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Große Sitzprobe im Wohnmobil

10 Pilotensitze im Vergleichstest

Fahrersitz Seitenansicht Foto: I. Pompe, D. S. Heinz, J. Bartosch 29 Bilder

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Und auf unbequemen Sitzen stundenlang fahren, verschlimmert alles nur. Damit Sie entspannt am Ziel ankommen, haben wir zehn Fahrersitze für Sie getestet.

21.02.2017

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Bis Andalusien zieht es sich ganz schön. Wenn man dann nach vielleicht dreißig Stunden reiner Fahrzeit endlich mal wieder für länger als eine Pause vom Sitz steigen darf, meldet der Rücken meist sehr schnell, ob er mit seiner Behandlung zufrieden war – oder nicht.

Dreißig Stunden haben wir zwar nicht auf jedem der zehn Sitzkandidaten verbracht, aber uns auf jeden Fall intensiv mit ihnen beschäftigt, sehr reichlich Probe gesessen und uns – mit Expertenunterstützung – ein Urteil gebildet.

Pilotensitz Fiat Ducato Original Foto: I. Pompe, D. S. Heinz, J. Bartosch
Fiat Ducato Original ohne Gurtsystem: Standardsitz, vor allem für schmalere, kleinere bis mittelgroße Personen.

Die Situation ist die: In besonders günstigen Wohnmobilen müssen teilweise die einfachen Seriensitze des Basisfahrzeugherstellers als Aufenthaltsort für oft lange Strecken herhalten. Der spitze Bleistift der Nutzfahrzeugbranche zwingt hier nicht selten zu ergonomischen Kompromissen. Fiat hat deshalb neben den reinen Transportersitzen zwei sogenannte Captain Chairs im Programm – einmal ohne, einmal mit integriertem Gurt –, die vom namhaften Sitzhersteller Isringhausen zugeliefert werden und in vielen Wohnmobilmodellen als Seriensitz dienen. Bei anderen Basisfahrzeugherstellern beschränkt sich die besondere Sitzausstattung für die Wohnmobilnutzung meist auf Armlehne und Drehkonsole.

Sitze von Fremdanbietern

Deutlich häufiger als bei Modellen mit Originalfahrerhaus werden bei Integrierten bereits serienmäßig Sitze von Fremdanbietern eingesetzt. Vor allem Aguti ist hier mit mehreren Sitzmodellen bei vielen Integriertenbaureihen gut vertreten. Speziell bei Oberklassemodellen kommen verstärkt Sitzmodelle von SKA/Isringhausen ins Spiel, die zusätzlich mit weiteren Komfortdetails aufgerüstet werden können.

Noch relativ neu dabei ist schließlich der Sitzhersteller Grammer, der bislang nur bei den Integrierten der Marke Knaus mit zwei Sitzvarianten zum Einsatz kommt.

Das Testfeld setzt sich darum aus drei Originalsitzen von Fiat, Iveco und Mercedes zusammen, für die Serien-Fahrerhäuser von Ducato, Daily und Sprinter. Bei den Sitzen mit eigenem Gurtsystem für integrierte Wohnmobile wurde das Modell von Fiat sowie sechs Sitze von Fremdanbietern – drei von Aguti, zwei von SKA und einer von Grammer – getestet, die teils für verschiedene Basisfahrzeuge adaptierbar sind. Eine freie Sitzwahl ist gerade für Integriertenkunden aber trotzdem nicht so einfach möglich. Denn die Kombination aus Sitz mit Gurtsystem, Konsole des Basisfahrzeugs und integriertem Fahrerhaus muss bezüglich des Crashverhaltens abgenommen sein. Und diese kostspielige Prüfung lassen Integriertenhersteller in der Regel nur für ein, allenfalls zwei Sitzmodelle durchführen.

