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Aktion Zukunfts-Workshop

Wohin geht die Reise?

Aktion, Zukunfts-Workshop Foto: D. Vierneisel, Studien: Studer-Design 8 Bilder

Die Zukunft des Caravanings steht in den Sternen. Im Zukunfts-Workshop bei Dethleffs sagten promobil-Leser, was sie sich davon erwarten.

promobil-Leser sind erfahrene Reisemobilisten. Und dazu sturmerprobte Camper, die alles schon erlebt haben. Genau die Richtigen also, wenn man wissen will, was Reisemobile der Zukunft können sollten. 40 Frauen und Männer folgten der Einladung von promobil und formulierten im Zukunfts-Workshop bei Dethleffs ihre Erwartungen. Und die gehen durchaus nicht alle in die gleiche Richtung. In drei Foren über Technik, Design und Interieur wurde lebhaft diskutiert.

Dem einen schreitet die Technisierung in Reisemobilen noch etwas zu schleppend voran. Der andere würde gern beim heutigen Stand schon auf die Bremse treten, fürchtet die mit dem Ausstattungsumfang steigende Anfälligkeit für Totalausfälle. Back to the roots, zurück zu den Wurzeln, wird beziehungsweise kann die Entwicklung nicht gehen, da waren sich alle Teilnehmer im Zukunfts-Workshop einig, obwohl die meisten im Urlaub auch mit weniger zufrieden sind. Eine aufwendige Lichtsteuerung beispielsweise wird es künftig wohl eher optional als serienmäßig geben.

Sehen promobil-Leser LED-Tagfahrlicht, Rahmenfenster, GfK-Dach, Pilotensitze, Dunstabzugshaube, Styrofoam-Isolierung oder 7-Zonen-Kaltschaummatratze eher als Basisausstattung oder als Extra an? Auch das wollte Dethleffs im Zukunfts-Workshop wissen. Zumindest für guten Schlaf, mehr Fahrsicherheit und die Radiovorbereitung würden die meisten einen höheren Grundpreis in Kauf nehmen. Daneben beschrieben die Teilnehmer ihre favorisierte Ausgestaltung von acht Teilbereichen eines Reisemobils: Wohnen, Schlafen, Aufbauart, Küche, Stauraum, Bad, Raumgefühl und Maße beziehungsweise Gewicht.

Im Design-Workshop ließ sich Dethleffs ein wenig in die Karten gucken. Hausdesigner Michael Studer, bekennender Verfechter multifunktionaler Fahrzeugkonzepte, sah sich zunächst einer Mehrheit gegenüber, die ihr Reisemobil durchaus zweckgebunden als Urlaubsgefährt betrachtet. In Form verschiedener Studien konfrontierte er die Teilnehmer mit der möglichen, allerdings noch fernen Reisemobilzukunft. Bei den Realkonzepten kamen im Zukunfts-Workshop die dynamischeren Formen tendenziell besser an als allzu kantige und schlichte. Den Mehrpreis für eine schickere Optik würden die meisten durchaus investieren.

Wie beim Interieur schälte sich ein klarer Trend jedoch nicht heraus. Design ist ebenso wie die Wohnraumanmutung zu sehr Geschmacksache. Bei den Möbelfarben geht die Tendenz indes wieder zu helleren und natürlichen Holztönen. Hochglanzfronten spalten die Gemüter: Edel für die einen, unpraktisch für die anderen. Wohl dem Hersteller, der Kunden die Wahlmöglichkeit lässt. Fliesenähnliche Bodendekore fallen durch, Holz ist den meisten am liebsten. Bei den Polstern zeigte sich der pragmatische Sinn der Frauen. Tenor: Helle Stoffe sind zu schmutzempfindlich.

Fazit: Bei aller Ästhetik muss auch das Reisemobil der Zukunft vor allem praktisch sein.

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