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  1. #1
    jwe2800
    Gast

    Standard Kfz-Steuer für Reisemobile steigt um bis zu 500 Prozent

    Schreiben Sie Ihre Meinung!

  2. #2
    LT-Benni
    Gast

    Standard Womo-Steuer

    So leid es mir für den einzelnen WoMo-Fahrer tut, letztlich ist es nur eine Rückkehr zu mehr Steuergerechtigkeit. Wenn z.B. ein baugleicher PKW gegenüber einem um 10 Kg aufgelasteten Womo 5 mal mehr Steuern zahlen mußte, ist das ungerecht hoch 3.

    Die Womos hatten keinerlei Nachteile ggü. PKWs, wurden aber steuerlich subventioniert. Wer ein teures Womo fährt, für den sollten die paar Euro Steuererhöhung (und ich rede von 2 Euro am Tag) wohl zu tragen sein. Wer wegen der Steuer jetzt sein Womo abgibt, da frage ich mich, wie es wohl um die technische Pflege etc des Autos ausgesehen haben mag.

  3. #3
    werner
    Gast

    Standard

    Du siehst das aus der Sicht der Kleinfahrzeuge.

    Sicher trifft es mich auch mit meinem kleinen VW - Bus hart, weil ich statt 172 € jetzt ca. 650 € jährlich löhnen muß.

    Habe aber auch noch ein richtiges Womo.

    Sollen sich die Leute, die jetzt 6,5 bis 12 Liter Hubraum ohne Schadstoffklasse zum allerteuersten Satz bezahlen müssen, auch "gerecht" behandelt fühlen ???

    Da wäre ich SEHR vorsichtig mit solchen Äußerungen.

    Bin mit meinem Großen in 14 Jahren ca. 25 000 Kilometer gefahren.

    Muß ich mich jetzt als Ökosau betiteln lassen, die gefälligst bluten soll, bis sie tot ist ?

    Gruß
    werner

  4. #4
    Jiiirgen
    Gast

    Standard Steuererhöhung ab 1.Mai


    Ich finds sch....
    sollen sie dafür wenigstens das Wechselkennzeichen einführen wie inder Schweiz. da wird für das teuerste Fahrzeug und man kann dann das Kennzeichen an seinen Zweit oder Drittwagen hängen wie man Lust hat.
    Das würde die Wirtschaft ankurbeln!

  5. #5
    Olli aus Wülfrath
    Gast

    Standard

    Also ich denke man sollte da schon unterscheiden. Ein PKW auf über 2,8 Tonnen aufgelastet bleibt ein PKW. Da würde ich die höhere Steuer noch akzeptieren. Aber ein Wohnmobil auf LKW Chassis bleibt nun einmal ein LKW auch wenn er Zulassungtechnich unter M1 Fahrzeuge fällt. Dort sollte man schon die Steuer nach Gewicht belassen. Nicht zu vergesen die vielen Arbeitsplätze die an dieser Branche hängen.

  6. #6
    T3Tom
    Gast

    Standard alle Macht den Reichen....

    Zitat Zitat von LT-Benni
    Wer ein teures Womo fährt, für den sollten die paar Euro Steuererhöhung (und ich rede von 2 Euro am Tag) wohl zu tragen sein. Wer wegen der Steuer jetzt sein Womo abgibt, da frage ich mich, wie es wohl um die technische Pflege etc des Autos ausgesehen haben mag.
    so einen Schmarrn lese ich des letztens immer öfter. Was hat den das Steueraufkommen und die Bereitschaft Steuern zu zahlen mit der Bereitschaft Geld in sein Womo zu investieren gemein????

    Die Einzige Aussage ist doch, daß die die es sich leisten können, also die sogenannte priviligierte Klasse, weitermachen kann so wie bisher und alle anderen haben es leider nicht verdient im WoMo Urlaub zu machen. Wenn man sich schon nicht 1000-2000€ an Steuern für ein Auto leisten kann, dann ... Pech gehabt.

    Hier geht es nicht darum ob man es sich leisten kann, sondern hier geht es um die Willkür der Regierenden bzgl der Steuergesetze.

    Und was ist mit denen, die kein teures WoMo fahren???
    Sind dann die 2€/Tag Steuererhöhung auch einfach so zu verkraften?
    Irgendwie hinken deine Vergleiche!

    Schon mal auf die Idee gekommen, daß sich alte WoMos meist in Liebhaberhänden befinden und dann sehr oft der technische Zustand einwandfrei ist - Sofern, in meinem Fall die Steuer auf über 1200€ anwachsen sollte, werde ich das Geld bei den Inspektionen einsparen. Somit würde dies den technischen Zustand erheblich verschlechtern.

