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Pick-up Camper und Expeditionsmobile auf der CMT

Mit dem Allradmobil abseits der Straßen

Bimobil Foto: Pompe 100 Bilder
CMT 2019

Sie sind auf den Messen immer ein echter Hingucker: Allradmobile. Sie sehen anders aus und versprechen Abenteuer pur. Wir zeigen die coolsten Pick-up-Camper und Expeditionsfahrzeuge von der CMT 2019.

Wüste, Steine, endlose Weite: Einmal anders campen als alle anderen? Und an Orten, an die sonst keiner kommt? Dann haben wir einen Vorschlag: Legen Sie sich einen Pick-up-Camper oder ein Expeditionsmobil zu.

Der Markt der Pick-up-Camper wächst

Mit der Mercedes X-Klasse ist im vergangenen Jahr ein weiterer Mitstreiter in das Segment der Pick-ups getreten. Damit gibt es inzwischen eine sehr große Auswahl an Basisfahrzeugen für die sogenannten Absetzkabinen. In den USA und Kanada gehören sie schon lange zu den beliebtesten Campingfahrzeugen, wurden sie dort doch schließlich auch erfunden. Auch in Deutschland finden die Camper mehr und mehr Anklang. Immer mehr Hersteller drängen auf den Markt – mit manch überraschenden Ideen.

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Immerhin verbinden sie die Annehmlichkeiten eines PKW mit denen eines Wohnmobils oder – wenn man will sogar – Wohnwagens, da man die Kabine auch einfach absetzen und auf dem Campingplatz zurück lassen kann. Da der Wohnauflieger keine extra Zulassung braucht, reduziert das die Kosten. Außerdem kann man die Kabine so ganz einfach im Winter im Garten oder an einem ähnlichen Ort abstellen.

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Pick-Up-Kabinen sind eigentlich fast das perfekte Campingfahrzeug, aber eben nur fast. Die Absetzkabinen sind oft nur für zwei Personen ausgelegt und bieten auch für diese nicht sehr viel Platz. Außerdem hat so ein Auflieger auf dem Pick-up recht hohe Luftangriffspunkte. Doch wer nicht viel Platz benötigt und die Vorteile einer absetzbaren Wohnkabine zu schätzen weiß, wird auf der CMT Stuttgart fündig. Wir haben für Sie verschiedene Modelle von Wohnkabinen gesammelt.

Pick-up-Kabinen von Tischer und Wanner

Einer der größten Hersteller für Pick-up-Kabinen in Deutschland ist Tischer. Sie haben gleich mehrere Modelle in verschiedenen Größen zur Auswahl. Bei Tischer können Kunden im Wesentlichen zwischen der Trail- und Box-Version wählen. Die Trail-Variante mit einem gerundeten Kabinenkonzept ist besonders aerodynamisch. Möglich machen es zwei doppelwandige, ausgeschäumte GfK-Formteile. Das Charakteristische an der Box-Version ist die eckige Bauform, die die gesamte Kabine etwas größer wirken lässt. Die Produktion gestaltet sich einfacher. Daher sind diese Modelle in der Regel etwas günstiger.

Tischer Foto: Redaktion
Als Basisfahrzeuge für die Kabinen von Tischer eignen sich alle gängigen Hersteller von Pick-ups: Ford, Isuzu, Mazda, Nissan, Toyota Hilux oder VW Amarok.

Tischer bietet insgesamt neun unterschiedliche Wohnkabinen an. Alle Kabinen sind ähnlich aufgebaut, mit einem Doppelbett im Alkoven, einer davor liegenden Dinette, einer kleinen Küchenzeile und einem Bad. Der Hersteller baut auch Kabinen nach den individuellen Wünschen der Kunden. Das Modell Trailbox 230S eignet sich vor allen Dingen für Pickups mit Doppelkabine. Das „S“ steht in diesem Fall übrigens für einen Seiteneinstieg. Die Gesamthöhe der Kabine beträgt knapp drei Meter. Als Basisfahrzeuge eignen sich Ford, Isuzu, Mazda, Nissan, Toyota Hilux oder VW Amarok.

