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Umfrageergebnis anzeigen: Sollen die Überholverbote für Reisemobile gelockert werden?

Teilnehmer
62. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Nein, mich stören sie nicht

    11 17,74%
  • Unbedingt! Diese Verbote sind veraltet.

    51 82,26%
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Ergebnis 1 bis 10 von 366
  1. #1
    Mario Steinheil
    Gast

    Standard Überholverbote für Reisemobile - Ihre Meinung, Ihre Erfahrungen!

    Fahrer von Reisemobilen über 3,5 Tonnen leiden unter den Überholverboten für Lkws, denn oft könnten Sie viel schneller sein, verlieren aber besonders auf Bergstrecken mächtig an Schwung. Im Schneckentempo eingeklemmt zwischen Lastern - das nervt.

    Für das neue promobil (ab 14. Mai am Kiosk) hat die Redaktion systematisch getestet, wie sich diese Überholverbote auf Reisegeschwindigkeit und Spritverbrauch auswirken.

    Wie sehen Ihre Erfahrungen mit Überholverboten aus? Halten Sie sich dran? Wären Ausnahmeregelungen für Mobile der richtige Weg? Wir sind gespannt auf Ihre Meinung.

  2. #2
    Rauhbuch
    Gast

    Standard

    Ich finde den Beitrag in der neuen promobil gelinde gesagt "einseitig". Wenn der Zeitgewinn auf 1000 km gerade mal 39 Minuten beträgt, erkauft mit einem Mehrverbrauch von - lt Bericht tolerierbaren -9 Litern auf diesen 1000 km, dann ist dies weder umweltfreundlich noch lohnend. Wer sich einen "Lastwagen" über 3,5 to kauft, der muss auch mit den dazu gehörigen Regeln leben (lernen). Und wenn Wohnmobilisten keine Zeit mehr haben, wer denn dann? Dass als Argument gegen das Überholverbot nur dicht auffahrende Brummis genannt werden spricht dafür, dass der Reporter sich dem Thema nicht gerade unvoreingenommen näherte, von den Porsche, BMW, SL's, GTi's etc, die mit weit höherer Geschwindigkeit auf der Überholspur an mein Fahrzeugheck heranbrausen, mal ganz zu schweigen. Dieser Artikel ist selbst unter Lobbyismusgesichtspunkten völlig daneben, Motto: Ich bin selbstverständlich für eine gesunde und gerechte Welt, Hauptsache mich stört niemand.

  3. #3
    lippert
    Gast

    Daumen runter Überholverbote für Reisemobile

    Als ich sehe das Verbot für überaltert.
    Wenn ich aus Sicherheitsgründen mein Reisemobil auflaste, um wenn es zu einem Crash kommt den Versicherungsschutz nicht zu verlieren, handle ich doch eigentlich im Sinne des Gesetzes.
    Ich habe viele Wohnmobilisten getroffen mit Roller auf dem Heckträger, Fahrräder mehrere Personen im Fahrzeug und sie brüsten sich auch noch damit, das sie keine Geschwindigkeiten bzw. Überholverbote beachten müssen, dann frage ich mich ernstfach, wissen die überhaupt was sie tun. Aber jeder nach seinem Willen.
    Doch eins will ich nicht verstehen, warum werde ich mit 30-40t gleichgesetzt.
    Darüber lohnt es sich doch nachzudenken.

  4. #4
    Jueppchen
    Gast

    Reden

    [quote

    Wie sehen Ihre Erfahrungen mit Überholverboten aus? Halten Sie sich dran? Wären Ausnahmeregelungen für Mobile der richtige Weg? Wir sind gespannt auf Ihre Meinung.[/quote]

    Den Bericht in promobil finde ich insgesamt ausgewogen - es stellt sich für mich nur die Frage, wie promobil sowie die erwähnten Verbände das eigentlich begründen wollen. Mit dem "subjektiven Sicherheitsgefühl" (eingeklemmt zwischen den Lkw`s), von dem in promobil mehrfach die Rede ist, wird das schwer, solange einige der deutschen Oberklassehersteller, besonders die mit dem "C", für die Intregierten immer noch keine Airbags liefern können bzw. wollen und seitens der Verbände, Fachzeitschriften bzw. Kunden kein Druck erfolgt.
    Wie will ich da einem, vielleicht auch Womo-fahrenden Beamten, klar machen,
    dass die Leute einerseits mit diesen teuren Fz. ohne sicherheitstechnische Mindesstandards durch die Gegend fahren, deren Lobby das gleichfalls hinnimmt, dann jedoch plötzlich umschwenken und "zwischen den Lkw Angst bekommen" - das wird schwer.
    Gegen eine Aufhebung spricht auch, dass die Hersteller mit allen technischen Tricks die "Riesenkisten" unter 7,5 to halten und wenn die dann tatsächlich überholen könnten,
    fehlt einfach die Power um zügig an den teils fast 100 km/h fahrenden Lkw`s überhaupt vorbei zu kommen.
    Orientiert man sich an neueste Fahrgestelle, Motorisierungen usw., wäre die 5to - Grenze für Wohnmobile am vernünftigsten. Wie will man das aber "schildertechnisch" hinkriegen?
    Vielleicht ist das aber auch nur ein deutsches Problem (wie immer). Komme gerade aus Südspanien zurück. Da fahren wir alle -sozusagen zwischen den Lkw" geruhsam mit 90-100 km/h und es geht. Die weitaus meisten, auch deutsche Wohnmobile, fahren, um die Autobahngebühr zu sparen bzw. die Landschaft zu geniessen, sowieso über die Landstrasse, und auch dort zwischen den Lkw - geht doch

