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Alle neuen Campingbusse 2019

Von A wie Adria bis W wie Weinsberg

Ford Nugget Plus Foto: Bernd Thissen, Bernd Thissen 51 Bilder
Caravan Salon 2018

Für das Modelljahr 2019 haben die Hersteller wieder allerhand neue Campingbusse in petto. Vor allem der neue Mercedes Sprinter hält Einzug bei so manchem Ausbauer, auch der Fiat Ducato ist weiterhin ein treues Basisfahrzeug.

08.08.2018 Lisa Geiger

Campingbusse liegen weiterhin im Trend. Das haben auch die Hersteller für die Modellsaison 2019 im Blick und präsentieren zahlreiche neue Modelle und Grundrisse. Hier finden Sie eine Übersicht über alle Neuheiten der großen ausgebauten Kastenwagen mit Bad von A bis Z. Eine Übersicht über kompakte Campingbusse in Bulli-Größe folgt demnächst.

Adria

Adria Twin 640 SLB Supreme (2019) Adria Neuheiten 2019 Twin Supreme mit Skyroof

Analog zu den Reisemobilen gibt es die Campingbusse von Adria jetzt auch in den Kategorien Axess, Plus und Supreme. Der Adria Twin Axess auf Citroën Jumper ist das günstigste Modell. Mit den neuen Grundrissen 600 SPT Family und 540 SPT stehen jetzt insgesamt vier Axess-Modelle im Programm. In den Campingbussen wird Wert auf mehr Platz gelegt: Es gibt U-förmige Hängeschränke im Fahrzeugheck, Stauraum unter den Betten und zusätzliche Hängeschränke vorne.

Die Adria Twin Plus Modelle basieren weiterhin auf dem Fiat Ducato. Hinzu kommt 2019 das Modell SPX mit Ensuite-Bad. Je nach Grundriss bekommt der Twin Plus außerdem das Duplex-Bas mit verschiebbarer Wand. Noch einen Tick edler ist die neue Campingbusversion Adria Twin Supreme. Drei der fünf Plus Grundrisse erhält in der Supreme-Ausführung das neue Sky-Roof Panoramafenster, das für mehr Licht und Luftigkeit im Fahrzeug sorgt. Zwei Querbetten- und ein Längsbetten-Modell gibt es. Hier kommt ebenfalls das Duplex-Bad mit verschiebbarer Wand zum Einsatz.

Adria: Adria Twin Axess ab 35.999 Euro; Adria Twin Plus ab 38.999 Euro; Adria Twin Supreme ab 42.999 Euro. Weitere Baureihen: Active; 1 Grundriss, ab 43.799 Euro.

Auto Sleepers

Beim britischen Hersteller Auto Sleepers steht die Gemütlichkeit im Mittelpunkt: Breite Längssofas und voll ausgestattete Küchen sind die zentralen Ausstattungselemente. Als Basis für die Campingbusse der Marke dienen Fiat Ducato und Peugeot Boxer. Für das Modelljahr 2019 hat der Anbieter ein neues Holzdekor und neue Polsterbezüge angekündigt.

Balcamp

Mit individuell gefertigten Reisemobilen auf Basis des Mercedes Sprinter erwarb sich das polnische Unternehmen erste Meriten. Mittlerweile stehen acht Serienmodelle im Angebot. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um Campingbusse mit Elementen von Teilintegrierten.

Bavaria

Bavaria Van 630 FX Bavaria Van 630 im Test Drei Tester, drei Meinungen

Neu dabei ist der Bavaria 630 G mit L-Sitzgruppe und zusätzlichem Seitensitz. Der Bavaria 630 J mit Einzelbetten hat nun ein hochklappbares Kopfteil über dem Heckstauraum, das ein Beladen über die ganze Innenbreite erlaubt. Im Klassiker 600 G sorgt eine verschiebbare Toilette für mehr Stehfläche beim Duschen. Gleichzeitig entstand Platz für einen schmalen Kleiderschrank. Modelle mit Premium-Ausstattung erhalten einen eleganten, nach vorne ausziehbaren Küchenblock.

Bavaria Vans: 5 Grundrisse, ab 39.999 Euro.

Bravia

Die Campingbusse des slowenischen Herstellers sind mit konventionellen Grundrissen ausgebaut, setzen bei der Basis aber auf den eher seltenen Peugeot Boxer. Eine Variante der Swan-Modelle ist zudem auf dem neuen Mercedes Sprinter verfügbar. Angeboten werden die Bravia-Modelle hierzulande über den Günstig-Importeur Gante in Niederelsungen.

