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Dreamer Campingbusse 2019

Camper Van XL, Cap Land & Co.

Dreamer Cap Land (2019) Foto: Ulrich Kohstall 21 Bilder

Die französische Marke Dreamer bringt für 2019 mit dem Camper Van XL einen spannenden Grundriss mit L-Sitzgruppe und Hubbett in einem Kastenwagen. Außerdem kommt der D 55+ Select auf dem Fiat Ducato neu.

12.07.2018 Sophia Pfisterer

Die französische Marke Dreamer baut ihr Campingbus-Programm weiter aus. Die bestehende Dreamer Fun-Baureihe auf Fiat Ducato bekommt einen modernen Möbelstil und ein schwarzmattes Finish für die Küchenarbeitsplatte. Bei den Select-Baureihen auf Ford- und Fiat-Basis werden einige neue Modelle vorgestellt, wie der Camper Van XL und der D55+.

Alle Dreamer-Vans sind mit dem neuen Material XHP gegen Wärmebrücken geschützt und bekommen eine 25 Millimeter dicke Styrofoam-Bodenisolierung. Dreamer gibt auf alle Campingbusse eine 5-Jahre-Garantie für Dichtigkeit.

Camper Van XL

Der Dreamer Camper Van XL auf Basis des Fiat Ducato ist der größte und teuerste Campingbus der Marke und hat jeweils vier Sitz- und Schlafplätze. Neben dem Querbett im Heck bietet er, sehr außergewöhnlich für einen Kastenwagen, ein Längs-Hubbett über der Sitzgruppe. Die Schlaffläche des Hubbetts ist 1,37 x 1,90 Meter groß. Damit können bis zu vier Erwachsene in dem Campingbus reisen.

Dreamer Camper Van XL (2019) Foto: Ulrich Kohstall
Dreamer Camper Van XL (2019)

Auch die Sitzgruppe selbst ist interessant, da es sich hier um eine L-förmige Sitzbank handelt. Rechts und links davon befinden sich große Fenster, Dreamer selbst spricht von einer Panorama-Lounge. An der Fahrerseite ist eine Vorbereitung für eine TV-Halterung angebracht. Gefällt einem der Ausblick auf den Stellplatz nicht, kann man optional in die Röhre bzw. auf den Flachbildschirm schauen.

Die Küchenzeile befindet sich auf der Beifahrerseite, gegenüber stehen ein Kühlschrank mit 135 Litern Volumen und eine Duschkabine. An die Küche selbst wiederum schließt sich ein abtrennbares Badezimmer mit Toilettencassette und Waschbecken an. Durch diese Aufteilung bleibt der Mittelgang Richtung Heckbett frei, selbst wenn WC oder Dusche benutzt werden.

Über dem Heckbett befinden sich an beiden Seiten und am Heck ein modulares Schranksystem. Es besteht aus vielen geschlossene und einige offene Regalelementen, in die man Gepäck und Kleidung verstauen kann. Einen einmaligen Kniff bietet der Camper Van XL, genauso wie der D55+ (siehe unten) in puncto Kleiderschrank: Wird die Duschkabine nicht benutzt, dient sie als Kleiderschrank. Darin befestigt ist ein ausfahrbahres Staufach, in das man Hemden oder Jacken hängen kann. Will man duschen, klappt man den Kleiderschrank einfach auf Richtung Bett. Unter dem Heckbett befindet sich weiterer Stauraum.

An Bordtechnik bietet der Dreamer Camper Van XL 110 Liter Frisch- und 100 Liter Grauwasser-Tanks. Eine Truma Combi-Heizung sorgt im Winter für Wärme, befeuert durch zwei 13-Liter-Gasflaschen, die im Heck untergebracht sind.

