
    - Kurbel vom Dachfenster bricht aus der Halterung heraus

    Die Mängel werden der Hymer-Vertretung und der Hymer AG mitgeteilt. Danach werden wir fernmündlich darüber informiert, dass das Fahrzeug gegen Erstattung des Kaufpreises einschl. der nachträglichen Einbauten nach unseren Herbstferien zurück genommen wird.

    In den Herbstferien gab es an der neuen Wohnraumtür neue Mängel. Die Tür konnte mitunter nur von innen geöffnet werden. Die umlaufende Gummidichtung war in Höhe der Schließzapfen eingerissen. Der innere Türrahmen mit dem Fliegennetz wurde offensichtlich auch erneuert aber nicht befestigt, der Rahmen war lose und wackelte. Die untere rechte Seitenverkleidung war nicht befestigt ( usw ).

    Es gibt eine umfassende Bilddokumentation. Sämtliche Mängel können durch Fotos bewiesen werden.

    Inzwischen wurde das Fahrzeug von einem Mitarbeiter der Hymer-Vertretung abgeholt. Den Kaufpreis erhielten wir zurück. Das Fahrzeug wird im Internet wieder zum Verkauf angeboten.

    Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beläuft sich bei dem erworbenen Fahrzeug auf über 100.000 EUR!!!!

    In der Zeitschrift „Reisemobil“ gab es eine Leserbefragung. Das Ergebnis ist sehr interessant.

  2. #2
    OPIRUS
    Gast

    Standard

    Tut mir echt Leid für Dich, was war es für ein Hymer Typ?
    Kann mitfühlen, identisches Erlebnis hinter mir, aber durch erwähneswerte Hilfe und Entgegenkommen von Hymer absolut schadlos geblieben.

    Gruss Opirus

  3. #3
    osüjah
    Gast

    Standard

    Guten Tag Opirus,
    schauen Sie mal wir schreiben 2009.
    Eine noch umfangreichere Mängelliste hatten wir 2003 bei der Hymertochter TEC.
    Nur bei der Herstellerwerkstatt hatten wir nach dem ersten Reparaturbesuch kapiert:
    Ja nicht das WoMo dahin bringen, es kommt mit mehr und größeren Fehlern zurück als es bei der Einlieferung hatte.

    Unser WoMo 47500 Euro nach allen Reparaturen 55.000 und Ärgen, Ärgern, Ärgern.

    Also , Hersteller ? Nichts dazugelernt !?


    Gruß
    Osüjah

    P.S.
    Danke für den Bericht!

  4. #4
    Hilfe-Hilfe
    Gast

    Standard

    Hallo Opirus
    wir sind, abgesehen von unseren diversen Fahrtkosten, dem Zeitaufwand und dem Zinsverlust, durch die Erstattung unserer Aufwendungen für das Reisemobil auch schadlos geblieben. Das Fahrzeug war für uns ein Albtraum. Man steigt in ein neues Fahrzeug ein und stellt sich die Frage, was passiert heute. Im Internet besteht zumindest die Möglichkeit über seine Erfahrungen zu berichten und von anderen über gemachte Erfahrungen zu erfahren. Eigentlich haben wir die große Hoffnung gehabt, dass auch Zeitschriften wie Promobil oder Reisemobil das Thema aufgreifen. Durch die Rückerstattung des Kaufpreises ist der Vorgang für uns erledigt. Wir wollen aber wieder ein Wohnmobil kaufen. Das ist unter anderem der Grund, warum wir im Internet über das Wohnmobil so ausführlich berichtet haben, weil wir auch aus den Erfahrungen anderer bei unserer Kaufentscheidung profitieren möchten.

