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Umfrageergebnis anzeigen: Sollen die Überholverbote für Reisemobile gelockert werden?

Teilnehmer
62. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Nein, mich stören sie nicht

    11 17,74%
  • Unbedingt! Diese Verbote sind veraltet.

    51 82,26%
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Ergebnis 31 bis 40 von 366
  1. #31
    Ulrich Griesenbeck
    Gast

    Cool

    Zitat Zitat von Georgklemm Beitrag anzeigen
    Den Bericht in promobil finde ich insgesamt ausgewogen - es stellt sich für mich nur die Frage, wie promobil sowie die erwähnten Verbände das eigentlich begründen wollen. Mit dem "subjektiven Sicherheitsgefühl" (eingeklemmt zwischen den Lkw`s), von dem in promobil mehrfach die Rede ist, wird das schwer, solange einige der deutschen Oberklassehersteller, besonders die mit dem "C", für die Intregierten immer noch keine Airbags liefern können bzw. wollen und seitens der Verbände, Fachzeitschriften bzw. Kunden kein Druck erfolgt.
    Wie will ich da einem, vielleicht auch Womo-fahrenden Beamten, klar machen,
    dass die Leute einerseits mit diesen teuren Fz. ohne sicherheitstechnische Mindesstandards durch die Gegend fahren, deren Lobby das gleichfalls hinnimmt, dann jedoch plötzlich umschwenken und "zwischen den Lkw Angst bekommen" - das wird schwer.
    Gegen eine Aufhebung spricht auch, dass die Hersteller mit allen technischen Tricks die "Riesenkisten" unter 7,5 to halten und wenn die dann tatsächlich überholen könnten,
    fehlt einfach die Power um zügig an den teils fast 100 km/h fahrenden Lkw`s überhaupt vorbei zu kommen.
    Orientiert man sich an neueste Fahrgestelle, Motorisierungen usw., wäre die 5to - Grenze für Wohnmobile am vernünftigsten. Wie will man das aber "schildertechnisch" hinkriegen?
    Vielleicht ist das aber auch nur ein deutsches Problem (wie immer). Komme gerade aus Südspanien zurück. Da fahren wir alle -sozusagen zwischen den Lkw" geruhsam mit 90-100 km/h und es geht. Die weitaus meisten, auch deutsche Wohnmobile, fahren, um die Autobahngebühr zu sparen bzw. die Landschaft zu geniessen, sowieso über die Landstrasse, und auch dort zwischen den Lkw - geht doch

    Gruss aus Köln

    Jüppchen
    Ich fahre ein Fahrzeug mit 4,0 t. Meistens fahre ich mit den LKW.s auf der rechten Spur, das ist ein stressfreies fahren und man kommt mit Tempo 90 - 100 auch schnell vorwärts. Was mich manchmal nervt, ist der sehr kurze Abstand den manche LKW-Fahrer halten.[/QUOTE]

  2. #32
    Ulrich Griesenbeck
    Gast

    Standard

    Ich fahre ein 6,7 T Womo, Die geschwindigkeit von zurzeit 100 Kmh finde ich ok, aber das Überholverbot über 3,5 T finde ich unlogisch. Ein Überholverbot für LKW über 7,5T wie vielfach in Süddeutschland vorhanden, reicht völlig aus, denn dann kann mit ausreichender Geschwindigkeit überhol werden.
    Man siet wie viele Verantwortiche doch weltfremd sind.

  3. #33
    fritzi4491
    Gast

    Böse Verkehrszeichen 277 -Überholverbot für LKW-

    Hallo,
    zu diesem Thema habe ich jüngst eine Anfrage beim Bundesverkehrsminsiterium gehalten und folgende Antwort erhalten:

    Sehr geehrter Herr ,

    vielen Dank für Ihr Schreiben vom 03. Juli 2008.

