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  1. #11
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Wasser im Boden

    Zitat Zitat von ringnebel Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    eure Meinung ist gefragt!
    Das Bild zeigt den Balken von der vorderen rechten Ecke, das Schwarze ist Unterbodenschutz, oben ist Wohnmobilseite,
    nun die Frage (meine Meinung weicht von der der Werkstatt ab):
    Woher kommt das Wasser, ist es Spritzwasser von unten durch defekten Unterbodenschutz, oder Wasser von oben?
    Für eure Meinungen wäre ich dankbar.

    Gruß
    Christian
    Hallo Christian,

    das kann man anhand der Bilder nicht einschätzen. Beides ist möglich!

  2. #12
    karinchen
    Gast

    Standard

    Das dürfte anscheinden doch bei dem einen oder anderen Wohnmobil ein Problem sein. Das der Unterbodenschutz manchmal nicht viel hilft, obwohl er regelmäßig kontrolliert wird, ist mir nicht ganz verständlich. Die große Frage ist ja dann immer, ob die Versicherung bei einem Schaden dieser Art zahlt. Werde wohl demnächst mal bei Autoversicherung-Online KFZ Versicherungen vergleichen, denn ich bin mir nicht sicher, ob unsere aktuelle Versicherung für einen Schaden am Unterboden aufkommen würde.

  3. #13
    peterchen
    Gast

    Standard

    Hallo,

    Ringnebel hat sich seit April nicht mehr gemeldet.
    Eine Versicherung für den Unterboden gibt es meines Wissens überhaupt nicht.
    Wasserschäden am Unterboden würde seit 2007 in den ersten 5 Jahren,falls überhaupt, der Händler übernehmen,der das WOMO verkauft hat, allerdings nur, wenn in den ersten 5 Jahren alle Dichtigkeitsprüfungen von ihm durchgeführt und sorgfältig dokumentiert worden sind.
    Bis 2006 gab es diese Garantie auf Dichtigkeit nur für 2 Jahre.
    Nun gibt es Hersteller,von sehr hochwertigen WOMOs, die sogar eine 10 Jahre Dichtigkeitsgarantie versprechen.

    lg
    peter

  4. #14
    tobi01
    Gast

    Standard

    Auch wenn der Beitrag bereits antik ist..

    Ich stelle mir die Frage warum immer noch rohes Holz für den Aufbau genommen wird obwohl es unendlich viele und kostengünstige Möglichkeiten für eine dauerhafte Konservierung gibt. Das schützt zwar grundsätzlich nicht vor dem Wasserschaden bei einer fehlerhaften Abdichtung aber verringert die Reparaturkosten erheblich. Denn dann muss der Holzwerkstoff vom Aufbau nur noch abtrocknen. Wenn sonst keine weiteren Schäden entstanden sind abdichten und gut ist.

    Kann mir das einer erläutern? An Geiz ist geil wird es wohl kaum liegen. Die Holzbehandlung kostet in diesen Massen "Erdnüsse" pro lfdm.

    Man könnte Salzdruckimprägnieren. (zB. Patent Fa. Scheerer). Das Holz hält dann komplett unbehandelt ca 20 Jahre. Allerding bei direkter Aussetzung von Wasser oder Feuchtigkeit. Bei Abtrocknung können das unter guten Bedingungen auch 40 Jahre sein.
    Selbst die drucjkimprägnierten Dachlatten (grün) aus dem Baumarkt halten doppelt so lange wie rohes Holz unter gleichen Bedingungen.

    Man Kann auch unter hohem Druck Kunstharz in das Holz perssen. Das Ist zwar nicht besonders Umweltfreundlich in der Herstellung aber hält ewig. Da wird das Holz noch vorhanden sein wenn aus dem WOMO schon längst wieder ein Würfel geworden ist.

    Das Thema Wohnraumgifte kann man auch vergessen da das Zeug im Aufbau steckt.

    Also warum?

  5. #15
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Gfk fault nicht

    Hallo zusammen,

    natürlich gibt es bessere Möglichkeiten Holz zu behandeln, aber das kostet ja den Herstellern mehr Geld, da zählt jeder Cent!

    Ich halte diese „Technik“ Holzboden für Anachronismus, gehört in das Zeitalter der Postkutschen! Daher beim Kauf Augen auf, ein Gfk-Boden macht da weniger Probleme.