Bresler Mobile

Der Familienbetrieb aus der Nähe von Zwickau ist mitunter auf kompakte Campingbusse auf Ducato-Basis spezialisiert. Allein in der 5,41-Meter-Karosserievariante stehen fünf selten angebotene Grundrisse zur Auswahl, drei davon mit einem Bett im eigens gefertigten Hochdach. Die größeren Modelle basieren weitgehend auf dem Mercedes Sprinter. Neben den Serienmodellen fertigt Bresler auch nach Kundenwunsch.

Bürstner

Mit dem Bürstner City Car Harmony Line hält ein weiterer Ableger der Harmony Studie Einzug ins Bürstner-Programm. Wie man einen Grundriss ganz konsequent auf zwei Personen zuschneidet und so problemlos mit sechs Meter Au­ßenlänge auskommen kann, zeigt Bürstner mit dem City Car 603. Statt der üblichen Sitzbank steht im 603 ein Sideboard mit Ablage hinter den Fahrersitzen. Der zweite Grundriss C 600 mit Querbett, Bad, Küche und Sitzgruppe bleibt dagegen eher klassisch.

Bürstner City Car: 6 Grundrisse, ab 42.740 Euro.

Bürstner Neuheiten 2019Premiere Ixeo T und City Car HL

Carado

Im Carado Vlow für das Modelljahr 2019 hat sich in der Küche einiges verändert: Die Arbeitsfläche wurde angehoben und der Kühlschrank ist jetzt größer. Außerdem wurde der Durchgang zwischen den Betten verbreitert, um so besser Fahrrad, Liegestuhl oder Grill zu transportieren. Den eigenen Campingbus kann man mit allerlei Zusatzausstattung weiter individualisieren. Darüber hinaus gibt es den Vlow als Sondermodell in den Farben Weiß, Aluminio-Grau und Fer-Grau mit schicker Außenbeklebung und mit zahlreichen Austattungsextras zum Sonderpreis.

Carado Vlow: 4 Grundrisse, ab 35.499 Euro.

Challenger

Campingbusse bleiben unverändert.

Challenger Vany: 6 Grundrisse, ab 34.690 Euro.

Clever

Clever Van For II 540 (2019) Clever Vans For II 540 Campingbus mit Hecksitzgruppe

Clever Vans erweitert in der Modellsaison 2019 seine Grundrisspalette um den For II 540 auf Basis des nur 5,40 Meter langen Citroën Jumper. Mittelpunkt des 37.990 Euro teuren Campingbusses ist eine große Hecksitzgruppe. Wird der mittig platzierte Tisch abgesenkt, entsteht im Heck daraus ein großes Doppelbett. Davor platziert der Ausbauer den neu entwickelten Küchenblock mit Kühlschrank an der Stirnseite. Neben Detailverbesserungen an bestehenden Modellen plant Clever, auf dem Caravan Salon erstmals auch ein selbstentwickeltes Aufstelldach für den Citroën-Jumpy-Kastenwagen zu präsentieren.

Clever Vans: 9 Grundrisse, ab 33.990 Euro.

CS

Als Anbieter von Campingbussen auf Basis des Mercedes Sprinter stellt CS seine Modelle aktuell auf die neu eingeführte Transporter-Generation um. Den Anfang machte der knapp sechs Meter lange, mit einem Querbett ausgestattete Rondo. Passend zur Premium-Basis baut CS seine Modelle teils mit Echtholz aus. Zur Saison 2019 werden zehn Modelle angeboten.

CS: 10 Grundrisse, ab 68.700 Euro.

CS Rondo im Test (2019)Querbett-Bus auf neuem Sprinter

Dreamer

Dreamer Cap Land (2019) Dreamer Campingbusse 2019 Camper Van XL, Cap Land & Co.

Der neue Dreamer D55+ Select nutzt einen Fiat Ducato mit 5,99 Metern Länge als Basisfahrzeug. Das Skyroof-Fenster spendet viel Licht für den Zwei-Personen-Camper. Er bietet ein Bad mit WC und Dusche an, das gleichzeitig als Kleiderschrank dient. Camper Van XL heißt der größte und teuerste Campingbus von Dreamer. Vier Personen haben hier nicht nur Platz auf der L-förmigen Sitzgruppe, sondern finden auch ausreichend Schlafplätze im Querbett im Heck und im Hubbett über der Sitzgruppe. Die Küchenzeile befindet sich auf der Beifahrerseite, gegenüber stehen ein Kühlschrank mit 135 Litern Volumen und eine Duschkabine. Über dem Heckbett befinden sich an beiden Seiten und am Heck ein modulares Schranksystem.

