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Test: Aufbauböden

Tief geschürft

Test: Aufbauböden 18 Bilder

Der Aufbauboden eines Reisemobils findet oft wenig Beachtung. Tests unter Extrembedingungen klären die Standfestigkeit verschiedener Bodenkonstruktionen.

03.03.2010 Redaktion promobil

Ein ohrenbetäubendes Prasseln erfüllt den Kellerraum, den die Mitarbeiter vor Ort liebevoll ihre Folterkammer nennen. Zwei, drei Minuten, dann ist der Spuk bereits wieder vorbei. Routinemäßig werden hier lackierte Blechstücke malträtiert, um neu entwickelte Autolacke auf ihre Haltbarkeit gegenüber Steinschlag zu prüfen. Ohrenschützer sind Pflicht, wenn der Beschussapparat mit seiner Arbeit beginnt und eine Ladung Stahlschrot, genauer ein Kilogramm, per Luftdruck im 45-Grad-Winkel auf Probenplatten abfeuert.

Übrigens schwören die verschiedenen Autobauer bei diesem Testverfahren jeweils auf ihr ganz spezielles Beschussmaterial. Während Opel rundliche Kieselsteine mittlerer Größe vorschreibt, verlangt Mercedes scharfkantigeren Schotter als Prüfstein für neue Lacke. Das gängigste Material ist aber sogenannter Stahlschrot, der von Herstellern wie VW, BMW und eingen anderen eingesetzt wird. Dieses Metallgranulat hat sowohl gerundete als auch scharfe Kanten und simuliert damit unterschiedlich­ste Einwirkungen. Dieses Granulat sollte deshalb auch für die erstmals durchgeführten Materialtests von Reisemobilböden zum Einsatz kommen.

Aus den Augen, aus dem Sinn – was der Volksmund weiß, gilt oft auch für die Bodenkonstruktionen von Wohnkabinen. Mit der Verschraubung oder Verklebung der Bodenplatte auf dem Fahrgestellrahmen beginnt in der Regel der Aufbau eines Reisemobils. Sind darauf erst alle Möbelmodule platziert sowie Wände und Dach montiert, ist von der Sandwich-Bodenplatte kaum noch was zu sehen.

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