Umfrageergebnis anzeigen: Langfinger am Reisemobil - ist Ihnen schon mal was passiert? (Mehrfachwahl möglich)

Teilnehmer
149. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Nein, ich hatte noch keinen Übergriff auf mein Hab und Gut.

    105 70,47%
  • Mir ist schon einmal etwas aus dem Umfeld des Fahrzeugs gestohlen worden.

    9 6,04%
  • Mir ist etwas aus dem nicht verschlossenen Mobil geklaut worden.

    4 2,68%
  • Mein Mobil wurde aufgebrochen.

    41 27,52%
  • Mir ist das Reisemobil selbst gestohlen worden.

    3 2,01%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 1 bis 10 von 124
  1. #1
    Mario Steinheil
    Gast

    Standard Langfinger am Reisemobil - schon erlebt?

    Mit einem Reisemobil ist man oft ziemlich exponiert. Haben Sie schon einen Einbruch erlebt? Ist Ihnen schon etwas gestohlen worden? Wie haben Sie reagiert? Und vor Allem: Wie schützen Sie sich? Ihre Erfahrungen, Tipps und Tricks interessieren uns und die anderen Reisemobilisten!

    Übrigens: Hier geht's zum promobil-Report über Diebstahlschutz fürs Reisemobil

    Schöne Grüße,
    Mario Steinheil
    Geändert von Mario Steinheil (06.05.2008 um 18:48 Uhr)

  2. #2
    EWillin
    Gast

    Standard

    Hallo Mario,

    am zweiten Tag unserer ersten Fahrt mit unserem derzeitigen Wohnmobil wurde unser Fahrzeug auf einem Großparkplatz in Bordeaux in Frankreich aufgebrochen. Die Täter haben das große Fenster an der Schiebetür aufgebrochen, was ehrlich gesagt auch problemlos und ohne Werkzeug zu realisieren ist. Einer der Täter ist durchs aufgebrochene Fenster ins Fahrzeug eingestiegen und hat sämtliche Schränke durchsucht. Gefehlt hat jedoch nichts. Wahrscheinlich haben die Täter nur nach Geld gesucht, und das hatten wir auf unsere Stadtbesichtigung mitgenommen. Sogar der Laptop im Fahrzeug wurde nicht mitgenommen. Seit dieser Zeit nehme ich keinen Computer und keine Wertsachen mehr mit in den Urlaub. Die Fototasche, die Papiere und das Geld nehmen wir nun immer mit, wenn wir das Fahrzeug verlassen. Wir haben uns anschließend auch Alarmanlagen an die großen Fenster gebaut, vergessen jedoch immer, sie anzuschalten, wenn wir das Mobil verlassen. Außerdem interessiert es sowieso keinen, wenn irgendwo eine Alarmanlage loslegt.

    Ich denke, vor so einem Vorfall ist man nie sicher. Man kann nur vorbeugen, indem man möglichst keine Wertsachen mitnimmt, und wenn doch, sie dann nicht unbeaufsichtigt im Wagen liegen lässt.

    Gruß Ewillin

  3. #3
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Einbruchsicherungen

    [SIZE=-1]Wenn man einige Regeln beachtet, dann kann die Gefahr eines Einbruchs minimiert werden, natürlich nicht völlig ausgeschlossen werden. Sichtbare einbruchshemmende Diebstahlsperren sind eine Maßnahme, von der ich am meisten überzeugt bin. Ich nutze seit einigen Jahren den "WOMO-Knackerschreck" für die Sicherung der Türen im Fahrerhaus und von der "Ölmühle" eine Sicherung für ein größeres Schiebefenster. Außerdem sind sämtliche Türen und Klappen des Mobils mit BKS-Schlösser versehen.[/SIZE]

    [SIZE=-1]Aber auch die Mitnahme der wichtigsten Wertgegenstände beim Verlassen (immer!) des Reisemobils sollte selbstverständlich sein. Das ist zwar lästig, aber nicht selten wird man von den potentiellen Tätern beim Weggehen beobachtet. Einkäufe in großen Supermärkten sollten in der Regel nicht zu Zweit absolviert werden. Diese Parkplätze sind oftmals ein Eldorado für Diebe, man geht quasi ohne Gepäck in den Supermarkt, der Dieb freut sich über reichlich Auswahl. [/SIZE]

    [SIZE=-1]Auch über die richtige Auswahl des Übernachtungsplatzes sollte sich jeder im Gedanken machen, Autobahnrastplätze sind z.B. tabu![/SIZE]

    [SIZE=-1]Die ganz andere Alternative wäre Zuhause zu bleiben, aber das kommt mir natürlich nicht in den Sinn. Ich habe in über 25 Jahren keinen Einbruch erlebt, aber vielleicht habe ich auch nur Glück gehabt.[/SIZE]

  4. #4
    peterchen
    Gast

    Standard

    Hallo und Grüß Gott ,

    in irgendeinem Forum habe ich gelesen , das die bösen Buben auf den Parkplätzen mit einem Transporter neben das Wohnmobil hinfahren und wirklich blitzschnell das WOMO ausräumen ohne das man es bemerkt , selbst wenn man glaubt , es im Auge zu haben!
    Ein solider Tresor an schlecht zugänglicher Stelle und ansonsten die Tips von Mobillöwe beachten , da kommt man am besten durch.
    LG. Peter

  5. #5
    BadHunter
    Gast

    Standard

    Mir wurde unser damaliger LMC auf Ducato vor einigen Jahren in Spanien aufgebrochen...

