Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #31
    osüjah
    Gast

    Standard

    Hallo Peterchen,
    wenn Sie dem nächsten Hymer/TEC Rotec 5840 begegnen, vor allem im Sommer:
    Schauen Sie mal wie sich das Fachwerk z.B. im Heckbereich durchdrückt.

    Und wenn das Ding eine Heckgarage hat dann gibt es innen rechts bzw. links unter den Türen einen größeren Kanal verborgen durch eine Aluminium Bodenriffelplatte.
    In diesen Kanal läuft ebenso verschüttetes Wasser wie das Schwitzwasser was sich an den mangelhaften Türdichtungen bildet, verursacht durch fehlende Gegenbleche an den Verriegelungen und folgend Wasser durch Kältebrücken oder sogar Regen bei Wind.
    Abflüße gibt es nicht.

    Solche Mängel sieht man erst wenn es zu spät ist.

    Ich habe es nur gefunden weil auf der linken Seite die Seitenschürze gar nicht am Holzboden befestigt war und sich ein sichtbarer Spalt an der Türschwelle bildete (Fotos kann ich hier einstellen.)
    Im übrigen dunstet die Garage nach 6 Jahren vor allem bei Wärme immer noch aus (Formaldehyd ähnlicher stechender Geruch), Gemüse oder Tiere können zumindest bei uns dort nicht mitgeführt werden.

    Die 1. Dichtigkeitsprüfung im Herstellerwerk bei TEC enthielt ein Versiegeln der Stoßkanten des Bodens von unten /außen.
    Ich habe das unter Zeugen zu Hause überprüft, kein Handschlag wurde da gemacht !

    ~~~~~~~~~~~

    Diese Dineg sieht der normale Benutzer nicht und da ist mein TEC eben kein Einzelfall .

    Diese Liste planerisch und fertigungstechnischer eingebauter Mängel kann ich mit Fotos beliebig erweitern....................

    Über die Verarbeitung und Versiegelung des Bodens im Bereich der hinteren Räder habe ich jetzt noch gar nichts geschrieben.

    Gruß
    Osüjah

  2. #32
    Waldbauer
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von MagicCamp Beitrag anzeigen
    Hallo Tobi,

    die Frage, was der Hersteller denn nimmt, halte zumindest ich nicht für verkehrt !! Es kommt nämlich immer auf den Unterboden an, den man denn schützen will.

    Bei meinem Alu-Unterboden kann ich quasi nehmen, was ich will. Bei einem Holzboden, den ja die meisten WoMos haben, würde ich keinen "geschlossenporigen" Anstrich nehmen, wie es Anstriche auf Bitu-Basis denn sind. Insoweit ist dann das "Hände über'm Kopf zusammenschlagen" schon richtig, weil eingedrungenes Wasser nicht mehr hinaus kann. Hier würde ich eher einen "offenporigen" Anstrich, wie es die meisten Unterbodenwachse es sind, verwenden. Vielleicht fragst du doch mal deinen Händler, zumindest nach dem Produkt ??

    Gruß
    MagicCamp
    Volle Zustimmung !
    Bitumen sieht sehr professionell aus wenn es frisch aufgetragen ist, es deckt auch mehr oder weniger lang Schlampereien ab, wenns dann abblättert ist es zu spät, siehe Womo von Ringnebel. Ich kaufe die originalen Hymersprühdosen und bin damit auf der sicheren Seite. So teuer sind die garnicht.

    Gruß aus Oberbayern
    Franz

  3. #33
    Schwälmer
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Waldbauer Beitrag anzeigen
    ...kaufe die originalen Hymersprühdosen und bin damit auf der sicheren Seite. So teuer sind die garnicht.

    Gruß aus Oberbayern
    Franz
    Hallo Franz,
    von welchem Hersteller stammt der Inhalt der Hymer-Sprühdosen? Erwin hat doch das Zeug nicht selbst hergestellt. Oder?

  4. #34
    herb33029
    Gast

    Standard

    Bitumen als Unterbodenschutz ist schon seit Jahrzehnten aus dem PKW Bereich verband worden, da dieser Stoff altert, rissig wird und dann eben Wasser eindringen kann.

    Ein Schutz der Unterseite auf Wachsbasis ist das Mittel der Wahl, da Wachs weich ist und elastisch bleibt. Gibt es in jedem Autozubehörladen in Spraydosen.

    zu Ringnebel:
    nach Bilddiagnose kommt der Schaden von der Stossverbindung der beiden Latten und zwar genau an der Ecke, entweder von der Achsseite her (fehlen des Bitumens etwa 15cm von der Ecke, Sprühwasser während der Fahrt hat den Schutz unterwandert), oder hinter der Ecke, zwischen Seitenwand und Heckwand.

    zu Waldbauer:
    diese Bitumenschichten halten das Wasser gefangen. Das Holz kann nicht wie bei Deinen Bauten ablüften, bzw. sind Deine Pfosten doch erheblich massiver. Durch das Fehlen des Ablüftens kommt es, mit Hilfe von Bakterien, zu dem erwähnten Fäulnisprozess mit Zersetzung des Marterials.

    Beim Erwerb eines Womos schaut man in erster Linie doch erst mal nach:
    1. Platzangebot
    2. Aufteilung
    3. Preis
    Details der Unterkonstruktion, Verarbeitung, verwendete Teile und vieles Andere bekommt man doch meist erst bei der Nutzung mit.
    Klüger wird man erst beim nächsten mal, da sich das eigene Wissen dann doch erheblich erweitert hat. Auch sind solche Foren dann auch beim Nutzer, durch Gespräche am SP bekannt geworden.

