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  1. #21
    Waldbauer
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von peterchen Beitrag anzeigen
    hallo,


    Die Böden in den WOMOs sind ja nicht aus gewachsenem Holz,sondern aus Spanplatten,die nach relativ kurzer Zeit dankbar jeden Tropfen z.B. an den Seiten,also den Schnittkanten,aufnehmen können,wenn sie nicht komplett und wirkungsvoll abgedichtet sind.

    lg
    peter
    Hallo Peter,
    ich erlaube mir, Dir beim obigen Satz zu widersprechen. Die Böden der meisten Wohnmobile sind aus Sperrholz, das sind mehrere Schichten dünner Holzplatten die unter starkem Druck wasserfest verleimt werden. Spanplatten sind für Wohnmobilunterböden nicht geeignet.


    Beim Wohnmobil von Ringnebel hat der Hersteller ganz erbärmlich gepfuscht und der Händler, der die Dichtigkeitsprüfung durchgeführt hat, hat den Womo-Besitzer ganz einfach betrogen. Ich würde mir sowas nicht bieten lassen. Innerhalb eines Jahres verfault Holz nicht so stark wie bei dem Mobil von Ringnebel, der Beginn der Fäulnis lag auf jeden Fall noch im Garantiezeitraum.
    In meinem Wald muß ich Jungpflanzen vor Wildverbiss schützen, das geht am Besten mit einem Zaun. Die Pfosten für denselben mache ich selbst aus dünnen Baumstämmen von maximal 10 cm Durchmesser. Diese werden auf 2 Meter abgelängt, angespitzt und einen halben Meter tief in den Waldboden getrieben, die Pfosten sind meist aus frischem Fichtenholz und unbehandelt. Es dauert in der Regel 3 Jahre bis die ersten abgefault sind, bei den meisten länger, und sie stecken im immer feuchten Waldboden mit all seinen Organismen und Kleinstlebewesen, die Umstände im Wohnmobil sind da wesentlich günstiger, das darf in 7 Jahren einfach nicht durchfaulen.

    Gruß aus Oberbayern
    Franz

  2. #22
    peterchen
    Gast

    Standard

    Hallo Franz,

    Du darfst mich gerne belehren,ich lerne auch immer gerne dazu.
    Ob Spanplatten oder Sperrholzplatten,ich denke,in beide dringt zügig Wasser ein,wenn ihm die Gelegenheit geboten wird.
    Nassgewordene Sperrholzplatten mit daraus entstandenen "Eselsohren" sind mir durchaus geläufig.
    Das geht wahrscheinlich nicht wesentlich langsamer,bis die Wasser aufgenommen haben.
    In einem anderen WOMO-Forum habe ich gerade heute wieder erschreckende Bilder verfaulter Sperrholzplatten gesehen.
    Die Leute,die solche Schäden zu beklagen haben, können einem einfach nur leid tuen.
    Ein Landsmann von uns hatte sich ein Selbstausbau-WOMO auf Mercedes-Basis gekauft,um mehrere Jahre Europa zu bereisen.
    Seit einem Jahr nur noch bei Gericht und Anwälten.
    Das WOMO steht.
    Würde ich mir ein gebrauchtes WOMO kaufen müssen,wäre ein vereidigter Sachverständiger für mich Pflicht.
    Die Holzlatten in meinem fahrenden "Fachwerkhaus" sind max. 2 - 3 cm stark,also bei Nässe auch entsprechend schneller verfault wie Deine "Stämme".
    Dabei kommt es auch noch auf die Holzart an,wahrscheinlich nehmen die WOMO-Hersteller nicht die härtesten Hölzer........

    lg
    peter
    Geändert von peterchen (28.12.2009 um 18:24 Uhr)

  3. #23
    osüjah
    Gast

    Daumen runter Gefunden: Mangelnde Verarbeitung, billige Materialien.

    Hallo Peterchern,
    ich habe mir das Fachwerk in meinem WoMo RoTEC 5840 genauer angekuckt.
    Das ist Abfallholz ! So etwas würde man noch nicht mal als Dachlatte benutzen.

    Dazu kommt das der Schutzanstrich der untersten Fußbodenplatte (billigstes Sperrholz) mit einem Schwamm oder bloßem Reiben abgewaschen werden konnte.
    Ja nicht mit einer Rundstrahldüse säubern !
    Auf keinen Fall mit einer Dreckfräse !

