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Caravan Salon 2017

Alle neuen Campingbusse für 2018

Der Slide-Out im Heck des Lunar Maira stammt  von Lippert Components, die auch  den Adria Compact ausrüsten. Foto: Uli Regenscheit, Frank Eppler 75 Bilder

Campingbusse liegen voll im Trend. Kein Wunder also, dass viele Hersteller zum Modelljahr 2018 neue und innovative Modelle vorstellen werden. promobil zeigt alle Neuheiten und checkt bei den spannendsten Kastenwgen die Vor- und Nachteile.

03.11.2017 Lisa Geiger, Thomas Gerhardt

Ob neue Campingbus-Baureihen, wie von Sunlight oder Carado, oder innovative Campingbusse mit Hubbetten, die Freizeitfahrzeug-Hersteller gehen mit dem Trend und bauen mehr Kastenwagen für die Saison 2018. Ob in deutschen Großstädten, in den engen Gassen von Italiens Altstädten oder der unberührten Natur Montenegros, Campingbusse kommen fast überall hin. Nicht nur das, sie sind trotz ihrer wendigen Kompaktheit auf wenig Platz mit allem ausgestattet, was man fürs Campen braucht.

Welches Argument auch immer für die deutschen Käufer zählt – es funktioniert. Die Verkaufszahlen von Kastenwagen und kompakten Campern steigen jedes Jahr weiter an. promobil stellt Ihnen schon vor dem Caravan Salon 2017 alle Campingbus-Hersteller und die neusten Modelle vor.

8 Campingbus-Neuheiten im Check

von promobil-Redakteur Thomas Gerhardt

Bürstner City Car

Der Bürstner City Car 601 auf Ducato-Basis bietet bei sechs Metern Außenlänge bis zu vier Schlafplätze. Foto: Uli Regenscheit, Frank Eppler
Bürstner City Car

Für Reisemobile mit Hubbetten ist Bürstner ja bekannt. Jetzt bringt der Hersteller die Technik auch in einen Kastenwagen. Im City Car 601 ist das Hubbett im Heck über einer Sitzgruppe installiert. Der Clou: Das Bett senkt sich entweder komplett oder bis zu einer Mittelstellung ab. Wird die Hecksitzgruppe zur Liegefläche umgebaut, stehen also bis zu vier Schlafplätze bereit. Die Technik bietet aber auch Vorteile beim Transport von Sperrigem wie zum Beipiel Fahrrädern. Die können dann gegebenenfalls auch während der Nacht im Fahrzeug bleiben. Und sind die hinteren Türen geöffnet, sitzt man beim Frühstück im Heck fast schon draußen. Den passenden Tisch gibt es ab Werk aber nicht.

(+) Mit bis zu vier Schlafplätzen familientauglich, in der Höhe variabel nutzbarer Heckstauraum, zusätzliche Sitzgruppe im Heck.
(-) Hecksitzgruppe ohne fest installierten Tisch.

Campocito Orchestra

Campocito Premiere Campocito Campingbusse Neuer Campingbus-Ausbau des VW T6

Der erste Auftritt der jungen Marke Campocito auf dem Caravan Salon 2016 sorgte für Aufsehen: Einen VW T6 mit Hochdach und geschlossener Nasszelle hinter dem Fahrersitz gab es bis dato noch nicht. Im Sonata kann das Bad einige Zentimeter nach vorne verschoben werden, um im Heck ein bequem gepolstertes Längsbett auszubreiten. Die Idee hat der Hersteller jetzt in den T6 mit Aufstelldach übertragen. Im neuen Orchestra stehen somit bis zu vier Schlafplätze zur Verfügung. Stehend duschen ist in der halbhohen Nasszelle mit wasserabweisender Stoffschiebetür zwar nicht möglich, für Toilettengänge taugt sie aber weiterhin. Der Verzicht auf eine Küchenzeile wie im Sonata schafft Platz für einen großen Mitteltisch.

(+) Verschließbare Nasszelle, großer Mitteltisch, bequem erreichbare Kühlbox, großes, komfortables Bett, mit Aufstelldach noch Tiefgaragen-tauglich.
(-) Nasszelle sehr eng, nur mit langem Radstand.

Clever Campy

Der Pössl Campster bekommt Konkurrenz aus dem eigenen Haus: Auch die Schwestermarke Clever bringt einen kompakten Aufstelldach-Campingbus zum absoluten Kampfpreis (ab ca. 37.000 Euro) auf den Markt. Die wesentlichen Unterschiede? Der neue Campy basiert auf dem einfacheren Transporter Citroën Jumpy, hat im Fond Einzelsitze, deren Rücklehnen für den Bettaufbau nach vorne klappen, und einen fest installierten Küchenblock, der nicht herausgenommen werden kann. Der Verkauf soll ab Januar kommenden Jahres beginnen.

(+) Sehr günstiger Basispreis, solide verarbeiteter und kompletter Campingbus-Ausbau, herausnehmbare Fond-Einzelsitze.
(-) Aufstelldach optional und nicht in Wagenfarbe, kleine Kühlbox (20 Liter).

Neue kompakte Campervans 2018Bulli, Campster & Co.

