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Eura-Gruppe: Aufwind im Ausland

Ein kräftiges Plus bei den produzierten Fahrzeugen verzeichnete die Eura-Karmann-Gruppe im Jahr 2003. Die 350 Mitarbeiter in Sprendlingen fertigten exakt 1909 Reisemobile der Marke Eura Mobil. Gegenüber dem Vorjahr (1604 Fahrzeuge) bedeutete dies eine Zunahme von 19 Prozent. Noch kräftiger konnte die Schwestermarke Karmann Mobil zulegen. Im zweiten Jahr nacheinander legte sie bei der Produktion um mehr als 20 Prozent zu. 505 gebaute Karmann-Mobile bedeuten eine Zunahme von 86 Stück oder 20,5 Prozent. Geschäftsführer Holger Siebert zeigte sich optimistisch, dass die 2000 übernommene Traditionsmarke künftig noch weiter zulegen wird: „Wir erwarten einen spürbaren Wachstumsschub." Das definierte Absatzziel für Karmann liegt nach den Worten Sieberts „bei deutlich über 1000 Fahrzeugen“. Moderat um 2,4 Prozent von 85 auf 87 Millionen Euro hat 2003 der Umsatz der Eura-Karmann-Gruppe zugelegt. Stolz ist man in Sprendlingen, dass durch gute Geschäfte im Ausland die schwierigere Situation auf dem deutschen Markt ausgeglichen werden konnte. Die Exportquote stieg innerhalb eines Jahres von 33 auf 40 Prozent an. Dies ist umso bemerkenswerter, als Eura Mobil erst seit sechs Jahren Reisemobile außerhalb Deutschlands verkauft.

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