    Nach 2 Tagen Fahrt mit Übernachtungen abseits der Autobahnen waren wir froh, heil und unbehelligt in Spanien am Campingplatz angekommen zu sein.
    Wir haben das Womo auf dem Parkplatz direkt vor dem CP und der Rezeption abgestellt und sind zur Anmeldung und dann auf den Platz gegangen, um uns das richtige Plätzchen auszusuchen.
    Als wird nach ca 15 Minuten zurückkamen war die Beifahrertür aufgebrochen und systematisch diverses geklaut worden... Fernseher, Receiver (wobei die angeschlossenen Antennenkabel einfach durchgeschnitten worden waren), Fotoapparat, Handy, Klamotten aus dem Kleiderschrank, sogar im Alkoven unter der Matratze und im Bad unter dem Waschbecken wurde nachgesehen...

    Schaden damals zu DM-Zeiten: ca. 3000 DM incl. defektem Schloss der Beifahrertür...

    Gruß, Jens

  6. #6
    Karl-Erwin
    Gast

    Standard

    Solange wir auf Reisen sind, ist uns noch niemals ein Diebstahl oder ähnliches passiert.
    Zuhause in Bremen aber wurde uns schon zwei Mal das Wohnmobil aufgebrochen. Da aber nichts Wertvolles vorhanden war hielt sich der Schaden in Grenzen. Beim letzten Mal war ich allerdings nachlässig. Ich hatte mein Display von der Rückfahrkamera nicht abgenommen und da dachte wohl jemand es sei ein Navi. Eingeschlagene Seitenscheibe und Verlust des Displays, ersetzte großzügig meine Versicherung. Dazu kam, am Türschloß wurde manipuliert, aber da ich eine Innensicherung (zusätzliche Schlösser eingebaut hatte) bekommt man die Tür nicht von außen auf. Neben dem Türschloss befand sich noch ein Riß im Türblech. So bekam die Beifahrertür eine Reparatur sammt Lakierung. Jetzt meine Vermutung. Wenn einer ins WOMO einbrechen will, dann kommt er auch hinein.
    Der Schaden wird größer je mehr Sicherungen ich einbaue. Sind diese von außen zu erkennen, so reizt das noch mehr. Denn wer viel einbaut hat auch was zu schützen!

  7. #7
    Chic
    Gast

    Daumen hoch

    [SIZE=3]. .[/SIZE]
    Geändert von Chic (14.09.2008 um 13:01 Uhr)

  8. #8
    MobilLoewe
    Gast

    Standard Zeigen oder nicht?

    Zitat Zitat von Karl-Erwin Beitrag anzeigen
    Solange wir auf Reisen sind, ist uns noch niemals ein Diebstahl oder ähnliches passiert.
    Zuhause in Bremen aber wurde uns schon zwei Mal das Wohnmobil aufgebrochen. Da aber nichts Wertvolles vorhanden war hielt sich der Schaden in Grenzen. Beim letzten Mal war ich allerdings nachlässig. Ich hatte mein Display von der Rückfahrkamera nicht abgenommen und da dachte wohl jemand es sei ein Navi. Eingeschlagene Seitenscheibe und Verlust des Displays, ersetzte großzügig meine Versicherung. Dazu kam, am Türschloß wurde manipuliert, aber da ich eine Innensicherung (zusätzliche Schlösser eingebaut hatte) bekommt man die Tür nicht von außen auf. Neben dem Türschloss befand sich noch ein Riß im Türblech. So bekam die Beifahrertür eine Reparatur sammt Lakierung. Jetzt meine Vermutung. Wenn einer ins WOMO einbrechen will, dann kommt er auch hinein.
    Der Schaden wird größer je mehr Sicherungen ich einbaue. Sind diese von außen zu erkennen, so reizt das noch mehr. Denn wer viel einbaut hat auch was zu schützen!

    Tja Karl-Erwin, Pech gehabt. Aber ich bin noch immer der Meinung, wenn die Türinnensicherung gut zu sehen gewesen wäre, dann hätte es sich der Einbrecher vielleicht doch überlegt das Türschloß zu manipulieren. Aber guter Tipp, besser das Display der Rückfahrkamera immer entfernen.

