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Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1
    Campergruber
    Gast

    Standard neuer gebrauchter Wohnwagen oder wohnmobil

    [SIZE=2]Hallo erstmal, [/SIZE]

    [SIZE=2]ich habe derzeit noch einen Trigano-Faltcaravan. Ich spiele mit dem Gedanken einen gebrauchten so ca. 7-9 Jahre alten Wohnwagen oder Wohnmobil zu kaufen. Nun hört man oft über Undichtigkeiten. Hab wirklich keine Lust so ein undichtes Gefährt mir zu zulegen. Wie geht man vor? Gibt es eine Möglichkeit so was zu entdecken? [/SIZE]

    [SIZE=2]Messungen taugen die was? Kann man sich darauf verlassen? [/SIZE]

    [SIZE=2]Ich habe mal gegoogelt, und das [/SIZE][SIZE=2]Feuchtigkeitscheck[/SIZE][SIZE=2] entdeckt macht. Macht einem nicht gerade Mut wenn man das sieht. [/SIZE]

    [SIZE=2]Mein Falter kann nicht verfaulen... aber da ist halt kalt [/SIZE]

    Danke

  2. #2
    Rainer RV
    Gast

    Standard WoMo oder Wohnwagen....

    Hallo Campergruber,
    schade, dass bisher niemand geantwortet hat.
    Ich finde die Frage nach der mobilen Reiseform doch recht interessant.
    Konnten wir doch selbst beides ausprobieren und mussten feststellen, dass WoMo's und Wohnwagen beide ihre speziellen Vorteile haben, die eben den persönlichen Bedürfnissen entsprechend bewertet werden müssen.

    Zum Thema Feuchtigkeit in WoMo's hat es uns selbst recht hart getroffen.
    Habe versucht das Ganze in diesem Forum darzustellen (siehe hierzu meinen Beitrag "Vorerst Schluss...") einige Seiten weiter hinten.
    Ob ein Wohnwagen oder ein Wohnmobil zum Einsatz kommt, hängt natürlich grundsätzlich von den eigenen Bedürfnissen ab.
    Hier bringe ich das immer auf den kurzen Nenner:
    "Mit dem Wohnwagen musst du auf einen Campingplatz, mit einem WoMo kannst du....". Abweichungen im Detail sind aber immer drin
    Wenn du das Thema Dichtigkeit und Feuchteschäden ansprichst, glaube ich mit recht sagen zu können, dass ein WoMo, je nach Nutzung natürlich, grundsätzlich stärker belastet ist, als ein Wohnwagen, der 1 (+ X) Male im Jahr von A nach B und retour gezogen wird und die restliche Zeit auf einem (hoffentlich trockenen) Plätzchen auf den nächsten Einsatz wartet.
    Unser WoMo wurde auch als Zweitwagenersatz verwendet, wodurch über einen Zeitraum von 6 Jahren über 100000 km zusammen kamen.
    Die häufigen Fahrten bei Nässe im Winterhalbjahr haben dem Holzboden so stark zugesetzt, dass eine Reparatur zum halben Restwert nicht mehr sinnvoll erschien und wir uns schnellstmöglich von diesem Gefährt getrennt haben.

