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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieviel Zubehör muss sein?



Anne_Mandel
05.03.2013, 12:18
Das Thema des Monats im nächsten Heft:

Campingstuhl, Markise oder Hightech-Kaffeeautomat: Welches Zubehörteil ist für euch unverzichtbar? Womit habt ihr im Urlaub schon gute Erfahrungen gemacht und worauf könnt ihr getrost verzichten? Oder seid ihr Minimalisten und beschränkt euch nur auf das Nötigste?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

Ralf_B
05.03.2013, 13:53
Hallo,
das auf was man auf den Bildern sieht (Campingmöbel, Teppich, Aufbauklima, autom. Satanlage usw.) das ist uns wichtig.
Was man nicht sieht ist eine Kaffeepadmaschine, TV, und Wein von der Mosel :drunken, ohne das geht auch nix. Aber was wir nicht unbedingt brauchen ist die EFOY 600, aber wir haben sie eben einbauen lassen, um ständig 12V zu haben. :???:

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BRB-Stefan
05.03.2013, 14:03
Da der Urlaub die schönste Zeit im Jahr ist, verzichten wir auf nichts.

Wir bevorzugen es unter der Markise an einem ordentlichen Tisch auf bequemen Stühlen zu sitzen.
Gern nehmen wir den Grill mit, denn gerade an den freien Tagen lassen sich neue Rezepte auszuprobieren.
Den Kaffee bereiten wir im Hightech-Kaffeeautomat und trinken ihn aus Porzellantassen.
Elektronische Geräte ergänzen das Buch oder verbinden uns mit der Welt.
Je nach Urlaubsziel haben wir ein Boot, Fahrräder oder demnächst auch ein Moped dabei - oder alles.

RJung
05.03.2013, 17:57
"Zubehör" ist ein schwieriger Begriff, weil unter Umständen weit zu fassen.
"Unverzichtbar" ist auch schwierig. Ich definiere das mal als "habe ich schon gern an Bord" und gehe systematisch von vorn nach hinten:
Fahrerhaus: Tempomat, Rückfahrkamera, Navi, Radio
Wohnraum: Radio mit CD-Spieler, Fernsehen, Ventilatordachhaube
Küche: Backofen
Bad: SOG
Gartenausrüstung: Stühle, Tisch, Gasgrill, Gassteckdose
Fahrräder
Nicht aufgezählt: Der ganze funktionelle Standardkram: Keile, Kabel, Kanister, Schläuche, Werkzeug ...
Für uns ohne das Gefühl von Komfortverlust verzichtbar: Klimaanlagen, Lifestylekaffeemaschinen, Hubstützen, Markise, Computer ...

ctwitt
05.03.2013, 18:54
Im Urlaub finden wir es auch schön uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Denn wenn man viele Dinge dabei hat, dann kommt man leicht wieder in den üblichen Alltags Ablauf, den man gerade hinter sich lassen wollte. Weniger kann auch mal mehr sein. So beschäftigen wir und im Urlaub gerne miteinander. Gerade ein Wohnmobil bietet mit dem begrenzten Raum gut die Möglichkeit für die Familie mal wieder etwas zusammen zu rücken. Dinge gemeinsam zu tun die daheim im Alltag eher jeder für sich macht.

Maschinen Helferlein brauchen wir nicht. Auch eine Satanage oder Klimaanlage benötigen wir nicht. Auch keine Solaranlage, für ein paar Tage reicht der Batterie Strom.

Sonnenschutz und eine Rückfahrkamera haben wir montieren lassen. Die Kamera aus Sicherheitsgründen.

MobilLoewe
05.03.2013, 20:10
Die Frage welches Zubehör sein muss, lässt sich natürlich nur individuell beantworten, da hat jeder andere Ansprüche. Ich lasse mal das Fahrgestell außen vor. Unser Woelcke ist darauf ausgelegt mindestens für eine Woche autark zu sein. Das fängt beim Frischwassertank mit 200 l an und hört bei einer 250 Watt Solaranlage nicht auf, drei 110 Ah AGM-Batterien gehören dazu, die hin und wieder einen 1500 Watt Wechselrichter versorgen. Selbst 3 Toilettenkassetten fehlen nicht, die eben im Einzelfall für 6 bis 7 Tage reichen.

