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Hymer S-Klasse

Grundriss-Puzzle

Aktion: Leser entwickeln S-Klasse 3 Bilder

promobil-Leser entwickelten nun die neue S-Klasse von Hymer - und stellten dabei fest: Es ist gar nicht so einfach, die Einrichtung in einem Wohnmobil-Aufbau clever unterzubringen- auch wenn man dazu ausreichend Platz hat.

07.05.2013 Dominic Vierneisel

Selbst wenn man dazu - wie bei der geplanten S-Klasse von Hymer - mehr Platz als üblich zur Verfügung hat, ist die Innenraum-Gestaltung kein Leichtes. Mit rauchenden Köpfen bastelten die Teilnehmer beim zweiten S-Klasse-Workshop sich ihre Grundriss-Favoriten. Im Expocamp in Wertheim trafen sie sich mit Entwicklern und dem Hausdesigner von Hymer.

Eines machte die Diskussion schnell klar: Zugebaut darf das Innenleben nicht wirken. Zum Luxus, den das künftige Hymer-Flaggschiff bieten soll, gehört auch Raum. Das Hubbett im Bug dürfte daher nach der Meinung vieler Leser zugunsten von Hängeschränken wegfallen. Schließlich werde die S-Klasse doch vornehmlich von zwei Personen genutzt.

Auch der Vorschlag eines Teilnehmers, der eine innovative Schlafzimmer-Variante präsentierte, wurde diskutiert. Er stellte eine Bettkonstruktion vor, bei der sich zwei Einzelliegen links und rechts, ganz nach Laune der Urlauber, wahlweise zu einem zentralen Queensbett zusammenfügen lassen. Die Hymer-Entwickler nahmen die Anregung dankbar mit.

Etliche Details wurden in der Runde besprochen, von der Position des Fernsehers bis hin zum ausfahrbaren Fahrradträger in der Garage. Kompetenz und Praxissinn bewiesen die Leser. Die Hymer-Leute nutzten die Chance, fragten Vorlieben und Bedürfnisse gezielt ab. Sollen Außenstaufächer lieber mit einer großen Klappe versehen oder als Stauschubladen ausgebildet sein? Ausdrücklich wünschen sich die Leser beides, die Schublade für schmutzige Sachen wie Keile oder Dieselkanister, die Klappe, um bequem an die Bordtechnik heranzukommen.

Und nicht zu hoch und zu wuchtig soll die neue S-Klasse werden. Auf einen Doppelboden im vorderen Bereich könnten die Leser verzichten, wenn der Isolationsverlust beispielsweise durch eine Fußbodenheizung kompensiert würde. Im hinteren Wohnbereich würde eine Stufe nicht stören. Sitzgruppe und Küche sollten jedoch auf einer Ebene liegen. Spannend bleibt dieses ambitionierte Projekt. Aber wenn Profis und Praktiker gemeinsam entwickeln, kann eigentlich nur Gutes entstehen.

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