Globe-Traveller Rookie

Kompanja Campingbus (2018) Kompanja bringt Alltagsbus Campervan auf Renault Trafic

Unübliche Basis trifft unkonventionelles Grundrisskonzept: Der Rookie (früher Swift genannt) des polnischen Herstellers Globe-Traveller baut auf dem Fiat Talento mit Hochdach und bietet drei Längseinzelbetten – übereinander. Möglich wird das mit dem freigehaltenen Raum neben dem rechtsseitigen Festbad, das neben Toilette und Waschbecken auch eine Dusche integriert. Für den Aufbau des mittleren Betts wird zunächst das Kopfteil des breiten Fondsitzes entfernt, das Rückenpolster anschließend auf den in der Höhe angepassten Tisch gelegt.

Das obere Bett schlummert tagsüber an der Seitenwand, klappt für die Nacht dann einfach heraus. Als dritte Übernachtungsmöglichkeit steht eine weitere Polsterschicht auf dem Boden bereit. Für die Bettenmaße gibt der Hersteller eine Länge von 1,95 m an. Die Breite variiert von 58 bis 72 cm. Nachteil der Bettenkonstruktion: Die Matratzen sind nicht unterfedert, nebeneinander schlafen ist nicht möglich. Ein echtes Familienmodell ist der sehr gut verarbeitete Swift also eher nicht.

(+) Pfiffiges Stockbettenkonzept mit drei Schlafplätzen, festes Bad mit integrierter Duschkabine, ausreichende Stehhöhe.
(-) Teils erschwerter Betteinstieg, keine Unterfederung.

Knaus Box-Drive

Knaus Box Drive (2018) Knaus Boxdrive (2018) Vor- und Nachteile des Crafter-Bus

Da ist er endlich: Nachdem Knaus auf der CMT zum Jahresbeginn die Studie Saint & Sinner auf dem neuen VW Crafter präsentierte, folgt mit dem Box-Drive jetzt das Serienmodell. Knaus selbst bezeichnet ihn als CUV (Caravaning Utility Vehicle), das Pkw-nahe Fahreigenschaften mit einem Camping-tauglichen Innenausbau verbinden soll. Beim Grundriss setzt Knaus auf Bewährtes, bringt dabei aber auch einige clevere Ideen unter. Da der Crafter schmaler ist als der Fiat Ducato, gibt es am Küchenblock grifflose Schubladen mit einer Push-to-Open-Funktion. Im bereits bekannten Raumbad steht ein großes Klappwaschbecken für eine einfachere Gesichtspflege bereit. Geschlafen wird auf einem Längsdoppelbett, dessen U-förmiger Ausschnitt den Einstieg erleichtert. Für den Transport von Fahrrädern kann es entweder komplett oder schräg nach oben aufgestellt werden. Gut gelungen ist die Innenbeleuchtung mit LED-Technik und teils freier Farbwahl. Der Box-Drive wird zunächst in der limitierten, umfangreich ausgestatteten First Edition zum Grundpreis von 79.990 Euro angeboten.

(+) Moderner und schicker Ausbau, gelungene Beleuchtungsanlage, variabel nutzbarer Heckstauraum, Bad mit Raumdusche und gut nutzbarem Waschbecken.
(-) Für einen Campingbus stattliche Fahrzeuglänge von 6,80 Metern, hoher Preis.

Kompanja

Huch, ein neuer Campingbus mit Aufstelldach auf dem Stand von Renault? Ja, aber nicht aus Frankreich, sondern aus Brühl bei Köln. Der Kompanja auf Trafic-Basis soll Alltag und Camping harmonisch verbinden, macht dabei aber einiges anders als etablierte Campingbusse wie zum Beispiel der VW California. Die Küche mit ausziehbarer Kompressorkühlbox, Gaskartuschenkocher, zwei 12-Liter-Wasserkanistern und einem kleinen Spülbecken ist direkt hinter der Schiebetür eingebaut und damit auch von außen bequem zu nutzen. An der fahrerseitigen Innenwand bietet ein Sideboard Verstaumöglichkeiten. Dazwischen: zwei Einzelsitze, deren Lehnen nach vorne klappen, um Lattenrost und Polster für das untere Bett zu tragen. Auffällig anders ist der Ausbau auch wegen des großzügigen Einsatzes von Echtholz. Die Möbel sind aus Multiplex-Platten, die Ablagen und Arbeitsplatten aus Bambusholz gefertigt. Preis: ab 39.990 Euro.

(+) Gemütlicher Innenraum, hohe Variabilität und reichlich Stauraum, gut verarbeiteter Ausbau, in Modulen zusammenstellbar, günstiger Basispreis.
(-) Mit Einflammenkocher eingeschränkte Kochmöglichkeiten.

Lunar Maira

Der 6,20 m lange Renault Master wächst im Stand bei Bedarf um etwa einen Meter. Foto: Uli Regenscheit, Frank Eppler
Lunar Maira

Slide-Outs sind nur was für große Liner? Mitnichten. Der britische Hersteller Lunar zeigt mit dem Maira X-Trend einen Campingbus mit ausfahrbarem Erker im Heck. Der 6,20 m lange Renault Master wächst im Stand bei Bedarf um etwa einen Meter. Der Slide-Out schafft innen Platz für eine große Hecksitzgruppe, die sich für die Nacht in ein Längsdoppelbett verwandelt. Auch die Rückbank hinter den Vordersitzen kann zu einem Bett über die gesamte Fahrzeugbreite umgebaut werden – Platz für bis zu vier Schlafende also. Einzig das Bad könnte größer ausfallen. Preis: ab 61.980 Euro.

(+) Riesige Sitzgruppe im Heck, großzügig geschnittene, haushaltsähnliche Küche mit Backofen, Umbaufunktion der vorderen Sitzgruppe zu einem großen Bett.
(-) Doppelbettumbau im Heck aus vielen Polsterteilen, enger Sanitärraum.

