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Wohnmobil-Logbuch – Carado T 448 im Test

Marderangriff auf den begehrten Carlos

Dauertester Carado T448 Carlos Foto: Benjamin Köbler-Linsner 66 Bilder

Der härteste Wohnmobil-Test in ganz Deutschland: promobil wird in den kommenden 12 Monate den Carado T 448 ausführlichst testen. Verfolgen Sie hier live, was die Redaktion mit dem Fahrzeug erlebt.

23.08.2017 Redaktion promobil 5 Kommentare

Wie läuft der Dauertest des Carado T 448? Hier updated das promobil-Team regelmäßig den Test des Teilintegrierten.

+++ Logbuch-Eintrag 23.08.2017 von Redakteur Benjamin Köbler-Linsner +++

Nachdem Carlos mit meinen beiden Kolleginnen Lisa und Sophia bereits den Süden erkundet hatte, ging er mit mir in gegengesetzte Richtung – nach Ostfriesland. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Dortmund und dem holländischen Roermond (ein Besuch des kleinen Städtchens an der Maas lohnt nicht nur wegen des Designer-Outlets) führte uns unsere Route nach Leer.

Bis hierhin erfolgte die Fahrt größtenteils über die Autobahn. Der 150 PS starke Diesel des Carado T448 machte hier keine Schwierigkeiten, weniger Leistung sollte die Maschine allerdings nicht haben. Bei starkem Wind oder bei Überholvorgängen ist Vorsicht geboten. Der große Überhang bietet viel Angriffsfläche für Seitenwinde, was häufiges Gegensteuern mit sich bringt.

Dauertester Carado T448 Carlos Foto: Benjamin Köbler-Linsner
Auf dem Stellplatz in Emden stand unser Carlos direkt am Wasser. Wegen den 7,4 Metern Länge haben wir vorsichtshalber rückwärts eingeparkt.

Ab Leer verlief unsere Reise, wie man es von einem Wohnmobilurlaub erwartet: Spätestens nach zwei Tagen wechselten wir den Stellplatz und fuhren das nächste Etappenziel an. Über Emden ging es nach Esens, Bensersiel, Norddeich und Greetsiel bis Wilhelmshaven.

Besonders beeindruckt an dem geräumigen Carado T448 haben mich die praktischen Details. Angefangen von der an der Frontscheibe angebrachten Kunststofflasche, welche als Tickethalten auf dem Stellplatz dient. Auch bei den Schränken hat Carado clever mitgedacht: Die Türe des großen Küchenschranks wird von einem Magneten gehalten. Damit hält sie auch, wenn der Push-Lock-Verschluss nicht eingedrückt ist. Eine Kleinigkeit, die sich im Alltag als wirklich praktisch erweist. Mir fiel zudem der superpraktische Handtuchhalter auf. Dieser befindet sich an der Decke der Nasszelle und lässt sich unter dem Dachfenster herunterklappen.

Sind die beiden Einzelbetten im Heck mit dem Mittelteil verbunden, entsteht zwar eine sehr große Liegefäche, aber auch ein Nachteil: das CP+-Bedienteil von Truma verschwindet unter dem Bett und lässt sich praktisch nicht mehr bedienen. Das war insbesondere störend, da meine Freundin und ich die Betten zu Beginn der Reise verbunden und das Verbindungsstück zwischendurch nicht mehr entfernt hatten. Schmutzanfällig sind die weißen Schrankfronten. Insbesondere im Küchenbereich waren regelmäßig Schlieren und Flecken zu sehen.

Unterwegs probierten wir auch einiges Zubehör aus. Darüber haben wir auch live bei facebook berichtet.

Carlos hat der Urlaub so gut gefallen, dass er am Ende gar nicht mehr zurück wollte. Bis Daheim gab es keine Probleme, doch auf dem Weg von meiner Wohnung zur Redaktion ertönte ein Warnton und die Motorkontrollleuchte signalisierte ein Problem. Mit verringerter Leistung erreichten wir doch noch unser Ziel.

Eine Analyse des Fehlerspeichers gab einen ersten Hinweis: „Turbodruck zu niedrig“. Der bereits geflickte Turboschlauch war diesmal jedoch nicht die Quelle des Übels. Ein genauer Blick in den Motorraum zeigte: Diesen Schaden haben wir einem Marder zu verdanken, der einen Unterdruckschlauch angenagt hatte.

Da nächste Woche bereits Grafikerin Maddalena mit Carlos verreisen möchte, musste eine schnelle Lösung gefunden werden. Jetzt sorgt ein Klebeband erfolgreich dafür, dass der Schlauch dicht hält.