    Unverständlich ist die Tatsache, dass auch Hersteller im Preissegment um 100t € gibt, welche die Holzvariante noch immer anwenden. Wasser tritt zwangläufig irgendwann immer mal ein, da sich das Fahrzeug bewegt, verwindet und Dichtmassen auch nicht unendlich dicht sind.

    herb33029

  5. #35
    tobi01
    Gast

    Standard

    Zumindest bei Hohlräumen ist Wachs nicht die beste Lösung. Auch wenn die Industrie heute fast überall Wachs einsetzt. Ist halt auch eine Kosten und Geruchsfrage.

    Top of the pop ist Mike Sander. Ein Sprühfett das mit einer Sonde eingespritzt wird. Geht natürlich nicht auf dem Unterboden (geht schon macht aber heute keiner mehr. Früher hat man nach dem Ölwechsel mit dem Altöl den Unterboden eingekleistert und ist das 2 Km über den Feldweg gefahren. Dann klebte der ganze Mist im Öl und es hat nie wieder gerostet). Zweite Wahl ist Liquit Fluit. Das nennt sich jetzt etwas anders seit es im Einzelhandel erhältlich ist. Ich glaube "Fluit A" oder so. Das Zeug ist auf Kriechölbasis un trocknet NIE aus!!! Der Hersteller hat früher 45 oder 50 Jahre darauf Garantie gegeben...
    Beides wird hauptsächlich von den Oldtimerbastlern eingesetzt. - Und die lassen wirklich nur das allerbsete an ihren uralten Schätzchen. Beides stinkt aber nach dem Azftragen für Wochen bestialisch. Ich würde also mit der Verwendung bei innenliegenden Hohlräumen vorsichtig sein.

    Aber wie gesagt - beim Unterboden muss ich halt passen. Gerade wenn es um Holz geht. Aber das ist schon interessant. Nimmt man da wirklich Wachs für?

  6. #36
    MagicCamp
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von tobi01 Beitrag anzeigen
    Nimmt man da wirklich Wachs für?
    Ja,

    vgl. auch vorstehende Begründungen.

    Silvestergruß
    MagicCamp

  7. #37
    Waldbauer
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Schwälmer Beitrag anzeigen
    Hallo Franz,
    von welchem Hersteller stammt der Inhalt der Hymer-Sprühdosen? Erwin hat doch das Zeug nicht selbst hergestellt. Oder?
    Es steht nicht drauf wer das Zeug zusammengebraut hat, nur die Anschrift der Hymer AG.
    Der Geruch beim Verarbeiten kommt mir allerdings bekannt vor, ich hatte vor einiger Zeit mal eine Hohlraumwachsdose von Teroson in der Hand.

    Die Anleitung beginnt mit folgender Überschrift:
    Spezial-Unterbodenschutz.
    Zur Anwendung im Rahmen der 6-Jahres-Dichtheitsgarantie für HYMER.

    Es werden auch explizit die zu behandelnden Stellen beschrieben.
    Beim letzten Mobil bin ich mal selbst druntergekrochen zum Sprühen, hab hinterher ausgeschaut wie Sau. Mein neuer Hymerhändler ist nur 25 km entfernt, da werde ich hinfahren und es machen lassen, wegen der Dichtheitsgarantie muß ich das die ersten 6 Jahre sowieso machen.

    Gruß aus Oberbayern
    Franz

  8. #38
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Terotex-Wax

    Aus der promobil Homepage:

    "So war der Unterboden des Hymer Camp ursprünglich mit Wachs behandelt worden. Ein adäquates Mittel dafür ist Terotex-Wax, ein Unterbodenschutz und Korrosionsschutzmittel auf Wachs-(Parafin-)Basis, der sich laut Hersteller besonders zur Reparatur und Nachbehandlung eignet. Das Produkt wird in der Sprühdose, aber auch offen für die Verarbeitung mit der Druckluftpistole angeboten. Der Auftrag muss dünn und deckend sein und in zwei Sprühvorgängen über Kreuz erfolgen."

    Mehr: Wohnmobilreparatur bei promobil.de - Reisemobil sanieren: So geht's

  9. #39
    Ganz neu hier  
    Registriert seit
    16.02.2019
    Ort
    Fränkisches Seenland
    Beiträge
    6

    Standard AW: Nasser Unterboden, wer hat eine Idee woher?

    Wer hat den Unterbodenschutz aufgebracht? Der Vorbesitzer? Ordnungsgemäß (oder mit Lufteinschlüssen)? Wollte er etwas verdecken? Man muss nur lange genug überlegen, Wasser muss irgendwoher kommen. Kondenswasser? Leitungen? Türen und Klappen? Ich glaube nicht das es Spritzwasser ist. Lege vielleicht an einigen Stellen Küchenrolle aus, da siehst du ob und wo wieder was nass wird. Aber es hilft nichts das morsche Holz sollte entfernt werden.
    Herzliche Grüße aus dem Fränkischen Seenland
    Tom

  10. #40
    Stammgast   Avatar von Jabs
    Registriert seit
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    Beiträge
    3.549

    Standard AW: Nasser Unterboden, wer hat eine Idee woher?

    Hallo Tom, Deine Antwort ist sicher gut gemeint - aber die Frage / der letzte Beitrag ist fast 10 Jahre alt. Vermutlich ist das Problem längst gelöst ? Grüsse Jürgen

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