    Wenn du also nach Tips fragst, wie denn ein gebrauchtes WoMo zu beurteilen wäre, kann ich keine Umfassende Tipsammlung aufstellen, aber ich würde neben dem obligatorischem Blick auf den Unterboden des Aufbaus auch die km Leistung berücksichtigen.
    Weniger als 10.000 km deuten auf geringe Nutzung zu Urlaubszwecken (im Sommer bei überwiegend schönem Wetter) hin.
    Laufleistungen in Richtung 15.000 und mehr kommen wohl nur durch alltägliche Nutzung zu Stande.
    Der lückenlose Nachweis aller Dichtheitsprüfungen in der Garantiezeit ist nach unseren Erfahrungen eher als Kosmetik anzusehen, da auch unser WoMo regelmässig geprüft und für einwandfrei beurteilt wurde und trotzdem.....
    Ein eigenes Messgerät bei einer Besichtigung an den Fahrzeugboden und die Innenwände des Aufbaus gehalten, kann hier u. U. ein wesentlich objektiveres Ergebnis zeigen.
    Hier gibt es verschiedene Ausführungen. Von dem Typ, bei dem jeweils zwei Löcher in die Innenverkleidung gepiekst werden würde ich absehen, da derartiges bei einer Besichtigung kaum gern gesehen werden dürfte.
    Muffiger Geruch deutet trotz evtl. unversehrtem Äusserem auf versteckten Schimmel hin (Finger Weg!!!)
    Hat sich die Aluhaut des Aufbaus beulenförmig gewölbt, ist entweder die Verklebung mau oder der Holzrahmen drunter quillt bereits.
    Frisch ausgebesserter Unterbodenschutz könnte eine unliebsame Überraschung verbergen.
    Sind die Dichtungen an Fenstern und Türen unversehrt oder schon porös?
    Wasserflecken an den Innenseiten von Staufächern deuten auf Nässeeinbruch hin, der nicht nur von aussen, sondern auch von evtl. undichten Wasserleitungen herrühren kann (auf Kalkspuren an den Rohrleitungen achten).
    Deshalb alle Stauklappen und auch evtl. vorhandene Serviceklappen öffnen und reinschauen (hier offenbart sich oft ein Blick hinter die Kulissen des Aufbaus, der meistens im Dunkel liegt, also Taschenlampe mitnehmen auch wenn die Besichtigung bei Tage stattfindet).
    Sind nachträglich irgendwelche Anbauten am Aufbau vorgenommen worden, ist die Abdichtung der Verschraubungen zum Aufbau hin besonders kritisch zu begutachten (z.B. Radträger am Heck, Dachreeling, Steigleiter zur Dachreeling, Kabeldurchführung für Solarpanels und Sat Schüssel....).

    Eine vollständige Auflistung würde den Rahmen dieses Forums sprengen.
    Deshalb können die erwähnten Punkte nur als kleine Auswahl gelten.

    Du fragst hier zwar speziell zum Thema Tips um gebrauchte WoMos, aber dennoch etwas aus unseren (neuen) Erfahrungen zum Wohnwagen:

    Da wir uns in den nächsten Jahren (noch) kein neues WoMo leisten können hatten wir uns entschlossen auch einmal einen Caravan zu mieten um auszuprobieren.
    Da unser Auto nur 1100 kg ziehen darf war die Auswahl recht klein.
    Durch die Nähe zu Bad Waldsee landeten wir bei Hymer.
    Ein Feeling 430 wurde gleich für (wir sind grundsätzlich mutig) für 3 x gemietet, was uns auch einen entsprechenden Rabatt einbrachte.

    Der Feeling ist so ein Wohnwagentyp mit Ausstelldach. Hier "haut" einem über das flexible Element am Dach (Zeltplane) ebenfalls so viel Wärme ab, dass bei kühler Witterung nachts das Dach herunter gezogen werden musste.
    So etwas kommt also auch nicht in Frage.
    Die Verarbeitung des Feeling (Nagelneu, Erstzulassung) war so lausig, dass nach unserer Meinung ein sehr schlechtes Preis Leistungs Verhältnis besteht, was durch den Namen nicht gerechtfertigt ist.

    Bei unseren 3 Urlauben haben wir festgestellt, dass es auch seinen Reiz hat das Feriendomizil auf dem Campingplatz zu parken und die Gegend mit dem wendigeren PKW zu erkunden.

    Wichtigste Erkenntnis hierbei ist, dass unserer 7 jährigen Tochter der festere räumliche Bezug über einen längeren Zeitraum besser bekommen, als das vorher praktizierte Rumstreunen mit dem WoMo.

    Deshalb haben wir uns entschlossen für die nächsten Jahren auf einen Caravan umzusteigen.
    In der engeren Auswahl steht derzeit ein Bürstner Premio 485 TK.
    Mit 1200 (1300) kg nicht zu schwer und trotzdem Platz genug.

    Nun muss halt unser Zweitwagen auch 'ne AHK rumtragen

    Wenn sich zeigen sollte, dass unsere Kleine in absehbarer Zeit nicht mehr mit will, können sich die beiden "Alten" ja wieder nach einem WoMo umsehen.

    jetzt möchte ich diesen Roman erstmal beenden.

    Gruss,
    Rainer
    Geändert von Rainer RV (04.10.2008 um 19:47 Uhr) Grund: Schreibfähler korrichiert ;-)

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