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Neues Fiat-Multimedia-Radio 6Q8 im Test

News zu den Multimedia Alleskönnern

Zubehör, Ausprobiert, Fiat-Multimedia-Radio 5 Bilder

Neues Fiat-Multimedia-Radio im Check: Das Gerät kann navigieren, telefonieren, nach hinten schauen. promobil erklärt, wie das alles funktioniert, was es kostet und ob es sich lohnt.

24.09.2014 Dominic Vierneisel

Endlich gibt es von Fiat eine eigene attraktive Multimedia-Lösung. Bestens ins Armaturenbrett integriert, vereint das Touchscreen-CD-Radio, das in der Fiat-Preisliste unter dem Kürzel 6Q8 (6Q9 für die Digitalfunk-Variante DAB) zu finden ist, alle wichtigen Funktionen. Über zwei Drehregler – oder optionale Lenkradtasten – ist das Gerät einfach bedienbar. Direktwahltasten führen in die Untermenüs.

Die Navigation basiert auf dem bekannten Tomtom-System. Das Touchscreen-Menü ist selbsterklärend und narrensicher. Neben der Postadresse lassen sich GPS-Koordinaten in den beiden gängigen Formaten eingeben. Allerdings sind die Rechenzeiten etwas lang. Die Infoleiste zeigt Verkehrsstörungen auf der Route an und bietet dann die Option, die Zielführung neu zu planen. Die Karte lässt sich in einer 2-D- oder 3-D-Ansicht anzeigen. Die Sprachansagen sind verständlich. Was für den Einsatz im Reisemobil aber fehlt, ist die Möglichkeit, auch ein Profil zu hinterlegen, das fahrzeugspezifische Daten wie Gewicht und Größe bei der Routenführung berücksichtigt.

Mit Rückfahrkamera schaltet der Monitor beim Einlegen des Rückwärtsgangs schnell das entsprechende Bild zu. Der für ein Doppel-Din-Gerät ohnehin kleine Bildausschnitt schrumpft dabei von 13 Zentimeter Diagonale auf nur noch 11. Nicht viel, aber es reicht als Rangierhilfe, auch wenn die Neigung des Bildschirms Spiegelungen nicht ganz verhindert. Beim Testwagen – einem Knaus Sun TI – wirkte das Bild stark in die Länge gezogen. Dass zudem das Fahrzeugende nicht ganz zu sehen war, liegt an der Ausrichtung der Kamera.

Auch telefonieren kann das Gerät. Uconnect heißt die praktische Freisprech-Funktion. Das Koppeln via Bluetooth mit dem Mobiltelefon – durchgeführt mit Samsung Galaxy S 2 und iPhone 4 von Apple – klappte auf Anhieb unkompliziert. Die Sprachausgabe über die Lautsprecher in den Türverkleidungen ist auch bei höherem Tempo und Geräuschpegel klar verständlich. Nur beim Angerufenen war im Test eine leichte Rückkopplung zu hören.

Nicht zu vergessen: Radio, CD und via USB-Anschluss in der Mittelkonsole auch MP3-Player bzw. Smartphone steuern die musikalische Untermalung bei. Der Empfang ist verglichen mit vielen Nachrüstradios sehr gut. Mit 952 Euro ist die Basisversion mit Navi nicht mal besonders teuer. Die Preise der Reisemobilhersteller können davon jedoch abweichen.

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