    Eine seriöse bei TEC kostenpflichtige Wasserdichtheitsprüfung (Garantieverlängerung) kann mit dem von Tec benutzten Meßgerät gar nicht gemacht werden.
    Zu viele Einbauten mit Rahmen auf engem Raum in den Wänden.
    Außerdem wird das Schwitzwasser zwischen Integraldach und der 3cm entfernten Styroporschicht der inneren Dachverkleidung gar nicht erfaßt, das Wasser läuft dann unbemerkt in die vorderen Bücherschränke........

    Im Bad ist gar nichts zu messen, doppelter Boden ca. 8 cm unter der Duschtasse.

    Gruß
    Osüjah

  4. #24
    Waldbauer
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von peterchen Beitrag anzeigen

    Die Holzlatten in meinem fahrenden "Fachwerkhaus" sind max. 2 - 3 cm stark,also bei Nässe auch entsprechend schneller verfault wie Deine "Stämme".
    Dabei kommt es auch noch auf die Holzart an,wahrscheinlich nehmen die WOMO-Hersteller nicht die härtesten Hölzer........

    lg
    peter
    Für die Latten im Aufbau nehmen die wahrscheinlich Fichtenholz, aber auch da gibt es gewaltige Qualitätsunterschiede. Würden sie Lärchen- Buchen- oder Tannenholz, anständig getrocknet, verwenden, würde das Mobil im zweistelligen Eurobereich teurer, ein paar Gramm schwerer, aber auch stabiler und langlebiger sein. Der Unterboden ist ein anderes Thema und ganzflächige GFK-Beschichtung garantiert beileibe kein ewiges Leben. Ohne Holz geht es halt bei einigermaßen bezahlbaren Wohnmobilen nicht.
    In meinem Hymer ist zwar im Aufbau kein Holz, der Boden ist dagegen ganz konventionell konstruiert: Oben Sperrholz, mit PVC belegt, dazwischen Styropor und Holzlatten, unten Sperrholz, aber nicht mit Bitumen beschichtet sondern mit Wachs getränkt. Das ist einigermaßen zuverlässig zu kontrollieren und instandzuhalten.
    Meinen ersten Hymer hatte ich 10 Jahre, der Boden wurde mehr oder weniger regelmäßig mit Hymer-Wachs eingesprüht und gut wars, keine Probleme.

    Gruß aus Oberbayern
    Franz

  5. #25
    peterchen
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von osüjah Beitrag anzeigen
    Hallo Peterchern,
    ich habe mir das Fachwerk in meinem WoMo RoTEC 5840 genauer angekuckt.
    Das ist Abfallholz ! So etwas würde man noch nicht mal als Dachlatte benutzen.

    Dazu kommt das der Schutzanstrich der untersten Fußbodenplatte (billigstes Sperrholz) mit einem Schwamm oder bloßem Reiben abgewaschen werden konnte.
    Ja nicht mit einer Rundstrahldüse säubern !
    Auf keinen Fall mit einer Dreckfräse !

    Eine seriöse bei TEC kostenpflichtige Wasserdichtheitsprüfung (Garantieverlängerung) kann mit dem von Tec benutzten Meßgerät gar nicht gemacht werden.
    Zu viele Einbauten mit Rahmen auf engem Raum in den Wänden.
    Außerdem wird das Schwitzwasser zwischen Integraldach und der 3cm entfernten Styroporschicht der inneren Dachverkleidung gar nicht erfaßt, das Wasser läuft dann unbemerkt in die vorderen Bücherschränke........

    Im Bad ist gar nichts zu messen, doppelter Boden ca. 8 cm unter der Duschtasse.

    Gruß
    Osüjah
    Hallo Osühja,,
    Du machst mir Angst,ich darf gar nicht daran denken......
    Aber was solls,ich muß und möchte das Beste daraus machen,denn es soll auch TEC-Fahrer geben,die schon seit vielen Jahren mit ihren Schätzchen glücklich und zufrieden unterwegs sind.
    Solche Pechvögel wie Du gibt es bei jeder Marke.....
    Deine Erfahrungen bezüglich Meßmöglichkeiten muß ich leider bestätigen,aber auch dies ist bei allen WOMO-Marken gleich oder ähnlich.

    lg
    peter

  6. #26
    Schwälmer
    Gast

    Frage Angsthema

    Hallo, liebes Forum!

    noch trifft es uns nicht. Aber Angst vor Feuchtigkeit in Boden und Fachwerk unseres Wohnmobils ist immer wieder (in leichter Form) vorhanden.

