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Umfrageergebnis anzeigen: In der 3,5-Tonnen-Klasse sollte die Höchstgeschwindigkeit begrenzt werden:

Teilnehmer
102. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • auf 100 km/h

    15 14,71%
  • auf 110 km/h

    6 5,88%
  • auf 120 km/h

    35 34,31%
  • auf 130 km/h

    14 13,73%
  • auf 140 km/h

    4 3,92%
  • keine Begrenzung, aber mit ESP und Bremsassistent

    28 27,45%
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Ergebnis 1 bis 10 von 50
  1. #1
    MobilLoewe
    Gast

    Standard WOMO: Reisen oder rasen?

    Hallo zusammen,

    mein 5-Tonnen Reisemobil darf in Deutschland zur Zeit maximal 100 km/h fahren. Das ist eine Geschwindigkeit, mit der sich auch Reisebusse tausende von Kilometern auf den Autobahnen bewegen.

    Reisemobile in der 3,5-Tonnen Klasse dürfen unabhängig von ihrer technischen Ausstattung, wie ABS, ESP und Bremsassistenten, so schnell fahren, was das Mobil hergibt. Ich persönlich halte das aus Sicherheitsgründen für bedenklich, zumal das in ganz Europa nicht zulässig ist.

    Insbesondere verlängert sich der Bremsweg ab ca. 100 km/ doch erheblich. Wenn bei höheren Geschwindigkeit mal reagiert werden muss, dann besteht höchste Gefahr, dass das Mobil von der Straße abkommt.

    Meine Meinung: Die Geschwindigkeit bei 120 oder max. 130 km/h technisch abregeln, oder gesetzlich (wie in ganz Europa) regeln. ESP sollte zur Pflicht gemacht werden und der Bremsweg sollte voll beladen bei Tempo 100 max. 50 Meter betragen. Das würde im Falle eines Falles schon viel helfen.

    Bei einer Bremsung aus 100 km/h kann in Notsituationen der Bremsweg durch den Bremsassistenten um bis zu zwölf Meter verkürzt werden. Diese Strecke entscheidet darüber, ob ein Reisemobil mit 60 km/h in ein stehendes Hindernis rast oder gerade noch zum Stehen kommt. (Quelle: ADAC)

    Wie viel Zeitersparnis bringt eigentlich das schnelle Fahren? Ich schaffe auf der Autobahn schon mal ohne Pausen einen für mich flotten Schnitt von 80 bis 85 km/h. Wenn man einen Schnitt von 100 km/h erreichen will, dann muss man schon ordentlich Gas geben und zwischendurch auch mal 130 und mehr fahren. Zeitersparnis auf 100 Kilometer: 15 Minuten. Abgesehen vom höheren Spritverbrauch, ist das entscheidend?

    Welche Geschwindigkeiten sollten aus Sicherheitsgründen in der 3,5-Tonnen-Klasse zulässig sein?
    Geändert von MobilLoewe (12.07.2009 um 17:20 Uhr)

  2. #2
    peterchen
    Gast

    Standard

    Hallo,

    mit dem WOMO reisen wir,damit rast man nicht.
    Wenn ich rasen will,kaufe ich mir einen schnellen Sportwagen.
    Zwar hat man auch mit dem WOMO Ziele,aber die warten auf mich !

    lg
    peter

  3. #3
    klausimaus
    Gast

    Standard

    Moin !
    Also, ich habe 120 Höchstgeschwindigkeit gewählt. Wir selbst fahren meist 100/110 km/h. Da kannst du zügig mitschwimmen und der Verbrauch hält sich in Grenzen.
    Gruß Klausimaus

  4. #4
    Julius08
    Gast

    Standard Reisen ist angesagt

    Moin zusammen,

    ich kann schon verstehen, daß junge Leute mit schulpflichtigen Kindern und wenig Zeit (wg Ferienabhängigkeit und begrenztem Urlaub) vielleicht eilig ans Ziel kommen wollen.
    Aber für uns ist jetzt Reisen angesagt. Und das heißt auf der Bundesstraße unter und auf der Autobahn knapp 80 km/h, gerade so bei den LKw mitschwimmen. Wir haben uns da von unseren Dänemark-Reisen inspirieren lassen. Sehr gemütlich und erstaunlich Kraftstoffsparend.

