Mosel - Alle Infos und Highlights zur Campingregion
Camping an der Mosel
Mosel D. Ketz/Mosellandtouristik
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Camping an der Mosel - Info, Tipps und Stellplätze

Camping an der Mosel Urlaub inmitten von Weinbergen

In großen Schleifen zieht sich die Mosel durch das Tal. Steile Weinberge säumen das Ufer. Burgen ragen in die Höhe und pittoreskes Fachwerk reiht sich im Moseltal wie Perlen aneinander.

Die Mosel ist eines der beliebtesten Reiseziele für Urlaub im Wohnmobil. Etliche Stellplätze liegen hier direkt am Wasser. Mit 544 Kilometer Länge ist die Mosel nach der Maas der zweitlängste Nebenfluss des Rheins. Übersetzt bedeutet Mosel die "kleine Maas".

Mosel
C. Arnoldi/Mosellandtouristik
Auch von den Weinbergen in Piesport hat man einen tollen Blick auf die Mosel.

Der Fluss Mosel entspringt in Frankreich. Genauer gesagt in den Vogesen am Col de Bussang und mündet am berühmten Deutschen Eck in Koblenz in den Rhein. Die Mosel wird geographisch in verschiedene Abschnitte unterteilt. Als Obermosel wird der Abschnitt zwischen dem Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg bis zur Einmündung der Saar kurz vor Trier bezeichnet. Die Mittelmosel erstreckt sich von Trier bis Pünderich und die Untermosel, die auch Terrassenmosel genannt wird, von Pünderich bis Koblenz.

Aktiv unterwegs an der Mosel

Die Mosel lässt sich auf vielfältige Weise erkunden. Bekannt unter RadfahrerInnen ist der 248 Kilometer lange Mosel Radweg. Auf zehn Etappen führt dieser Weg meist flach ohne große Steigungen von Perl an der deutsch-französischen-luxemburgischen Grenze bis nach Koblenz. Entlang der Radstrecke erfahren RadfahrerInnen an 40 Hörstationen spannende Geschichten. Dort wird erklärt, wo die Römer einst den Moselwein mit Füßen traten oder was es mit dem mysteriösen weißen Ring der Burg Bischofsstein und der größten Apotheke der Welt auf sich hat.

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C. Arnoldi/Mosellandtouristik
Mit dem Rad von Perl nach Koblenz auf dem Mosel Radweg.

Neben dem Mosel Radweg gibt es in der Region noch viele weitere attraktive Strecken für RadlerInnen. Natur pur und Familienspaß finden UrlauberInnen auf dem Fahrrad oder E-Bike entlang der ehemaligen Bahntrassen im Ruwertal und im Hunsrück. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Themenradwegen entlang der Mosel.

Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, dem stehen an der Mosel zahlreiche Wanderungen zur Auswahl. Das Pendant zum Mosel Radweg ist der 24 Etappen lange Moselsteig, der ebenfalls von Perl bis Koblenz führt. Jede Etappe ist zwischen 11 und 24 Kilometer lang und führt mal durch den Wald und mal durch Weinberge und Weinorte.

Mosel
D. Ketz/Mosellandtouristik
Wandern auf dem Moselsteig.

Wer lieber Rundwander- anstatt Etappenwege gehen möchte, wählt einen der Seitensprünge an Ober- und Mittelmosel oder den so genannten Traumpfad an der Untermosel. Insgesamt gibt es 32 dieser Wege, die auch als Partnerwege des Moselsteigs bekannt sind. Je nach Kondition, Lust und Laune kann man sich für eine lange oder kurze, leichte oder schwere Wandertour entscheiden.

Auch das Wasservergnügen kommt an der Mosel nicht zu kurz. Ganz entspannt erkunden UrlauberInnen die Region auf einer Schiffsrundfahrt oder auf einer Tagestour mit dem Boot auf der Mosel. Fast überall entlang des Flusses gibt es die Möglichkeit an Bord zu gehen. Etwas ganz Besonderes sind romantische Moonlight- oder Lichtertouren mit Tanz und Musik.

Selbst aktiv wird man bei einer Paddeltour auf der Mosel. Dann geht es mit dem Ruderboot, Kanu oder Stand Up Paddle auf den Fluss. Dank der "Wasserwanderroute Mosel" mit über 50 Ein- und Ausstiegsstellen sowie Rastplätzen entlang der Flüsse Mosel, Saar und Sauer wird die Tour sicherlich ein großer Spaß.