Auf Luxus wie Ledersofa, Barschrank, LED-Sternenhimmel, Soundanlage, 190 l Kühlschrank, Kaffeemaschine, Toaster, Teppichboden oder gar eingebauten Staubsauger können wir gut verzichten. Auch eine Klimaanlage im Aufbau fehlt, ein 12 Volt Dachlüfter sorgt neben einem großen Heki-Dachfenster für frische Luft. Ein Fernseher ist vorhanden, ein zweites CD−Radio im Wohnbereich trägt oft zur Unterhaltung bei. Einen kleinen Gasbackofen haben wir uns gegönnt, der trägt auch zur Autarkie bei, und wenn es nur das frisch aufgebackene Brot zum Frühstück ist. Kommt doch einiges zusammen, selbst eine Markise ziert seit einigen Monaten den "Big Grasshopper".

mobbell
05.03.2013, 22:05
Ich verzichte auf Dinge, die ich nicht brauche,,,,,doch was brauche ich nicht??..Im laufe der Jahre hat sich eine Gewohnheit eingepegelt, immer etwas zu viel an Bord zu haben...oder?..Gehts anderen nicht auch so??
Bestimmte Dinge schleppt man immer rum, die man selten braucht. Da ich keine Probleme mit der Masse meines Mobils habe, lasse ich es halt drinnen und wenns mal gebraucht wird, dann habs ich eben dabei.
Eine generelle Aussage zu machen was unverzichtbar wäre fällt mir schwer.

willy13
08.03.2013, 11:17
Ich verzichte auf nicht was ich benötige, habe aber immer zuviel mit.
Ich werde dieses Jahr mal alles das ausräumen was ich im letzten Jahr nicht benötigt habe, davon ausgenommen das Bordwerkzeug, und Ersatzrad.
Somit räume ich mal aus:
Keile,
Kabeltrommel
einen Grill
Außenlampe
Schlauchtrommel
Abwasserschlauch

Ich habe aber auch keine sat-Schüssel, keine Kaffeeautomaten und nur soviel Stühle wie Mitfahrer

Frenzi
08.03.2013, 13:54
Hallo Anne,

zu den für mich nicht verzichtbaren Extras zähle ich das Navi und die Rückfahrkamera, Tisch, Stühle, Fahrräder und unsere Markise. Dazu gehören für mich selbstverständliche Dinge wie Stromversorgungszubehör, Wasserschlauch und Auffahrkeile.

Als nicht unbedingt nötiges, aber doch als sehr angenehm empfundenes Zubehör sind für uns die Solaranlage, die uns in der sonnigen Zeit vom Landstrom unabhängig macht und ein Batteriecomputer. Dazu kommen neuerdings 2 Tankflaschen, mit denen ich unterwegs Gas tanken kann.

Verzichten könnte ich notfalls auf unseren Fernseher mit DVD-Spieler und automatischer Satanlage. Aber schön, so etwas zu haben, wenn die Sonne mal Pause hat. Genauso selten kommt unser Gasgrill zum Einsatz. Aber es ist wie zuhause: Hat man Platz im Mobil, wird es mitgeschleppt.

Als für uns persönlich unnötig halte ich Luxuskaffeemaschinen (unsere Bodumkanne machts genauso gut).

raidy
08.03.2013, 18:26
KISS "Keep it simple stupid", oder frei übersetzt: "Je einfacher, desto besser."

Meiner ganz persönlichen Meinung nach (die ich mir hier doch erlauben darf?) verstehen viele das Wort Wohnmobil falsch und machen daraus ein Haus auf Rädern. Oder anders gesagt: Viel zu viel unnötiges Zubehör, das Platz braucht und Zuladung und somit auch Treibstoff frisst.
Ich staune immer wieder, was da alles so aus den Heckgaragen und dem WoMo nach außen getragen wird.
Mal nur zwei Extremfälle:
1) In der Pfalz hat einer eine Eismaschine aufgebaut und sein eigenes Eis gemacht.
2) In Bayern habe ich eine Frau gesehen, die eine Knetmaschine dabei hatte um Teig zu machen.

Da sind externe Grillstationen, Wechselrichter mit Kaffee-Vollautomaten, Zweitkühlschränke etc. ja schon fast normal dagegen.

Ich mag nicht viel dabei haben. Aber letztlich ist es mir egal, wenn andere ein Haus auf Rädern bauen.
Ich empfinde selbst den Fernseher als fast unnötigen Luxus und habe ihn nur meiner Frau zu Liebe dabei.