    Gruss aus Köln

    Jüppchen

  5. #5
    Tasic
    Gast

    Böse 100 Km/h und Überholverbot

    für was soll es die 100`er Reglung geben ohne Überhol möglichkeiten ???
    Für Pkw mit Anhänger 100 Km/h aber Überholverbot
    Für Wohnmobile über 3,5 t bis 7,49 t 100 km/h aber überholverbot
    das ganze ist schwachsinn ohne gleichen !!!
    an Steigungen fahren die untermotorisierten Osteuropäer mit ihren LKW`s fast im schritttempo die Steigung hoch jeder der die 100´er Reglung fahren darf kann sich hier nur eingeräuchert von den Abgasen hinterherzuckeln wo hingegen Busse problemlos vorbeiziehen dürfen !!!
    Das ganze Gesetz ist so schwachsinnig wie bescheuert ! Die Politiker müssen ja nicht hinterherfahren !
    Warum nicht Überholverbot für PKW (130Km/h beschränkung) ??? und freie Fahrt für unsere Politiker

  6. #6
    hk
    Gast

    Standard überholverbot

    eines ist doch ganz klar. wir werden in der fahrzeugwelt von jahr zu jahr weiter an der entwicklung zu größeren motoren teilhaben. es gibt heute keine neuen wohnmobile mehr mit motoren unter 100 ps. nein, vielmehr zeigt ganz klar ein trend zu 150 ps und mehr. die anhängelasten und somit die geschwindigkeiten für gespanne sind ja auch modifiziert worden. das heißt noch lange nicht, daß die gruppe der wohnmobilisten jetzt zu rasern wird. aber sind wir doch mal ehrlich -- wir werden mit besserer motorisierung flexibler und tragen somit automatisch dazu bei entspannter und verkehrsgerechter zu handeln. auch kann man überholvorgänge, welche an steigungsstrecken durch höhere motorisierung durchaus ermöglicht werden, nutzen, ohne eine verkehrsgefährdung für schnellere pkw´s darzustellen. umsicht ist dennoch nach wie vor geboten, aber ich glaube, die ist zumindest bei den meisten unter uns durchaus vorhanden, denn auch das durchschnittsalter der fahrer dürfte in diesem segment sicherlich wesentlich höher liegen als beim pkw-fahrer.

    h. künstner

  7. #7
    OPIRUS
    Gast

    Standard

    Meine Meinung geht dahin, dass bis 7.5 to kein Überholverbot gilt und wie bei uns in der Schweiz 100Km gelten sollten. Wir in CH sind nicht in der EU (noch nicht) aber selbst in der EU gelten nicht mal einheitliche Regeln was sehr fraglich ist. Ich habe 5.3to und 184PS und kann allemal mit dem fliessenden Verkehr gut mithalten ohne zu rasen. Ich fahre vorwiegend nach Spanien und dies immer bei Nacht und ausserhalb der Hauptreisezeit. Auch habe ich mir deshalb an meinem WOMO XENON Licht geleistet. Auch behaupte ich, dass viele 3.5to Womos mehrheitlich mit Übergewicht unterwegs sind was eine wesentlich grössere Gefahr darstellt als wenn ein 7.5to Mobil mit 100 oder wie ich auch oft schneller unterwegs bin. Mit ABS ESP 4 Scheinbenbremsen usw. stellen die grösseren die Sicherheit nicht in Frage. Auch kenne ich aus Erfahrungen, dass eben die überladenen 3.5to-ner an Steigungen oft deswegen die Puste ausgeht und ich mit meinem 5.3to-ner spielend vorbeiziehe. Darum bin ich für einheitliches Tempo 100 bis 7.5to und frei von unsinnigen Überholverboten.