    Es ist ja auch möglich, dass Mitarbeiter der Hersteller in solch einem Forum herumstöbern und in íhren Betrieben an der Qualitätsschraube drehen können. Was bei der Herstellung von PKW`s möglich ist, dürfte auch bei der Herstellung von Wohnmobilen möglich sein. Vor allen Dingen geht es hier um eine Branche, die Freizeitfahrzeuge herstellt. Fahrzeuge, wo man die schönste Zeit des Jahres - hier ist der Urlaub gemeint - verbringen möchte. Wer möchte in so einer Zeit ständig an sein Fahrzeug und evtl. Mängel erinnert werden. Die Familie Hymer ist noch mit den Fahrzeugen in den Urlaub gefahren. Fahren auch heute noch die Vorstände oder andere leitende Angestellte mit den Wohnmobilen in den Urlaub? Was würde ein Vorstand, der selbst solche Erfahrungen wie wir gemacht hat, ändern?

    Dieses Forum ist auch dazu da, über die gemachten Erfahrungen ausführlich zu berichten. Beschreibt doch die Mängel ausführlich, wie oft die Fahrzeuge in der Werkstatt waren, was die Werkstatt gemacht hat, wie der Hersteller ggf. reagiert hat. Wurden die Mängel z.B. durch Lichtbilder dokumentiert? Welche Dokumentierung gibt es?

    Wenn genug Informationen zusammenkommen gibt es evtl die Möglichkeit darüber etwas zu schreiben.

    Gruß
    Hilfe-Hilfe

  5. #5
    pleo
    Gast

    Standard

    Ich vermute (auch angesichts des Preises), dass es sich um ein Vollintegriertes Hymermobil handelt.
    Wir haben eines in Alkoven-Bauweise - und keinerlei Mangel!

    Hymer ist der stückzahlmäßig wohl größte (deutsche) WoMo-Hersteller.
    Es ist zwar unschön, aber: Bei vielen produzierten Stücken ist die absolute Zahl mängelbehafteter Exemplare natürlich größer.
    Bitter für jeden Einzelfall - aber nicht repräsentativ für die Produktqualität der Firma.

    (gut für Euch, dass sie die Rückabwicklung gemacht haben - auch das mach bei weitem nicht jeder Hersteller!)

  6. #6
    OPIRUS
    Gast

    Frage HYMER oder was???

    Liebe mitbetroffene, natürlich ist Hymer der grösste Hersteller aus deutschen Landen, was aber nützt dies den betroffenen und nicht Schadlos gebliebenen? Wie einst erwähnt habe ich die Hymerzeit schadlos bis auf ein paar Euronen überstanden und kann wenn ich will wieder was neues, noch teuereres kaufen. Nun hat aber Hymer die Schraube angezogen und einige bleiben sitzen auf ihren Problemmobilen. Was passiert mit den betroffenen, die heute mit den selben, nennen wir sie Montagsmobile nur noch mit Anwalt und wenn überhaupt zu ihrem Recht kommen. Bei mir hört nicht an der Nasenspitze die Welt auf, ich kann mich gut in andere betroffene versetzen, Familien, Renter usw. die das ersparte in so ein Mobil gesteckt haben?
    und die heute gegen Windmühlen laufen.
    Das ist die andere Seite des grössten Hersteller Deutschlands und da gibt es inzwischen nicht wenige.
    Dies ist meine Meinung, die sich aber leider vermehrt mit Hymergeschädigten deckt. Wäre ich nicht in diesem Forum in Zweifel geraten, hätte ich den Hymer Liner gekauft, aber dazu fehlt mir der Mut welcher mir dank diesem Forum die Bestätigung gibt. Ich hoffe, in 2-3 Jahren wieder einen echten Hymer kaufen zu können. Zur Zeit gefällt es mir in Spanien ohne Hymersorgen ganz gut und lasse mir jene Zeit zu einem weiteren so hoffe ich, nicht unüberlegtem Kauf, wobei ich dazu stehe, dass ich das Womo auch zeitweise vermisse.
    In der Annahme, dass ich dann noch den LKW F-Schein besitze hoffe ich auf bessere Hymer-Zeiten, denn das Womo Fieber habe ich noch nicht abgelegt.