Wenn ich auf Reisen gehe und das Wetter mitmacht, dann wandere ich, fahre Fahrrad oder ziehe mir etwas Kultur rein. Gegessen wird zu 90% regional in einer urigen Gaststätte.
Das WoMo ist dann nur Mittel zum Zweck und wie ein Hotelzimmer zu verstehen. Nur bei echtem Sch....wetter wird es dann auch mal zur Wohnung. Aber ich habe schon manchmal Leute getroffen, die waren tagelang am Stück nur im/am WoMo und sind keinen Meter davon weg. Die brauchen ganz sicher ein Haus mit Rädern.

Markise habe ich immer noch nicht und hätte sie mir bis jetzt auch nur 2-3 mal gewünscht. Ansonsten reichte immer ein einfacher Rechtecksonnenschirm. Aber ich bin eben auch ein Schattenparker :lol:

Fjordmariechen
08.03.2013, 22:26
Hallo,
wir haben Zuhause schon so viel Zeugs rum stehen, welches gelagert und gewartet werden muss.
So freuen wir uns über wenig Zubehör im Wohnmobil. Keinen Fernseher, keine Kaffeemaschine, einen Minigrill... Ein Laptop sorgt für Internet und ermöglicht uns bei
schlechtem Wetter mal einen Film zu schauen.
Mehr Spaß hat es uns gemacht in das Fahrzeug und den guten Aufbau zu investieren.

Gruß
Maria

Deichrenner
10.03.2013, 16:41
Hallo
Unser vorheriges Womo war recht klein.
Der Pickup mit Kabine erlaubte nicht viel Platz zum verstauen.
Strategisch plante ich das notwendigste.
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Der Neue hat natürlich enorm viel Platz und darum habe ich
alles Equipment eingeräumt , was geht :zustimm:
8080

Auf die große Markise könnte ich wohl am ehesten verzichten :tear
Aber der große Cadac Grill mit Wok-Pfanne muß unbedingt mit :gut:
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oldpitter
10.03.2013, 20:16
Als unbedingt Zubehör am Fz:
Tempomat, Navi, Rückfahrkammera.
Am Aufbau:
3. Aufbaubatterie, SOG, 2.Toilettenkassette Markise, Solarplatten, TV, Umformer für 230 Volt, Kaffeemaschine.
Zur Bordausstattung:
Keile, Eletrokabel und Schlauch für Versorgung, Fahrräder, Stühle und Tisch, ein kleiner Tisch (Hocker mit Platte) für Tasse abstellen.

Markise wird seltener benutzt, wenn dann aber fast unverzichtbar.
2. Toilettenkassette noch nie gebraucht, aber IMMER ungemein beruhigend..... ;)
Klimaanlage wird seeeehr selten genutzt, meist "Fenster auf", wenn es denn mal richtig warm ist.
Auf Umformer und Kaffeemaschine verzichten wir, wenn wir länger autark im Winter stehen.

Anderes Zubehör entsprechend der geplanten Tour....
Grill, Netbook, Strandliege oder
Ski/Winterausrüstung.

scottonin
11.03.2013, 02:19
@frank: na das nenne ich mal vergrösserung... woah

habt ihr euch in den ersten tagen der umstellung verlaufen im neuen? - gigantisch gross!

ulla :gut:

Deichrenner
11.03.2013, 17:34
Hallo Ulla

Wir suchen jetzt immer noch den Ausgang :-P:freude:

Im Ernst : Wichtig waren für uns zwei Schlafmöglichkeiten und
abtrennbarer Wohnraum zum Fahrzeug mit Tür .

Wolle-58
26.03.2013, 23:31
Wir haben früher gerne und viel gezeltet und dabei auf jeglichen Luxus verzichtet.Der einzige im Womo ist ein Fernseher.Ansonsten nur Standardausstattung,Stühle,Tisch,Wasserkessel für den kaffee....Wir wollen bei unseren Fahrten die Hektik des Alltages hinter uns lassen und nicht nach der Uhr leben.Alle Ausflüge werden mit dem Rad gemacht.Ein paar "Luxusteile werden wir uns noch zulegen.z.B. zusätzliches Schloß an der Aufbautür,dritte Bremsleuchte-Hoch angebracht,also Dinge für die Sicherheit.