Reisemobil-Manufaktur

Als Anbieter für individuelle Kastenwagen-Ausbauten bekannt, zeigt die Reisemobil-Manufaktur Schirner mit dem Free-Nature ein neues Serienmodell auf Basis des Opel Vivaro. Das Grundrisskonzept mit der linksseitigen Winkelküche hinter der Fondsitzbank und dem vorne angeschlagenen Aufstelldach für optimale Stehhöhe im Heckbereich erinnert an den Ford Nugget. Im Vergleich zu diesem ist der Free-Nature aber zusätzlich mit einer Banktoilette und einem Kühlschrank (Volumen: 50 Liter) mit Ausziehfunktion ausgestattet.

Der Opel Vivaro hat als BasisFahrzeug absoluten Exoten- Status. Foto: Uli Regenscheit, Frank Eppler
Reisemobil Manufaktur

Die Möblierung macht einen hochwertig verarbeiteten Eindruck, Platz für Küchenutensilien und kleinere Gepäckstücke ist in den Schränken reichlich vorhanden. Der Grundriss bedingt allerdings, dass der Heckbereich bei der Nutzung von Toilette oder Küche nicht als Stauraum für Sperriges zur Verfügung steht. Als Schlafplätze stehen das Bett unter dem Aufstelldach und die umgebaute Fondsitzbank bereit, deren Liegefläche allerdings mit 1,76 Metern Länge und einem Meter Breite für Großgewachsene eher ungeeignet ist.

Die Preise für den Free-Nature starten bei 45.318 Euro. Zur Grundausstattung zählen ein 95-PS-Diesel, eine AGM-Batterie (100 Ah) und die jeweils 24 Liter großen Frisch- und Abwassertanks. Ausbau und Basisfahrzeug können mit vielen weiteren Ausstattungsoptionen aufgewertet werden.

(+) Geräumige Winkelküche mit vielen Verstaumöglichkeiten und reichlich Arbeitsfläche, feste Banktoilette, viele Ausstattungs- und Individualisierungsmöglichkeiten.
(-) Eingeschränkter Heckstauraum bei Nutzung der Küche.

Alle Campingbus-Modelle 2018 von A bis Z

Adria

Adria erweitert seine Campingbus-Flotte um die Modelle Twin 640 SPX und Twin 640 SL. Der SPX verfügt über eine separate Dusche und ein zentrales WC sowie einen 115-Liter-Kühlschrank. Beim SL verzichtet Adria auf die Dusche und setzt dafür auf eine neu designte Toilette. Die Twin-Baureihe wird ab sofort in drei Linien unterteilt:

Adria Active: 1 Grundriss, ab 44.499 Euro
Adria Twin: 9 Grundrisse, ab 36.999 Euro

Bavaria

Bavaria Van 2018
Bavaria Van

Von Pilote stammen die Reisemobile der Marke Bavaria, die zuletzt nicht mehr in Deutschland angeboten wurde. Jetzt kehren die Bavaria-Campingbusse zurück. Sie werden nun ab 36.990 Euro über die Wohnmobil Outlet Factory angeboten.

Balcamp

Auf individuelle Reisemobile hat sich das polnische Unternehmen spezialisiert. Neben Campingbussen sind das zunehmend auch Teilintegrierte, die durch ihre nahtlose Aufbauform auffallen. Als Basis kommen Mercedes, Fiat oder Peugeot in Frage.

Bravia

Während der slowenische Hersteller für seine Campingbusse gängige Grundrisse verwendet, setzt er bei der Basis auf den eher seltenen Peugeot Boxer. Obwohl die Swan-Modelle über Günstig-Importeur Gante vertrieben werden, verstehen sie sich nicht als Billigangebote, sondern als Alternative zu etablierten Fabrikaten.

Bresler

Weitgehend auf Kundenwunsch fertigen die Sachsen ihre Campingbusse. Als Hülle kommt der Fiat Ducato oder der Mercedes Sprinter in Frage – auch mit Allrad. Unter den Serienmodellen stehen auch selten angebotene Grundrisse zur Wahl wie etwa ein kurzer oder mittellanger Ducato mit Schlafhochdach.

Burow

Ausbauten des Peugeot Boxer bleiben der Schwerpunkt von Burow. Dabei kommen alle Karosserielängen inklusive des kurzen Radstands in Frage. Die Kastenwagen-Modelle von Burow heißen VIP.

Campmobil

Der Hersteller aus Schwerin verwendet mit Ausnahme eines VW-Caddy-Ausbaus ausschließlich den VW T6 für seine praktisch veranlagten Campingbusse. Fast schon ein Markenzeichen ist die Küche im Heck, wobei dieser Grundriss wahlweise mit kurzem oder langem Radstand, Hoch- oder Aufstelldach zu haben ist.

Premiere Campocito CampingbusseNeuer Campingbus-Ausbau des VW T6

Campocito

Die junge Marke versucht die Quadratur des Kreises: In einem VW T6 bringt sie ein großes und gut zugängliches Doppelbett sowie Dusche und WC unter. Möglich wird das durch einen verschiebbaren Waschraum und den Verzicht auf Sitze im Wohnraum. Der nur mit langem Radstand lieferbare Campocito wendet sich ausschließlich an Paare.