    Gruss an alle Opirus, die die mich kennen Heinz

  7. #7
    Hilfe-Hilfe
    Gast

    Standard

    Hallo Pleo,
    der Hymer B 675 SL ist nicht die S-Klasse und auch nicht der Liner von Hymer. Die B-Klasse ist vermutlich das meistverkaufte Reisemobil von Hymer. Wir haben uns bei einem Hymer-Vertragshändler vor ein paar Wochen eine neue B-Klasse angesehen. Es handelte sich um ein Ausstellungsfahrzeug. Hier war die innere Gummidichtung der Wohnraumtür im Bereich der Schließung ebenfalls eingerissen. Der Verkäufer wurde angesprochen. Die Aussage des Verkäufers "Mängel gehören heute zum Alltag"!!! So sollte es eigentlich nicht sein.

    Wir hatten von 2003 bis 2007 auch ein Alkovenfahrzeug von Hymer. Hier gab es auch Mängel ( eingerissenes Waschbecken, Undichtigkeiten im Aufbau, Loch in der Duschwanne ). Die Mängel wurden behoben und danach hatten wir keine Probleme mehr. Die Werkstatt hat sehr gut gearbeitet und hatte auch einen sehr guten Ruf. Leider gibt es diese Hymer-Vertretung nicht mehr.

    Wir sind 1991 auf den Geschack gekommen und haben jedes Jahr in den Sommerferien ein Wohnmobil gemietet. Es waren immer Alkovenfahrzeuge u.a. von Hymer. Die Fahrzeuge waren immer im Jahr der Anmietung erstmals zugelassen und hatten, wenn überhaupt, nur wenig Kilometer auf dem Tacho. Es gab auch hier Probleme. Bei einem Fahrzeug waren die Kabel für den Kühlschrank falsch verlegt worden. Die gesamten Kabel sind verglüht. Es hat zum Glück nicht gebrannt. An unserem 2 Ferientag waren wir mit dem Fahrzeug in Östersund ( Schweden ). Hier gab es eine Werksvertretung der Firma Elektrolux. Dort wurde der Schaden behoben und die Firma rechnete den Aufwand direkt mit der Hymer AG ab. Bei einer anderen Mietung gab es bereits bei der Übernahme des Fahrzeuges Probleme. Das Alkovenfenster war herausgefallen. Aussage des Vermieters: Bei dieser Serie bereits häufiger passiert. Es wurde ein neues Fenster eingebaut und wir konnten in die Ferien fahren. Ansonsten konnten wir mit den Mietmobilen sorgenfrei und ohne weitere Probleme fahren.

    Wir wollen, wenn wir das Geld für ein neues Fahrzeug ausgeben, ein Fahrzeug erwerben, dass keine Mängel hat. Hier spielt es auch keine Rolle, ob es sich um ein Alkovenfahrzeug oder einen Integrierten handelt. Gut es kann bei jedem Fahrzeug etwas passieren nur es sollte nicht der Regelfall sein.

    In den meisten Fällen ist die Rückabwicklung ohne anwaltliche Hilfe fast undenkbar. Das kostet Geld und Nerven. Daher sollte jeder Reisemobilbesitzer, egal von welchem Hersteller das Fahrzeug ist, über seine Feststellungen berichten. Nur so besteht die Möglichkeit, die Hersteller in die Pflicht zu nehmen. Wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht, haben nur die Hersteller etwas davon und nicht wir Verbraucher. Stellt jeder dagegen seine Erfahrungen zur Verfügung kann auch denen geholfen werden, die erstmals vor solch einem Problem stehen.

    Gruß Hilfe-Hilfe

  8. #8
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Schade, schade ... so ein Ärger!

    Zitat Zitat von Hilfe-Hilfe Beitrag anzeigen

    In den meisten Fällen ist die Rückabwicklung ohne anwaltliche Hilfe fast undenkbar. Das kostet Geld und Nerven. Daher sollte jeder Reisemobilbesitzer, egal von welchem Hersteller das Fahrzeug ist, über seine Feststellungen berichten. Nur so besteht die Möglichkeit, die Hersteller in die Pflicht zu nehmen. Wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht, haben nur die Hersteller etwas davon und nicht wir Verbraucher. Stellt jeder dagegen seine Erfahrungen zur Verfügung kann auch denen geholfen werden, die erstmals vor solch einem Problem stehen.