Mark-86
22.10.2013, 15:26
Meiner ganz persönlichen Meinung nach (die ich mir hier doch erlauben darf?) verstehen viele das Wort Wohnmobil falsch und machen daraus ein Haus auf Rädern. Oder anders gesagt: Viel zu viel unnötiges Zubehör, das Platz braucht und Zuladung und somit auch Treibstoff frisst.

Ich habe zu Hause nichts was ich nicht brauche und habe auch mein Wohnmobil spartanisch ausgestattet.

Beim Kauf war Gelumpe darin (kpl. gekauft aus Hobbyaufgabe mit Zubehör) da wusste ich nichtmal was das sein sollte. Ich habe eine ganze Anhängerladung aus dem Dingen raus geholt...

37 verschiedene Unterlegekeile und Brettchen, Wasserschläuche in kurz, lang, mittel, Abwasserschläuche (für mich das unsinnigste Überhaupt), über Werkzeug, 2 Klappspaten, 3 Wagenheber bis hin zu Campingstuhlsammelsorium bis zum geht nicht mehr.

Ich habe das fast alles entsorgt, Dinge wie das Sonnensegel blieben drin, dazu 2 Stühle aus meiner vorherigen Campingausrüstung und ein Tisch, 2 Unterlegkeile, 2 Brettchen für die Stützen, fertig.

Ich habe alles komplett durchgestrafft nach dem Motto, besser etwas vieleicht gebrauchen können und nicht haben, als sich mit zu viel Gelumpe zu belasten. Aufgehoben habe ich noch ein komplettes Regal voll, ich glaube die 2. Ersatzcasette für die Toilette werde ich nächstes Mal doch einpacken.

Ich gehöhre zu den Leuten, die ankommen, parken, fertig. Ich hab eigentlich kaum Lust das Sonnensegel auf zu spannen (was Zeitgestoppt immerhin 2 Minuten Arbeit bedeutet) und schon gar nicht, vor dem Mobil tausend Klamotten auf zu bauen und hinterher wieder ab zu bauen. Im Urlaub möchte ich möglichst NICHTS tun :)
Dinge wie Wäscheständer habe ich komplett der Entsorgung zugeführt, ich werde im Urlaub mit Sicherheit nicht anfangen, Wäsche zu waschen, wenn mir die Socken ausgehen, kauf ich neue ^^

Ich hab dieses Jahr nicht einmal irgendwo Fremdstrom angeschlossen, weil ich zu Faul war, das Kabel aus zu rollen und hinterher wieder sauber zu machen und ein zu packen...

Swenja
12.12.2013, 16:22
Auf diesen Grill mit Wok bin ich neidisch! Wo bekommt man sowas denn her?
Ich bestehe auf meine Kaffeemaschine, im Urlaub und generell immer brauche ich guten Kaffee!
Und dafür möchte ich nicht immer zum nächsten Kiosk oder Bäcker laufen müssen - meist schmeckt der da ja auch gar nicht.
Und meine gute Camping-Liege, ohne die fahre ich nicht los!
Ansonsten bin ich sehr flexibel und genügsam. :thumright
Unseren Wein trinken wir aber auch immer aus guten Gläsern.

Rombert
12.12.2013, 21:25
Hier mal meine Liste nach Wichtigkeit geordnet:

Ein gutes Navi bei dem ich alle Sonderziele (POI's), die mich interessieren, abspeichern kann (Supermärkte, Discounter, Baumärkte (Gas), Stellplätze, Campingplätze etc.)

Zentrale Bedeutung hat das Notebook. Ich nutze es für die Kommunikation nach außen per Internetstick, iPhone oder WLan.
Als Bordbuch, DVB-T Empfänger, DVD-Player, Routenplaner, als Massenspeicher für Photos, Musik, Hörbücher. - Für mich unverzichtbar.

