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Drei Fragen an ...

… Hans-Karl Sternberg: Der Geschäfts-führer des Herstellerverbands CIVD nimmt Stellung zur aktuellen Feinstaubdiskussion.

Seit Anfang 2007 beschäftigt das Thema Feinstaub die Reisemobilwelt. Ältere Fahrzeuge sind von Fahrverboten in Städten bedroht. Eindeutige Regelungen fehlen bislang allerdings. Die Aktivitäten des Reisemobilherstellerverbands CIVD erläutert Geschäftsführer Hans-Karl Sternberg.

promobil: Was hat der Herstellerverband bislang gegen die drohenden Fahrverbote für ältere Reisemobile unternommen?

Sternberg: Beginnend im März 2007 initiierte der CIVD gemäß dem Inhalt seines Positionspapiers eine branchenweite Aktion mit der Forderung nach einer geeigneten Regelung für Reisemobile in Umweltzonen. Angeschrieben wurden unter anderem der Tourismus- und Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages, betroffene Branchenverbände sowie Landesministerien, die über die Geschäftsführung der einzelnen CIVD-Mitglieder kontaktiert wurden.

promobil: Wie ist bislang die Resonanz auf die Aktionen des Herstellerverbands?

Sternberg: Der bisher eingegangenen Resonanz ist zu entnehmen, dass die Position des CIVD die volle Unterstützung seitens der Branchenverbände erhält. So haben sich sowohl DTV, ADAC, DCHV, BVCD und DCC bereits deutlich für eine angemessene Ausnahmeregelung ausgesprochen. Obgleich dem CIVD noch nicht von allen angeschriebenen Ministerien beziehungsweise Abgeordneten Antworten vorliegen, ist in den Antworten der Ausschussmitglieder der CDU/CSU, FDP und Die Linke ein Trend zu Ausnahmeregelungen für Anwohner deutlich erkennbar. Das Aussprechen einer generellen Ausnahme für Reisemobile in der Kennzeichnungsverordnung wird jedoch in Frage gestellt, und die Ausnahmeregelung wird in den Verantwortungsbereich der jeweiligen Stadt/Kommune übergeben. Vernehmlich kritisch ist die Stellungnahme der SPD-Fraktion, die sich prinzipiell gegen spezielle Ausnahmen für Reisemobile ausspricht und sich zudem relativ zurückhaltend selbst gegenüber Ausnahmen für Anwohner äußert.

promobil: Wie geht die Aktion weiter?

Sternberg: Als nächsten Schritt strebt der CIVD ein gemeinsames Positionspapier der betroffenen Branchenverbände an, das auf dem Caravan-Salon 2007 koordiniert und verabschiedet werden soll.

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