    Aber ich habe es ja sowieso nicht verdient WoMo zu fahren....ich armer, bald mittelloser WoMo Fahrer

    Also ein ausgemachter Blödsinn den du das schreibst!

    Wenn man hier von Gerechtigkeit schreibt, dann gehört die Besteuerung des Hubraums abgeschafft und der Verbrauch besteuert.

    Mahlzeit

  7. #7
    MB-Mobil
    Gast

    Standard

    Ich habe mal meine Gedanken dazu aufgeschrieben:

    Ein Wohnmobil...


    ... ist im Allgemeinen ein Fahrzeug, das dazu genutzt wird, zu verreisen - logisch, oder?
    Mit diesen Reisen ist ein Transport von Zahlungsmitteln in die entsprechenden Reiseregionen verbunden. Somit werden viele Arbeitsplätze und Familienexistenzen speziell in den Ferienregionen gesichert. Zudem fällt durch die Einkommensteuer, Unternehmenssteuer und die gesetzliche Mehrwertsteuer auch noch einiges an den Dukatensack des Staates ab.
    Meist besitzt ein Haushalt, der ein Wohnmobil sein Eigen nennt, auch noch mindestens ein weiteres Fahrzeug, da das Wohnmobil, sofern es eine entsprechende Größe/Gewicht erreicht hat, für den Alltagsbetrieb zu unhandlich wird. Neben dieser Unhandlichkeit sprechen speziell bei größeren Fahrzeugen auch noch die recht hohen Betriebs- und Wartungskosten gegen einen Alltagsgebrauch.
    Unser Wohnmobil basiert beispielsweise auf einem Mercedes-Benz LKW (eigentlich einem Bus Chassis) und vernichtet bei den turnusmäßigen Wartungen auch entsprechendes Geld.
    Der jährlich fällige TÜV, der zudem deutlich teurer ist, als die 2-Jahres-Prüfung leichterer Fahrzeuge, trägt wie auch die auf LKW-Niveau liegenden Verschleißteile weiter zu der nicht unerheblichen finanziellen Belastung bei.
    Die ebenfalls jährlich zu entrichtende Kraftfahrzeugsteuer beläuft sich bei unserem Fahrzeug (7,5to zul. Gesamtgewicht) auf genau 500,- EUR. Dieser Betrag kommt dadurch zustande, dass Wohnmobile über 2,8to zGG derzeit Gewichtsbezogen besteuert werden.


    Dies alles nehmen wir Wohnmobilisten auf uns, nur um Fahrzeuge zu unterhalten, die effektiv lediglich wenige Wochen im Jahr genutzt werden.

    Nun machen sich unsere Politiker zur Zeit darüber Gedanken, im Zuge der Steuergesetzesänderung bezüglich schwerer Kombinations-Pkw (z.B. Geländewagen) auch Wohnmobile generell von der Gewichtsbesteuerung zu entkoppeln.


    Bei den Geländewagen kann ich das ja noch vollkommen nachvollziehen, da diese Fahrzeuge im täglichen Einsatz sind, wie jeder andere PKW auch.


    Wohnmobile werden jedoch, wie ich schon weiter oben bemerkte, nicht als Alltagsfahrzeug genutzt. Je größer/schwerer das Wohnmobil ist, desto seltener wird es aus bereits genannten Gründen dem täglichen Betrieb ausgesetzt.


    Zu den schon aufgeführten Betriebs-/Wartungs-/Reparaturkosten käme dann noch die unverhältnismäßig hohe Belastung der Hubraumbesteuerung.


    Ich führe an dieser Stelle nochmals unser Fahrzeug als Beispiel an:


    Das Wohnmobil wird durch einen Diesel-Motor mit einem Hubraum von 5958ccm angetrieben. Bei einem Steuersatz von EUR 38,20 je angefangene 100ccm errechnet sich daraus eine jährliche Steuerbelastung von EUR 2254,-!!!


    Das wäre gut das Vierfache (4-fache) von der jetzigen, schon nicht unerheblichen Belastung.

    Man halte sich das vor Augen:


    2242 Euro - das entspricht auf die gute alte Mark umgerechnet eine jährliche Steuerbelastung von 4410,-DM!!!


    So leid es mir auch täte, so gern ich auch mit diesem Wohnmobil verreise - eine solche zusätzliche finanzielle Belastung kann ich nicht und will ich mir auch nicht leisten. In diesem Fall wäre ich gezwungen, das Wohnmobil aufzugeben!

