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Pick-up Camper und Expeditionsmobile auf der CMT

Mit dem Allradmobil abseits der Straßen

Bimobil EX 435 Unimog Foto: Lars Kohstall 59 Bilder
CMT 2018

Sie erregen auf jeder Messe viel Aufmerksamkeit: Allradmobile. Sie sehen anders aus und versprechen Abenteuer pur. Wir zeigen Pick-up-Camper und Expeditionsfahrzeuge von der CMT 2018.

17.01.2018 Lisa Geiger

Einmal anders campen als alle anderen? Und an Orten, an die sonst keiner kommt? Dann haben wir einen Vorschlag: Legen Sie sich einen Pick-Up-Camper oder ein Expeditionsmobil zu.

Die Vorteile eines Pick-Up-Campers

Mit der Mercedes X-Klasse ist ein weiterer Mitstreiter in das Segment der Pick-ups getreten. Damit gibt es inzwischen eine sehr große Auswahl an Basisfahrzeugen für so genannte Absetzkabinen. In den USA und Kanada gehören sie schon lange zu den beliebtesten Campingfahrzeugen. Auch in Deutschland finden die Camper mehr und mehr Anklang.

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Immerhin verbinden sie die Annehmlichkeiten eines PKW mit denen eines Wohnmobils oder – wenn man will sogar – Wohnwagens, da man die Kabine auch einfach absetzen und auf dem Campingplatz zurück lassen kann. Da der Wohnauflieger keine extra Zulassung braucht, reduziert das die Kosten. Außerdem kann man die Kabine so ganz einfach im Winter im Garten oder an einem ähnlichen Ort abstellen.

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Pick-Up-Kabinen sind eigentlich fast das perfekte Campingfahrzeug, aber eben nur fast. Die Absetzkabinen sind oft nur für zwei Personen ausgelegt und bieten auch für diese nicht sehr viel Platz. Außerdem hat so ein Auflieger auf dem Pick-up recht hohe Luftangriffspunkte. Doch wer nicht viel Platz benötigt und die Vorteile einer absetzbaren Wohnkabine zu schätzen weiß, wird auf der CMT Stuttgart fündig. Wir haben für Sie verschiedene Modelle von Wohnkabinen gesammelt.

Pick-up-Kabinen von Tischer, Bimobil und Wanner

Die größten Hersteller für Pick-up-Kabinen in Deutschland sind Tischer und Bimobil. Sie haben gleich mehrere Modelle in verschiedenen Größen zur Auswahl für die gängigsten Pick-ups. Die Bimobil Husky 230 haben wir erst kürzlich getestet. Mehr Infos zur Kabine finden Sie im Test.

Tischer Box 240 VW Amarok Foto: Lars Kohstall
Die Tischer Box 240 auf VW Amarok.

Tischer bietet neun unterschiedliche Wohnkabinen an. Sie sind entweder mit einer seitlichen Tür oder einer Tür am Heck ausgestattet. Alle Kabinen sind ähnlich aufgebaut, mit einem Doppelbett im Alkoven, einer davor liegenden Dinette, einer kleinen Küchenzeile und einem Bad. Der Hersteller baut auch Kabinen nach den individuellen Wünschen der Kunden.

Auch die deutsche Firma Wanner präsentierte auf der CMT eine Absetzkabine für die Mercedes X-Klasse. Das besondere an der Silverdream von Wanner ist der Moncoque-Aufbau. Die gesamte Kabine wird aus einem Gfk-„Guss“ handlaminiert. Es entstehen also keine Kanten oder undichte Stellen. Das sorgt für ein langes Leben der Kabine sowie ein gutes Klima, da es keine Wärmebrücken gibt durch die Heizungsluft im Winter entweichen könnte.

Bimobil Husky 230 im TestAbsetzkabine auf Ford Ranger

Als Basis kann jeder gängige Pick-up genutzt werden, entweder Einundhalb- oder Doppelkabiner.

Burow Oman Foto: Lars Kohstall
Burow Oman auf Ford Ranger.

Eine Mischung aus Pick-up-Camper und Expeditionsmobil bietet die Burow Reisemobile GmbH. Auf ihrem Stand präsentieren sie einen Ford Ranger Pick-up mit Wohnkabine. Oman nennt sich das Modell, das einen ähnlichen Grundriss wie alle anderen Pick-up-Camper bietet und zusätzlich mit einem schicken Bad aufwartet. Die Wohnkabine ist fest mit dem Chassis des Ford Ranger verbunden. Mit einer Watt-Tiefe von 80 Zentimetern kommt auch durch etwas tiefer Schlammpfützen. Den Burow Oman gibt es ab 49.900 Euro.

Offroad-Mobile auf der CMT 2018

Auch etwas größere Kabinen ziehen, vor allem aufgrund ihres spektakulären Aussehens, die Besuchermassen an. Diese Wohnkabinen lassen sich dann allerdings nicht mehr vom Fahrzeug trennen. Die großen Offroad-Modelle basieren auf Allrad-Transportern oder LKW-Chassis und richten sich an Weltenbummler oder Reisende, die gerne abseits der gepflasterten Straßen unterwegs sind.

HRZ Safari Foto: Lars Kohstall
HRZ Safari auf Mercedes Sprinter 4x4.

HRZ zeigt auf der CMT mit dem Modell Safari ein Expeditionsmobil auf Sprinter-Basis. Mit dem Raumbad direkt hinter der Fahrerkabine bietet der Safari einen eher ungewöhnlichen Grundriss. Geschlafen wird im Etagenbett im Heck. Zur Sonderausstattung des Sprinter gehören neben dem Unterbodenschutz auch spezielle Mud-Trac Reifen, die zum besonderen Offroad-Look des Fahrzeugs beitragen.

Eine Nummer größer geht es am Stand von Bimobil zu. Der Hersteller baut nicht nur Pick-up Kabinen, sondern auch echte Expeditionsmobile wie den EX 435 auf Mercedes-Unimog-Basis. Das Modell auf der Messe verfügt über eine große Rundsitzgruppe sowie ein darüberliegendes Hubbett, eine Küchenzeile und ein Bad mit separater Dusche.

Nicht zu vergessen natürlich auch das neue Modell von Bimobil: EX 412. Der „Teilintegrierte“ auf Iveco 4x4 Basis verfügt über ein großes Doppelbett im Heck, eine Küchenzeile und ein Bad. Besonders an dem Modell auf der Messe ist neben der babyblauen Farbe, die große Seitenklappe für eine super Aussicht zu jeder Mahlzeit.

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