Dreamer: Dreamer D55+ Select, ab 51.800 Euro; Dreamer Camper Van XL, ab 52.400 Euro.

Elcamp/Globe-Traveller

Unter dem Markennamen Globe-Traveller bietet der polnische Hersteller Elcamp eine Reihe von Campingbussen auf Ducato-Basis an. Neben festen Betten im Heckbereich bringen die Baureihen Voyager, Pathfinder und Explorer zwei weitere Schlafplätze in den eigenständig gefertigten Hochdächern unter. Erst jüngst dazugestoßen sind die beiden kompakten Rookie-Modelle auf Fiat-Talento-Basis mit Hochdach und Heckbad.

Ford

Auf der CMT 2018 wurde der Ford Nugget Plus erstmals vorgestellt. Damals hatte Ford angekündigt, den Campingbus auf 100 Einheiten zu limitieren. Diese Limitierung wurde aufgrund von großer Nachfrage inzwischen aufgehoben. Der Ford Nugget Plus basiert auf dem Ford Transit Custom mit langem Radstand und ist somit ganze 5,34 Meter lang. Im Heck des Nugget Plus kommt die Toilette sowie ein klappbares Waschbecken unter. Davor steht die Winkelküche angrenzend an die Dreiersitzbank. Im Hochdach befindet sich das Bett. Außerdem bietet der große Ford Nugget viele Staufächer und Stauräume.

Ford Nugget Plus: Preis ab 59.270 Euro.

Ford Nugget Plus (2018)Produktionslimit aufgehoben

Hobby

Hobby Vantana OnTour K 60 (2019) Hobby Neuheiten 2019 Einsteiger Vantana Ontour

Aus ehemals vier Vantana-Modellen sind nun sechs geworden. Dabei gliedern sich die sechs Campingbusse in zwei Ontour Einsteiger-Varianten, zwei De Luxe-Modelle sowie zwei Premium-Versionen. Von jeder Ausführung gibt es einen Sechs-Meter-Bus mit Querbett und einen 6,36-Meter-Einzelbetten-Grundriss. Die Unterschiede der drei Linien liegen in Motorisierung, im Interieurdesign und im generellen Ausstattungsumfang.

Den Vantana Ontour gibt es ausschließlich in Weiß und auf Basis des 3,3-Tonnen-Fiat-Ducato. Das weiß-graue Möbeldekor wird ebenfalls nur in dieser Linie eingesetzt. In der Küche findet sich ein 70-Liter-Kompressorkühlschrank und eine Edelstahlspüle samt Zweiflammkocher. Die Bäder sind dagegen in allen drei Linien baugleich und immer mit serienmäßigem Fenster. Beim De Luxe und Premium wächst die Serienausstattung mit dem Preis mit.

Hobby: Vantana Ontour, 2 Grundrisse, ab 39.700 Euro; Vantana De Luxe, 2 Grundrisse, ab 45.990 Euro; Vantana Premium, 2 Grundrisse, ab 47.700 Euro.

Hymer

Hymer setzt 2019 voll auf den neuen Mercedes Sprinter. Da ist es natürlich nicht verwunderlich, dass auch der Grand Canyon S diesen als Basis nutzt. Dabei profitiert er von der Mercedes Serienausstattung, beispielsweise durch Klimaanlage, Seitenwindassistent und Tempomat. Für den Campingbus verwendet Hymer weiterhin die Sprinter-Variante mit Heckantrieb, die optional auch als Allrad-Version lieferbar ist. Außerdem bekommt der Grand Canyon S ausziehbare Badarmaturen ins Kompaktbad und serienmäßig ein Badfenster.

Aber auch einen neuen Fiat Ducato Bus haben Hymer für das kommende Modelljahr anzubieten: das Hymercar Free 602. Auf 5,99 Metern bietet der Campingbus zwei Einzelbetten im Heck mit einem halbhohen Kleiderschrank davor. In der Mitte des Campingbus befinden sich auf der Fahrerseite das Bad und auf der Beifahrerseite eine Küche mit einem Zwei-Flammen-Gasherd und einem Kühlschrank. Wer zu viert verreist, kann dem Bus noch ein Aufstelldach aufsetzen.