    Da ich leider nicht zu der kleinen Gruppe von Großverdienern zähle und mit einem normalen Einkommen zurechtkommen muss, würde solch eine Forderung seitens des Staates ganz klar das AUS für unser Wohnmobil-Hobby bedeuten.


    Ich denke, dass ich diesbezüglich nicht allein dastehe, sondern dass viele, viele Wohnmobil-Eigner von genau der gleichen Problematik erdrückt würden.

    Eine solche Änderung des Steuergesetzes würde viele Betreiber von Wohnmobil-Stellplätzen in den Ruin treiben. Menschen, die sich in dieser Form aus der Langzeitarbeitslosigkeit gerettet haben, werden dann wieder dem Statt und damit uns allen zur Last fallen.
    Zahlungsmittel, die bedingt durch das reisen mit dem Wohnmobil zur Zeit umher getragen werden, werden in dieser Größenordnung nicht mehr fließen.
    Zufriedene Menschen, die sich bislang dieser Form der Freizeitgestaltung erfreuten, werden zu frustrierten Bürgern, die sich ein weiteres Mal als Melkkuh sehen.
    In diesem konkreten Fall würde jedoch die Melkmaschine an einer Kuh ohne Milch angeschlossen, denn die geforderte Menge an Milch ist nicht vorhanden.

    Für mich, bzw. meine Familie ist das reisen mit dem Wohnmobil, wenn auch nicht gerade günstig, eine der letzten Freizeitaktivitäten, die wir uns noch leisten.
    Ich habe dadurch viele nette, hilfsbereite Menschen kennen gelernt. Ich selbst konnte vielleicht dem einen oder anderen im Rahmen meiner Möglichkeiten, vielleicht auch nur durch die Existenz von www.mb-mobil.de etwas helfen.
    Ich bin froh, dass innerhalb uns Wohnmobilfahrern eine solch kollegiale Gemeinschaft herrscht und wäre sehr traurig, wenn diese aufgrund von Unbezahlbarkeit auseinander brechen würde.

    Ich persönlich hoffe auf die Vernunft unserer Politiker. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ziel einer Politik/ eines Staates sein kann, die Bevölkerung an allen möglichen und unmöglichen Stellen zu belasten und letztlich als Resultat ein Volk voller unzufriedener, frustrierter und nicht zuletzt auch enttäuschter und sogar wütender Bürger zu erhalten.



    Ich kann daher an dieser Stelle nur noch an unseren Staat appellieren:



    Versucht bitte nicht, Ochsen zu melken!

  8. #8
    K.Wertel
    Gast

    Standard Steuererhöhung

    Will hier nicht nach dem Motto "es ist zwar alles gesagt - aber noch nicht von jedem" wiederholen, was an guten Argumenten bereits geschrieben wurde.
    Auch der Vorgang selbst und dessen Bewertung ist im Online-Beitrag von Promobil hinreichend beschrieben.

    Nur wenige Ergänzungen:

    1)Die Steuererhöhung für Wohnmobile war wohl "nicht beabsichtigt", ist vielmehr eine - von den Finanzministerien nicht ungern hingenommene - Nebenwirkung der politisch gewollten Hubraum-Besteuerung schwerer Geländewagen.
    Das "nicht gewollt" macht die Sache freilich nicht besser.

    2) Eine Begründung oder Rechtfertigung für eine derart drastische Erhöhung einer Steuer ist bislang von niemandem formuliert worden. Kfz-Steuer und Mineralölsteuer sind einst mit der - richtigen - Begründung erfunden, die besonderen Verkehrslasten der Gebietskörperschaften müßten auch von den Verursachern getragen werden. Mit dieser Begründung lässt sich auch die Einführung der LKW-Maut rechtfertigen. Ausgerechnet die in der Regel nur wenige Wochen im Jahr im Einsatz befindlichen Wohnmobile mit einer Vervielfachung der Steuer zu belegen, ist dagegen nicht argumentativ zu unterlegen.

    3)Die Folgen - insbesondere für Familien und Rentner - sind den in dieser Sache Handelnden wohl nicht bewußt. Dies gilt auch für die Schäden, die in einer bislang noch florierenden Branche angerichtet werden können.

    4) Empfehlungen
    An die Betroffenen kann ich nur appellieren, sich nicht auf die "Wut im Bauch" reduzieren zu lassen. Werden Sie aktiv! Unterstützen Sie Initiativen gegen diese unverhältnismässige Steuererhöhung. Schreiben Sie an Ihre Landtags-Abgeordneten und/oder den Finanzminister Ihres Bundeslandes. Schreiben Sie Briefe an Ihre Zeitung. Legen Sie Beschwerde oder Widerspruch gegen Steueränderungs-Bescheide des Finanzamts ein.

