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Erfolg für Reisemobil Union (RU)

Kippt das Überholverbot für Reisemobile?

Überholverbot für schwere Wohnmobile abgeschafft Foto: Peter Hirtschulz

Bereits seit 2002 bemühen sich die Reisemobil Union (RU) sowie zahlreiche Verbände und die Caravaning-Industrie um die Abschaffung des Überholverbots auf Autobahnen. Nun gelang ein Durchbruch.

27.11.2014

Die Reisemobil Union hat nach eigenen Angaben einen entscheidenden Impuls gegeben, um das Überholverbot für Reisemobile abzuschaffen. Das Verbot gemäß Verkehrzeichen 277 gilt derzeit noch für alle Fahrzeuge zwischen 3,5 und 7,5 t.

Peition gegen Überholverbot für Reisemobile erfolgreich

RU-Mitglied Johann Kose aus Ladenburg hatte eine Petition an den Bundestag abgegeben. Ihr Inhalt: Verkehrszeichen 277, das ein Überholverbot für Lkw markiert, soll nicht mehr gleichzeitig für Reisemobile zwischen 3,5 und 7,5t gelten. Zugleich gab es intensive Gespräche zwischen dem RU-Präsidium und verschiedenen Bundestags-Abgeordeten. Daraus entstand eine kleine Anfrage an den Bundestag zum Thema "Wirtschaftsfaktor Reisemobiltourismus".

Die Vorsitzende des Petitionsausschusses schrieb am 13. November 2014 an Johann Kose, dass seine Petiton beraten wurde und der Bundestages das Verfahren erfolgreich beendet hat. Damit sei das Überholverbot bald Geschichte, so die Reisemobil Union. "So weit waren wir noch nie", sagte der Pressesprecher der RU gegenüber promobil.

Vorschlag muss noch unterzeichnet werden

Allerdings sollten Wohnmobile über 3,5 Tonnen nicht schon ab heute zum Überholen ansetzen. Zuerst muss Verkehrsminister Dobrint die Gesetzesänderung unterzeichnen. Wann das genau sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Weitere Informationen: www.reisemobil-union.de

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