Hobby: Hymer Grand Canyon S, ab 56.990 Euro; Hymercar Free 602, 9 Grundrisse, ab 42.490 Euro.

Hymer-Neuheiten 2019Sondermodelle und ein neuer Bus

HRZ

HRZ Chamäleon Foto: Jürgen Bartosch
HRZ Chamäleon

Spannende neue Modelle bietet der Ausbauer HRZ für 2019. Auf dem neuen Mercedes Sprinter zeigt der HRZ Chamäleon mit dem Bad gleich hinter dem Fahrerhaus einen besonders außergewöhnlichen Grundriss. Links folgt darauf die kompakte Küche. Im Heck finden sich rechts und links Längsbänke, die als U-Sitzgruppe oder Einzelbetten dienen. Klappt man das rechte Exemplar hoch, entsteht viel Ladefläche, genug selbst für ein Motorrad.

Während der HRZ Chamäleon mit der Sechs-Meter-Karosserie auskommt, setzt der auf der Messe debütierende Longus auf den 6,96 Meter langen Sprinter. Das Mehr an Innenraum macht eine großzügigere Aufteilung mit Sitzgruppe vorn und Einzelbetten-Schlafzimmer im Heck möglich. Das quer eingebaute Bad dient als Raumteiler mit integriertem Kleiderschrank. Dank Leichtbau soll das ab 77.900 Euro erhältliche Modell mit Zwei-Personen-Zulassung als 3,5-Tonner funktionieren.

HRZ Campingbusse: 17 Grundrisse, ab 61.900 Euro.

Karmann

Für das neue Modelljahr wurde der Karmann Davis auf Ducato-Basis überarbeitet. Der Ausbau erhält neue Polsterbezüge und Möbelgriffe, der Küchenblock ist komplett in Weiß gehalten. Das Angebot der Optionen ergänzen zwei neue Pakete, die Truma Combi 4 ist künftig serienmäßig.

Karmann: Karmann Davis 4 Grundrisse, ab 40.890 Euro; Karmann Dexter, 8 Grundrisse, ab 40.390 Euro.

Knaus

Knaus CUVision / Weinsberg CUVolution Knaus und Weinsberg (2019) Showcars CUVlution und CUvison

Der Boxstar wurde komplett überarbeitet. Von außen nur an einer neuen Foliengrafik zu erkennen, wurde im Inneren kein Stein auf dem anderen gelassen. Schwerpunkt war die Wintertauglichkeit. So wandert der neue 105-Liter-Wassertank in die Seitenwand und schmiegt sich rund um das Radhaus. Hier wird er von Warmluft umströmt und schafft mit den frostfrei verlegten Wasserleitungen und dem optional beheizbaren Abwassertank gute Voraussetzungen für das Wintercamping. Dazu trägt auch der neue genutete 25-Millimeter-Bodenaufbau bei. Er befindet sich jetzt in den Rillen des Kastenwagenbodens und liegt nicht mehr darauf. Das sorgt für eine um 70 Prozent stärkere EPS-Isolierung. Nebeneffekt der ganzen Neukonstruktion ist eine Vergrößerung des Heckstauraums um 25 Prozent und etwas mehr Stehhöhe im Innenraum. Dazu gibt es noch eine neue helle Wohnwelt mit indirekter LED-Beleuchtung. Und das Beste zum Schluss. Der Listenpreis sinkt bei allen Boxstar-Grundrissen um bis zu 10 Prozent.

Von der limitierten First Edition zum Serienmodell überführt wird der Knaus Boxdrive auf VW Crafter. Außerdem wurden für das kommende Modelljahr einige Details verbessert. So lässt sich das Heckbett jetzt aufstellen und ermöglicht einen besseren Zugang zum Heckbereich.

Knaus: Knaus Boxstar, 6 Grundrisse, ab 40.999 Euro; Knaus Boxdrive, 1 Grundriss, ab 59.900 Euro; Knaus Boxlife, 3 Grundrisse, ab 41.770 Euro.

Köhler

2018 bringt Köhler einen Campingbus auf Basis des Mercedes Sprinter auf den Markt. Der Sunvan S10 wurde komplett neu entwickelt und bringt trotz der verhältnismäßig geringen Außenlänge von rund sechs Metern ein 1,90 Meter langes und 1,40 Meter breites Längsbett unter.