Carado

Carado Vlow 600 (2018) Foto: Dieter S. Heinz
Carado Vlow 600

Ganz neu dabei im Segment der Campingbusse ist Carado mit dem Vlow. Vier Grundrisse gibt es zu beginn zwischen 5,41 und 6,36 Metern. Drei der vier Modelle sind im Heck mit einem Querbett ausgestattet, in der Familien-Variante 601 thront darüber noch ein Etagenbett mit zwei weiteren Schlafplätzen. Längs eingebaute Einzelbetten stehen im Vlow 640 bereit. Das Bad mit Lamellen-Schiebetür und integrierter Duschkabine sowie die Sitzgruppe mit Halbdinette sind in allen Grundrissen gleich groß.

Carado Vlow: Campingbus, 4 Grundrisse, ab 38.799 Euro

Chausson

Die französische Marke hat den Campingbus Twist Start seit 2011 im Programm. In diesem wendigen Fahrzeug können bis zu vier Personen schlafen. Fürs Modelljahr 2018 geht der Kastenwagen mit sieben Grundrissen an den Start.

Chausson Twist Start: 7 Grundrisse, ab 35.299

Challenger

Die Campingbus-Ausbauten von Challenger basieren auf dem Fiuat Ducato und kommen je nach Grundriss mit 115- oder 130-PS-Motor. Die Camper ähneln den Schwestermarken-Modellen Chausson Twist und Roller Team Livingstone, sie werden zusammen im Werk in Italien hergestellt.

Challenger Vany: 7 Grundrisse ab 35.290 Euro

Clever

Clever Van Family Foto: Thomas Gerhardt
Clever Van Family

Die Campingbusse auf Citroën Jumper und Fiat Ducato fallen einerseits durch günstige Preise und andererseits durch vielerlei Ideen auf. So beginnt der Einstieg mit dem Modell Citi, das auf kaum fünf Meter Länge eine Hecksitzgruppe und ein Bad hat. Nachfolger des Maxi Kids ist der neue Family mit Hubbett und Etagenbetten im Heck.

CS

Konsequent kümmert sich der norddeutsche Hersteller ausschließlich um Ausbauten des Mercedes Sprinter. Angesichts von zehn Modellen herrscht eine breite Auswahl. CS verwendet alle Karosserielängen – mit Serien- oder GfK-Hochdach. Das Modell Independent hat serienmäßig Allradantrieb und tritt entsprechend abenteuerlustig auf.

Dipa

Die VW-T6-Ausbauten von Dipa haben den klassischen Grundriss mit seitlicher Möbelzeile. Abhängig von der Bettbreite wird daraus das Modell Merlin oder Falke. Weitere Auswahl ergibt sich durch den kurzen oder langen Radstand sowie die Dachvariante. Als Grundlage dient die Caravelle-Ausstattung mit werksseitiger Innenverkleidung.

Dreamer

Innenraum des Dreamer Fun

Zwei neue Modelle von Dreamer basieren auf dem Ford Transit Custom. Der Dreamer Fun Cap nutzt den Transit mit langem Radstand als Basisfahrzeug. Die Sitzgruppe lässt sich zum Bett umbauen und im Heck gibt es flexible Stauräume. Attraktiv ist auch sein Grundpreis von 40.400 Euro inklusive Klimaanlage und 130-PS-Motor. Im Cap Coast, der ab 45.100 Euro zu haben ist, realisierte Dreamer auf dem kurzen Radstand einen Grundriss, der dem California ähnelt, aber mit bis zu sechs Einzelsitzen bestückt werden kann. Neu auf Fiat ist der Select D50 mit großem Heckbett, das als Liegewiese genutzt werden kann oder genz ausgebaut werden kann.

Dreamer Fun: 6 Grundrisse, ab 40.400 Euro
Dreamer Select: 4 Grundrisse, ab 45.100 Euro

Fischer

Schwäbischen Tüftlergeist beweist der Octo-Bus auf Basis des VW T6. Dank eines modularen Ausbaus gibt es wahlweise viele Sitzgelegenheiten, einen großen Laderaum oder ein 1,35 Meter breites Bett. Für größeren Platzbedarf steht ein Modell mit langem Radstand zur Auswahl. Konventioneller ist der Klassiker Bonito.

Premiere Fischer Octobus 2.0 (2017)Lange Campingbus-Version auf VW T6 Basis

Ford

Zusammen mit Sortimo hat Ford den Euroline entwickelt, der in Düsseldorf mit langem Radstand zu sehen ist: Schlafsitzbank und Klapptisch machen aus dem Tourneo Custom eine Freizeitvariante, die auch als Business Edition mit sechs Einzelsitzen zu haben ist. Auf dem Transit Custom basiert der Nugget mit Hoch- oder Aufstelldach, der wie seit eh und je von Westfalia stammt.

Globe-Traveller

Zunächst als Neo-Traveller eingeführt, heißt die Marke des polnischen Herstellers Elcamp heute Globe-Traveller. Die Fiat-Ausbauten gliedern sich in die Baureihen Voyager und Pathfinder mit eigenständigem GfK-Hochdach, den Explorer mit Fiat-Superhochdach sowie die Baureihen Challenge und Active mit dem flacheren Serienhochdach.

Hobby

Premiere: Hobby,Vantana Foto: Jörg Wohlfromm
Hobby Vantana

Bei Hobby gibt es 2018 eher weniger, als mehr neue Modelle. Doch das muss ja nicht gleich etwas schlechtes heißen. Die Vantana-Modelle werden von sieben auf vier Grundrisse gestrafft. Es gibt weiterhin zwei Grundrisse auf 5,99 Meter Länge und zwei mit einer Länge von 6,39 Metern. Drei Modelle haben ein Querbett im Heck und einer der Großen bietet Einzelbetten im Heck. Neu sind eine schnittigere Außenbeklebung und ein zweites, zusätzlich erhältliches Innendekor.