    Es grüsst alle Heinz aus CH
    Geändert von OPIRUS (15.05.2008 um 07:35 Uhr)

  8. #8
    eura726hb
    Gast

    Lächeln Überholverbote für Reisemobile über 3,5 t

    Wir WoMo-Fahrer sogenannter "Dickschiffe" sind keine Raser. Unsere Motoren haben gute Fahrleistungen und machen auch an Steigungen nicht "schlapp". Überladene Reisemobile bis 3,5 t dürfen gesetzlich abgesichert die 100 km Schallgrenze problemlos überschreiten. Ich bin für einen Probeversuch, daß Reisemobile von 3,5 bis 7,5 Tonnen bis 120 km/h auf Autobbahnen fahren dürfen, damit die Problematik von Überholen langsamfahrender LKW`s kein Problem darstellt. Da der Spritverbrauch bei hoher Geschwindigkeit steigt, wird die überwiegende Zahl der Reisemobilisten diese Höchstgrenze in der Regel auch nur im Ausnahmefall nutzen.

    eura726hb

  9. #9
    tramp2008
    Gast

    Böse Überholverbote für Reisemobile

    Die Einschränkung des Überholens mit Wohnmobilen über 3,5t entbehrt jeglicher Sachlichkeit. Wie schon im Artikel von promobil dürfen Busse (teilweise über 50 Personen)überholen; aber auch auf einigen dieser Strecken PKW mit Wohnanhänger. Fragt sich nur wer überholt sicherer ein WoMo über 3,5t oder die Erwähnten.
    Es grüßt G.S. aus Münster

  10. #10
    peterchen
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von OPIRUS Beitrag anzeigen
    Meine Meinung geht dahin, dass bis 7.5 to kein Überholverbot gilt und wie bei uns in der Schweiz 100Km gelten sollten. Wir in CH sind nicht in der EU (noch nicht) aber selbst in der EU gelten nicht mal einheitliche Regeln was sehr fraglich ist. Ich habe 5.3to und 184PS und kann allemal mit dem fliessenden Verkehr gut mithalten ohne zu rasen. Ich fahre vorwiegend nach Spanien und dies immer bei Nacht und ausserhalb der Hauptreisezeit. Auch habe ich mir deshalb an meinem WOMO XENON Licht geleistet. Auch behaupte ich, dass viele 3.5to Womos mehrheitlich mit Übergewicht unterwegs sind was eine wesentlich grössere Gefahr darstellt als wenn ein 7.5to Mobil mit 100 oder wie ich auch oft schneller unterwegs bin. Mit ABS ESP 4 Scheinbenbremsen usw. stellen die grösseren die Sicherheit nicht in Frage. Auch kenne ich aus Erfahrungen, dass eben die überladenen 3.5to-ner an Steigungen oft deswegen die Puste ausgeht und ich mit meinem 5.3to-ner spielend vorbeiziehe. Darum bin ich für einheitliches Tempo 100 bis 7.5to und frei von unsinnigen Überholverboten.

    Es grüsst alle Heinz aus CH
    Hallo opirus ,

    Deine Unterstellung , viele 3,5 t Wohnmobilfahrer würden überladen fahren, darf nicht unwidersprochen bleiben , denn hier unterstellst Du diesen Leuten vorsätzliches strafbares Verhalten und dies ist definitiv nicht richtig und auch unfair.
    Es gibt bestimmt in dieser und auch in Deiner Gewichtsklasse schwarze Schafe.
    Es sind bestimmt nur unrühmliche Ausnahmen.
    Über den Bremsweg Deines Dickschiffs aus 100 Km/h bei Nacht , egal ob mit oder ohne Xenon möchte ich hier nicht debattieren , er ist sicher länger als bei Tag ,da Aufmerksamkeit und Erkennen einer Gefahr bei Nacht dramatisch schlechter sind , wie alle Untersuchungen belegen.
    Ein letzter Punkt :
    Mein 3,5 t Ford mit 140 PS hat pro PS nur 25 Kg zu schleppen ,
    Dein 5,3 Tonner mit 184 PS jedoch schon 28,8 Kg pro PS bei voller Beladung.
    Soviel dazu. Es gibt auch viele 3,5 t Fahrzeuge mit 186 PS und da schaust Du mit Deinem Dickschiff alt aus , also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
    Wie man bei vielen schweren LKW - Unfällen in der letzten Zeit lesen und erkennen konnte ,ist deren Bremsweg dramatisch länger als bei leichteren Fahrzeugen , das sagt einem doch schon die Physik , ein 7,5 oder ein 5,3 t schweres Fahrzeug hat zwangsläufig einen längeren Bremsweg als ein 2,8 oder ein 3,5 t schweres Fahrzeug.
    Nichts desto Trotz bin auch ich gegen ein Überholverbot für WOMOs über 3,5 t , leider sieht sich der Gesetzgeber dann den Forderungen aller bis 7,5 t Fahrzeugbesitzer gegenüber , genauso behandelt zu werden wie die Wohnmobilbesitzer und da liegt die Krux denn manche Fahrzeuge haben z.B. manchmal weniger als 100 PS , auch WOMO-Besitzer und dann noch einen Anhänger und die wollen genauso behandelt werden bzw. dann auch überholen wollen und dieses Chaos sieht man jeden Tag auf den Autobahnen bei den sogenannten Elefantenrennen.
    Eine Lösung wäre , die Kraft der Fahrzeuge an Ihr Gewicht zu koppeln , also pro PS soundsoviel Kilogramm z.B. pro PS 20 Kg , dann wäre es für alle Beteiligten leichter , die erforderlichen Kriterien zu erfüllen.
    Dann würden die Jenigen wieder auf die Barrikaden gehen , die diese Kriterien nicht erfüllen können.
    LG.Peter

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