La Strada

la strada Regent S La Strada Neuheiten (2019) Regent S auf neuem Sprinter

Traditionell wird der La Strada Regent S auf dem Sprinter gebaut, da ist es selbstverständlich, dass auch er für 2019 die neue Sprinter-Basis nutzt. Der Campingbus für zwei Personen ist mit einem Heckquerbett ausgestattet, dass zur Beladung auch hochgeklappt werden kann. Der abnehmbare Tisch reist in einem klappbaren Staufach über den Vordersitzen mit. Das Dachfenster im Bad kann im Regent jetzt per Rollo verdunkelt werden.

Die Avanti-Baureihe von La Strada basiert weiterhin auf dem Fiat Ducato – doch auch hier hat sich der Hersteller etwas für mehr Fahrkomfort einfallen lassen. Optional können Kunden hier ein Luftfedersystem von VB Airsuspension bestellen.

La Strada: La Strada Avanti, 7 Grundrisse, ab 53.695 Euro; Regent, 1 Grundriss, ab 73.344 Euro.

Malibu

Malibu Van Charming GT (2019) Malibu Neuheiten 2019 Charming GT und neue Grundrisse

Für das Modelljahr 2019 präsentiert Malibu mit dem Charming GT eine neue Baureihe. Die Campingbusse verfügen über ein neues Skyview-Fenster über dem Fahrersitz sowie ein Panoramafenster, welche für mehr Licht und ein luftiges Raumgefühl sorgen. Den Charming GT gibt es in den Grundriss-Varianten 640 LE mit Längseinzelbetten im Heck und 600 DB mit einem Querbett im Heck. Im Leder bezogenen Designhimmer über der Sitzgruppe sind vier Strahler und eine Ambientebeleuchtung integriert. Abgesehen von den Betten orientieren sich die Grundrisse ansonsten an den bestehenden Malibu Vans. Unschwer erkennbar ist das am patentierten 3-in-1-Flexibad mit Schwenktoilette und der integrierten Duschtür. Ebenfalls bewährt und bekannt sind die Küchenzeile mit dem höher gesetzten Absorber-Kühlschrank.

Malibu: Malibu Charming GT, 2 Grundrisse, ab 45.850 Euro.

Nordvan

Seit 2014 baut Nordvan Campingbusse aus. Auf dem Caravan Salon 2018 werden sie erstmals ihre Modelle präsentieren, darunter auch einen Ausbau auf VW Crafter, der dort Premiere feiern wird. Das Besondere daran: Der Campingbus soll völlig ohne Gasanlage auskommen. Kocher und Wasserboiler werden ausschließlich mit Diesel betrieben.

Pilote

Pilote V 630 G (2019) Premiere Pilote V 630 G Große L-Bank-Sitzgruppe im Bus

Mit dem Pilote V 630 G stellt der französische Hersteller einen ungewöhnlichen Grundriss für einen Campingbus vor. Auf 6,36 Metern Fahrzeuglänge bietet der 630 G eine große L-Sitzgruppe sowie einen zusätzlichen Seitensitz an. Das wird möglich, durch das platzsparende Querbett im Heck. Neu bei den Premium-Modellen ist das zur Seite ausziehbare Küchenelement. Das schafft zusätzliche Arbeitsfläche und bietet die Möglichkeit Gewürze und Co. sicher zu verstauen. Darüber hinaus haben Käufer in der Küche die Wahl zwischen dem niedrigen 80-Liter-Absorberkühlschrank im G1, dem niedrigen 85-Liter-Kompressorkühlschrank im G2, dem halbhohen 90-Liter-Kompressorkühlschrank im G3 und dem hohen 140-Liter-Absorberkühlschrank im G4. Platz wird auch im Sanitärraum gespart, durch ein Klappwaschbecken und eine verschiebbare Toilette, die, wenn sie in der Wand verschwindet, für mehr Platz beim Duschen sorgt.

Pilote: Pilote Campingbusse, 5 Grundrisse, ab 44.411 Euro.

