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Dethleffs Bilanz

Dethleffs auf Rekordkurs

Dethleffs hebt Umsatzerwartung 2011 an. Der neue Planumsatz beträgt 301 Millionen Euro Foto: Volker Hammermeister

Das Geschäftsjahr 2010/11 wird die Dethleffs Gruppe mit einem überraschend hohen Umsatz abschließen.

Zum Stichtag 31.8.2011 dürfte der Gesamtumsatz, zu dem neben Dethleffs als Muttermarke auch Sunlight und die Vermiettochter McRent ihren Beitrag leisten, bei 325 Millionen Euro liegen. Das entspricht einem Wachstum von 20,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 3.177 Caravans und 7.317 Reisemobile hat die Gruppe dann auf die Straßen Europas gebracht.

Dethleffs Geschäftsführer Thomas Fritz sieht mehrere Gründe für die positive Entwicklung: „Unsere umsichtige Personalpolitik während der Wirtschaftskrise, die wir ohne betriebsbedingte Entlassungen überstanden haben, versetzte uns in die Lage, direkt im Aufschwung mit einer erfahrenen und motivierten Stammbelegschaft durchzustarten. Sonst wären Kapazitätserhöhungen in diesen Dimensionen nicht möglich gewesen. Selbstverständlich musste auch das Produktportfolio stimmen und da haben wir speziell mit den Esprit Teilintegrierten und Integrierten Volltreffer gelandet."

Aber auch die Dethleffs Töchter Sunlight und McRent sorgten nach Aussagen von Thomas Fritz für strahlende Gesichter. So soll Sunlight speziell im Reisemobil-Bereich enorm zugelegt haben und McRent hätte seine Position als größter Reisemobilvermieter Europas ausbauen können. Besonders stolz ist Fritz darauf, dass Dethleffs auch in der vergangenen Saison wieder den Nimbus des Reisemobil-Marktführers mit den meisten Zulassungen in Deutschland ins Allgäu hat holen können.

Für das kommende Geschäftsjahr sieht Dethleffs weitere Wachstumschancen und erhöht die Umsatzerwartung um 4,6 Prozent auf 340 Millionen Euro. Dafür investiert das Unternehmen insgesamt fast 6 Mio. Euro. Mit dem Geld sollen neben der Neuanschaffung von Maschinen auch die Haupt-Montagelinien von bisher drei auf zukünftig zwei Produktionsbänder umgestellt werden. Dies soll die Produktion noch flexibler und produktiver machen. Eine Eigenschaft, in der Fritz einen bedeutenden Erfolgsfaktor sieht: „Dass das Ergebnis gegenüber dem Umsatz sogar überproportional wachsen konnte, liegt zu großen Teilen an der streng auftragsbezogenen Fertigung, die wir uns auferlegt haben - und die setzt eine höchst flexible Produktion voraus.“

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