    Zu der Frage, ob Wohnmobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht (zGG) von mehr als 3,5 t Überholverbote beachten müssen, die für den Lkw-Verkehr (Zeichen 277 StVO) gelten, ist auf folgendes hinzuweisen:

    Ein von einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit abhängiges Überholverbot existiert in der StVO nicht. Überholverbote, die nur für bestimmte Kfz-Arten gelten sollen, können durch Verkehrszeichen (entweder Zeichen 276 oder 277 StVO) mit entsprechender Zusatzbeschilderung angeordnet werden. Zur Auslegung ist die Verwendung des jeweiligen Sinnbildes maßgebend. Welche Höchstgeschwindigkeiten die verschiedenen Fahrzeugarten fahren können oder dürfen, ist somit für die Beachtung angeordneter Überholverbote unerheblich.

    Die 12. Ausnahmeverordnung zur StVO vom 18.03.2005, die am 30. März 2005 in Kraft getreten ist, ermöglicht es Führern von Wohnmobilen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 t bis zu 7,5 t auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen für einen 4-jährigen Versuchszeitraum mit Tempo 100 km/h zu fahren.

    Wohnmobile, die über ein zulässiges Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t verfügen, unterfallen ausweislich der Bildunterschrift zu Zeichen 277 StVO (Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t, einschließlich ihrer Anhänger, und von Zugmaschinen, ausgenommen Personenkraftwagen und Kraftomnibussen) dem Regelungsgehalt dieses Verkehrszeichens, Kraftomnibusse dagegen nicht.

    Wohnmobile zählen zulassungsrechtlich zur Klasse M als für die Beförderung von Personen ausgelegte und gebaute Fahrzeuge; sie nehmen somit eine Sonderstellung ein. Weder ein Kraftomnibus noch ein Personenkraftwagen haben die dem Wohnmobil eigentümliche Zweckbestimmung, außerhalb der Fahrt zum ständigen Aufenthalt und insbesondere auch zur Übernachtung von Menschen zu dienen. Dies ist mit ein Grund für die zulassungsrechtliche Einstufung des Wohnmobils als *sonstiges Fahrzeug mit besonderer Zweckbestimmung*, führt aber - auch wenn Personen befördert werden - bei den Verhaltensvorschriften der StVO nicht zur Gleichstellung mit Pkw und Kraftomnibussen. Dies bedeutet, dass mit einem Wohnmobil mit einem zGG von mehr als 3,5 t das Verkehrszeichen 277 StVO oder Zeichen 276 mit entsprechender Zusatzbeschilderung beachtet werden muss, ungeachtet der Tatsache, dass mit einem solchen Fahrzeug Tempo 100 km/h gefahren werden darf.

    Bei angeordnetem Zeichen 276 StVO kommt es auf die vorhandene Zusatzbeschilderung an. Enthält die Zusatzbeschilderung das Lkw-Symbol, gilt es auch für Wohnmobile über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht. Nach * 39 Abs. 4 StVO hat das Sinnbild eines Lkw nämlich die gleiche Bedeutung wie die vorstehend zitierte Bildunterschrift zu Zeichen 277 StVO. Somit werden auch Wohnmobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t von dieser Verkehrszeichenkombination erfasst.

    Überholverbote können und werden zum einen wegen besonderer örtlicher Gefahren für Fahrzeuge (z. B. Seitenwind, Fahrbahnbeschaffenheit bzw.
    -zustand) zum anderen auch als Möglichkeit zur Verbesserung der Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs angeordnet. Zuständig hierfür sind aufgrund ihrer Kenntnis der örtlichen Verhältnisse die Straßenverkehrsbehörden der Länder. Nach der Zuständigkeitsregelung des Grundgesetzes ist dies als Durchführung der StVO eine alleinige Angelegenheit der Länder. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadt-entwicklung verfügt hinsichtlich der Anordnungspraxis von Verkehrszeichen gegenüber den Länderbehörden über keinerlei Eingriffs- oder Weisungsrechte.