Pössl/Globecar

Der neue Grundriss des Pössl Roadstar 640 SG bzw. des Globecar Globestar 640 SG ist für einen Campingbus eher ungewöhnlich. Zwar verfügt der Kastenwagen auf Citroën Jumper über eine Sitzgruppe mit L-Sitzbank, doch ist diese recht schmal und hat lediglich einen Gurtplatz. Es können also maximal drei Leute im Roadstar 640 SG mitfahren. Unüblich ist auch die weitere Aufteilung des Busses. Die Küche befindet sich nicht wie bei den meisten Kastenwagen neben der Schiebetür, sondern hinter der Sitzgruppe auf der Fahrerseite. Gegenüber der Küche liegt das Variobad mit optionaler Dusche. Das Bad kann zwar vom Rest des Fahrzeugs abgetrennt werden, trotzdem steht man beim Duschen quasi in der Küche.

Globecar Globestar 640 (2019)Neuer Variobad-Grundriss

Feinjustierungen gab es an der bestehenden Modellpalette. Bei der D-Line wurde im Roadstar 600 L und Roadcruiser Revolution der Badschrank verbessert. Der P2 Relax erhält einen breiteren Apothekerauszug. Käufer eines Summit 600 oder 640 können künftig zwischen dem Standard- und einem neuen stoffbezogenen Dachhimmel wählen.

Pössl: D-Line, 15 Grundrisse, ab 36.599 Euro, H-Line, 7 Grundrisse, ab 39.999 Euro.

Rapido

Rapido änderte fürs Modelljahr 2019 ausschließlich Details bestehender Modelle. Beim 5,41 Meter langen Campingbus V 43 feilte man noch einmal an der Raumaufteilung und gönnt der Sitzgruppe entscheidende Zentimeter mehr Platz.

Rapido: Rapido Van, 3 Grundrisse, ab 46.700 Euro.

Robeta

Die drei verfügbaren, nach griechischen Göttern benannten Campingbusse der slowenischen Marke basieren auf dem Citroën Jumper und sind mit konventionellen Quer- und Längsbett-Grundrissen ausgebaut. Daneben werden aber auch individuelle Kundenwünsche erfüllt.

Roller Team

Viele Neuheiten gibt es fürs Modelljahr 2019 bei Roller Team. Für die Livingstone-Campingbusse gibt es eine neue Ausstattungslinie namens Advance, die für vier Zefiro- und alle Livingston Modelle verfügbar ist. Sie zeichnet sich durch neue Hängeschrankklappen und eine edle Kunststein-Küchenarbeitsplatte aus. Die Advance Edition kostet beim Livingstone 4130 Euro Aufpreis.

Roller Team: Livingstone, 6 Grundrisse, ab 34.490 Euro.

Reimo

Starcamper heißt die große Neuheit basierend auf dem VW Crafter: ein großer Campingbus ohne festes Bett, dafür mit einem Heckbad, viel Stauraum und einer großen Küche. Der Grundriss des Sechs-MeterCampers ermöglicht ein großzügiges Raumgefühl. Zum Schlafen wird die vordere V3000 Dreierschlafsitzbank umgebaut.

Reimo Starcamper (2019)Crafter-Ausbau ohne Festbetten

Rimor

Bei den Rimor Campingbussen Horus ändert sich 2019 nichts. Drei Grundrisse gibt es ab ca. 39.000 Euro.

Sunlight

Sunlight Campervan Cliff Sondermodell Sunlight Campervan Cliff (2019) Neue Version wird günstiger

Die zweite Generation des Sunlight Cliff wird 2019 mit einem Grundpreis von 35.499 Euro an den Start gehen. Das sind 3.300 Euro weniger als das Erstlings-Modell im Vorjahr gekostet hat. Neben dem Preis wurden auch einige Details verbessert: Der Kühlschrank in der Küche ist neu positioniert. Mithilfe der Piezo-Zündung lässt sich der Gasherd jetzt praktisch anzünden. Insgesamt wurde die Arbeitshöhe der Küche angehoben. Der Durchgang zwischen den Betten ist nun breiter, wodurch mehr Stauraum für Bikes, Sportequipment und weiteres Gepäck entsteht.

Neben dem Serienmodell bringt Sunlight ein Cliff-Sondermodell für 44.999 Euro mit reichlich Zusatzausstattung auf den Markt. Besonders ist dabei vor allem die Außenfarbe Tiziano Rot. Außerdem gibt es unter anderem 16-Zoll-Alufelgen und eine Markise.

Sunlight: Cliff, 4 Grundrisse, ab 35.499 Euro.

Sun Living

Bei den Campingbussen von Sun Living gibt es 2019 keine Veränderungen. Weiterhin gibt es zwei Grundrisse der V-Modelle ab 35.999 Euro.

