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Fahrverbot in Italien

Italiener riegeln die Innenstädte ab

Reise: Italien Foto: Thomas Cernak

Immer mehr Innenstädte in Italien sind für Fahrzeuge gesperrt. Das soll die Umweltverschmutzung in den historischen Zentren verringern. Auf Urlauber, die dagegen verstoßen, warten hohe Geldstrafen.

01.08.2014

Zona a traffico limitato oder kurz ZTL heißen die Fahrverbotszonen. Sie sollen die italienischen Altstädte vom Verkehr freihalten, damit dort die Luft sauber bleibt. Mit Autos dürfen in diesen Zonen in der Regel nur die Anlieger fahren.

Bußgelder betragen bis zu 80 Euro

Verstöße gegen das Fahrverbot werden laut ADAC mit hohen Geldbeträgen bestraft. Sie betragen bis zu 80 Euro für die einmalige Missachtung der Zufahrtssperre. Wird das Bußgeld nicht innerhalb von 60 Tagen bezahlt, verdoppelt es sich.

Laut Bericht des ADAC kennen die Ordnungshüter in Italien auch keine Gnade, wenn Autofahrer auf der Suche nach einer Sehenswürdigkeit oder einem Parkplatz innerhalb weniger Minuten mehrmals in die gleiche ZTL einfahren. Der Beitrag wird für jede Einfahrt in die Zone fällig, die von einer Videokamera erfasst wird.

Umstieg auf Bus und Bahn

Darum gilt generell: Auf Schilder mit Durchfahrtsverboten achten und im Zweifelsfall für die Fahrt ins Stadtzentrum auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

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