    Übrigens: auch reisend kommen wir bequem und stressfrei ans Ziel

  5. #5
    Mobbell
    Gast

    Standard Ich bin für 100 km/h

    ...und habe für 100 km/h abgestimmt...weil ich . wie andere vor mir schon sagten, reisen will und nicht rasen. Ich bin nicht auf der Flucht. Tempo 100 max. reicht vollkommen aus, manchmal schwimme ich auch mit den LKW mit, wenn die so um die 90 fahren. Das reicht mir vollkommen aus, obwohl ich auch schneller könnte. Aber ich will nicht. Es ist keine Frage des Geizes, Sprit zu sparen, aber es rechnet sich halt auch über die Kilometer und ich komme trotzdem dort an, wo ich hinwill.
    Und das wichtigste ist aus meiner Sicht, das Gefahrenpotential bei einer Notbremsung ( langer Bremsweg bei hoher Geschwindigkeit umd..und,,und) nimmt extrem zu bei . Aber das wißt ihr ja alle selber.
    Ich bin jetzt über 30 Jahre mit dem Mobil unterwegs und ich fahre nach wie vor meine Geschwindigkeit max. 100 km/h auf Autobahn, wenns möglich ist, manchmal eher langsamer und auf Landstrassen meine 80 km/h, das reicht mir vollkommen aus.
    Reisen will ich....und auch etwas sehn unterwegs.

  6. #6
    Willy F
    Gast

    Standard

    Hallo,

    diese Umfrage erstaunt schon etwas. Wozu soll die Diskussion führen? Zu noch mehr Einschränkungen und Gängeleien? Wollen wir Wohnmobilreisenden uns auf diese Art und Weise als Raser präsentieren, die eine eigene Geschwindigkeitsbeschränkung benötigen?

    Wer so unvernünftig ist, mit einem Alkovenmobil mit 120 oder 130 km/h über die Autobahn zu rasen, der hält sich auch an keine Geschwindigkeitsbeschränkung.
    Ein Kastenwagen mit 3,5 to, der beim Überholen mal auf 140 oder 150 km/h beschleunigt, um nicht ewig die Überholspur zu blockieren, stellt für die anderen Verkehrsteilnehmer doch auch keine größere Gefahr dar, als z.B. ein SUV mit über 3 Tonnen, der mit über 200km/h über die Autobahn brettert.

    Und der Bremsweg: Der wird auch mit ABS, ESP, ARD und ZDF zu kurz, wenn der Abstand zu gering ist.

    Ist doch klar, wenn eine Geschwindigkeitsbeschränkung kommt, dann höchstens für Wohnmobile alleine, nicht aber auch für andere Fahrzeuge, für die sie vielleicht viel notwendiger wäre. Oder ist jemanden eine Unfallstatistik bekannt, in der Wohnmobile auffällig häufig Unfälle verursachen ?

    Nix für ungut,
    Gruß, Willy

  7. #7
    OPIRUS
    Gast

    Ausrufezeichen Beschränkung unnötig

    Ich denke allgemein ist eine Beschränkung oder gar eine Herabsetzung überflüssig und ich würde dies nur als weitere Bevormundung und Möglichkeit der erweiterten Abzockerei durch die Polizei erachten.
    Auch gibt es Schlummerkappen die mit ihrem Womo davonzuckeln und glauben die Strasse sei ihnen alleine bescheert und beschwören dadurch ebenso Gefahrensituationen und sind ebenso Gefahrenpotenzial. Darum sollte es bleiben wie es ist, bis 3.5t zGG frei, über 3.5t zGG 100Km/h. So hat es sich über Jahre eingependelt. Auffahrunfälle können nur durch genügend Abstand vermieden werden, denn ob ich mit 80-90 oder mit 100 dem Vordermann am Heck klebe macht keinen Unterschied. Also, lassen wir es wie es ist und wecken keine schlafenden Hunde, unsere Nachkommen werden es uns danken, nicht noch mehr Gesetze geschaffen zu haben. Unvernünftige wie auch Unfälle wird es immer geben und so darf ich zumindest meine Unvollkommenheit hier assestieren, dass auch ich schon Glück hatte, indem ein anderer auf meine Unaufmerksamkeit reagiert hat und dadurch einen Zusammenstoss vermieden hat.
    Demjenigen dem es noch nie so ergangen ist, den bewundere ich wirklich.

    Gruss an alle Heinz
    Geändert von OPIRUS (14.07.2009 um 07:49 Uhr)

  8. #8
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Raser und Schlummerkappen

    Hallo Heinz,

    im Grunde gebe ich Dir recht, auch ich bin gegen ausufernde Bürokratie.

