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Flexibles Einbausystem von Fluchtfahrzeug

Möbelmodule für Vans, Kombis und Transporter

Premiere Fluchfahrzeug Foto: Andreas Becker 8 Bilder

Vom Hochdachkombi oder Kastenwagen zum Campervan: Mit den Modulen von Fluchtfahrzeug werden viele Fahrzeuge schnell und einfach campingtauglich. Wir haben uns die Möbel genauer angesehen.

04.03.2018 Thomas Gerhardt

Seine Siebensachen packen und dem Alltag entfliehen – bei den Produkten von Markus Bader ist der Name Programm. Unter der Marke Fluchtfahrzeug bietet der Eigentümer einer Tischlerei zwei Möbelmodule an, die das eigene Auto flugs zum Campingmobil verwandeln: das Bettmodul mit zwei Schlafplätzen sowie das Küchenmodul mit Edelstahlspüle, Gaskartuschenkocher und weiteren Verstaumöglichkeiten.

Für welche Fahrzeuge eignet sich der Einbau?

Premiere Fluchfahrzeug Einbau Foto: Andreas Becker
Das Einbausystem ist nicht auf ein bestimmtes Fahrzeug zugeschnitten, sondern flexibel einsetzbar.

Im Vergleich zu den Produkten einiger anderer Anbieter ist der Einsatz der Möbel nicht an bestimmte Fahrzeuge wie zum Beispiel den VW Transporter gebunden. Einzige Anforderung für die Verwendung ist, dass das Fahrzeugabteil hinter den Vordersitzen mindestens 1,20 Meter breit und 2,40 Meter lang ist. Neben Transportern sind also zum Beispiel auch einige Hochdachkombis für den Einbau der Module geeignet.

Befestigt werden diese über Gurte an den Original-Transportösen des Fahrzeugs oder mit speziell entwickelten Gurtösen, die in kleinen Löchern fest mit der Karosserie verankert werden. Eine Verbindung mit einem Bodenschienensystem ist nicht notwendig.

Fluchtfahrzeug-Campingmodule: Perfekt für Paare

Premiere Fluchfahrzeug Tisch Foto: Andreas Becker
Zusammengeklappt dient das Bettmodul als Sitzbank. Den Zusatztisch gibt es für 260 Euro.

Zielgruppe der Fluchtfahrzeug-Module sind Käufer, die in der Regel nur zu zweit reisen. Da die Sitz-Schlafbank längs eingebaut wird, müssen Rückbank und eventuell vorhandene Einzelsitze aus dem Fond zunächst entfernt werden. Der Einbau ist nicht ganz einfach. Das Bettmodul bringt 44 kg, der Küchenblock inklusive aller Schubkästen 52 kg auf die Waage – mindestens eine weitere Person sollte daher mit anpacken.

Das Bettmodul ist in der Mitte klappbar. Tagsüber dient es als Sitzbank und wird für die Nacht mit einem Handgriff schnell zum Bett. Die sechs Zentimeter hohe Kaltschaummatratze ist 1,20 Meter breit und misst in der Länge 1,95 Meter. Der Liegekomfort ist passabel, einen Lattenrost als Unterfederung gibt es nicht.

Küchenzeile und Stauraum

Je nach Fahrzeuggröße bleibt neben dem Bett noch Raum für Fahrräder oder andere Sportgeräte. Reisegepäck oder Proviant findet im Unterbau des Bettmoduls Platz.

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Viel Stauraum gibt es auch im Küchenmodul in großen Fächern hinter den beiden Schranktüren sowie zwei tiefen und einer kleineren Schublade. Alle Schubkästen sind selbstverriegelnd, lassen sich von beiden Seiten des Moduls öffnen und einfach entnehmen, um sie zum Beispiel außerhalb des Fahrzeugs zu beladen. Für Frisch- und Abwasser stehen jeweils zwei Zehn-Liter-Kanister bereit. Der Wasserhahn ist mit einer Handpumpe ausgestattet. Das spart eine zusätzliche Batterie und weitere Elektronik-Komponenten. Gekocht wird wahlweise auf einem Gaskartuschen- oder Spirituskocher.

Gefertigt werden die Module aus 15 Millimeter dicken Multiplexplatten. Das Bettuntergestell und der Küchenkorpus sind in Weiß oder Braun, die Schubladen und Schranktüren in Orange oder Grün erhältlich. Ein Schnäppchen sind die Einbaumöbel nicht: Das Küchenmodul kostet 1550 Euro, das Bettmodul schlägt mit 1300 Euro zu Buche. Ein Tisch, Verzurrgurte und weiteres Zubehör sind im Onlineshop unter fluchtfahrzeug.com verfügbar.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
Heft 2 / 2018 10. Januar 2018 202 Seiten Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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