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20 Jahre Solaranlagenspezialist Solara

promobil im Interview mit Walther Grauerholz

Solara

20 Jahre Solaranlagenspezialist Solara. Walther Grauerholz, einer der drei geschäftsführenden Gesellschafter von Solara, hat sich mit promobil zu einem Interview getroffen. 

Der Solaranlagenspezialist Solara feiert 20-jähriges Bestehen. Was war die größte Herausforderung in den zwei Jahrzehnten?

Vor 20 Jahren war die solare Stromerzeugung (Photovoltaik) für Wohnmobile recht unbekannt. Die Skepsis war groß, ob die damals noch sehr teure Solartechnik über viele Jahre zuverlässig Strom produziert. Wir haben seinerzeit nicht zu viel versprochen. Noch heute gibt es Solara-Solaranlagen die auch unter extremen Bedingungen auf Berghütten und Seezeichen zuverlässig funktionieren. Heute ist die einfache Montage und hoher Stromertrag am wichtigsten. Solara hat dafür Montagesysteme und neue Hochleistungs-Solarmodule mit Back-Contact-Solarzellen zu erschwinglichen Preisen.


Solara vertreibt seine Produkte weltweit, bleibt aber deutschen Standorten treu. Welche Bedeutung hat Made in Germany? 

Wer Solartechnik einsetzt, ist meistens auf den (Solar-)Strom angewiesen. Absolute Zuverlässigkeit aller Komponenten ist das Wichtigste. Das können wir nur mit unserer Produktion in Deutschland und unserer langjährigen Erfahrung sicherstellen. 

Die Nachfrage nach Solaranlagen für Eigenheime ist abhängig von der Förderung. Ist die Campingbranche ein gutes Standbein? 

Unsere Fachhändler und Wohnmobilbesitzer tauschen sich intensiv über Solara-Produkte aus. Nur weil wir stets hervorragende Solartechnik geliefert haben, ist es für uns ein sehr stabiles Standbein mit guten jährlichen Umsatzzuwächsen geworden. 

Wie wird die Solartechnik der Zukunft aussehen? Wäre eine Integration der Module in die Aufbauwand denkbar? 

Die Solarstromerzeugung wird immer individueller, und der Mehrfachnutzen wird wichtiger. Unser neuestes Solarmodul Power Mobil Plus ist das beste Beispiel. Es kann die Windschutzscheibe verschatten und dabei Strom produzieren. Wenn das Fahrzeug schon im Schatten steht, kann man das Solarmodul abnehmen und auch direkt in die Sonne stellen. Im Fahrzeug integrierte Solarmodule sind absolut denkbar. Die extrem flache, begehbare und semiflexible M-Serie kommt dem schon sehr nahe. 


Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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