    Hier, diese Sicherung ist gut sichtbar: Knackerschreck von WOMO

    Aber sicher ist man natürlich nie ... die Seitenscheibe ist schnell eingeschlagen, aber dann muss sich der Dieb durch das Fenster schlängeln, da er die Tür auch von innen nicht öffnen kann. Auch das kann abschrecken.

  9. #9
    Karl-Erwin
    Gast

    Lächeln

    [QUOTE=MobilLoewe;186076]Tja Karl-Erwin, Pech gehabt.


    Hallo MobilLoewe,
    das sehe ich auch so. Damit muss man leben. Die Seitenscheibe ist wirklich der Schwachpunkt. Daher sind Radio und sonstige Geräte beim Verlassen auch schnell abgebaut. Aber interessant ist eben das weder im europäischen Ausland noch sonst wo eingebrochen wurde, nur ausgerechnet zu Hause, da wo man sich ja sicher glaubt. Und dann noch direkt vor der Haustür und dann wirst du morgens um 4 Uhr von der Polizei freundlich aus dem Schlaf geklingelt und du weißt sofort: "Wohnmobil"
    Ganz herzliche Grüße aus Bremen, Erwin

  10. #10
    Boulette
    Gast

    Standard

    Ich bin der Meinung, in ein besetztes WOMO wird selten eingebrochen. In ein abgestelltes schon eher.
    In mein erstes Fahrzeug, ein gebrauchter Bürstner, wurde beim ersten Einbruch das Küchenfenster (vorgehängt) aufgehebelt. Plastenasen der Fensterriegel abgebrochen. Gestohlen wurde nur Schokolade und Bonbons. Selbst meine Parkgroschen waren noch da. Beim zweiten mal machte man sich nicht die Mühe des Aufhebelns, da wurde gleich das Fenster mit einer Eisenstange zerstört. Innen wurde das Fahrzeug verwüstet. Schranktüren und Klappen herausgebrochen, Gläser zerschmettert. Beute: Brettspiele, Bettwäsche und eine vergessene Flasche Wein. Das WOMO sah so schlimm aus, meine Frau wollte nicht mehr einsteigen. Hat eine Menge Zeit, Arbeit und Geld gekostet um das wieder hinzukriegen. Übrigens, zwischendurch gab es mal Graffity auf der Motorhaube. Dank viel Spiritus und Poliermittel glänzte diese wieder.
    Nächstes Fahrzeug, ein gebrauchter Frankia. Erster Einbruch, Fenster an der Sitzgruppe (kein Vorgehängtes, aber mit Verriegelungsknopf) wurde aufgehebelt. Beim Einsteigen die Leuchte über dem Tisch abgebrochen. Beute: nichts, nicht einmal die Klappen wurden geöffnet. Schaden, Verriegelungshebel und Fensterrahmen gebrochen. Zweiter Einbruch erst einmal keine äußeren Schäden bemerkt. Wollte losfahren aber der Schlüssel passte nicht mehr ins Zündschloß! Nach suchen festgestellt, Schlißzylinder in Beifahrertür mit Schraubenzieher oder ähnlichem verdreht (innen Nase abgebrochen). Mit der selben Methode wollte man nun auch wegfahren. Einbrecher waren zu dumm. Ich habe die Lenkradverkleidung abgeschraubt, zwei Schrauben am Zündschloß entfernt, die Lenkradsicherung abgenommen und mit drei Stücken Draht alles kurzgeschlossen. Machte für mich einen neuen Schlossatz für runde 59€ und einige Stunden arbeit. Habe Glück, mein Fahrzeug hat noch keine werkseitige Wegfahrsperre. Da hätte das Steuerteil für den zehnfachen Preis gewechselt werden müssen.
    Dritter Einbruch, alle Verriegelungen sind noch zu aber die Beifahrertür hat kein Fenster mehr. Gestohlen wurde nichts, war nur mal ein netter Besuch am heiligen Abend. Offensichtlich haben die Täter auch nicht die Tür geöffnet um Licht zu vermeiden.
    Übrigens, zwischendurch gab es mal Graffity auf der Motorhaube. Dank viel Spiritus und Poliermittel glänzte diese wieder.

    Alle diese Ereignisse sind meinem Fahrzeug nicht während einer Reise oder auf einem Stellplatz passiert, sondern quasi vor der Haustür bzw. einem nahen Parkplatz.

    Ich bin mir immer noch nicht einig ob ich eine Alarmanlage installieren soll. Der Aufwand wird, dank Funksensoren, nicht mehr so hoch sein. Die Kosten aber doch. Bei allen meinen Einbrüchen hätte die Alarmanlage zwar ausgelöst aber die Sachschäden wären geblieben. Gebe ich das Geld nun für eine Alarmanlage aus oder lasse ich alle zwei Jahre ein neues Fenster einbauen? ? ?

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