    Die Frage, ob und wie Wohnmobile als Fahrzeuge der Klasse M eventuell vom Regelungsgehalt des Zeichens 277 ausgenommen werden könnten, war in der Vergangenheit mehrfach Gegenstand von Beratungen mit den Vertretern der obersten Straßenverkehrsbehörden der Länder. Als deren Ergebnis ist festzuhalten, dass, wenn Wohnmobile als zur Personenbeförderung geeignete Fahrzeuge anzusehen sind, eine befriedigende und rechtlich einwandfreie Lösung nur durch eine Änderung all derjenigen Vorschriften der StVO gefunden werden kann, die Personenkraftwagen von ihrem Regelungsgehalt ausnehmen.

    Die geschilderte Problematik dürfte kurzfristig nicht lösbar sein. Dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist es nicht möglich, sich auf einen zeitlichen Ablauf festzulegen sowie Umfang und Ausmaß dieser Rechtsänderung anzugeben. Zur Zeit ist es daher nicht zu umgehen, dass auch die schweren Wohnmobile bis auf weiteres von den für den Lkw-Verkehr angeordneten Überholverboten erfasst werden und sie auch beachten müssen.

    Im Übrigen weise ich nochmals daraufhin, dass die 12. Ausnahmeverordnung zur StVO bis zum 31,12.2009 befristet ist, Wohnmobile bis 7,5 t zGG also erst einmal nur für einen Versuchszeitraum von 4 Jahren 100 km/h auf Autobahnen und Kraftfahrstrassen fahren dürfen. Erst im Jahre 2009 wird zu entscheiden sein, ob die Regelung dauerhaft in die StVO übernommen werden kann. Der Verordnungsgeber kann deshalb nicht im Vorgriff auf eine solche dauerhafte Überführung vor Ablauf des Versuchszeitraumes andere Regelungen in der StVO anpassen.

    Änderungen der StVO bedürfen der Zustimmung des Bundesrates. Bitte haben Sie daher dafür Verständnis, dass sich das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung derzeit nicht in der Lage sieht, etwas zu den möglichen Konstellationen einer Lösung zu sagen und letztendlich auch nicht der Entscheidung des Bundesrates vorgreifen kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag
    Beate Thielecke


    Bundesministerium für Verkehr, Bau und
    Stadtentwicklung
    Referat Bürgerservice, Besucherdienst, IFG buergerinfo@bmvbs.bund.de

    Tel.: + 49 (0) 30 18 - 300 - 3060
    Fax: + 49 (0) 30 18 - 300 - 1942

    ALLES KLAR ???!!!

    Allzeit gute und sichere Fahrt wünscht

    Fritz

  4. #34
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Anfrage beim Bundesverkehrsminsiterium

    Hallo fritzi,

    das ist eine Standardantwort, die alle bekommen, die so "blöde" Fragen stellen. Aber es sieht für den Bürger gut aus, so als hätte man sich richtig Gedanken gemacht!

    Man sieht auch, es scheint sich nichts zu tun, denn die Änderung einer Beschreibung zum Überholverbotsschild hinzuzufügen, statt "ausgenommen Personenkraftwagen und Kraftomnibussen" zu ergänzen um "ausgenommen Personenkraftwagen, Kraftomnibussen und Wohnmobile" scheint doch zu einfach? Da muss der Bundesrat zustimmen? Da wiehert der "Behördenschimmel" aber kräftig! Oder das geht den Beamten im Verkehrsministerium vielleicht doch kräftig "am Knie" oder so ähnlich vorbei?

    Hier der rechtliche Text zu dem Schild Überholverbot Lkw:
    Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t, einschließlich ihrer Anhänger, und von Zugmaschinen, ausgenommen Personenkraftwagen und Kraftomnibussen, mehrspurige Kraftfahrzeuge und Krafträder mit Beiwagen zu überholen. Ist auf einem Zusatzschild ein Gewicht, wie „7,5 t“, angegeben, so gilt das Verbot nur, soweit das zulässige Gesamtgewicht dieser Verkehrsmittel die angegebene Grenze überschreitet. Die Länge einer Verbotsstrecke kann an deren Beginn auf einem Zusatzschild wie angegeben sein.
    Geändert von MobilLoewe (10.07.2008 um 20:05 Uhr)