    Versicherung: Es gibt es für verfaulte Holzböden m.E. keine Versicherung, beim Pkw gibt es ja auch keine Versicherung gegen Rostschäden ...

  6. #16
    Waldbauer
    Gast

    Standard

    Ohne jetzt gleich boshaft erscheinen zu wollen, eine Frage, bzw. Anregung zu einer Diskussion: Wenn das Wohnmobil jedes Jahr zur Dichtigkeitsprüfung gebracht wurde, hätte doch bei gewissenhafter Durchführung derselben zumindest ein Jahr vor dem Bekanntwerden des Schadens Feuchtigkeit im Holz festgestellt werden müssen. Es kann meiner Ansicht nach nicht sein, dass eingedrungenes Wasser trockenes Holz innerhalb eines Jahres dermaßen verfaulen läßt, oder liege ich damit falsch ?
    Gegenteiliges kann ich jeden Tag auf meinem Bauernhof sehen. Es befinden sich dort mehrere hölzerne Dinge die über Jahre den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Innerhalb eines Jahres ist aber noch nie was verfault. Wenn ich da beispielsweise nur an die hölzernen Windfänge diverser Gebäude denke, die sind über Jahre Sonne, Regen und Schnee ausgesetzt und verfaulen frühestens in 20 Jahren. Oder an das Dach meines "Holzverarbeitungsschuppens" den ich vor eineinhalb Jahren gebaut habe. Das Dach besteht aus Balken 12 x 12 cm die mit 18-mm-Fichtenbrettern bedeckt sind, obendrauf ist Dachpappe, die ist an 2 Stellen undicht ist, bei jedem Regen saugen sich ein paar Bretter und Balken voll Wasser. Im Frühjahr werde ich eine zweite Schicht Dachpappe aufbringen. Aber auch ohne diese Erhaltungsmnaßnahme würde es mindestens 5 Jahre dauern bevor die Bretter verfault sind.
    Im Falle der Wohnmobile ist da meiner Ansicht was faul, im wahrsten Sinn des Wortes. Nimmt man vielleicht minderwertiges, nicht getrocknetes Holz ? Oder wird während der Garantiezeit großzügig über erkennbare Feuchteschäden hinweggesehen um Geld zu sparen und den Besitzer nach Ablauf der Garantiezeit richtig abzocken zu können ?
    Ein Schelm, wer böses dabei denkt ....

    Gruß aus Oberbayern
    Franz

  7. #17
    Waldbauer
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen

    Versicherung: Es gibt es für verfaulte Holzböden m.E. keine Versicherung, beim Pkw gibt es ja auch keine Versicherung gegen Rostschäden ...
    Die PKW-Hersteller garantieren aber bis zu 30 Jahre (Mercedes) kostenlose Instandsetzung von Durchrostungen von Innen nach Aussen. Da sollten sich die Hersteller von Freizeitfahrzeugen ein Beispiel nehmen, es müssen ja nicht gleich 30 Jahre sein.
    Ich bleibe dabei : So wie im Eingangsbeitrag dargestellt kann einwandfreies Holz innerhalb eines Jahres nicht verfaulen, auch wenn es durch den Bitumenauftrag nach dem Feuchtigkeitseintritt nicht mehr austrocknen kann.

    Ich fahre jetzt wieder in den Wald um zu arbeiten, dort wäre es mir recht wenn die Wurzelstöcke von gefällten Bäumen schneller verfaulen würden, das dauert aber 15 bis 20 Jahre, trotz der vielen im Wald vorhandenen Klein- und Kleinstlebewesen die sich darin einnisten.

    Gruß aus Oberbayern
    Franz
    Geändert von Waldbauer (28.12.2009 um 14:21 Uhr)

  8. #18
    tobi01
    Gast

    Standard

    So ganz ist die Argumentation von Onkel Franz nicht von der Hand zu weisen. Das würde dann aber bedeuten das die meisten Feuchtigkeitsschäden mehr oder minder von Anfang an vorhanden sind oder bereits durch mangelhafte Verarbeitung gegen Ende der Garantiezeit auftreten. Nur die Auswirkungen sieht man erst Jahre später.
    Das bedeutet dann aber im Umkehrschluss das man sich gerade beim Kauf eines jungen gebrauchten Kartonweise Sikaflex in zig Farben bestellen müsste um profilaktisch das Schlimmste zu verhindern.
    Geändert von tobi01 (28.12.2009 um 14:45 Uhr)

  9. #19
    peterchen
    Gast

    Standard

    hallo,

    also da sehe ich einige Antwortmöglichkeiten.