    Euren Beiträgen ist zu entnehmen, dass Dichtigkeitsgarantie und penibeles Einhalten der - herstellerseitigen und kostenpflichtigen - Kontrollen kein Freibrief ist.

    Wir haben den Ratschlag von RA Ulrich Dähn, Bad Hersfeld (siehe hier: Feuchtigkeit: Wer viel misst, misst Mist!!) befolgt und uns nun eines der dort empfohlenen Meßgereräte zugelegt.

    Mal sehen ob wir damit ein Stück der Angst überwinden (können).

  7. #27
    tobi01
    Gast

    Standard

    Also ist ein profilaktischer Nässeschutz beim Kauf eines neuen Gebrauchten doch mehr als ratsam. Oder wie sehe ich das? Beim neuen vermutlich auch aber da bekommt man dann uU Ärger wegen der Garantie.

    Mit anderen Worten - wenn ich nen gebrauchten kaufe ab aufs Rollbrett und von unten prüfen und im Zweifelsfalle komplett neu konservieren. Aussen alle Leisten rundherum runter und kontrollieren und nachschmieren. Dann alle Fugen von aussen mit Sikaflex nachschmieren.
    Ich schätze das ist dann 1 Wochenende Arbeit und 200€ Material. Aber das wäre es mir wert. Ist zwar keine Garantie dafür das er dann nicht gammelt (kann ja sein das irgendwo schon Wasser steht das ich nicht gesehen oder gemessen habe) aber es macht ein gutes Gefühl und kann sicherlich das Gröbste verhindern.

    Wie würdet ihr am schlausten den Unterboden konservieren. Da scheiden sich ja die Geister. Die einen schlagen die Hände über dem Kopf zusammen wenn man Unterbodenschutz neimmt. Die anderen schwören drauf und wieder andere verwenden nur das allerteuerste Spezialprodukt vom WOMo-Händler weil viel Geld ja angeblich auch immer viel hilft...

    MfG

    Tobi

  8. #28
    MagicCamp
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von tobi01 Beitrag anzeigen
    Wie würdet ihr am schlausten den Unterboden konservieren. Da scheiden sich ja die Geister. Die einen schlagen die Hände über dem Kopf zusammen wenn man Unterbodenschutz neimmt. Die anderen schwören drauf und wieder andere verwenden nur das allerteuerste Spezialprodukt vom WOMo-Händler weil viel Geld ja angeblich auch immer viel hilft...
    Hallo Tobi,

    die Frage, was der Hersteller denn nimmt, halte zumindest ich nicht für verkehrt !! Es kommt nämlich immer auf den Unterboden an, den man denn schützen will.

    Bei meinem Alu-Unterboden kann ich quasi nehmen, was ich will. Bei einem Holzboden, den ja die meisten WoMos haben, würde ich keinen "geschlossenporigen" Anstrich nehmen, wie es Anstriche auf Bitu-Basis denn sind. Insoweit ist dann das "Hände über'm Kopf zusammenschlagen" schon richtig, weil eingedrungenes Wasser nicht mehr hinaus kann. Hier würde ich eher einen "offenporigen" Anstrich, wie es die meisten Unterbodenwachse es sind, verwenden. Vielleicht fragst du doch mal deinen Händler, zumindest nach dem Produkt ??

    Gruß
    MagicCamp

  9. #29
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Schaut mal hier rein ...

    Hallo zusammen,

    ein wichtiges Thema! promobil hat hier einiges zum Thema Unterbodenschutz und Aufbau ins Netz gestellt: Wohnmobilreparatur bei promobil.de - Reisemobil sanieren: So geht's

  10. #30
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Billig ist nicht preiswert

    Zitat Zitat von osüjah Beitrag anzeigen
    Hallo Peterchern,
    ich habe mir das Fachwerk in meinem WoMo RoTEC 5840 genauer angekuckt.
    Das ist Abfallholz ! So etwas würde man noch nicht mal als Dachlatte benutzen.
    ....
    Gruß
    Osüjah
    Hallo zusammen,

    das ist leider so, hier wird am falschen Ende gespart. Einmal der Hersteller mit einer 1/10 Cent Kalkulation, aber auch die Käufer, die nur auf den Preis achten (müssen)!

    Aber billig ist oftmals nicht preiswert.

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