Sitzeinstellbarkeit und Komfortwertung

Die einzelnen Testkriterien lassen sich in zwei Haupteigenschaften zusammenfassen. In die Sitzeinstellbarkeit floss die Beurteilung aller Möglichkeiten ein, den Sitz so anzupassen, dass der Fahrer eine bestmögliche Position zur Bedienung des Fahrzeugs erreicht. Für die Komfortwertung wurden Kriterien zusammengefasst wie eine angenehme Polsterung, eine gute Sitzdrehbarkeit, bequeme Armlehnen und Ausstattungsdetails wie Sitzfederung, Lordosestütze und Heizung.

Sitzlängsverschiebung

Wie beim ersten Platznehmen in einem fremden Fahrzeug begann auch unsere Sitzprobe mit dem Vornehmen der Grundeinstellungen. Die Sitzlängsverschiebung regelt zunächst einmal grob die Distanz zum Lenkrad und den Pedalen. Auch wenn der jeweilige Entriegelungsbügel bei allen Probanden vorn mittig am Sitz befestigt ist, tun sich die drei bestausgestatteten Modelle von Grammer und SKA hier unrühmlich hervor, weil man sich zur Bedienung sehr weit hinunterbücken muss. In einem Fall versteckt sich der Bügel sogar hinter einem Stofflappen, der die Konsole verkleidet.

Neben der Bedienung spielt hier der Verstellweg eine wichtige Rolle – je länger, desto größer ist die Chance, dass Personen mit unterschiedlicher Statur eine passende Position finden. Hier zeigt sich der Originalsitz im Sprinter-Fahrerhaus am großzügigsten, gefolgt vom SKA 6860 im großen Morelo Palace. Dabei ist die Länge der Sitzschiene nicht immer der ausschließliche begrenzende Faktor. Teilweise stören auch Tisch oder Bank der folgenden Sitzgruppe dabei, die optimale Einstellung zu finden.

Höhenverstellung

Die Höhenverstellung kann dann weiterhelfen, lange Beine trotzdem unterzubringen. Diese sehr sinnvolle Einstellmöglichkeit setzt sich langsam als Standard durch, auch wenn sie bei manchen Anbietern noch Aufpreis kostet. Bei der Bedienung und den möglichen Höhenunterschieden differieren die getesteten Sitze aber stark.

Die beiden Fiat-Sitze und die drei Aguti-Exemplare realisieren die Höhenverstellung als Nebenwirkung einer doppelten Neigungsverstellung. Das ist zwar etwas umständlich, funktioniert aber schon ganz passabel. Mit Ausnahme des Fiat-Originalsitzes mit Gurt, bei dem dafür an zwei schwergängigen Handrädern mühsam gekurbelt werden muss. Leichter fällt die Einstellung, wenn beide Funktionen getrennt sind. Wie bei den Originalsitzen von Iveco und Mercedes, wo man die Höhe separat durch pumpende Bewegungen an einem seitlichen Hebel anpassen kann.

Die größten Hubwege ermöglichen die beiden SKA-Sitze, was bei manchen Wohnmobilmodellen auch zur Höhenanpassung an die Sitzgruppe im Wohnbetrieb hilfreich sein kann. Beim 1800er-Modell rauscht der Sitz nach dem Lösen der Arretierung allerdings unvermittelt unter dem Fahrergewicht nach unten. Die Feder, die den Sitz hochdrückt, sollte etwas stärker ausgelegt sein. Bei den luftgefederten Sitzen von SKA (6860) und Grammer (Super Luxury) gelingt die Höhenjustierung am komfortabelsten, auch wenn man sich mit der genauen Funktionsweise der beiden Bedienhebel erst einmal vertraut machen muss.

Um sechs Zentimeter kann der Umlenkpunkt des integrierten Gurts beim SKA 1800 verstellt werden Foto: I. Pompe, D. S. Heinz, J. Bartosch
Um sechs Zentimeter kann der Umlenkpunkt des integrierten Gurts beim SKA 1800 verstellt werden.