Mittlerweile möchte ich auch auf das iPhone nicht mehr verzichten seitdem es viele nützlich Apps gibt: Stellplatz- und Campingführer, Regenradar, Wetterbericht aber dazu gibt es ja einen eigenen Thread.
Meinen Kaffee mache ich ganz klassisch mit einem Flötenkessel - der Kaffee ist unübertroffen heiß und ich kann nur schmunzeln wenn manche einen High-Tech Kaffeeautomaten nebst 1500 Watt Wandler dafür bemühen.
Ich benötige lediglich einen preiswerten 100 Watt Wandler damit ich mich elektrisch rasieren kann. Der Rasierer begnügt sich mit einer modifizierten Sinus-Welle. Die elektrische Zahnbürste leider nicht, davon habe ich schon 3 ins Jenseits befördert - die brauchen wirklich eine Sinuswelle sonst verabschiedet sich das Ladegerät.
Ein gutes Autoradio ist unabdingbar und neuerdings habe ich auch immer einen Kindle dabei. Das war's an Technik.
Schön und praktisch finde ich meinen Alu-Rolltisch. Schnell auf- und abgebaut und platzsparend zu verstauen.
Die Markise wird auch häufiger benutzt, bei Sonne und auch bei Regen!
Ach ja: Reiseführer für ein neues Reisegebiet, Camping- und Stellplatzführer sind selbstverständlich immer dabei.


Gruß
Rombert

firephaser
16.12.2013, 20:52
Hallo zusammen,

wichtig sind für uns die Stühle, der Tisch, ein Grill. Ansonsten ist es abhängig vom Wetter.

Im Sommerurlaub muss eine zusätzliche Kühlbox, Liege, Teppich und Sonnensegel mit.

Im Winter kommt ein Ecomat (Heizwürfel) rein.

Ansonsten haben wir viele Dinge, die nicht wichtig wären, aber einen festen Platz im Wohnmobil haben. Z.B. Senseo, Klimaanlage, Fernseher, Markiese, Sat-Anlage usw.

Unser Fahrzeug hatte beim Kauf einen Dieselgenerator fest eingebaut. Auf diesen konnten wir ohne weiteres verzichten und haben diesen ausgebaut.

CPT
28.02.2014, 18:14
Was ich - auch im WoMo - nicht missen möchte (auch wenn es nicht unbedingt "Zubehör" ist) :

- ein gutes Buch (z.B. "Am Hang" ),
- eine Kaffeemaschine (falls 220V vorhanden), mit der man Latte Macchiato zubereiten kann,
- guten Rotwein und entsprechende Gläser (gerne Amarone, gerne mehrere Flaschen) ;)

Gruß in die Runde

Marcus

Urmel
28.02.2014, 19:52
Hallo,

um beim Fahrzeug anzufangen: Da ist ein Automatikgetriebe für uns Pflichtprogramm, für den bevorstehenden Kauf habe ich eine Sat-Anlage nicht mit einkalkuliert. Die Sat-Anlage habe ich während unserer Mietzeit nicht vermißt, einmal war eine Sat-Anlage im Mietfahrzeug dabei, aber als Schattenparker hat man dann eh selten Empfang.

Ansonsten Fahrzeugklimaanlage ist auch wichtig, Klimanlage für den Aufbau eher unwichtig.

Ansonsten bequeme Stühle und einen vernünftigen Tisch, Markise. Wichtig ist ein vernünftiges Navi und eine Rückfahrkamera.


Viele Grüße
Armin

Centurionis
28.02.2014, 20:10
Hallo, unseren Tischgrill Coob, Aussenkochplatz im Sommer, Klima lassen wir demnächst nachrüsten ebenso Solaranlage eventuell Sat-Anlage. Korkenzieher haben alle vergessen :-) , der Rest wurde schon genannt.

garagenspanner
28.02.2014, 23:36
ich habe ins "olle Kamel" ein - und angebaut was für mich sinnvoll und wünschenswert war.
Das "olle Kamel" hat bis auf Hydraulik-Stützen und Aufbau-Klima quasi Voll-Ausstattung :D

Gruss
Jan

brainless
02.03.2014, 21:33
Wir können im Reisemobil auf fast alles verzichten...............................nur nicht auf Luxus.

Natürlich wollen wir während der Touren auch unterwegs unseren Nespresso genießen, frisch gekaufte Fische auch für späteren Verzehr einfrieren können, das Abendessen von Porzellangeschirr nehmen können, des nachts auf "richtigen" Matratzen die Strapazen des Tages ausschlafen können.
Bei schlechtem Wetter wollen wir uns auf einer großen, gemütlichen Rundsitzgruppe fläzen, Wein trinken und ein Buch lesen, von einer gut funktonierenden Warmwasserheizung verwöhnen lassen, während die Stereoanlage Swing ohne Krächzen in den Raum summt.