    Gruß Hilfe-Hilfe
    Hallo zusammen,

    Einzelfall oder nicht, wer Hife braucht sollte einen Anwalt wählen, der sich mit der Materie auskennt: Willkommen bei Wohnmobilrecht.de, dort lesenswerte Beiträge rund um das Wohnmobilrecht!

  9. #9
    Hilfe-Hilfe
    Gast

    Standard Hymer-Qualität

    Hallo Bernd - Mobil Loewe,

    bei der Hinzuziehung eines Rechtsanwaltes wird in aller Regel auch die Gegenseite einen Rechtsanwalt mandatieren. Das Verfahren richtet sich ja nicht gegen den Hersteller, der über eine eigene Rechtsabteilung verfügt, sondern gegen die Firma, die das Reisemobil verkauft hat. Es wird selten eine außergerichtliche Regelung herbeigeführt. In den meisten Fällen wird es zu einer gerichtlichen Entscheidung kommen. Das kostet Geld, Zeit und Nerven. Verdienen können hier nur die Rechtsanwälte. Wer eine Rechtsschutzversicherung hat kann zumindest das Kostenrisiko einschränken. Ansonsten ist das wie Lotto.

    Ich kann mich nur wiederholen. Solch ein Forum ist die beste Möglichkeit alle Halter von Reisemobilen anzusprechen. Wenn jeder über seine Feststellungen ( Mängel / Schäden ) berichtet haben alle etwas davon. Kein Hersteller kann sich herausreden ....... Einzelfall, Stand der Technik usw ........

    Unter Umständen müßte darüber nachgedacht werden, für dieses Thema eine neue Plattform zu gründen. Es wäre z.B. möglich einen Fragebogen zu entwerfen, der von den betroffenen Haltern ausgefüllt wird. Bei solch einem Fragebogen könnten auch Anhänge gehängt werden ( z.B. Bilddateien, Informationen der Werkstätten ) usw. Rechtsanwälte aber auch Gerichte und natürlich die Nutzer einer solchen Plattform profitieren davon.

    Gruß Hilfe-Hilfe

  10. #10
    OPIRUS
    Gast

    Ausrufezeichen Einzige Hoffnung:

    Hallo zusammen

    Ich glaube, dass die bisherigen Überproduktionen das Unheil von solchen Mängelkisten verursacht haben.
    Ich hoffe für alle Womo Käufer in Zukunft, dass jetzt, mit sinkenden Verkaufs-und dem zur Folge sinkenden Produktionszahlen die Hersteller wieder wie einst, alltagstaugliche Mobile an die Händler resp. die Käufer ausliefern. Wenn man die Unsummen an Garatieleistungen einiger Hersteller hochrechnet, kann Kopfschütteln nicht ausbleiben. Sie verschwenden nicht nur Verdienst, sondern setzen ihren Namen aufs Spiel. Wie in diesem Forum leider zu lesen, sind nicht wenige welche den Kauf infolge Mängeln ohne Ende bereuen. Oft sind es Kleinigkeiten welche sich aber ohne Ende wiederholen und so den Käufer vergraulen.
    Erstaunlich ist, dass oft günstigere Mobile weniger Ärger bereiten wie wesentlich teurere.
    Wenn zBsp. (ich erlebt) Wasser- und Abwasser infolge nicht festgezogener oder gar fehlender Briden den Wohnraum wie Unterboden unter Wasser setzen, kommt verständlich keine Freude auf, die Geschmacksentwicklung noch nicht erwähnt.
    Also, hoffen wir alle auf bessere Zeiten und wieder sorgfälltig zusammengebaute Mobile, wir alle würdens den Herstellern durch Neukauf danken.


    Gruss an alle Heinz

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