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Elnagh bietet modifizierten Marlin an

Auf Rehabilitationsmessen in Italien war es 2004 einer der Hingucker – ab Herbst soll das erste Serien-Behindertenmobil von Elnagh auch auf dem deutschen Markt angeboten werden.
Für Rollstuhlfahrer, die auf Touren im Reisemobil nicht verzichten wollen, hat der Hersteller aus der SEA-Gruppe ein Modell der Marlin-Alkovenbaureihe modifiziert. Zu erkennen ist das Rolli-Mobil an der extra breiten Seitentür. Hinter ihr verbirgt sich ein elektrischer Rollstuhllift. Die Inneneinrichtung zeichnet sich durch extra breite Gänge aus, die gut mit einem Rollstuhl zu befahren sind. Auffällig ist der besonders große Sanitärbereich, der nicht – wie üblich – durch eine feste Tür, sondern durch einen Vorhang vom Wohnkomplex abgetrennt ist. Der Elnagh-Prototyp hatte anstelle eines Serien-Beifahrersitzes eine Halterung für einen elektrischen Rollstuhl. Grundsätzlich ist es auch möglich, diese Halterung alternativ auf der Fahrerseite zu montieren und das Reisemobil mit Hand-Gas und
-Bremse auszustatten. Mit der Resonanz auf das spezielle Mobil ist der Hersteller aus Mailand sehr zufrieden. „Da wir immer wieder Anfragen nach solchen Fahrzeugen haben, gehen wir davon aus, dass es dafür auch einen Markt in Deutschland gibt“, ist SEA-Geschäftsführer Simon George zuversichtlich. In der Grundversion soll das rund 6,50 Meter lange Rolli-Mobil für weniger als 50 000 Euro angeboten werden. Info: Tel. 0 52 02/9 79 50 56.

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