Wir hatten schon die Zeit mit Zweipersonen-Hauszelt, die Zeit mit ausgebautem Bully und die Zeit mit schickem aber unpraktischen Teilintegrierten: Jetzt ist die Zeit für den großen, luxuriösen Alkoven mit neun Metern für nur zwei Leute.........ohne Kinder, ohne Hund, ohne Katze.

Der Eigner eines 12 m Vollintegrierten mit drei Slide-outs und integrierter Bodengarage für einen Ferrari mag über unsere "Luxus"-Einschätzungen lächeln.
Daran sieht man aber nur, wie relativ "Luxus" ist,



Volker ;-)

Travelboy
02.03.2014, 21:45
Hallo Volker


Daran sieht man aber nur, wie relativ "Luxus" ist,


Genau so ist es - Luxus ist relativ :freude:

Hier in Europa gehört zu "meinem" Luxus alles was Du beschrieben hast,

Aber im Outback zählt zu meinem Luxus
- der 4x4 mit Diff Sperre
- 2 Reserveräder
- 2 Reservekanister Diesel
- Werkzeugsatz und Bergungsgurte
- Sat Telefon
- ausreichend Trinkwasser
- Notfall Verbandkasten und Medikamente

Luxus ixt relativ - JA

Volker

novica12
18.01.2015, 20:19
Kann dir nur zustimmen @Travelboy (https://www.promobil.de/forum/members/332721-Travelboy)

Mark-86
20.01.2015, 15:25
So viel wie nötig, aber vor allem so wenig wie nötig. Alles was man hat, darum muss man sich kümmern, man muss es rumräumen, mitschleppen, putzen, verstauen, ersetzen, neu programmieren, entsorgen, neu kaufen, etc. Das alles macht Arbeit und davon möchte ich im Urlaub möglichst wenig haben.

Mobyl-Dick
03.06.2016, 14:19
Eine Eismaschine? Da hat Jemand aber echt mal dick aufgetragen... :dance: Ich halte es eigentlich so wie Raidy. Das nötigste muss mit und sonst geht man halt mal auf Tour und auch mal ins Hotel... Isso

Kamila
15.11.2016, 19:34
Eine Eismaschine?! Das ist schon, meiner Meinung nach, ein bissel übertrieben.

zasaza
15.11.2016, 23:19
Tja, unser Wohnmobil hat praktisch eine Vollausstattung, mit eingebautem Generator, Gläserschrank mit LED-Licht, Internet über SAT usw. usw.
Wir gehen fischen, wir gehen wandern, wir fahren Fahrrad, wir grillen. Wir stehen auch auf Campingplätzen, wir nehmen auch Landstrom. Wir fühlen uns mit all dem Luxus sauwohl. Gehören wir noch zu euch Womobilsten? PS. wir haben Heizunterdecken im Alkovenbett.
Gruß von Bosko

Mark-86
16.11.2016, 09:19
Jeder wie er will.
Ich habe ne recht ausgiebige Küchenausstattung und überlege ob ich noch n Mixer / Pürierstab ergänzen soll :D

Dafür ist meine Campingausstattung Basic, also 2 Stühle, Klapptisch, ein Sonnensegel und einen kleinen Grill besitze ich, muss aber zugeben dass ich noch 2 Fußhocker ergänzt habe.
Wie manche andere mit Campingmöbeln, Vorzelt / Markise & Seitenteilen, Teppich drunter & Co riesig auf zu bauen passt nicht zu meinem Reiseverhalten. Ich stehe selten auf Stell- & Campingplätzen, also stell ich idr. max. nen Tisch und 2 Stühle raus und gut ist.

Kaffeemaschine ist wieder raus geflogen (koche meinen Kaffee doch lieber aufm gaskocher) und andere Spiele wie Heizdecken, etc. sind mangels Stromanschluss sowieso nicht sinnvoll umsetzbar und für mich auch irgendwie über. Auch eine Eismaschine oder einen Brotbackautomaten würde ich nicht mitschleppen... Fahräder habe ich natürlich als reisender auch nicht. Ich fahr mit dem Wohnmobil hin wo ich hinwill, da brauche ich kein Fahrrad...