Genuss an der Mosel

Kulinarik spielt an der Mosel mit seinen vielen Weinbergen selbstverständlich eine große Rolle. Die Region vermarktet sich gern als "Reiseland für Feinschmecker". Vor allem für Riesling-Weine ist die Region bekannt. Über 3.000 Winzer bewirtschaften über 60 Millionen Rebstöcke auf 3.500 Hektar im Land.

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C. Heinen/Mosellandtouristik
Kulinarik spielt an der Mosel eine große Rolle.

Da zum Weingenuss am besten ein gutes Essen passt, ist die Moselregion auch bekannt für ihre Küche und die zahlreichen Restaurants. Von bodenständiger Hausmannskost über Gourmetlokale ist entlang der Mosel alles dabei. Namhafte Winzer und Spitzenköche sind hier genauso wie moderne Vinotheken zu finden.

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D. Ketz/Mosellandtouristik
In den Weinstuben gibt es auch leckeres Essen.

Sehenswürdigkeiten

Bundesbankbunker: Mitten in den Weinbergen liegt in einem Wohngebiet von Cochem-Cond der Bundesbankenbunker versteckt. Jahre lang war es wohl eines der bestgehüteten Geheimnisse der Bundesrepublik Deutschland. Während des Kalten Krieges lagerten dort 15 Milliarden D-Mark einer Ersatzwährung, die bei einem Wertverlust der Mark durch eingeschleustes Falschgeld die deutsche Währung ersetzt hätte. Auf einer Tour gelangt man durch schwere Stahl-Tresortüren über die langen Zugangstunnel in den Tiefentresor hinein.

Burg Eltz: Die Burg Eltz ist eine der schönsten Burganlagen in Deutschland und liegt in einem Nebental der Mosel in der Nähe der Stadt Mayen. Die wie ein Märchenschloss anmutende Burg ist auf einem 70 Meter hohen Felsen erbaut und wird von drei Seiten vom Elzbach umflossen. Die Architektur ist beeindruckend. Mit ihren acht bis zu 35 Metern hohen Wohntürmen, den Erkern, Dächern, Fachwerken und Spitzen ist sie auf jeden Fall einen Besuch wert.

Deutsches Eck: Wo Rhein und Mosel in Koblenz zusammenfließen, befindet sich das Deutsche Eck. Den Namen erhielt der Ort, weil dort 1216 der Deutsche Orden siedelte. Die Landzunge wurde künstlich aufgeschüttet. Über ihr thront das Reiterstandbild des Kaiser Wilhelm I. Dieser Platz ist ein Muss bei einem Besuch von Koblenz. Direkt gegenüber der Landzunge befindet sich übrigens der Knaus Campingpark.

Deutsches Eck Koblenz / Knaus Campingpark
Bentley/Stellplatzradar
Traumhafter Blick aufs Deutsche Eck: Auf dem Knaus Campingpark übernachten Campinggäste direkt am Zusammenfluss von Mosel und Rhein.

Historische Senfmühle: Der Ursprung der Senfmühle in Cochem geht auf das 18. Jahrhundert zurück. Das Senfmuseum wurde vor 20 Jahren eröffnet. Noch heute werden dort neun verschiedene Senfsorten nach alten Originalrezepten hergestellt. Täglich finden Führungen in der Senfmühle statt.

Kloster Machern: Umgeben von Weinbergen, unweit von Bernkastel-Kues, liegt in idyllischer Lage das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Machern. Gegründet wurde die Anlage 1238 als Frauenkloster. Erst Anfang des 18. Jahrhunderts bekam das Kloster sein barockes Aussehen. Besonders sehenswert sind der herrliche Barocksaal und die eindrucksvolle Kapelle. Heute findet man in der Klosteranlage ein Museum, Restaurants und es finden regelmäßig Veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerte statt.

Neumagener Weinschiff: In Neumagen-Dhron ankert die "Stella Noviomagi". Das ist ein fahrtüchtiger Nachbau des berühmten Neumagener Weinschiffes, das einst das Grabmal eines reichen Händlers zierte. Passagiere der "Stella Noviomagi" können zehn Kilometer flussauf- oder flussabwärts fahren und dabei die steilen Moselweinberge bestaunen. Gästeführer begleiten die Ausflugsfahrten, die über Gegenwart und Vergangenheit der 2.000 Jahre alten Weinkulturlandschaft berichten.