    @ tobi01

    Holz ist leichter und billiger als GFK,d.h. bei den 3,5 t WOMOs zählt jedes Gramm.
    Es fällt mir auf,das WOMOs über 3,5 t öfter GFK - Böden haben.
    Also, die Umweltgifte sind schon auch noch ein aspekt,die Leute sind bei diesem Thema hellhöriger geworden,ob und wie stark es durch die vielen Öffnungen in den Innenwänden diffundieren kann, kann ich nicht beurteilen.

    @ Waldbauer

    tatsächlich besteht die Gefahr,das häufige Dichtigkeitsprüfungen durch den Händler keine Garantie für Dichtigkeit sind.
    Es fällt beim Lesen in den verschiedenen WOMO-Foren immer wieder auf , das die Nässeschäden erst nach Ablauf der Garantie entdeckt werden.
    Ein Schelm,der böses dabei denkt........
    denn wenn die Undichtigkeit erst nach Ablauf der Garantiezeit entdeckt wird,zahlt der Eigentümer.......
    Ich habe mir ein Feuchtigkeitsmeßgerät gekauft , messe mehrmals im Jahr an allen möglichen Stellen im WOMO und hoffe,damit einen möglichen Schaden schon im Anfangsstadium zu entdecken.
    Die Böden in den WOMOs sind ja nicht aus gewachsenem Holz,sondern aus Spanplatten,die nach relativ kurzer Zeit dankbar jeden Tropfen aufnehmen,wenn sie nicht komplett und wirkungsvoll abgedichtet sind.
    Das sieht man z.B.,wenn einem mal im Haus irgendwo ein massiver Wasserschaden passiert ist,dann quellen Türen und Türrahmen(Spanplatten) binnen Stunden auf,weil sie so schnell Wasser aufnehmen,das man es gar nicht schnell genug aufnehmen kann.
    Und Holz im Aufbau kann praktisch nicht trocknen,da es da keine oder kaum Möglichkeiten zum Trocknen hat,aber viele Gelegenheiten,immer wieder naß zu werden.

    lg
    peter

  10. #20
    peterchen
    Gast

    Standard

    hallo,

    also da sehe ich einige Antwortmöglichkeiten.

    @ tobi01

    Holz ist leichter und billiger als GFK,d.h. bei den 3,5 t WOMOs zählt jedes Gramm.
    Es fällt mir auf,das WOMOs über 3,5 t öfter GFK - Böden haben.
    Also, die Umweltgifte sind schon auch noch ein aspekt,die Leute sind bei diesem Thema hellhöriger geworden,ob und wie stark es durch die vielen Öffnungen in den Innenwänden diffundieren kann, kann ich nicht beurteilen.

    @ Waldbauer

    tatsächlich besteht die Gefahr,das häufige Dichtigkeitsprüfungen durch den Händler keine Garantie für Dichtigkeit sind.
    Es fällt beim Lesen in den verschiedenen WOMO-Foren immer wieder auf , das die Nässeschäden erst nach Ablauf der Garantie entdeckt werden.
    Ein Schelm,der böses dabei denkt........
    denn wenn die Undichtigkeit erst nach Ablauf der Garantiezeit entdeckt wird,zahlt der Eigentümer.......
    Ich habe mir ein Feuchtigkeitsmeßgerät gekauft , messe mehrmals im Jahr an allen möglichen Stellen im WOMO und hoffe,damit einen möglichen Schaden schon im Anfangsstadium zu entdecken.
    Die Böden in den WOMOs sind ja nicht aus gewachsenem Holz,sondern aus Spanplatten,die nach relativ kurzer Zeit dankbar jeden Tropfen z.B. an den Seiten,also den Schnittkanten,aufnehmen können,wenn sie nicht komplett und wirkungsvoll abgedichtet sind.
    Das sieht man z.B.,wenn einem mal im Haus irgendwo ein massiver Wasserschaden passiert ist,dann quellen Türen und Türrahmen(Spanplatten!) an der Unterseite binnen Stunden auf,weil sie so schnell Wasser aufnehmen,das man es gar nicht schnell genug aufnehmen kann.
    Und so ein "Holz" im Aufbau kann praktisch nicht trocknen,da es da keine oder kaum Möglichkeiten zum Trocknen hat,aber viele Gelegenheiten,immer wieder naß zu werden.

    lg
    peter

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