Viel wichtiger war für mich eine ordentliche Küche, gescheites Bett, eine normale Toilette und eine vollwertig getrennt nutzbare Dusche und genug Kapazitäten, um 2 Wochen durch fahren zu können ohne mich um irgend etwas kümmern zu müssen. Ohne Stellplatz / Campingplatzinfrastruktur und vor allem in Nebenreisezeiten in Gegenden wo alles zu ist kommt man nicht "mal eben" an 100l Wasser, etc. Auch findet man nicht "mal eben" ne Dusche. Das waren für mich die wichtigen Dinge, die ich auch umgesetzt habe... Wärend andere noch überlegen, ob sie beim 3,5 Tonner mit vollem oder halbvollem Wassertank losfahren, fahre ich mit 1 Tonne Betriebsflüssigkeiten los :) 400l Wasser langt dann für 2 Wochen...

MobilLoewe
16.11.2016, 11:10
Mark, Deine Beschreibung ist mir durchaus sympathisch, tendenziell geht es uns ähnlich. Die Spanne geht eben vom Luxusdampfer mit viel Schickimicki bis zum Lkw Selbstausbau. Meine Frau und ich sind da idealerweise gleich gestrickt, trotz eines nicht gerade günstigen Mobils alles recht schlicht gehalten. Jetzt kürzlich waren wir knapp 2 Monate unterwegs, keine Änderungswünsche. Nur ein Individualausbau könnte das Mobil toppen, kostet aber etliche 10.000 Euronen mehr.

Ich will es nicht alles aufzählen was wir nicht brauchen, aber z.B. kochen wir unseren Kaffee von je her in einer Bodumkanne.

Aber es gilt eben auch hier, was dem einen sin Ul, ist dem andern sin Nachtigall.

Viele Grüße
Bernd

KudlWackerl
16.11.2016, 11:19
... Ich will es nicht alles aufzählen was wir nicht brauchen, ...

Viele Grüße
Bernd


Komm, Bernd,

wenigstens eine Sache, die du nicht brauchst, sollte schon erwähnt werden.

Nur, damit du beim Thema bleibst. :razz:

Grüße, Alf

MobilLoewe
16.11.2016, 11:21
Alf, dann lese doch mal nach, im Umkehrschluss, na was brauchen wir nicht?

Gruß
Bernd

KudlWackerl
16.11.2016, 13:14
Alf, dann lese doch mal nach, im Umkehrschluss, na was brauchen wir nicht?

Gruß
Bernd

Ah,jetzt verstehe ich:

Ihr braucht kein günstiges Mobil, Änderungswünsche, Reisen länger 2 Monaten, 10.000 Euronen, ...

:lupe:

Oder?

Liebe Grüße, Alf

MobilLoewe
16.11.2016, 13:17
Och Mensch Alf, was soll das OT Geschreibsel? Lese Dein gekürztes Zitat #34 vollständig und verstehe.

Mark-86
16.11.2016, 13:25
Mark, Deine Beschreibung ist mir durchaus sympathisch, tendenziell geht es uns ähnlich. Die Spanne geht eben vom Luxusdampfer mit viel Schickimicki bis zum Lkw Selbstausbau. Meine Frau und ich sind da idealerweise gleich gestrickt, trotz eines nicht gerade günstigen Mobils alles recht schlicht gehalten.

In meinem fertigen Mobil vorher hatte ich eigentlich auch nicht mehr. Bei 7 Meter Länge und 2 Personen waren die Hälfte der Staufächer leer, der Fahradträger blieb zu Hause, 400kg Zuladung bis zur 3,5 Tonnen Grenze blieben ungenützt...

Die Frage ist halt, ob man "auf Reisen" ist, oder "zum Camping" fährt. Das sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe und dass eine hat m.E. mit dem anderen wenig zu tun.

Ich habe den Eindruck, dass die meisten Wohnmobilfahrer von Heute mit dem Wohnmobil zum Camping fahren. Da brauchen sie natürlich viel Zeug, wenn sie Tagelang oder gar Wochen auf der gleichen Parzelle aufm Campingplatz / Stellplatz stehen, um sich zu beschäftigen.
Ich hingegen liebe das Reisen, ich bin unterwegs, ich will etwas von der Welt sehen, nicht n Campingplatz, da kann ich mir ne Laube im Schrebergarten kaufen, hab ich dass gleiche und brauch nicht so weit fahren... Deshalb fahren wir idr. spätestens jeden zweiten Tag wieder weiter, da macht es keinen Sinn große "Landschaften" auf zu bauen... In den letzten 3 Jahren habe ich mir 2x gedacht "jetzt bräuchte man mal n Fahrad", aber, da gabs Fahradverleihe für...

