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CIVD lehnt Pkw-Maut ab

Pkw-Maut verteuere den mobilen Tourismus

Reise-Spezial: Maut-Umgehungsstrecken Foto: fotolia/Hilpert, Asfinag, Archiv

Der Caravaning Industrie Verband CIVD lehnt die Einführung einer Pkw-Maut strikt ab. Laut Verband sollen Gebühren und Steuern den mobilen Tourismus nicht verteuern und somit einschränken.

05.11.2013

In den letzten Tagen hat die Aussage von EU-Verkehrskomissar Siim Kallas eine heftige Diskussion im Rahmen der Koalitionsgespräche ausgelöst. Seiner Meinung nach sei es mit dem EU-Recht vereinbar, dass die Bundesregierung eine Maut in Deutschland für In- und Ausländer einführt und gleichzeitig zur Kompensation die Kfz-Steuer senkt.

Einige Parteien wollen nun eine solche Reform umsetzen. Der Caravaning Industrie Verband, CIVD, warnt jedoch davor. Eine Pkw-Maut verteuere Mobilität und Tourismus und belaste die Camping- und Caravaning-Branche. Deutschland als Reiseziel stehe im starken Wettbewerb, eine Maut bedeute ein weiterer gravierender Standortnachteil. Außerdem befürchtet der Herstellerverband CIVD, dass der Verwaltungsaufwand einer Pkw-Maut die Einnahmen deutlich übersteigt.

CIVD: Wohnmobile wie Lkw zu behandeln, bricht EU-Recht

Desweiteren fordert der CIVD, Wohnmobile weiterhin in Anlehung an Pkws zu besteuern. Anders als Lkws dienten Wohnmobile als Fahrzeuge zur Personenbeförderung.

Dasselbe gelte laut Herstellerverband auch für Mautregelungen: In einigen EU-Mitgliedstaaten, wie etwa Österreich, müssen Fahrer privat genutzte Wohnmobile eine Maut bezahlen, die der Lkw-Maut entspricht. Nach Meinung des CIVD sei dies eine Missachtung geltenden EU-Rechts.

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