Dreamer Camper Van XL: Daten und Preise
Basisfahrzeug
: Fiat Ducato
Länge/Breite/Höhe: 6,36/2,05/2,88 Meter
Preis: ab 52.400 Euro

Dreamer D55+ Select

Dreamer D55 (2019) Foto: Ulrich Kohstall
Dreamer D 55+ (2019)

Der Dreamer D55+ Select ist die zweite Neuheit 2019. Mit 5,99 Metern Länge ist er das zweitgrößte Modell, aber knapp 30 Zentimeter niedriger als der XL. Der Kastenwagen eignet sich mit seinem Querbett im Heck für zwei Personen. Besonders an diesem Plus-Modell ist das Skyroof, das viel Licht in die Sitzgruppe vorne bringt. Die Räder haben sportliche, schwarze 16-Zoll-Alufelgen, ABS und Fahrerairbag sind ebenfalls im Serienumfang enthalten.

Der Grundriss des D55+ orientiert sich am D55 und Camper Van XL mit dem Bad, das WC und Dusche trennt und gleichzeitig als Kleiderschrank dient, der Küchenzeile auf der Beifahrerseite und dem Kühlschrank mit 135 Liter Volumen.

Dreamer D55+ Select: Daten und Preise
Basisfahrzeug: Fiat Ducato
Länge/Breite/Höhe: 5,99/2,05/2,59 Meter
Preis: ab 51.800 Euro

Dreamer Cap Land und Cap Coast

Ford Transit Custom Fahrbericht Ford Transit Custom So fährt der neue Van

Der Dreamer Cap Coast, der bereits Anfang 2018 Premiere auf der CMT Stuttgart feierte, kommt ab dem Modelljahr 2019 auf dem neuen Ford Transit Custom. Das Basisfahrzeug für den Aufstelldach-Campervan bietet nun eine neugestaltete Front mit LED-Tagfahrlichtern. Das Cockpit ist ebenfalls modernisiert und hat ein mit Digital-Audiosystem und einen 4-Zoll-Touchscreen. Die Außenspiegel des 4,97 Meter langen Campervans sind nun beheizbar und elektrisch verstellbar. Außerdem gibt es eine Einparkhilfe vorne wie hinten. Optional kann man ein 8-Zoll-Touchscreen bestellen, sowie eine 6-Gang-Automatik und eine Rückfahrkamera.

Zusammen mit dem neuen Transit wird auch der Campervan Dreamer Cap Land wiederbelebt. Der 5,34 Meter lange Campervan hat ein Aufstelldach, dass sich nach hinten öffnet. Im Heck befindet sich ein Bad mit WC und Duschkabine an der Fahrerseite und an der Beifahrerseite Staufächer und ein Kühlschrank auf Brusthöhe. An dieser Seite schließt sich eine Küchenzeile mit Zweiflammkocher und Spülbecken an.

Dreamer Cap Land (2019) Foto: Ulrich Kohstall
Dreamer Cap Land (2019): Schicke weiße Polster und helle Holzfarben.

Hinter den beiden Fahrersitzen vorne im Cap Land, die sich nicht in die Sitzgruppe integrieren lassen, befindet sich eine klassiche Dinette, die zu einem 1,90 x 1,30 Meter großen Bett umgebaut werden kann. Das Aufstelldach-Bett ist 1,90 x 1,20 Meter groß. Neben diesen Sitzgelegenheiten bietet der Cap Land außerdem eine Sitzbank an der Schiebetür auf der Beifahrerseite und über dem WC. Die Polster sind im Vorführwagen in Cremefarben gehalten und die Möbel in dem hellen Holzfurnier, was einen luftigen Raumeindruck vermittelt.

Beide Campervans basieren auf der 130-PS-Version des Ford Custom und kosten 45.400 Euro.

Modellprogramm 2019 und Preise

Neben diesen Neuheiten bleiben die bereits bekannten Dreamer-Modelle zu folgenden Preisen bestehen:

  • Family Van, 5,99 Meter Länge, Preis ab 51.500 Euro
  • D55 Select, 5,99 Meter Länge, Preis ab 47.500 Euro
  • D50 Select, 5,99 Meter Länge, Preis ab 48.200 Euro
  • Dreamer Fun, 5,41 – 6,36 Meter Länge, Preis 41.600 – 45.100 Euro
Neuester Kommentar

Was soll man hier in Deutschland eigentlich zu der Qualität der Rapido Gruppe sagen?