  5. #35
    Karl-Erwin
    Gast

    Standard

    Natürlich gibt es "für und wieder" aber meiner Meinung nach machen wir uns das hier in Deutschland doch ziemlich schwer. Busse sind ausgenommen von LKW Überholverbot. Da schreit auch keiner der sonstigen Fahrzeugbesitzer. Ansonsten fahre ich sehr selten auf Autobahnen und da halte ich meine Geschwindigkeit auch ein. Da ich seit 1969 meinen Führerschein besitze und einige km auch mit 40t als zeitweise Berufsfahrer hinter mir habe (bis heute keine Punkte in Flensburg) ist mir als Womo- Fahrer eines 4,5t vollkommen egal auch hinter LKW´s herzufahren. Nur wo dann Schulmeiterlichesfahrverhalten von einigen besonders netten Leuten mit PKW so knapp über 70km/h auf der Autobahn alle zwingt nun dahinter zu bleiben, da bekomme ich die Kriese.
    Wie gesagt: ich halte es für machbar das LKW- überholverbot für Wohnmobile auszusetzen.

  6. #36
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Überholverbot fällt 2010?

    Hallo Reisemobilsten,

    heute habe ich eine Antwort auf meine Anfrage (nach Erinnerung) vom 29. Juni erhalten. Zumindest besteht eine Hoffnung, dass evtl. mit der Verlängerung (hoffentlich) des Tempo 100 ab 2010 für Reisemobile über 3,5 t Gesamtgewicht auch das Überholverbot fallen könnte!

    [SIZE=3]Hier die Mail-Antwort:[/SIZE]

    Sehr geehrter Herr Loewe,

    vielen Dank für Ihre E-Mail vom 29.06.2008.

    Ihre Fragestellung bezieht sich sicherlich auf Überholverbote, die
    durch Zeichen 277 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) angeordnet werden
    und die auch von Wohnmobilen, deren zulässiges Gesamtgewicht (zGG) mehr
    als 3,5 t beträgt, zu beachten sind.

    Hierzu kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:

    Überholverbote, die von den zuständigen Straßenverkehrsbehörden der
    Länder durch Zeichen 277 der Straßenverkehrs-Ordnung - StVO -
    (*Lkw-Symbol*) angeordnet werden, gelten für alle Kraftfahrzeuge
    mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t, einschließlich ihrer
    Anhänger, und für Zugmaschinen; ausgenommen sind Personenkraftwagen
    und Kraftomnibusse. Wohnmobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht über
    3,5 t gelten nicht als Personenkraftwagen und müssen nach derzeitiger
    Rechtslage das Überholverbot beachten.

    Seit dem Inkrafttreten der 12. Ausnahmeverordnung zur StVO im Jahre
    2005 dürfen Wohnmobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als
    3,5 bis zu 7,5 t auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen versuchsweise 100
    km/h schnell fahren. Die Ausnahmeverordnung ist bis zum 31.12.2009
    befristet.

    Da Wohnmobile dieser Gewichtsklasse keine Güter transportieren, wird
    die Notwendigkeit gesehen, sie vom Regelungsgehalt des Zeichens 277 StVO
    auszunehmen. Hierin besteht Übereinstimmung auf Fachebene mit den
    Ländern, deren Zustimmung im Bundesrat für die dazu erforderliche
    Änderung der StVO notwendig ist.


    Eine Änderung der StVO zu Gunsten der Wohnmobile kann jedoch erst
    erfolgen, wenn der Versuchszeitraum am 31. Dezember 2009 abgelaufen ist
    und entschieden werden kann, ob die Tempo-100-Regelung für die so
    genannten *schweren Wohnmobile* dauerhaft in die StVO übernommen wird
    oder nicht.