Hobby Vantana: 4 Grundrisse, ab 44.830 Euro

HRZ

HRZ setzt voll auf Allrad und präsentiert gleich drei neue Mobile. Die 4x4 Version des Mercedes Sprinter nutzt HRZ als Basis für den Tramp mit zwei Längseinzelbetten und das Jubiläumsmodell Sahara. Unter dem Hochbett ist ein Hubbett angesiedelt und im Heck das Bad. Dank Leichtbaumaßnahmen und Lithium-Batterie bleibt der Sahara unter 3,5 Tonnen. Ganz neues Territorium betritt HRZ mit dem Kofferbau Safari, ebenfalls auf Mercedes Sprinter.

HRZ/Schwabenmobil: 17 Modelle, Preis auf Anfrage

Hymer-Car

Hymer-Car gegen Westfalia Hymer-Car Grand Canyon vs. Westfalia Columbus Campingbus-Pioniere im Vergleichstest

Stern oder kein Stern – das ist die Frage bei den Hymer Campingbussen. Sie basieren je nach Grundriss auf Mercedes Sprinter oder auf Fiat Ducato und sollen laut Hersteller viel Serienausstattung bieten. Zur Campingsaison 2018 kommen bereits bekannte und unveränderte Modelle wieder in den Handel: Die Camper auf Fiat tragen die verheißungsvollen Modellbezeichneungen Sydney, Ayers Rock, Grand Canyon, Yosemite, Yellowstone und Sierra Nevada. Der Bus auf Mercedes-Basis nennt sich Grand Canyon S.

Hymer-Car: 7 Grundrisse, ab 47.190 Euro

IC-Line

Streng genommen handelt es sich bei IC-Line-Reisemobilen nicht um eine eigenständige Marke. Vielmehr geht es hier um Editionsmodelle großer Hersteller, die nur über den Händlerverbund Intercaravaning angeboten werden. Das zum Teil markant geänderte Außendekor und die äußerst reichhaltige Serienausstattung sichern den IC-Line-Reisemobilen dennoch eine Sonderstellung im Markt.

Karmann

Karmann Dexter 595 (2018) Foto: Ulrich Kohstall
Karmann Dexter 595

Karmann präsentiert für die kommende Saison zwei neue Dexter-Modelle auf Fiat-Ducato-Basis. Der eine wird in Italien produziert und der andere kommt aus Frankreich. Beim 595 waren die Franzosen mal wieder besonders kreativ und liefern ein Hubbett, das längs unter dem Dach angesiedelt ist. Es lässt sich elektrisch in drei Stufen absenken. So ist ein niedriger Einstieg möglich, aber auch das Schlafen zu viert in zwei Etagen. Neues Einstiegsmodell bei Karmann ist der Dexter 540 Trend. In der 5,41 Meter langen Karosserie steckt der klassenübliche Querbettgrundriss.

Karmann Dexter: 8 Grundrisse, ab 40.390 Euro
Karmann Davis: 4 Grundrisse, ab 40.890 Euro

Knaus

Bei den Campingbussen wird mit Spannung die Serienumsetzung des VW-Crafter-Ausbaus erwartet, der als Saint-and-Sinner-Studie auf der Messe CMT für Aufsehen sorgte. Die markanten großen Kunststoff-Formteile, die als Karosserieverbreiterung bei der Studie auf beiden Seiten aufgesetzt waren, sollen auch bei den Serienmodellen für das Quäntchen mehr Innenbreite sorgen, das vor allem für quer eingebaute Betten im etwas schmalen VW Crafter nötig ist.

Knaus Box-Life: 3 Grundrisse, ab 41.770 Euro
Knaus Box-Star: 8 Grundrisse, ab 43.370 Euro
Knaus Box-Drive: 1 Grundriss, ab 79.990 Euro

Köhler

Seit über 30 Jahren baut Köhler in der Nähe von Stuttgart kompakte Campingbusse. Aktuell sind Ausbauten des VW T6 und des Mercedes Vito im Programm, das fast 20 Varianten zählt. Ganz nach den persönlichen Vorlieben findet man hier Einrichtungen mit sehr breiten Betten oder besonders großen Stauräumen.

La Strada

Foto: Ralph Binder
La Strada Aventi H

Das H im neuen La Strada Avanti H steht für Hubbett und Heckbad. Der Ausbau im sechs Meter langen Campingbus ist für zwei Reisende ausgelegt. Unter dem hohen Ducato-Dach kommt im Bereich der Halbdinette das manuell zu bedienende Hub-Doppelbett unter. Im Heck streckt sich der geräumige Sanitärraum mit separater Duschkabine über die gesamte Fahrzeugbreite.

La Strada Avanti: 7 Grundrisse, ab 47.184 Euro
La Strada Regent: 2 Grundrisse, ab 64.479 Euro

Lunar

Der britische Hersteller bot seine Campingbusse bislang unter dem Markennamen Cristall an. Durch den Erwerb der ebenfalls englischen Marke Wellhouse kommt außerdem ein weiterer Campingbus hinzu. In Düsseldorf zeigt Lunar erstmals den Terrier, einen Ausbau des Ford Transit Custom. Er bedient sich namhafter Komponenten und hat neben der Möbelzeile eine verschiebbare Sitz-Liegebank mit drei gurtgesicherten Plätzen.

