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Wüsten-Rallye „Aïcha des Gazelles 2011“

Daimler-Mitarbeiterinnen mit Sprinter am Start

Daimler beteiligt sich an der Wüsten-Rallye „Aïcha des Gazelles 2011“ Foto: Daimler

Mitarbeiterinnen der Daimler AG nehmen im Vito und Sprinter an der Rallye „Aïcha des Gazelles" teil.

18.03.2011 Redaktion promobil

Marie Le Neillon-Quesseveur, Christina Ines Ackermann, Andrea Spielvogel und Anneke Voss werden von Daimler in die Wüste geschickt – im offiziellen Auftrag. Denn die Daimler-Mitarbeiterinnen nehmen für das Automobilunternehmen an der Wüsten-Rallye Aïcha des Gazelles teil. Bereits 2010 nahmen Daimler-Mitarbeiterinnen teil – mit Erfolg. So belegten sie in einem Viano den zweiten Platz in ihrer Kategorie.

In der Rallye 2011 wird Daimler drei Fahrzeuge von Mercedes-Benz Vans ins Rennen schicken: Zwei Vito und einen Sprinter. Die neue Generation des Vito wurde für den Einsatz modifiziert. Unter anderem an Bord der Vitos: Überrollkäfige, Terratrip Wegzähler, Schalensitze, Feuerlöscher, Unterfahrschutz  und spezielle Wüstenbereifung. Der Antriebsstrang sowie die Bremsen und die Fahrzeugelektronik entsprechen zu 100 % dem Serienstand des Vito.

Bis auf den verkürzten Radstand ist auch das dritte Rallye-Fahrzeug, ein Mercedes-Benz Sprinter, ein für den Einsatz leicht modifiziertes Serienfahrzeug. Verändert wurden unter anderem: spezielle Sandreifen, ein Überrollkäfig, Schalensitze sowie ein Unterbodenschutz.

Die „Rallye Aïcha des Gazelles 2011" findet vom 22. bis zum 31. März dieses Jahres in Marokko statt. Teilnehmen können nur Frauen. Die Rallye verläuft über eine Distanz von 2.500 Kilometer und besteht aus sieben Etappen. Insgesamt nehmen 30 überwiegend afrikanische Nationen teil. Es gewinnt nicht das schnellste Team, sondern das, das im Rahmen der vorgegebenen Zeitleiste die kürzeste Strecke zwischen den Checkpoints gefunden hat: Ganz ohne GPS, Fernglas oder Mobiltelefon.

Einen Lohn oder ein Preisgeld gibt es für die Teilnehmerinnen nicht. Mit den Einnahmen der Rallye werden Ärzteteams finanziert, die das ganze Jahr über Nomaden und die Bewohner abgelegener Dörfer und Siedlungen im südlichen Teil Marokkos versorgen. Zusätzlich fährt während der Rallye ein medizinischer Konvoi mit einer mobilen Klinik durch das Land, um lebenswichtige Operationen durchzuführen.

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