    Leider kann ich Ihnen zu dieser Thematik derzeit nichts anderes sagen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag

    Gerda Renatus


    Bundesministerium für Verkehr, Bau und
    Stadtentwicklung
    Referat Bürgerservice, Besucherdienst, IFG
    buergerinfo@bmvbs.bund.de
    Tel.: + 49 (0) 30 18 - 300 - 3060
    Fax: + 49 (0) 30 18 - 300 - 1942
    Geändert von MobilLoewe (24.07.2008 um 16:39 Uhr)

  7. #37
    Ricky
    Gast

    Standard

    Hallo, ich bin der Meinung, dass diese Regelung überholt ist und endlich mal geändert werden sollte. Die jetzige Regelung hatte vielleicht vor Jahren einen Sinn, aber heute gibt es genug Sicherheit in den Fahrzeugen, so dass es erlaubt werden sollte.

    Gruss Ricky

  8. #38
    wolly2005
    Gast

    Daumen hoch

    Zitat Zitat von peterchen Beitrag anzeigen
    Hallo opirus ,

    Deine Unterstellung , viele 3,5 t Wohnmobilfahrer würden überladen fahren, darf nicht unwidersprochen bleiben , denn hier unterstellst Du diesen Leuten vorsätzliches strafbares Verhalten und dies ist definitiv nicht richtig und auch unfair.
    Es gibt bestimmt in dieser und auch in Deiner Gewichtsklasse schwarze Schafe.
    Es sind bestimmt nur unrühmliche Ausnahmen.
    Über den Bremsweg Deines Dickschiffs aus 100 Km/h bei Nacht , egal ob mit oder ohne Xenon möchte ich hier nicht debattieren , er ist sicher länger als bei Tag ,da Aufmerksamkeit und Erkennen einer Gefahr bei Nacht dramatisch schlechter sind , wie alle Untersuchungen belegen.
    Ein letzter Punkt :
    Mein 3,5 t Ford mit 140 PS hat pro PS nur 25 Kg zu schleppen ,
    Dein 5,3 Tonner mit 184 PS jedoch schon 28,8 Kg pro PS bei voller Beladung.
    Soviel dazu. Es gibt auch viele 3,5 t Fahrzeuge mit 186 PS und da schaust Du mit Deinem Dickschiff alt aus , also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
    Wie man bei vielen schweren LKW - Unfällen in der letzten Zeit lesen und erkennen konnte ,ist deren Bremsweg dramatisch länger als bei leichteren Fahrzeugen , das sagt einem doch schon die Physik , ein 7,5 oder ein 5,3 t schweres Fahrzeug hat zwangsläufig einen längeren Bremsweg als ein 2,8 oder ein 3,5 t schweres Fahrzeug.
    Nichts desto Trotz bin auch ich gegen ein Überholverbot für WOMOs über 3,5 t , leider sieht sich der Gesetzgeber dann den Forderungen aller bis 7,5 t Fahrzeugbesitzer gegenüber , genauso behandelt zu werden wie die Wohnmobilbesitzer und da liegt die Krux denn manche Fahrzeuge haben z.B. manchmal weniger als 100 PS , auch WOMO-Besitzer und dann noch einen Anhänger und die wollen genauso behandelt werden bzw. dann auch überholen wollen und dieses Chaos sieht man jeden Tag auf den Autobahnen bei den sogenannten Elefantenrennen.
    Eine Lösung wäre , die Kraft der Fahrzeuge an Ihr Gewicht zu koppeln , also pro PS soundsoviel Kilogramm z.B. pro PS 20 Kg , dann wäre es für alle Beteiligten leichter , die erforderlichen Kriterien zu erfüllen.
    Dann würden die Jenigen wieder auf die Barrikaden gehen , die diese Kriterien nicht erfüllen können.
    LG.Peter
    hey ich glaube eine überholvorgang sollte immer schnell beendet werden warum sollte ich dann nicht beim überholen 100kmh oder 110kmh. fahren dürfen ich denke lkw. sollen doch nur80-85kmh fahren oder?? und damit wäre doch das problem gelöst mein womo hat 4 t. und 128 ps und 100kmh reicht mir na klar bin ich auch schon beim überholen schneller gewesen als 100kmh ohne frage möchte doch nur den lkw überholen frohes fest und ein gesundes neues jahr wünscht euch wolly aus dem raum koblenz
    Geändert von wolly2005 (22.12.2008 um 21:13 Uhr)

  9. #39
    aldie
    Gast

    Standard Überholverbote für Fahrzeuge über 3,5T ?