Auch die Firma Wanner präsentiert auf der CMT eine Absetzkabine. Das besondere an der Silverdream Mono 4x4: Die gesamte Kabine wird aus einem Gfk-„Guss“ handlaminiert. Es entstehen also keine Kanten oder undichte Stellen. Das sorgt für ein langes Leben der Kabine sowie ein gutes Klima, da es keine Wärmebrücken gibt durch die Heizungsluft im Winter entweichen könnte.

Silverdream Foto: Redaktion
Eine Kabine aus einem Guss: Die Silverdream Mono 4x4 von Wanner.

Dank seinem doppelten Boden ist der Silverdream besonders wintertauglich. Im Inneren befindet sich hinter der Sitzgruppe das Bugbett mit einer Länge von 195 x 200 Zentimeter. Gegenüber der Küchenzeile baut Wanner einen 59-Liter-Kompressorkühlschrank in die Kabine. Als Basis kann jeder gängige Pick-up genutzt werden, entweder Einundhalb- oder Doppelkabiner. Gesamtpreis: rund 39.000 Euro.

Gentle Tent Foto: Redaktion
Die aufblasbare Wohn- und Schlafkabine von GentleTent wiegt gerade einmal 27 Kilogramm.

Eine Pickup-Kabine der etwas anderen Art zeigt GentleTent mit dem GT Pick Up. Die lässt sich nämlich aufblasen. Mit einem Gewicht von gerade einmal 27 Kilogramm ist die aufblasbare Kabine eine leichte Alternative zu üblichen Konstruktionen – und misst verpackt nur 100 x100 Zentimeter. Aufgebaut ist die gesamte Kabine laut Hersteller in 15 Minuten. Preislich liegt das Schlafzelt für bis zu drei Personen bei rund 3.500 Euro.

Offroad-Mobile auf der CMT 2019

Auch etwas größere Kabinen ziehen, vor allem aufgrund ihres spektakulären Aussehens, die Besuchermassen an. Diese Wohnkabinen lassen sich dann allerdings nicht mehr vom Fahrzeug trennen. Die großen Offroad-Modelle basieren auf Allrad-Transportern oder LKW-Chassis und richten sich an Weltenbummler oder Reisende, die gerne abseits der gepflasterten Straßen unterwegs sind – und für die Geld erst einmal keine große Rolle spielt. Denn günstig sind die Abenteurer nicht.

Kerkmann Foto: Pompe
Ein Unimog U 4023 dient für das Bimobil EX 432 als Basisfahrzeug.

Groß geht es am Stand von Bimobil zu. Der Hersteller baut nicht nur Pick-up Kabinen, sondern auch echte Expeditionsmobile wie den EX 432. Das besondere Expeditionsmobil EX 432 baut die Firma Bimobil aus Bayern auf einem Unimog U 4023. Das rote Monster verfügt über eine große Außenklappe sowie ein Bett im Heck, eine Küchenzeile und ein Bad mit separater Dusche.

Im Inneren des Allrad-Modells dominiert das Zusammenspiel aus hellem Holz und grauem Dekor. Eine große Außenklappe sorgt direkt neben der Sitzgruppe mit rotem Sitzpolster für frische Luft.

Die Firma FormIT versucht derweil mit dem Bumo, nachhaltiges Reisen und PS-Kraft unter einen Hut zu bringen. Bei dem „Holzmobil“ setzt der Familienbetrieb bei der absetzbaren Kabine auf Naturmaterialien.

Ziegler Adventure Foto: Pompe
Die Kabine des Bumo besteht aus einem Aluminium- oder Stahlrahmen und Lärchenholz.

Und so besteht die Dämmung der Kabinenwände aus Holz und Schafwolle. Anstelle von GfK kommen die Holzarten Zirbe, Eiche oder Fichte zum Einsatz. Außerdem kann eine der Holzaußenwände hydraulisch ausgeklappt werden und dient dann als Terrasse. Kostenpunkt der Basisversion: 129.000 Euro.

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