    Wenn alles nichts fruchten sollte, bleibt vielen Reismobilfreunden wohl nur der bittere Ausweg, das Fahrzeug nur für die jeweiligen Urlaubswochen oder per Saison-Kennzeichen zuzulassen.

    Grüße
    Klaus Wertel

    P.S.
    Bei unserem Winnebago würde sich die Jahressteuer € 301 auf € 1.778 versechsfachen - gerade mal € 11 weniger als für einen rund um die Uhr eingesetzten 40 Tonnen fällig sind![size=3][/size]

  9. #9
    winslow
    Gast

    Standard Jeden Tag wird der Bürger verunsichert!

    Zitat Zitat von MB-Mobil
    Ich habe mal meine Gedanken dazu aufgeschrieben:

    Ein Wohnmobil...


    ... ist im Allgemeinen ein Fahrzeug, das dazu genutzt wird, zu verreisen - logisch, oder?
    Mit diesen Reisen ist ein Transport von Zahlungsmitteln in die entsprechenden Reiseregionen verbunden. Somit werden viele Arbeitsplätze und Familienexistenzen speziell in den Ferienregionen gesichert. Zudem fällt durch die Einkommensteuer, Unternehmenssteuer und die gesetzliche Mehrwertsteuer auch noch einiges an den Dukatensack des Staates ab.
    Meist besitzt ein Haushalt, der ein Wohnmobil sein Eigen nennt, auch noch mindestens ein weiteres Fahrzeug, da das Wohnmobil, sofern es eine entsprechende Größe/Gewicht erreicht hat, für den Alltagsbetrieb zu unhandlich wird. Neben dieser Unhandlichkeit sprechen speziell bei größeren Fahrzeugen auch noch die recht hohen Betriebs- und Wartungskosten gegen einen Alltagsgebrauch.
    Unser Wohnmobil basiert beispielsweise auf einem Mercedes-Benz LKW (eigentlich einem Bus Chassis) und vernichtet bei den turnusmäßigen Wartungen auch entsprechendes Geld.
    Der jährlich fällige TÜV, der zudem deutlich teurer ist, als die 2-Jahres-Prüfung leichterer Fahrzeuge, trägt wie auch die auf LKW-Niveau liegenden Verschleißteile weiter zu der nicht unerheblichen finanziellen Belastung bei.
    Die ebenfalls jährlich zu entrichtende Kraftfahrzeugsteuer beläuft sich bei unserem Fahrzeug (7,5to zul. Gesamtgewicht) auf genau 500,- EUR. Dieser Betrag kommt dadurch zustande, dass Wohnmobile über 2,8to zGG derzeit Gewichtsbezogen besteuert werden.


    Dies alles nehmen wir Wohnmobilisten auf uns, nur um Fahrzeuge zu unterhalten, die effektiv lediglich wenige Wochen im Jahr genutzt werden.

    Nun machen sich unsere Politiker zur Zeit darüber Gedanken, im Zuge der Steuergesetzesänderung bezüglich schwerer Kombinations-Pkw (z.B. Geländewagen) auch Wohnmobile generell von der Gewichtsbesteuerung zu entkoppeln.


    Bei den Geländewagen kann ich das ja noch vollkommen nachvollziehen, da diese Fahrzeuge im täglichen Einsatz sind, wie jeder andere PKW auch.


    Wohnmobile werden jedoch, wie ich schon weiter oben bemerkte, nicht als Alltagsfahrzeug genutzt. Je größer/schwerer das Wohnmobil ist, desto seltener wird es aus bereits genannten Gründen dem täglichen Betrieb ausgesetzt.


    Zu den schon aufgeführten Betriebs-/Wartungs-/Reparaturkosten käme dann noch die unverhältnismäßig hohe Belastung der Hubraumbesteuerung.


    Ich führe an dieser Stelle nochmals unser Fahrzeug als Beispiel an:


    Das Wohnmobil wird durch einen Diesel-Motor mit einem Hubraum von 5958ccm angetrieben. Bei einem Steuersatz von EUR 38,20 je angefangene 100ccm errechnet sich daraus eine jährliche Steuerbelastung von EUR 2254,-!!!


    Das wäre gut das Vierfache (4-fache) von der jetzigen, schon nicht unerheblichen Belastung.

    Man halte sich das vor Augen:


    2242 Euro - das entspricht auf die gute alte Mark umgerechnet eine jährliche Steuerbelastung von 4410,-DM!!!


    So leid es mir auch täte, so gern ich auch mit diesem Wohnmobil verreise - eine solche zusätzliche finanzielle Belastung kann ich nicht und will ich mir auch nicht leisten. In diesem Fall wäre ich gezwungen, das Wohnmobil aufzugeben!