    Das Überholverbot ist der größte Schwachsinn den es gibt, denn die abgelasteten 3,5 T. Fahrzeuge sind bis auf wenige Ausnahmen alle überlastet und die Nutzer dieser Fahrzeuge wissen nicht daß die Betriebserlaubnis in dem Moment erloschen ist. Erst bei einem Unfall ( besonders im europäischen Ausland ) gibt es massive Probleme. Es handelt sich hier nicht um Raserei wenn man das Überholverbot aufheben soll, sondern es geht hier um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, denn grade durch die vielen untermotorisierten LKW auf unseren Straßen bildet deses Verbot eigentlicht einen Tatbestand der Nötigung denn man wird gezwungen hinter diesen Lastungetümen lange hinterherzufahren, besonders auf verschiedenen Autobahnen, übrigens gilt es nur in Deutschland den in anderen Ländern gehört das Mobil nicht als LKW sondern nur bei uns.

  10. #40
    eura726hb
    Gast

    Standard

    Dieser Kommentar ist so passend, daß er wohl nicht zu toppen ist. Also: wenn ein WoMo unter 3,5 t wiegt und nur 70 PS hat, dann kann man, obgleich so schlapp wie ein Russen-LKW- bei den Kassler Bergen die schleichenden LKW`s mit Tempo 40 überholen; ein WoMo mit zulässigem Gesamtgewicht bis 7.5 t jedoch, der in der Regel über 150 PS hat und die Kassler Berge mit flotten 80 km/h bewältigen könnte, der darf den mit 30 km/h schleichende LKW nicht mit 40 km/h -wie der bis 3,5 t zugelassene und an den Bergen nur höchstens 40 km/h schnell ist, nicht überholen.
    Diese Logik des Gesetzgebers ist nur noch von den Bürgern "Schildas" - also den Schildbürgern - zu toppen.

    Eura 726 hb


    Zitat Zitat von Jo-Camper Beitrag anzeigen
    Es ist schon grotesk mit dem Überholverbot. Vor Jahren fuhr ich ein 3,1 Tonnen schweres Wohnmobil, mit ca 78 PS. Mit dem durfte ich alles was auch ein PKW darf. Dabei passierte es mir öffters, dass ich beim Überholen von LKW's, vor allem, wenn während des Überholvorganges eine Steigung auftauchte, ich nicht mehr am LKW vorbei kam. Dann fuhr ich mit Vollgas eine lange Zeit neben dem LKW und hielt leider den nachfolgenden Verkehr auf. Häufig musste ich mich sogar wieder abfallen lassen und hinter dem LKW einordnen, da der LKW an der Steigung, rechts neben mir, schneller wie ich wurde.
    Jetzt fahre ich einen 3,85 Tonner mit 126 PS, der wirklich in allen Situationen deutlich schneller ist, als jeder LKW. Aber leider muss ich mich jetzt oft, wegen dem LKW Verbot zwischen den LKW's, wie z.B. am ALB-Aufstieg einqutschen lassen. Dabei könnte ich jetzt locker mit mehr als 20 km/h an den LKW's vorbeiziehen.
    Für mich wäre ein Ende des Überholverbot eine deutliche psychische Entlastung, da ich ich mich zwischen den LKW's sehr unwohl und beängstigt fühle.
    Vielleicht kann schon der Ein oder Andere nachvollziehen, welche Erleichterung es für mich schon heute ist, dass das Tempo 80 für Wohnmobile auf Autobahnen ausgesetzt ist.
    Es grüßt ein Wohnmobilfahrer, der sicher und entspannt ans Ziel kommen will.

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