Malibu

Auf den Malibu Van sind die Erbauer aus dem Hause Carthago mittlerweile richtig stolz. Vom kompakten 540er bis zum 640 LE mit Einzelbetten bietet die Marke ein rundes Programm. Inzwischen gibt es drei Möbeldekore: die konservativere Wildbirne, Delight mit Bicolor-Klappen und die zwei Charming-Modelle mit hellerem Holz. 2018 bekommen die Ducato-Ausbauten ein wenig Feinschliff: ein neues Kontrollbord, eine bessere Beleuchtung im Sanitärraum beim 540 und 600 LE sowie außerdem getrennt schaltbare Lampen im Schlafbereich bei den Varianten mit Einzelbetten.

Malibu Van: 6 Grundrisse, ab 44.990 Euro

Mercedes

Marco Polo Horizon (2018) Caravan Salon 2017 Mercedes Benz Marco Polo Horizon Sportliches Editionsmodell

Bei Mercedes gibt es zum Caravan Salon Änderungen im Detail. Anfang 2017 wurde erst der Marco Polo Horizon vorgestellt. 2018 gibt es ihn in der Sonderfarbe Hyazinthrot Metallic. Daneben bringt der Hersteller den Marco Polo Horizon Edition für 55.750 Euro. Die reichhaltige Ausstattung umfasst das 7-Gang-Automatikgetriebe, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie einen aktiven Parkassistenten mit Rückfahrkamera. Auch die separat zu öffnende Heckscheibe in der Türklappe ist aufpreisfrei an Bord.

Mercedes Marco Polo: 3 Modelle, ab 34.420 Euro

Orangecamp

Der niedersächsische Handelsbetrieb Brinkmann lässt seine Hausmarke im Capron-Werk, einem Teil der Hymer-Gruppe, bauen, wo auch Carado- und Sunlight-Modelle entstehen. Von ihnen setzen sich Orangecamp vor allem optisch ab. Außerdem gibt es von Orangecamp einen Fiat-Ducato-Campingbus in drei Längen.

Pilote

Die Campingbusse stehen bei Pilote 2018 mehr denn je im Mittelpunkt. Für einen Aufpreis von knapp 1400 Euro erhält man die neue Premium-Ausstattung. Sie besteht vor allem aus eigenständigen Möbeln – auf Wunsch ohne Holzdekor –, einer textilen Dachverkleidung und Sitzpolstern im Pkw-Look.

Pilote Foxy Van: 6 Grundrisse, ab 42.700 Euro

Pössl

Absenkbarer Schrank im neuen Pössl

Der neue Pössl Summit 600 Plus bringt einige clevere Detaillösungen in den ansonsten eher klassischen Campingbus. Eine dieser Besonderheiten ist zum Beispiel der versenkbare Kleiderschrank unter dem Bett: Die Kleiderstange hebt sich gasfederunterstützt von selbst nach oben. Außerdem kann sich das Bad dank schwenkbarem Waschtisch ganz einfach in eine Dusche verwandeln. Noch so ein Ding ist der raffinierte Drehschrank in der Küche.

Pössl D-Line: 13 Grundrisse, ab 36.599 Euro
Pössl H-Line: 6 Grundrisse, ab 37.999 Euro
Pössl Campster: 1 Grundriss, ab 37.999 Euro

Vergleichstest Pössl Campster3 Kompaktbusse im Wettstreit

Rapido

Aktuell unverändert sind die Rapido Campingbusse für 2018.

Rapido Van: 3 Grundrisse, ab 46.100 Euro.

Reimo

Reimo: Der Opel Vivaro LR mit neuem Easyfit-Schlafdach

Aus dem Hause Reimo kommt zur neuen Saison ein schwenkbarer und abnehmbarer Küchenblock für den Weekender KR auf Basis VW T6 Caravelle. Das Modul verfügt über eine Kocher-Spüle-Kombination mit Glasabdeckung, integrierte Gasanlage, Wasseranlage mit Frisch- und Abwasserkanister, Stauraum für Geschirr und Besteck sowie eine klappbare Abstellfläche. Preis der Küche: ab 1100 Euro.

VW Caddy: 2 Grundrisse, ab 20.990 Euro
VW T6: 7 Grundrisse, ab 32.290 Euro
Mercedes Vito: 2 Grundrisse, ab 41.890 Euro
Renault Trafic: 1 Grundriss, ab 42.490 Euro
Ford Transit: 1 Grundriss, ab 49.290 Euro

Rimor

Die Marke verändert für 2018 einige Integrierte und Teilintegrierte und schafft hier einige Baureihen ab. Dem Campingbus-Modell bleibt Rimor treu. Der Rimor Horus 38 bleibt unverändert erhältlich.

Rimor Horus: 1 Grundriss, ab 38.084 Euro.

Roadcar

Roadcar R 540 2018 Foto: Karl Holzhauser
Roadcar R 540: Die günstigen Campingbusse wirken durch helle Hängeschrankklappen freundlicher.

Seit nunmehr zwei Jahren zieht der Ableger der Erfolgsmarke Pössl Aufmerksamkeit durch günstige Preise auf sich. Vergleichsweise bodenständig sind die drei Grundrisse, die im Hymer-eigenen Capron-Werk gefertigt werden. Zum Modelljahr 2018 wird das Möbeldesign aufgefrischt. Während Tisch und Arbeitsplatten dunkler werden, sind die Schrankklappen nun heller.