Komfort und Gurtverlauf

Ein gefederter Sitz ist eine bequeme Sache für lange Autobahnfahrten. Er hilft prinzipiell, Fahrbahnstöße von der Wirbelsäule fernzuhalten. Im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen kommt aber nicht jeder mit der schwingenden Sitzposition zurecht. Darum ist eine Feststellmöglichkeit, wie sie die beiden genannten Exemplare auch bieten, hilfreich. Anders der Original-Iveco-Sitz mit seiner mechanischen, per Drehrad auf das Körpergewicht einstellbaren Federung, der auf eine Arretierung verzichtet.

Alle gängigen Basisfahrzeuge sind im Originalfahrerhaus mit höhenverstellbaren Gurten ausgestattet. Damit kann der Gurtverlauf so angepasst werden, dass er weder am Hals einschnürt, noch die volle Last auf das Schlüsselbein legt. Bei Sitzen mit integriertem Gurtsystem ist der obere Umlenkpunkt meist fix – mit Ausnahme des SKA 1800, der eine Höhenverstellung um 60 Millimeter vorsieht. Wenn schon nicht einstellbar, sollte der Umlenkpunkt möglichst hoch liegen. Ähnliches gilt für die Sitzlehnenlänge mit meist integrierter Kopfstütze – nur beim Iveco- und Mercedes-Sitz ist sie höhenverstellbar. Rund zehn Zentimeter Unterschied zwischen den einzelnen Sitzlehnen im Test sind für großgewachsene Fahrer ein wichtiges Merkmal.

Sitzflächenlänge

Unterschätzt wird oft auch die Einstellbarkeit der Sitzflächenlänge, die lediglich die drei hochwertigsten Sitze von SKA und Grammer anbieten. Für entspanntes Fahren ideal ist, wenn die Oberschenkel – abgesehen von zwei, drei Zentimetern Abstand bis zur Kniekehle – auf voller Länge auf dem Polster aufliegen. Das hängt aber auch von der Polsterform ab. Etwa beim Fiat-Sitz mit Gurt hört die Schenkelunterstützung durch die Abrundung de facto deutlich früher auf, als der Sitz tief ist. Er eignet sich – nicht nur deshalb – eher nur für kleinere Personen.

Der Sitzkomfort wird auch beeinflusst von der Lehnenform. Breitschultrige Fahrer fühlen sich auf den Ohrensessel-artigen Modellen wohler als auf denen mit spitz zulaufender Lehne. Besonderheit bei SKA: Es stehen drei verschiedene Lehnenformen zur Auswahl. Unterschiedlich fällt auch die Seitenführung der Sitze aus. Lediglich der SKA 1800 zeigt sich hier flexibel durch elektrisch aufpumpbare Seitenwangen. Genauso funktioniert hier auch die Lordosestütze, die die natürliche S-Form der Wirbelsäule unterstützt. Im Idealfall kann sie nicht nur längs, sondern als sogenannte 4-Wege-Stütze auch in der Höhe verstellt werden. Eine Sitzheizung ist im Winter angenehm – für Sitze mit Glattlederbezug fast zwingend. Im Sommer kann eine Belüftung, wie sie nur der Grammer-Sitz bietet, Schweißausbrüche verhindert. Den perfekten Sitz haben wir in dieser Auswahl aber nicht gefunden.

Experten für gesundes Sitzen

Die Aktion Gesunder Rücken ist ein eingetragener Verein, der sich der Förderung der Forschung und der Verbreitung der Erkenntnisse zur Vermeidung von Rückenschmerzen verschrieben hat. Seit ihrer Gründung 1995 hat sich die AGR zu einer echten Institution auf diesem Gebiet entwickelt, die auch Sitze, Matratzen und andere rückenrelevante Gebrauchsgegenstände ganz konkret unter die Lupe nimmt und bei entsprechender Eignung mit dem AGR-Gütesiegel auszeichnet.

