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  1. #1
    egon oetjen
    Gast

    Standard Glaubt nicht alles!

    Stellplatz am Badepark in Bad Zwischenahn

    Bis zum Herbst 2005 betreute ich den Stellplatz in Bad Zwischenahn. Leider darf ich das seit dieser Zeit nicht mehr. Trotz alledem bin ich noch, so oft ich kann, bei „meinem alten Kind“. Nur mal vorbeischauen und alte Kollegen begrüßen.
    Viele Kollegen aus Deutschland uns aus dem benachbarten Ausland werden mich sicherlich noch kennen.
    Nun aber mehren sich in der letzten Zeit nicht zutreffende Aussagen von Kollegen, die mir zugetragen werden. So möchte ich heute doch mal etwas richtig stellen.
    Anfang September 2005 kam es auf einer Aufsichtsratssitzung der Bad Zwischenahner Touristik GmbH (dort habe ich immer noch einen Sitz) zu einem härteren und deftigen Disput zwischen dem inzwischen Ex- Bürgermeister und mir. Es ging dabei um die Stellplatzgebühr für diesen gerade neu umgestalteten Platz am Badepark.
    Meine Gedanken beinhalteten die Stellplatzgebühr von 5,- Euro, der Wunschgedanke des Bürgermeisters war um ein vielfaches höher, nämlich genau 15 Euro + Kurtaxe. Der Streit darüber eskalierte dann, als die Mehrheit im Ausschuss 6,- Euro beschlossen hatte. Logischerweise hätte jeder Kollege diesen hohen Stellplatzpreis des Ex – Bürgermeisters doch gerne bezahlt, schließlich sind wir ja alle Millionäre, oder?
    Im Laufe der Wochen wurde dann immer mehr schmutzige Wäsche gewaschen. Mir wurde nachgesagt, ich hätte mich an diesem Platz bereichert. Auch das möchte ich richtig stellen: ich habe es wahrlich nicht nötig, mich an einem solchen Platz zu bereichern! Diese öffentliche Anschuldigung grenzt schon an Peinlichkeit und ist eines Bürgermeisters unwürdig!
    Mir wurden Schreiben mit Anschuldigungen und Aussagen, die ich getroffen haben sollte, untergeschoben, von Kollegen die gar nicht existieren! Diese Aussagen soll ich zu einer Zeit gemacht haben, als ich mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus lag! Höchstwahrscheinlich hat der Kollege mich am Krankenbett besucht, ohne dass ich es mitbekommen habe. Hatte bestimmt eine Tarnkappe auf!
    Einen Schwarzbau soll ich auf dem Platz errichtet haben. Bei diesem handelt es sich um den überdachten Infostand. Ein benachbarter Bürger, der immer schon mal auch mit dem Gedanken eines Stellplatzes spielte, aber an einer zu hohen Stellplatzgebühr scheiterte, war mir noch bei der Suche nach Dach - Blechtafeln für diesen Unterstand behilflich und dann, als das Dach fertig war, mir eine Anzeige bei der Verwaltung „verpasste“.
    Der Dritte, gegen den ich kämpfen musste, war der Campingplatzbetreiber vom Nordufer. Alle Drei, der Bürgermeister, der Stellplatz- Nachbar und der Campingplatzbetreiber, sind übrigens Jäger! Muss ich noch mehr erzählen?
    Nach fast auf den Tag genau 10 Jahre, in der mein gesamtes Leben in Bad Zwischenahn aus Ehrenamt bestand, wurde mir wortwörtlich klar gemacht, dass ich auf diesem Stellplatz nichts mehr zu suchen hätte. Gott sei Dank im Beisein von Kollegen, die jederzeit als Zeugen auftreten würden.
    Jede negative Sache hat jedoch auch etwas Positives, denn heutzutage bin ich nach dem Kauf eines neuen Mobils ein ganz normaler Kollege, der nun wieder begeistert durch die Lande fährt. Heutzutage kann ich fahren, wann und wohin ich will und muss nicht mehr auf diesen Platz, um in meiner Freizeit an 7 Tagen in der Woche viel, viel Geld für die Gemeindekasse zu kassieren, wofür ich als Dankeschön einen Dolchstoß bekommen habe. Übrigens, pleite bin ich, so wie mir nachgesagt wurde, auch nicht. Da müsste schon Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen. Noch könnte ich mir ein paar gut ausgestattete Mobile auf den Hof stellen, wenn ich sie denn benutzen könnte und 360 Tage Urlaub könnte ich mir auch noch leisten, wenn ich wollte. Will ich aber nicht, denn mir geht’s gut. Eventuell noch etwas besser, als unser (Ex-)Bürgermeister glaubt.
    Wenn sich noch der eine oder andere Kollege an mich erinnern sollte, so darf er sich gerne jederzeit bei mir melden.
    Übrigens, der Platz kostet heutzutage 8,50 Euro und eine Stellplatz – Ordnung, so wie ich sie irgendwann einmal eingeführt habe, gibt es schon lange nicht mehr. Heutzutage steht jeder, wie er gerne will, die Kurzen auf den Plätzen die eigentlich für lange Mobile vorgesehen sind, und die langen Mobile stehen nun auf den kurzen Plätzen quer! Toll! Da freut sich jeder Kollege.
    Es grüßt euch als Wohnmobil - Kollege
    Egon Oetjen
    Ex - Stellplatzbetreuer
    26160 Bad Zwischenahn
    [SIZE=3]Buchautor Egon Oetjen[/SIZE]

  2. #2
    Törni
    Gast

    Beitrag

    Egon,
    lass Dich nicht unterkriegen.
    Vor allem, hol Di nicht einen neuen Infarkt. Es lohnt nicht.

  3. #3
    Fleyer
    Gast

    Standard

    Hallo,
    der Unmut der Jägerschaft ist verständlich,wenn man mit so einer reißenden Bestie unterwegs ist.Dieser weiße Kampfhund(9 Kg)hat meinen Kleinen(53 Kg) aufs Kreuz gelegt!!!Mein Hund zittert jetzt noch wenn ich den Stellplatz in Sehestedt anfahre.

    Mach dir nichts daraus.Mit freundlichen Grüßen unter Namensvettern.

    Egon

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