Schirner

Als Reisemobil-Manufaktur bezeichnet sich der Tischlereibetrieb, der den sonst seltenen Opel Vivaro zum flotten VW-Multivan-Wettbewerber verwandelt. Auch größere Campingbusse entstehen im Hause Schirner, das bei Dresden beheimatet ist. Dabei kommen nicht nur Mercedes, Fiat und Citroën zum Einsatz, sondern auch der Opel Movano.

Slo-Motion

2016 präsentierten die Slowenen in Düsseldorf erste Prototypen namens Slo-Motion Robeta, nun stehen Serienmodelle auf dem Caravan-Salon, die nach Deutschland importiert werden. Die beiden Citroën-Jumper-Ausbauten verwenden gängige Rezepte. Der Van 600 hat ein Querbett, der 636 zwei Einzelbetten.

Spacecamper

Das neueste Modell von Spacecamper ist der Light Open ohne Küchenblock. Eine Kühlbox steht verschiebbar zwischen den Fahrerhaussitzen, der Kocher ist im ausklappbaren Tisch untergebracht und eine kleine Spüle hat neben der Sitzbank Platz. Die dreisitzige Bank lässt sich über Schiebetüren von beiden Seiten erreichen.

Classic: Campingbusse, 2 Grundrisse, ab 50.067 Euro
Light: Campingbusse, 2 Grundrisse, ab 47.517 Euro

Alle Teilintegrierten für 20187 Neuheiten im Check

Sunlight

Auch Sunlight präsentiert dieses Jahr einen ersten Campingbus, der baugleich mit dem Carado Vlow ist, lediglich Möbel und Polster unterscheiden sich. Der Campervan Cliff soll eine junge und sportliche Zielgruppe ansprechen. Vier Grundrisse auf Fiat-Ducato-Basis gibt es mit Längen zwischen 5,41 und 6,36 Metern Länge.

Cliff: Campingbus, 4 Grundrisse, ab 38.799 Euro

Summermobil

Neben dem VW T6 nutzt der bayerische Ausbaubetrieb ebenso den Mercedes Vito als Basis. Das Programm spricht auch preissensible Käufer an: Ein Ausbau von Gebrauchtfahrzeugen ist möglich. Außerdem gibt es ein Einsteigermodell, dessen Ausstattung nur das Nötigste umfasst.

Sun Living

Foto: Alex Stokelj

Bei Sun Living ändert sich 2018 wirklich alles, selbst die Namen aller Modelle. Die Campingbus-Baureihe nennt sich ab sofort V-Serie und bietet zwei Größen zur Auswahl. Der Sun Living V 60SP ist mit 5,99 Metern Länge das kompakteste Fahrzeug der Marke und startet bei 36.699 Euro. Der Campingbus hat ein Querbett mit zwei Schlafplätzen im Heck. Der Sun Living V 65SL ist ein Einzebetten-Modell auf 6,36 Meter Länge und startet bei 38.999 Euro. Alle Modelle basieren auf dem Fiat Ducato mit wahlweise 130- oder 150-PS-Motoren.

Sun Living V-Serie: 2 Grundrisse, ab 36.700 Euro

Vanufaktur/ Terracamper

Die neue Dachmarke für Terracamper, Flowcamper und Dogscamper heißt Vanufaktur. Dort hat man das wohl wichtigste Modell des Herstellers neu aufgelegt, den Terracamper Terock. Als Terock 2.0 hat er ein neu entwickeltes Alu-Aufstelldach, eine verbesserte modulare Einrichtung und die Möglichkeit einer Bettverlängerung nach außen.

Van-Tourer

Zur Saison 2018 bekommen die Campingbusse von Van-Tourer ein neues Möbeldesign und Extras wie ein beleuchtetes, elegant durchscheinendes Bord unter dem Küchenschrank. Neue Bicolor-Möbelklappen hübschen die Van-Tourer nicht nur optisch auf, sondern sorgen durch die vorgezogenen Rundungen auch für mehr Stauraum im Schrank. Nicht nur die Möbel wurden verändert, auch die Sitze bekommen ein neues Design. Für verbesserten Sitzkomfort hat man außerdem beim Fahrer- und Beifahrer-Sitz, aber auch bei der Rückbank die Polsterung mit einem fluffigen 500-Gramm-Vlies unterlegt.

Den Einstieg in das Van-Tourer-Programm bildet der 540, den es auf Peugeot mit einem optionalen „Activ-Chassis-Paket“ ab 39 990 Euro gibt. Beim 540 kann man im neuen Modelljahr unter dem Hubbett im Heck noch ein zusätzliches Bett für zwei weitere Personen dazu bestellen. In Verbindung mit dem optionalen Aufstelldach stehen in dem 5,40 Meter langen Fahrzeug theoretisch bis zu sechs Schlafplätze bereit. Dem Van-Tourer 600 wurde ein neuer Schrank spendiert, so dass der Stauraum deutlich erweitert wurde und nun auch für größere Besatzungen taugt.

