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Nachgefragt bei Alko

Alko-Vorstand Stefan Kober im Interview

Alko Vorstand Stefan Kober Foto: AL-KO

promobil befragt Vorstand Stefan Kober zu den Konsequenzen der Fusion mit dem amerikanischen Achsenhersteller DexKo. Gerücht oder Wahrheit: Wurde Alko übernommen oder ist es eine Partnerschaft?

Im Herbst 2015 wurde bekanntgegeben, dass Alko mit dem US-amerikanischen Achsenhersteller DexKo Global Inc. fusioniert. Ein Interview dazu mit promobil Alko Vorstand Stefan Kober.

Alko spricht von einer strategischen Partnerschaft, der amerikanische Partner Dexter Axle sagt, er hätte Alko Fahrzeugtechnik übernommen. Was stimmt?

Alko Fahrzeugtechnik und Dexter Axle schließen eine strategische Partnerschaft. Der Unternehmensbereich Alko Fahrzeugtechnik der Alko Kober SE aus Kötz bei Augsburg und der Achsenhersteller Dexter Axle aus Elkhart, Indiana (USA), werden unter dem Dach der zukünftigen DexKo Global Inc. zusammengefasst. Alko hat Anteile an der DexKo Global Inc. und einen Kaufpreis erhalten. 

Wo liegen die Hauptvorteile der Fusion? 

Die Stärken von Dexter und Alko werden in DexKo gebündelt. Die Vertriebs- und Servicenetze werden weltweit engmaschiger gestaltet. Über einen gegenseitigen Technologie-Transfer gewinnen beide Partner zusätzliches Know-how. Dexter und Alko bleiben als Marken erhalten und können in Zukunft ihre Stärken auf den jeweiligen Stammmärkten noch besser einbringen. Das breite Produktportfolio von Alko optimiert das bisherige Programm von Dexter auf dem nordamerikanischen Markt. Die DexKo Global Inc. hat im europäischen Raum mit Alko die stärkste Marke an der Seite und kann mit ihrem Zugang zum nordamerikanischen Finanzmarkt zusätzliche strategische Investitionen tätigen.

Wird Alko den Charakter eines Familienunternehmens behalten? 

Ja, die Alko Kober SE ist nach wie vor ein mittelständisches Familienunternehmen. 
Welche Auswirkungen hat die Fusion auf Fahrgestellproduktion und Standorte? 
Die Alko Fahrzeugtechnik wird von ihrem Hauptsitz Kötz aus das europäische sowie das weltweite außeramerikanische Geschäft betreiben. Die bisherige Alko Fahrgestellproduktion bleibt also von der Fusion unbenommen. Nordamerika wird von Dexter Axle weiterhin aus Elkhart gesteuert. 

Was ändert sich für die Alko-Kunden durch die neue Partnerschaft? 

Der Kunde wird von einem weltweit engmaschigeren Service- und Vertriebsnetz profitieren. 

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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