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Camp Challenge 2012 - live

Jetzt wird's nass

Camp Challenge 2012 Foto: Kathrin & Hans-Hermann Kern / „Phoenix on tour“ 8 Bilder

Feuchte Angelegenheit: Die Viktoriafälle sind erstaunlich und übertreffen in der Größe sogar die berühmten Niagarafälle. Ob aus der Luft oder auf Augenhöhe erkunden die Teams dieses Naturspektakel.

15.06.2012 Kathrin & Hans Kern/"Phoenix on tour"

Donnerstag, 14. Juni 2012

Ruhetag in Livingstone

Jede Menge Wasser! 

Einziger Programmpunkt am heutigen Tag waren die Viktoriafälle. Sie gehören zum Unesco Weltnaturerbe und sind so gewaltig, dass man den Eindruck erst einmal sacken lassen muss. Auf einer Breite von 1700 Metern stürzen sie über 100 meter in die Tiefe und sind damit doppelt so hoch wie die Niagarafälle und eineinhalb mal so breit. So viel zur nackten Statistik. Beschreiben kann man sie sowieso nicht, man muss einfach selbst da gewesen sein.

Zur Zeit führt der Sambesi Hochwasser und ergießt 550 Millionen Liter Wasser pro Minute über die Bruchkante. Wie ein Vorhang stürzt das Wasser hinab und steigt als riesige Wolke wieder empor. Die Gischt ist 60 Kilometer weit sichtbar.

Je nach Lichteinfall zeigen sich ein oder gar zwei Regenbogen. Wenn der Wind die Gischt ein wenig beiseite weht, sind auch die eiserne Fußgängerbrücke über die sogenannte "Messers Schneide" und die Grenzbrücke zum Nachbarland Simbabwe sichtbar.

Einige Camp Challenger versteckten ihre Fotokamera unter der regendichten Jacke und wagten sich über die Brücke. Die Wassernebel regneten wie eine zu heftig eingestellte Dusche auf uns herab und wir wurden nass bis auf die Knochen.

Von mehreren Seiten boten sich grandiose Ausblicke auf die Viktoriafälle. Zur Trockenzeit empfiehlt es sich, über die Brücke nach Simbabwe hinüberzugehen, um das Spektakel von dort zu bestaunen. Im Moment aber führt der 2700 Kilometer lange Sambesi so viel Wasser, dass die Gischt extrem stark ist und von Simbabwe aus die Sicht behindert.

Die allerbeste Aussicht aber konnten die Camp Challenger genießen, die sich gemeinsam einen Hubschrauber gechartert hatten, um über dieses Naturwunder hinwegzuschweben. Olaf redete den Helikopterpiloten fusselig, bis dieser zustimmte, dass das Kuga-Auto auf sein Rollfeld und damit auch aufs Foto darf.

Mit diesen sagenhaften Eindrücken im Gepäck werden wir morgen nach Botswana einreisen. Wie immer ist die Internetsituation im neuen Reiseland ungeklärt. Schau'n wir mal!

Kathrin & Hans-Hermann Kern / „Phoenix on tour"

Mehr Live-Stories zur Camp Challenge 2012, die neuesten Infos und alle Reiseberichte finden Sie in unserem Themenspecial Camp Challenge 2012.

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