Ansonsten habe ich im Alltag genug Arbeit, da möchte ich es im Urlaub so einfach wie möglich haben. Mich nervt schon das Aufstellen meines Rolltisches, weil das viel zu kompliziert ist und viel zu viel Arbeit, nur, einen herkömlichen Klapptisch bekam ich ins neue Fahrzeug nicht gescheit hinein.

Was den Rest angeht, sammelt sich natürlich auch bei mir unnützes Zeug an. Im Dezember wird das Fahrzeug nach knapp 2 Jahren ausgeräumt, und durchgeschaut. Was ich in den 1,5 Jahren nicht gebraucht habe, fliegt wieder raus. Ich bin mir sicher, da kommt eine ganze Kiste voll zusammen.
Auch meine Werkzeugkiste (hab ich 1,5 Jahre natürlich auch nicht gebraucht) sortiere ich durch und überlege mir, ob dass was so drin liegt, wirklich nötig ist...
Dinge wie Warndreieck, Verbanskasten und Warnleuchte bleiben natürlich drin. Über den Küchenschneebesen denke ich noch nach...

Limit für unnötiges Zeug ist bei mir der Platz, und da habe ich von vorn herein nicht all zu viel eingebaut, weil ich nicht viel brauche...

MobilLoewe
16.11.2016, 13:57
Die Frage welches Zubehör sein muss, lässt sich natürlich nur individuell beantworten, da hat jeder andere Ansprüche. Ich lasse mal das Fahrgestell außen vor. Unser Woelcke ist darauf ausgelegt mindestens für eine Woche autark zu sein. Das fängt beim Frischwassertank mit 200 l an und hört bei einer 250 Watt Solaranlage nicht auf, drei 110 Ah AGM-Batterien gehören dazu, die hin und wieder einen 1500 Watt Wechselrichter versorgen. Selbst 3 Toilettenkassetten fehlen nicht, die eben im Einzelfall für 6 bis 7 Tage reichen.

Auf Luxus wie Ledersofa, Barschrank, LED-Sternenhimmel, Soundanlage, 190 l Kühlschrank, Kaffeemaschine, Toaster, Teppichboden oder gar eingebauten Staubsauger können wir gut verzichten. Auch eine Klimaanlage im Aufbau fehlt, ein 12 Volt Dachlüfter sorgt neben einem großen Heki-Dachfenster für frische Luft. Ein Fernseher ist vorhanden, ein zweites CD−Radio im Wohnbereich trägt oft zur Unterhaltung bei. Einen kleinen Gasbackofen haben wir uns gegönnt, der trägt auch zur Autarkie bei, und wenn es nur das frisch aufgebackene Brot zum Frühstück ist. Kommt doch einiges zusammen, selbst eine Markise ziert seit einigen Monaten den "Big Grasshopper".Ich habe gerade mit schmunzeln meinen Beitrag von 2013 gelesen. Die Grundaussagen passen noch, kein Schickimicki. Auch ist die Ausstattung, einschließlich Elektroversorgung, ähnlich geblieben. Aber die dritte Toilettenkassette, der Fernseher, ein Gasbackofen und eine Markise sind auf der Strecke geblieben. Erkenntnisse ändern die Bedürfnisse... :bgdev:

Viele Grüße
Bernd

Dieselreiter
07.12.2016, 23:08
Wieviel Zubehör muss sein?
So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Du besitzt die Dinge nicht, die Dinge besitzen dich.

Wir sind erst diese Saison zu Womobilisten geworden, und nachdem unser Womo total leer war, ist mir der Beschaffungsfeldzug noch recht gut in Erinnerung. Wir mussten all die banalen Dinge erst ankarren, wie Küchenrat, Bettwäsche, Kabeltrommel, Gießkanne, Tisch und Sesseln, usw. Wirklich wichtig waren Taschenlampe, Feuerzeug, Kuscheldecke, Korkenzieher und ein Universal-Werkzeugkoffer um 24,90 vom OBI. Ohne diese Dinge wäre gar nichts gegangen. Der Gasgrill war eigentlich schon das Sahnehäubchen.

Es wird schon noch einiges an Klimbim dazukommen, aber wirklich sein muss das nicht. Je weniger man mitschleppt, umso glücklicher ist man.