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EU verbietet Campingtoiletten in Wohnmobilen

Aus für Chemieklos

Dauertest: Carthago Foto: Pompe, Ebberg, Fleck, Kohstall, Pfisterer, Wagner, Bartosch

Eine neue EU-Verordnung verbietet Wohnmobil-Herstellern ab Herbst 2018 die Sanitärbereiche mit Toiletten auszustatten. Die Chemieklos sind einer schwedischen Studie zufolge stark umweltgefährdend.

01.04.2014 3 Kommentare

Laut einer neuen EU-Verordnung dürfen ab Mitte 2018 keine Chemietoiletten mehr in neue Freizeitfahrzeuge eingebaut werden. Bereits bestehende Toiletten müssen innerhalb einer Übergangsfrist bis 2020 zurückgebaut sein.

Der Grund für das Verbot aus Brüssel: Eine schwedische Studie fand heraus, dass die handelsüblichen Chemikalien trotz anderslautender Kennzeichnung stark umweltgefährdend sind. Selbst modernste Entsorgungsstationen könnten die chemischen Stoffe nicht komplett herausfiltern. Ein Verzicht auf Chemikalien sei dagegen keine Lösung. Vor allem im Sommer bestehe eine erhöhte Seuchengefahr auf Stell- und Campingplätzen, warnen die Forscher der Universität Uppsala.

Das weitaus größere Problem stellten laut Studie jedoch die Camper selbst dar. 90 Prozent aller Nutzer entsorgen ihre Campingtoiletten nicht fachgerecht, so das schockierende Ergebnis.

Erste Reaktionen auf Verbot von Campingtoiletten

In der Wohnmobil-Branche gibt es nach Informationen von promobil derzeit noch zwiespältige Reaktionen. Während einige Hersteller sich einen Montage-Schub beim Rückbau der Sanitäranlagen erhoffen, werfen andere der EU "überbordende Regulationswut" vor. Vertreter der chemischen Industrie zeigten sich enttäuscht, da Produkte der Reinigung und Pflege obsolet werden. Einige einschlägige Camping-Blogger sprechen auf Facebook und Twitter von "geistiger Diarrhoe und brutaler Unterdrückung menschlicher Grundbedürfnisse“, und erwägen Sternfahrten nach Straßburg, um die Toiletten im Europäischen Parlament zu besetzen.

Mehr dazu in Kürze auf promobil.de.

+++  Update vom 2.4.2014. Wie viele Leser schon richtig erraten haben: Das war der promobil Aprilscherz - die EU plant keine derartigen Maßnahmen. +++

Neuester Kommentar

Bevor die Redaktion sich darüber freut, dass immer wieder Leser auf diese Spaß-Meldung vom 1. April reinfallen - hier ein Gedankenexperiment:

Der aufklärende Kommentar, es handele sich um einen April-Scherz, befindet sich erst direkt unterhalb des zweiten großen Werbeblocks.

Und der wird DESHALB nicht gelesen, weil Eure WERBUNG N I C H T gelesen wird.

Ihr könnt Euch natürlich darüber freuen, dass so ein toller Scherz mit Niveau gelingt. Gleichzeitig lachen aber auch nicht wenige Leser über den ewigen Werbekrampf auf Eurer Internetseite, ohne den ja angeblich das ganze Promobilkonzept nicht funktionieren würde.

Bleibt doch die Frage, was wirklich ginge - vor allem wo man interessante Eindrücke über die Effizienz dieser Werbeflut bekommt.

Es sind also zwei Aprilscherze in dem Artikel. Eine Falschmeldung und ein dauerhafter Aprilwerbescherz.

Diana van Heide 21. November 2017, 10:49 Uhr
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