Porta Nigra in Trier: Das "Schwarze Tor" ist das besterhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen und die Sehenswürdigkeit in Trier. Seit 1986 gehört sie zum UNESCO-Welterbe. UrlauberInnen sollten das Tor unbedingt besteigen und die Aussicht auf die Stadt genießen.

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A.Kordel/Mosellandtouristik
Die Porta Nigra ist die Sehenswürdigkeit schlechthin in Trier.

Saarburg Wasserfall: Mitten in der Stadt stürzt sich der 20 Meter hohe Wasserfall des Leukbachs in die Tiefe. Das Wasser rauscht zwischen Fachwerkhäusern und Barockbauten hindurch und treibt unten eine Reihe von Wassermühlen an. Einst wurde der Leukbach von heimischen Handwerkern in die Stadt geleitet, um Energie zu liefern.

Die schönsten Orte

Bernkastel-Kues: Der historische Marktplatz mit seinem Brunnen, dem Renaissance-Rathaus und die Vielzahl an alten Fachwerkhäusern zeichnen das Städtchen Bernkastel-Kues aus. Bekannt ist vor allem das Spitzhäuschen. Ein Abstecher zu der über der Altstadt thronenden Burgruine Burg Landshut lohnt sich ebenfalls.

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Der historische Stadtkern von Bernkastel-Kues.

Cochem: In Cochem schlendern UrlauberInnen über die Promenade am Moselufer und lassen ihren Blick auf die Reichsburg Cochem schweifen. Auch der Turm der Martinskirche ragt aus der historischen Altstadt in die Höhe. Mit der Sesselbahn kann man hinauf zum Pinnerkreuz fahren und den Blick über das Ederttal bis hin zur Ruine Winneburg schweifen lassen.

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An der Moselpromenade in Cochem lässt es sich gut flanieren.

Koblenz: Auch Koblenz gehört zu den ältesten Städten in Deutschland. Neben zahlreichen Kirchen, Burgen, Schlössern und historischen Stadthäusern gibt es auch viele verwinkelte Gassen und Plätze zum Flanieren. Ein Highlight ist die Fahrt mit Deutschlands erster Dreiseilumlaufbahn über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein. Von dort oben hat man einen tollen Ausblick auf das UNESCO-Welterbe "Oberes Mittelrheintal".

Traben-Trarbach: Der Luftkurort und seine Stadtteile Bad Wildstein, Kautenbach und Wolf sind ein beliebtes Ausflugsziel an der Mosel. Traben-Trarbach gilt als wichtigster Ort des Moselweinhandels. Auch hier ist das Stadtbild von Fachwerkhäusern und Bauten im Jugendstil geprägt. Wahrzeichen der Stadt sind die Uferpromenade, das Brückentor, die Ruine Grevenburg und die Festung Mont Royal. Bekannt ist Traben-Trarbach aber vor allem auch für seine Unterwelt. Weil einst die Größe der Weinkeller nicht mehr ausreichte, wurde der Stadtkern großflächig mit teilweise mehrstöckigen und über 100 Meter langen Gewölben unterkellert.

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Eisenschink/Mosellandtouristik
Über Traben-Trarbach thront die Grevenburg.

Trier: Die Stadt wurde vor mehr als 2.000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet. Somit ist Trier die älteste Stadt in ganz Deutschland. Außer der wunderschönen Altstadt gibt es zahlreiche weitere Attraktionen. Dazu gehören die Konstantin-Basilika, die Igeler Säule, das Amphitheater, die Barbaratherme, die Liebfrauen Basilika, der Trierer Dom St. Petrus, die Römerbrücke und die Kaiserthermen.

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Mosellandtouristik
Trier ist die älteste Stadt Deutschlands.

Zell: Die Weinstadt Zell liegt an der engsten Schleife der Mosel und dazu noch in einer der mildesten Klimazonen im Land. Sehenswert ist die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern und dem spätgotischen Kurfürstlichen Schloss mit Renaissanceanbau. Berühmt ist die Weinlage namens "Zeller Schwarze Katz".

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Aktiv unterwegs auf einer Rundwanderung im Zeller Land.
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