    Aber in diesem Fall scheint es mir unerlässlich eine Regelung zu schaffen, wie sie bereits im übrigen Europa zu finden ist. Fahrzeuge, die mit 3,5 Tonnen Schubkraft mit über 150 km/h über die Autobahn brettern sind ein Gefahrenpotential, das der Fahrzeuglenker im Falle eines Falles nicht mehr beherrschen kann. Natürlich sollte das Tempolimit auch auf die rasende Transporterflotte ausgedehnt werden.

    Ein "Abzocke" durch die Polizei? Wie denn das? Wenn ich mich an die Regeln halte, dann werde ich auch nicht "abgezockt", dieser Begriff ist hier völlig fehl am Platz - Sorry!

    Die "Schlummerkappen" (netter Begriff) sind vielleicht auch ein Gefahrenpotential, weil die Raser unaufmerksam sind? Na ja, diese Schleicher (manchmal sogar Pkw) kann ich immerhin überholen, wenngleich ich diese auch schon mal verfluche. Natürlich gebe ich Dir auch recht, die eigene Unvollkommenheit wird schonmal von anderen, die mehr aufgepasst haben, ausgeglichen. Aber das geht jedem Mensch so, es gehört einfach auch eine Portion Glück im Leben dazu!

    Nix für ungut!

  9. #9
    OPIRUS
    Gast

    Ausrufezeichen

    Hallo Bernd

    Selbstverständlich ist es unverantwortlich, wenn mit 140 oder 150 über die A-Bahn gebrettert wird.
    Auch ich als eher geübter und auch rasanter Fahrer möchte dies nicht über längere Strecken riskieren. Muss aber festhalten, dass mich auch noch nie einer mit solchem Tempi überholt hat.
    Ich erachte es jedoch ebenso als unverantwortlich, wenn Fahrzeuge mit 3.5t zGG teils sogar überladen mit 120 unterwegs sind. Fest steht, ein doppelbereiftes Fz. ist stets sicherer als ein einfachbereiftes.
    Viele Fz. unterscheiden sich alleine vom Aufbau her als eher wankelmütig und windanfällig und neigen zu grösserem Risiko. Wenn dann noch ein Neufahrzeug bereits leer die Achslasten erreicht ist die Sicherheit auch in Frage gestellt. Wie immer, wenn die Vernunft fehlt nützen die Gesetze nur soweit, wenn einer erwischt wird droht Busse. Ein Teilrisiko wird immer bestehen mit oder ohne neues Gesetz.
    Auch ich habe mit meinem gehabten 5.3tönner um den Überholvorgang von LKW-Kolonnen zu verkürzen mal auf 130 bescheunigt. Ein weiteres Risiko stellt doch auch die Fahrpraxis dar, ein-oder zwei Mal pro Jahr fährt die Mehrzahl ein Womo, da sind doch die Vielfahrer klar im Vorteil. Es gibt und gäbe noch so viele wenn und aber, warum wegen ein paar wenigen immer noch mehr neue Gesetze, hier scheiden sich für mich die Geister und bereiten mir lediglich sehr grosse Mühe.

    Gruss an euch alle
    Heinz

  10. #10
    peterchen
    Gast

    Standard

    Hallo,

    um den WOMO - Fahrer,der mal beschleunigt, um einen LKW oder auch eine LKW-Kolonne zu überholen,brauchen wir uns sicher keine Sorgen machen und deshalb für diese unsere Spezies auch keine besonderen Gesetze.
    Viel mehr machen mir die Transporterfahrer große Sorgen,die mit Sprinter ,Fiat usw. vollbeladen mit bis zu 180 Km/h über die Autobahnen und Landstraßen brettern,als ob es kein Morgen gäbe und grauenhafte Bilder vondenselbigen,verunfallt, sieht man mittlerweile fast jeden Tag im Fernsehen.
    Da würden Gesetze ganz schnell greifen,welche diese Fahrzeuge auf 100 - 120 Km/h einbremsen und somit wären unsere Straßen in Europa um ein wesentliches Stück weniger gefährlich.
    Die WOMOs über 3,5 t müssen sich an Tempo 100 halten,die Transporterfahrer offenbar nicht.
    Mir reicht ein Tachotempo von knapp unter 100 mit Tempomat,vielen WOMO-Fahrern offenbar nicht.Es stört mich aber auch nicht,wenn andere wesentlich schneller fahren. Ich glaube,das viele der schnellen WOMOs geliehen sind,da muß sich der Fahrer über die Zukunft des WOMOs keine Sorgen machen nach dem Motto:"Immer Bleifuß,was gibste,was haste"
    Wir möchten unser WOMO noch lange fahren und schonen bzw.behandeln es auch dementsprechend.

    lg
    peter

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