Es gibt so Fahrzeuge, da guckt man bei genauem Besuch auf dem Caravan Salon schon recht erschrocken, wenn man zuvor bei den bekannten Größen der deutschen Herstellerszene das Neueste vom Dienst erfahren durfte.

Wer in einem Kastenwagen von Knaus, HymerCar, Pössl h-Line, Hobby, Westfalia oder gar La Strada war, der rümpft schon bei dem so garnicht mehr deutschen Karmann die Nase. Karmann ist Eura ist Trigano. Und das merkt man auch.

Gleiches mit Dreamer - ist Campereve ist Rapido.

Das Problem: Bei uns deutschen Fans der Kastenwagen wird ein innovatives Raumbad mit zB Schwenktür gefeiert wie die größte Innovation.
Bei den Kisten von Rapido ist schon lange auf nur 6m Fahrzeuglänge ein großes Badgeschehen dabei mit Duschkabine auf der Fahrerseite und Toilette mit Waschbecken auf der Beifahrerseite - Durchgang frei.

Cool, Pössl braucht für sowas eine Länge von 6,40m mit dem Modell 640 DK.

Doch was steckt dahinter?

Antwort: Guckt doch einfach mal selber nach, wie sich die Ausbauqualität eines Dreamer von Rapido oder von mir aus auch eines Karmann von Trigano im Detail zeigt.

Das fing schon gleich damit an, dass die bezogenen Armlehnen der Fahrersitze so beknackt billig genäht wurden, dass vom einfachen Ablegen des Armes sich der Kunstlederbezug bereits verdreht - und dabei die äußerst ungleichmäßig verlaufenden Nähte ungeniert zeigt (Laufmaschen inklusive).

Meine Frage zu Beginn: Wasn das hier?! Der Verkäufer war irritiert.

Und nur anhand dieses kleinen Beispieles soll man am besten selbst schauen, was einen bei solchen Kisten auf dem CSD erwartet.

Ja, bewegt die Klappen. Die Schubladen. Hört auf die Geräusche der Mechaniken.

Und nochwas: in der Duschkabine ist ein aus- und einschwenkbares Kleiderschrankmodul. Beim Duschen wird es über das Bett geschwenkt, danach verschwindet der Drehschrank samt Klamotten wieder in der Duschkabine. Toll.

Habt Ihr mal die Scharniere oder gar die Arretierung gesehen?

RICHTIG. Einmal Kopfsteinpflaster to go bitte. Und schon ist im Bad Schützenfest für viele wundervolle Jahre der zuverlässigen Qualitätserwartung.

Einfach mal Erfahrungsberichte lesen. In Produktvorstellungen und Prospekten sehen die Kästen der Franzosen und Italiener immer schickimicki aus.

Aber Anfassen zeigt Dir den Weg. Nur langsam nervt es, dass auf diese Weise riesige Erwartungen jedes Jahr neu geweckt werden und dann beginnst Du, die Qualität zu entdecken.

Wenn schon ultrabillige Produkte, dann sollten diese aus dem hochmodernen deutschen Capron Werk der guten alten Hymer Gruppe stammen - würde ich zumindest persönlich meinen.
Der Vorteil ist, dass die Billigprodukte der Hymer (Sunlight Cliff oder Carado Vlow) durch das modernste Werk der Welt einer der besten Qualitätsmanagement Richtlinienwelten entstammen. Somit hat man mehr Freude an Billigbillig.

Aber ich würde ausdrücklich sagen: DEN TEST MACHT IHR LESER EINFACH SELBST.

Und bildet Euch dann einfach eine Meinung aus dem Erlebten.

Diana van Heide 12. Juli 2018, 17:17 Uhr
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Heft 8 / 2018 4. Juli 2018 162 Seiten Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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