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Branchen-Oscar für promobil

„Lupo 2005" für die Roten Karten

Düsseldorf. Ungewöhnliche Auszeichnung für promobil: Für die Aktivitäten zur geplanten Kfz-Steuererhöhung für Reisemobile wurde die im Verlag der Motor Presse Stuttgart erscheinende Fachzeitschrift mit dem Branchen-Oscar der deutschen Caravaning-Industrie geehrt. Auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf nahm promobil-Chefredakteur Thomas Seidelmann den „Lupo 2005" aus den Händen von Wolfgang Liebscher, dem Präsidenten des Deutschen Caravaning Handels-Verbandes (DCHV), entgegen.

Jährlich vergibt die Organisation der Freizeit-Fachhändler den „Lupo" in drei Kategorien: an Hersteller, Zulieferer und Dienstleister. Damit würdigen die 350 Wahlberechtigten nach Angaben von DCHV-Geschäftsführer Oliver Waidelich Unternehmen, Organisationen und Personen, „die sich besonders partnerschaftlich und zuverlässig gegenüber dem Handel verhalten haben und für das Caravaning herausragende Leistungen erbracht haben.“

Mit dem „Lupo 2005" an promobil wurde vom DCHV erstmals eine Zeitschrift für ihre engagierte Berichterstattung und den Einsatz für die Leser ausgezeichnet: Nachdem im März 2005 deutlich wurde, dass im Zuge der Änderungen der Steuerregelungen für schwere Geländewagen auch Reisemobile über Gebühr mit Aufschlägen von 500 Prozent und mehr betroffen sein würden, hatte promobil die Aktion „Rote Karte für Steuerwucher" ins Leben gerufen.

Dabei setzte die Zeitschrift nicht nur auf umfangreiche Informationen zum Thema – sowohl in der Print-Ausgabe als auch mit vielen zusätzlichen Seiten im Internet -, sondern startete obendrein eine Unterschriftenaktion. Mit riesiger Resonanz: Rund 32.000 Leser drückten in Zuschriften auf den in der Ausgabe 5/2005 beigelegten plakativen Roten Karten und im Internet ihren Protest gegen die Steuerpläne aus. Gemessen an der Auflage von 85.000 Exemplaren bedeutete dies einen der höchsten Rückläufe, den je eine deutsche Zeitschrift verbuchen konnte.

Mit Erfolg: Nicht zuletzt wegen des massiven Protestes im Rahmen der Rote-Karte-Aktion setzten die Bundesländer den Vollzug der eigentlich zum 1. Mai 2005 beschlossenen Steuererhöhung für Reisemobile über 2,8 Tonnen vorerst aus. Zur Zeit wird auf politischer Ebene über eine moderatere Lösung debattiert. In seiner Laudatio zum „Lupo 2005" würdigte DCHV-Geschäftsführer Waidelich: „promobil wirkt damit neben den Branchenverbänden maßgeblich an einer den Interessen aller Branchenbeteiligten Rechnung tragenden Regelung der Kfz-Steuer für Reisemobile mit.“

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