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Camp Challenge 2012

Die Übergabe der La Stradas

Hakuna Matata Foto: Olaf Gafert 5 Bilder

Die Camp Challenge 2012 im Afrika rückt mit der Übergabe der La Strada-Campingbusse in greifbare Nähe.

Langsam wird es ernst - Dieses Gefühl begleitete die neun Teams bei ihrer Ankunft im hessischen Echzell, 63 Tage vor dem Aufbruch nach Afrika. Anlass des zweiten Zusammentreffens aller Teilnehmer war die Abholung der Campingbusse, die für die Tour durch elf Länder Schwarzafrikas genau wie ihre Fahrer eine ganze besondere Herausforderung überstehen müssen. Bevor es am nächsten Morgen zur Fahrzeugübergabe ins Werk von La Strada geht, soll ein gemeinsames Abendessen die Essgewohnheiten der Teams ans Licht bringen - eins steht fest, die gutbürgerliche deutsche Küche ist in naher Zukunft für exakt 163 Tage gestrichen. Das gilt gleichermaßen für die winterlichen Pullis und Schals, mit denen in der tropischen Hitze Afrikas niemand etwas anfangen kann. Kuga Tours überraschte seine Abenteurer daher mit Polohemden, Kappen und Westen, die dekorativ mit der Reiseroute bedruckt wurden.

Hakuna Matata - Diese Lebensweisheit der afrikanischen Bevölkerung symbolisiert einmal mehr die Gelassenheit einer Kultur, wie man sie hierzulande selten findet. Der Leitspruch wurde passenderweise auf den Motorhauben aller Fahrzeuge angeklebt, ebenso wie zahlreiche Sponsorenlogos und andere individuelle Ausschmückungen. Zur Übergabe am LaStrada-Werk wurden die Teilnehmer von keinem geringeren als Geschäftsführer Marco Lange empfangen. Nachdem es bei einer ausführlichen Werksführung Gelegenheit zum Bestaunen des Werks selbst gab, ging es im Anschluss an die technische Einweisung der Neufahrzeuge. Hier wurde jeder Winkel des Mobils gleich von mehreren Augenpaaren unter die Lupe genommen, damit am Tag x alles glatt geht. Besonders die Elektrik und der Unterboden aus Stahl wurden den Strapazen einer Wildnis-Tour angepasst. Von Gas-Notknöpfen über Elektrosicherungen bis hin zu Wasseranschlüssen und dem wichtigen Dieselfilter konnte jede Besonderheit in Ruhe beäugt und erklärt werden.

Die erste Fahrt - Von der Theorie zur Praxis ging es bei der anschließenden Probefahrt, die bei allen Fahrern und Beifahrern einen gewissen Beigeschmack mit sich brachte. Denn bis zum Abenteuer ist es nicht mehr lang, und die Zeit rast. Viele Fragen und auch ein mulmiges Gefühl mischen sich mit der Vorfreude auf über vier Monate Afrika. Zum Abschluss des Tages lud Reiseleiter Olaf Galert zum Abendessen und richtete sich mit aufbauenden Worten an die etwas nervösen Abenteurer, sodass zur Eröffnung des Buffets die gesammelte Mannschaft entspannt den Tag ausklingen ließ.

Lesen Sie mehr über die Camp Challenge 2012 - im großen Themenspecial Camp Challenge 2012.

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