Nach diesen Maßstäben wurden auch die Kandidaten des promobil-Sitztests untersucht und bewertet. AGR-Expertin Tanja Cordes gab ihre Einschätzung zur Eignung der einzelnen Pilotensessel für ein komfortables und rückenschonendes Sitzen ab. Ihr Urteil floss ganz wesentlich in die Gesamtbewertung mit ein.

So testet promobil

Sitze beurteilen ist schwierig und einfach zugleich. Klar, die Sitzmaße lassen sich abnehmen, die Ausstattung kann man protokollieren. Aber ob ein Sitz passt und bequem ist, lässt sich kaum messen, sondern nur durch Probesitzen herausfinden. Und das ist obendrein eine sehr individuelle Sache. Deshalb sollten vier Probanden unterschiedlicher Körpergröße und Statur ihre persönliche Bewertung zu den einzelnen Sitzen abgeben. Die Sitze wurden im eingebauten Zustand getestet. Nur so kann überprüft werden, wie gut die bestmögliche Sitzposition passt, um an alle wichtigen Bedienelemente zu kommen. Allerdings ist dies auch abhängig von den Gegebenheiten der unterschiedlichen Basisfahrzeuge. Zu den elf bewerteten Unterpunkten, die dann zu zwei Hauptkriterien zusammengefasst wurden, zählte unter anderem die Drehbarkeit der Sitze, die allerdings auch von der jeweiligen Sitzgruppengestaltung abhängt. Der Test wurde durchgeführt beim Freistaat in Sulzemoos und bei Sun Mobil Cars in Markt Indersdorf.

Testpersonen Foto: I. Pompe, D. S. Heinz, J. Bartosch
Unterschiedliche Personen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Meinungen: Ob ein Sitz passt und bequem ist, lässt sich kaum messen, sondern nur durch Probesitzen herausfinden.

Pilotensitze ohne Gurtsystem im Test

Fiat Ducato Original
Standardsitz, vor allem für schmalere, kleinere bis mittelgroße Personen
(+) Relativ weite Höhen- und Neigungsverstellung, bequeme Polsterung
(-) Höhen-/Neigungsverstellung nur kombiniert, kurze, schmal zulaufende Lehne, Sitzflächenlänge fix, keine Lordosestütze, schmale Armlehnen
Meinung aus dem promobil Team:
Maddalena Fanelli: „Für meine Körpergröße passt der Fiat-Originalsitz auf Anhieb sehr gut. Ich brauche auch gar nicht unbedingt so viel Komfort-Schnickschnack.“

Iveco Daily Original
Robuster Transportersitz auch für breitere, gewichtige, nicht zu große Personen
(+) Höhen-/Neigungseinstellung separat, Lordosestütze, mech. Sitzfederung
(-) Schlecht erreichbare Lehnenneigungsverstellung, wenig Seitenführung, Sitzflächenlänge fix, schmale Armlehne, Kopfstütze ungepolstert

Mercedes Sprinter Original
Guter Standardsitz auch für größere und breitere Personen
(+) Höhen-/Neigungseinstellung separat, großer Längsverstellweg, manuelle Lordosestütze, Kopfstütze verstellbar
(-) Schlecht erreichbare Lehnenneigungsverstellung, Sitzdrehen sehr schwierig, Sitzflächenlänge fix

Pilotensitze mit integriertem Gurtsystem im Test

Aguti GIS Lounge
Bequemer Sitz, aber eher nur für mittelgroße Personen passend
(+) Angenehme Polsterung, relativ weite Höhenverstellung, breite Armlehnen
(-) Höhen-/Neigungsverstellung nur kombiniert, niedrige, schmale Lehne, niedriger Gurtpunkt, Sitzflächenlänge fix, keine Lordosestütze

Aguti Liner 12
Bequemer Sitz, aber eher für mittlere und größere Personen geeignet
(+) Angenehme Polsterung, relativ weite Höhenverstellung, lange Sitzfläche, breite Armlehne und Kopfstütze
(-) Höhen-/Neigungsverstellung nur kombiniert, niedriger Gurtpunkt, Sitzflächenlänge fix, keine Lordosestütze