Vantourer

Mehr Stauraum, mehr Zuladung: Zum Modelljahr 2019 bekommen die Campingbusse aus dem Hause Van-Tourer vor allem eines – mehr Platz. Möglich macht das eine neue Anordnung von Gasflasche und Wassertank. Letzterer – beheizt und mit einem Fassungsvermögen von 97 Litern – befindet sich nun nicht mehr im Fahrzeug, sondern darunter in einem abgeschrägten Tankgehäuse hinter der Hinterachse. Der Zugang zum Tank erfolgt durch eine Öffnung am Heck. Die Bordelektronik befindet sich nun zentral unter der Sitzbank, die Batterien unter den Vordersitzen. Geheizt wird zukünftig mit einer Truma Combi 6 D, also mit Diesel-Heiztechnik. Dadurch braucht man das Gas nur noch zum Kochen. Das schafft mehr Stauraum im Heck. Die Ladebreite beträgt nun 1346 Millimeter. Zwei Fahrräder passen so unter das Hubbett des VT 540 in den Laderaum. Apropos Bett: Das hat eine „Lounge-Funktion“, kann zur Hälfte hochgeklappt und zu einer Rückenlehne umfunktioniert werden.

Vantourer: Vantourer Campingbusse, 4 Grundrisse, ab 41.490 Euro.

VW

Grand California heißt der neue Campingbus von VW auf Basis des Crafter. Die Heckverlängerung aus der California XXL Studie konnte sich im Serienmodell nicht durchsetzten. Dafür gibt es jetzt zwei Hecktüren und ein Querbett im Heck. Ein optionales Kinderbett findet im Hochdach Platz. Wie bei vielen Campingbussen gibt es vorne eine Sitzgruppe mit drehbaren Fahrersitzen. Im Bad befinden sich WC und Dusche sowie ein Kappwaschbecken. Die Küchenzeile verfügt über einen Zweiflammenherd und eine Edelstahlspüle. Der Kühlschrank ist in der Stirnseite des Küchenblock eingebaut. Im Gegensatz zum Grundriss orientiert sich der Stil des Grand California doch sehr an der Studie. Alle Schränke und Möbeloberflächen sind in Weiß gehalten. Dazu kontrastieren Zierelemente aus Aluminium und der Boden in Schiffsplanken-Optik. Der Preis für den großen Bruder des California wird auf dem Caravan Salon 2018 verkündet.

VW Grand California (2019)Erste Fotos des Serienmodells

Westfalia

Westfalia Kepler Sixty (2019) Kepler Sixty auf VW T6 Westfalia Neuheiten 2019

Für die Westfalia Campingbusse Columbus- und Amundsen auf Fiat Ducato hat der Ausbauer ein eigenes Aufstelldach entwickelt. Die Neukonstruktion soll leichter sein als Vergleichsprodukte externer Lieferanten und im geschlossenen Zustand noch genügend Platz für die Bettwäsche bieten. Vor kurzem hatte Westfalia zudem die Neuauflage des legendären James Cook auf Basis des neuen Mercedes Sprinter angekündigt, allerdings wird dieser noch nicht auf dem Caravan Salon 2018 zu sehen sein.

Weinsberg

Die CUV, also die Campingbusse, von Knaus und Weinsberg werden zur neuen Saison 2019 hin alle winterfest. Der 105-Liter-Wassertank und die schwere Fahrzeug-Batterie befinden sich zukünftig über der Hinterachse. Auch der 20 Prozent flachere Grauwassertank ist nahe der Hinterachse angesiedelt. Die Karosserie, Scheiben und Hecktüren wurden kältebrückenfrei isoliert. Frostfrei sind auch die Wasserleitungen gelegt, außerdem wird der Frischwassertank mit Warmluft umströmt. Auch der Boden wurde besser isoliert und die Heizung ist jetzt für eine gleichmäßigere Wärmeverteilung unter der Dinettensitzbank eingebaut. Als siebter Grundriss der Cara-Tour-Baureihe kommt ein sechs Meter langes Einzelbetten-Modell (600 ME) neu hinzu. In fünf Modellen gibt es nun optional einen 150-Liter-Kühlschrank.

Weinsberg: Cara-Bus, 7 Grundrisse, ab 36.690 Euro, Cara-Tour, 7 Grundrisse, ab 36.690 Euro.

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