    Da ich leider nicht zu der kleinen Gruppe von Großverdienern zähle und mit einem normalen Einkommen zurechtkommen muss, würde solch eine Forderung seitens des Staates ganz klar das AUS für unser Wohnmobil-Hobby bedeuten.


    Ich denke, dass ich diesbezüglich nicht allein dastehe, sondern dass viele, viele Wohnmobil-Eigner von genau der gleichen Problematik erdrückt würden.

    Eine solche Änderung des Steuergesetzes würde viele Betreiber von Wohnmobil-Stellplätzen in den Ruin treiben. Menschen, die sich in dieser Form aus der Langzeitarbeitslosigkeit gerettet haben, werden dann wieder dem Statt und damit uns allen zur Last fallen.
    Zahlungsmittel, die bedingt durch das reisen mit dem Wohnmobil zur Zeit umher getragen werden, werden in dieser Größenordnung nicht mehr fließen.
    Zufriedene Menschen, die sich bislang dieser Form der Freizeitgestaltung erfreuten, werden zu frustrierten Bürgern, die sich ein weiteres Mal als Melkkuh sehen.
    In diesem konkreten Fall würde jedoch die Melkmaschine an einer Kuh ohne Milch angeschlossen, denn die geforderte Menge an Milch ist nicht vorhanden.

    Für mich, bzw. meine Familie ist das reisen mit dem Wohnmobil, wenn auch nicht gerade günstig, eine der letzten Freizeitaktivitäten, die wir uns noch leisten.
    Ich habe dadurch viele nette, hilfsbereite Menschen kennen gelernt. Ich selbst konnte vielleicht dem einen oder anderen im Rahmen meiner Möglichkeiten, vielleicht auch nur durch die Existenz von www.mb-mobil.de etwas helfen.
    Ich bin froh, dass innerhalb uns Wohnmobilfahrern eine solch kollegiale Gemeinschaft herrscht und wäre sehr traurig, wenn diese aufgrund von Unbezahlbarkeit auseinander brechen würde.

    Ich persönlich hoffe auf die Vernunft unserer Politiker. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ziel einer Politik/ eines Staates sein kann, die Bevölkerung an allen möglichen und unmöglichen Stellen zu belasten und letztlich als Resultat ein Volk voller unzufriedener, frustrierter und nicht zuletzt auch enttäuschter und sogar wütender Bürger zu erhalten.



    Ich kann daher an dieser Stelle nur noch an unseren Staat appellieren:



    Versucht bitte nicht, Ochsen zu melken!
    Hallo!
    Das passt doch alles wie die Faust auf`s Auge. Deutschland soll gegen die Wand gefahren werden. Auf die paar Arbeitslosen kommt es doch nicht mehr an.Es ist echt zum Kotzen mit unseren, lieben "Volksvertretern" Wir zahlen und die sind ja alle so betroffen über den Murks, den sie angerichtet haben.
    Gruss
    Rainer[size=3][/size]

  10. #10
    Astrowolfgang
    Gast

    Standard Gast

    Hallo LT-Bernie,

    ich kann Deinen Beitrag nur als plumpe Provokation werten.
    Ohne detailierte Kenntnis der Wohnmobilszene, die ich Dir komplett abspreche, solch einen Unsinn von sich zu geben, liegt unter jeglichem Niveau.
    Wohnmobile sind bauartbedingt im Fahrverhalten niemals PKW, und daher auch nur bedingt alltagstauglich! (Parkplatzsituation, Wendigkeit, etc.pp)
    Deshalb wurden sie auch nicht steuerlich subventioniert, sondern steuerlich ihrem Nutzungsverhalten angepaßt. Mein Womo fährt im Jahr 5 Wochen, von denen es noch 2-3 Wochen auf Camping- und Stellplätzen steht! Es kann doch nicht angehen, daß ein baugleicher Ducatotransporter ,der jeden Tag 200-500 Km auf der Piste ist, 130 Euro im Jahr Steuern zahlt, und ich mit dem Womo, daß effektiv im Jahr 14 Tage je 300-500 Km auf der Straße fährt, 960 Euro!
    Das nenne ich Ungerechtigkeit, und ich rufe alle Womo - Eigner dazu auf, ihr KFZ nur noch in kurzen Intervallen anzumelden. (kostet 10 Euro Anmeldung, und 5 Euro Abmeldung) Vielleicht beschweren sich dann die Behörden (incl. Finanzamt) über den exorbitanten Arbeitsanfall

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