Van-Tourer: 4 Grundrisse, ab 39.990 Euro

VW

VW California (2018) Foto: Daniel Bitsch
Der Klassiker: Die Schlafgelegenheit im VW California

Never change a winning team. Frei übersetzt: Verändere niemals ein erfolgreiches Konzept. Nach diesem Prinzip hält sich der VW California seit Jahrzehnten an der Spitze der Reisemobil-Zulassungen. Auch die jüngste Ausbaustufe des Campingbusses auf T6-Basis ist eine extrem gute Kopie des Vorgängers. Gemessen am evolutionären Weiterentwicklungstempo sind die Veränderungen, die 2018 anstehen, ein großer Schritt. Der California erhält eine geteilte Glasabdeckung an der Küche, außerdem wird der Spiegel an der Kleiderschrank-Innentür größer. Und: Künftig bekommen Käufer zwei Handtuchstangen, die in der Schiene an der Küche eingehängt werden können, kostenlos mitgeliefert: eine kürzere und eine längere. Optional gibt es Lampen in Kleider- und Küchenschrank sowie eine indirekte Ambientebeleuchtung. Seit Anfang dieses Jahres lassen sich alle California zudem mit einem blauen oder roten Faltenbalg (statt des grauen) bestellen.

Dem „kleinen“ California wird in diesem Jahr allerdings der große die Schau stehlen: Eine absolute Premiere ist der VW California XXL, als Studie steht ein Campingbus-Ausbau des neuen Crafter auf dem VW-Messestand in Halle 16. Er ist der erste ausgebaute Crafter des Automobilherstellers. Viel ist allerdings noch nicht bekannt. Auf den Bildern ist zu erkennen, dass der California XXL dank großem Hochdach eine gute Stehhöhe bekommen wird. Eine Computer-Zeichnung zeigt die Küche auf der Beifahrerseite, sie ragt in die Öffnung der Schiebetür hinein.

VW baut Crafter zum Camper ausVW California XXL (2018)

Weinsberg

Mit dem 601 DQ liefert Weinsberg einen neuen Cara-Bus-Grundriss mit Hubbett und bringt damit mehr Auswahl für Familien ins Cara-Bus-Sortiment. Neben den beliebten Vierschläfern 601 K mit zwei Doppelbetten übereinander im Heck und dem 601 MQH mit wuchtigem GfK-Hochdach nutzt der neue „DQ“ das Fiat-Blechhochdach Höhe drei und integriert darin ein manuell absenkbares Hubbett.

Das spart nicht nur fast 40 Zentimeter Außenhöhe, sondern auch rund 2300 Euro im Grundpreis. Allerdings muss man sich dabei mit einem deutlich kürzeren Dachbett zufriedengeben, das auch aufgrund seiner knapperen Kopffreiheit eher für Kinder als für Erwachsene geeignet ist. Praxisgerecht: Auch wenn der Nachwuchs oben schon schlummert, können die Eltern den Abend noch bequem in der Sitzgruppe verbringen.

Weinsberg Cara-Tour: 3 Grundrisse, ab 33.990 Euro
Weinsberg Cara-Bus: 6 Grundrisse, ab 38.670 Euro

Werz

Der VW T6 steht im Fokus der Ausbauten: Da gibt es die Modelle Piccolo und Magnum mit kurzem und langem Radstand sowie unterschiedlichen Dächern und das Topmodell Exclusive mit Sanitärraum. Zusätzlich hat Werz ein Aufstelldach-Modell auf Basis des Mercedes Vito Tourer ins Programm genommen.

Westfalia

Sven Hedin heißt er, der Crafter-Ausbau von Westfalia. Das interessanteste an diesem Campingbus ist der kleine Pop-Out am Heck-Fenster auf der Fahrerseite. Mit dieser Verbreiterung schafft Westfalia eine Liegefläche von zwei Metern Länge. Außerdem bietet der Sven Hedin eine Warmwasserheizung, die sich aus dem Dieseltank bedient.

Den Einstieg in die gehobene Columbus-Familie soll künftig ein kürzeres Modell erleichtern. Neu ist der Westfalia Columbus 540 für 47.990 Euro. Mit einem Querbett im Heck entspricht der Grundriss dem längeren 600 und teilt sich mit diesem auch den breiten Heckstauraum.

Kepler außen Foto: Fotos: Dominic Vierneisel
Westfalia Kepler Six

Ein wahres Multitalent hält mit dem neuen Kepler Six Einzug ins Westfalia-Sortiment. Der Ausbau des VW T6 mit langem Radstand bietet erhöhte Flexibilität bei der Nutzung – je nach Situation und Anspruch lässt sich der 5,30 Meter lange Campingbus mit bis zu vier Einzelsitzen im Fond bestuhlen, was einem insgesamt sechs Sitzplätze beschert. Allerdings bietet der T6-Campingbus-Ausbau höchstens vier Schlafplätze: Zwei befinden sich unter dem Aufstelldach und zwei auf den Sitzen.

Amundsen: Campingbusse, 4 Grundrisse, ab 41.990 Euro
Columbus: Campingbusse, 5 Grundrisse, ab 47.990 Euro
Sven Hedin: Campingbusse, 1 Grundriss, ab 59.990 Euro
Club Joker: Campingbusse, 1 Grundriss, ab 58.240 Euro
Jules Verne + Kepler: Campingbusse, 3 Grundrisse, ab 51.900 Euro

Womondo

Womondo auf der CMT 2017Neue Campingbusse auf Opel Movano

Nach dem Start im Frühjahr erlebt die neue Campingbusmarke nun ihre Caravan-Salon-Premiere. Das Programm geht vom kompakten Wave mit Aufstelldach bis zum langen Momento. Beim Innendesign dürfen auch die Käufer kreativ werden, denn Womondo stellt eine Fülle von Dekormöglichkeiten zur Wahl. Als Basisfahrzeug kommen der Opel Vivaro oder Movano zum Einsatz.

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