Aguti Roadliner
Bequemer Sitz, aber eher für mittlere und größere Personen geeignet
(+) Angenehme Polsterung, relativ weite Höhenverstellung, lange Sitzfläche, breite, angenehm gepolsterte Armlehne
(-) Höhen-/Neigungsverstellung nur kombiniert, Sitzflächenlänge fix, keine Lordosestütze
Meinung aus dem promobil Team:
Dieter S. Heinz: „Der Roadliner von Aguti hat mir als komfortabler Allroundsitz gut gefallen. Die Bedienelemente zur Sitzverstellung haben klare Funktionen und sind leicht erreichbar.“

Fiat Ducato Original
Passend eher für kleinere Personen, aber nur mühsam einstellbar
(+) Angenehme Polsterung, weite Neigungsverstellung
(-) Höhen-/Neigungsverstell. schwergängig, Lehnenneigungsverstell. unbequem, niedriger Gurtpunkt, kurze, fixe Sitzfläche, keine Lordosestütze

Grammer Super Luxury
Komfortsitz, auch gut für große breitschultrige Personen
(+) Angenehme Polsterung, Sitztiefenverstellung, weite Sitzhöhenverstellung, hohe Lehne, 4-Wege-Lordosestütze, viel Komfortausstattung
(-) Gurtpunkt fix, mühsame Längsverstell., wenig Seitenführ., hoher Aufpreis
Meinung aus dem promobil Team:
Benjamin Köbler-Linsner: „Der Grammer-Sitz ist ausgesprochen komfortabel. Und dabei sind die vielen Einstellmöglichkeiten obendrein einfach zu bedienen und mit klaren Symbolen gekennzeichnet.“

SKA/Isringhausen 1800 Classic
Komfortsitz, gut auf verschieden große, nicht zu breite Personen einstellbar
(+) Höhenverstellbarer Gurtpunkt, Sitztiefenverstellung, sehr weite Sitzhöhenverstellung, einstellbare Seitenwangen, 4-Wege-Lordosestütze, hohe Lehne
(-) Unbequeme Längsverstell. und Höhenverstell., hoher Aufpreis
Tipp von Tanja Cordes, Aktion Gesunder Rücken: „Der SKA 1800 lässt sich sehr gut auf Personen mit unterschiedlicher Größe und Statur einstellen. Nur dieser Sitz bietet eine Höhenverstellung für den integrierten Gurt.“

SKA/Isringhausen 6860 Premium
Komfortsitz, gut einstellbar, eher für große breitschultrige Personen
(+) Sitztiefenverstell., sehr weite Höhenverstell., 4-Wege-Lordosestütze, breite Armlehnen, hohe Lehne, viel Komfort
(-) Mühsame Längsverstell., Gurtpunkt fix, wenig Seitenführ., komplizierte Bedienung, sehr hoher Aufpreis

Fazit

Wo bleibt der Sitzkomfort?

Wenn die Rückenschmerzen da sind, ist es eigentlich schon zu spät, sich über einen guten Sitz Gedanken zu machen. Die typischen Seriensitze in Wohnmobilen sind nicht schlecht, aber angesichts der vielen Stunden, die man darauf verbringt, sollte man sich und seinem Rücken möglichst etwas mehr gönnen. Eine verstellbare Sitzflächenlänge und Gurthöhe, eine Vier-Wege-Lordosestütze sowie eine Sitzheizung und -belüftung sind sinnvolle und angenehme Ausstattungen. Wohnmobilhersteller tun darum gut daran, zumindest optional einen besser ausgestatteten Komfortsitz anzubieten. Denn eine Nachrüstung ist – zumindest bei Integrierten – oft schwierig.

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Heft 02/2017
Heft 02 / 2017 11. Januar 2017 Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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