+++ Logbuch-Eintrag 07.08.2017 von Redakteurin Sophia Pfisterer +++

Ich vermisse ihn jetzt schon, meine neue Urlaubsliebe namens Carlos. Kollegin Lisa übergab mir am Samstagabend das Test-Wohnmobil, bei dem sie bis dato alle Kinderkrankheiten ausgemerzt hatte (siehe unten). Und bereits am Sonntagmorgen waren wir auf dem Weg Richtung Süden – zurück dahin, wo Carlos hergekommen war: Ins malerische Rovinj in Istrien.

Carado T 488 Dauertest Foto: Sophia Pfisterer
Ob sich der Carado T 448 nach den Startschwierigkeiten zum neuen Urlaubsliebling der Redaktion mausert?

Der Carado T 448 leistete hervorragende Dienste, erwies sich als zuverlässiger Reisepartner und machte weder Anstalten in puncto Bordtechnik oder Fahrverhalten. Er ließ sich sogar so handlich fahren, dass wir an der österreichischen Mautstation einmal fast vergaßen, uns in der Wohnmobil-Reihe anzustellen, sondern in die recht enge Gasse für Autos fuhren. Das ging gerade nochmal gut.

Ganz entspannt ging es dagegen beim Rangieren auf dem Campingplatz zu: Kaum ist der Rückwärtsgang eingelegt, springen die 360-Grad-Birdview-Kamera und das Video-Display an – Rangieren wie im Computerspiel! So spielend leicht wie Supermario gegen den Endgegner Bowser Junior gewinnt, ließ sich Supercarlos ohne Einweiser von mir in eine tückische Lücke bugsieren. Die Stellplatz-Nachbarn haben nicht schlecht gestaunt, als ich nach zwei perfekten Zügen ganz entspannt ausstieg und zufrieden den 25-Zentimeter-Abstand zur Felsmauer am Heck begutachtete.

Carado T 488 Dauertest Foto: Sophia Pfisterer
Der Kühlschrank bewährt sich auch bei 30 Grad im Schatten.

Ein besonders cooles Feature bei 30 Grad im Schatten ist außerdem der großzügige Kühlschrank und das praktische Staufach darunter. In beiden lassen sich selbst die kroatischen 2-Liter-Riesen-Bierflaschen unterbringen. Auch das Tiefkühlfach in dem Carado-Teilintegrierten arbeitete wie am Schnürchen und lieferte nach 24... naja, 36 Stunden Kühlung perfekte Eiswürfel. Zugegebenermaßen, sehr große Eiswürfel. Daran will man im Urlaub ja nicht sparen.

Der einzige Aufreger unterwegs war die De-facto-Aufhebung des Schengen-Abkommens. An allen Grenzübergängen, vor allem zurück von Süden Richtung Norden mussten wir teilweise stundenlang Schlange stehen, nur damit ein gelangweilter, hitzegeplagter Grenzpolizist unsere Ausweise nicht einmal für eine Sekunde anschaut. Oh, liebe EU, vermissen wir dich erst dann, wenn du dich selbst abschaffst?

+++ Logbuch-Eintrag 26.7.2017 +++

Redakteurin Sophia ist ebenfalls in Kroatien unterwegs und genießt die lauen Sommernächte. Auf Instagram können Sie die Reise verfolgen.

+++ Logbuch-Eintrag 24.7.2017 von Trainee Lisa Geiger +++

Die erste richtige Urlaubsreise mit Carlos wird von einer Panne auf der Heimreise überschattet. Nach einem wunderschönen und erholsamen Urlaub in Kroatien passiert es: Kurz hinter München gibt es einen heftigen Ruck und Carlos verliert rapide an Geschwindigkeit. Wenn man aufs Gaspedal tritt, kommt einfach keine Beschleunigung mehr. Ich werde natürlich sofort panisch und mir schießen 1.000 Gedanken in den Kopf: „Oh nein, jetzt habe ich als Erste den Dauertester und mache ihn gleich kaputt! Mist, meine Kollegin Sophia wollte doch morgen gleich weiterfahren. Was ist, wenn wir abgeschleppt werden müssen? Wie kommen wir heim? Was werden wohl meine Kollegen von promobil dazu sagen? Hoffentlich werde ich jetzt nicht gefeuert!“

Dauertester Carado T 448 Foto: Lisa Geiger
Pannenhilfe muss der ADAC bei Carlos erster großer Tour leisten.

Nachdem ich alle Kollegen in Panik angerufen habe (und natürlich genau dann niemand an sein Handy geht!) kommt endlich der erlösende Rückruf von CARAVANING-Chefredakteur Ingo, der mir rät einen Blick auf den Turboschlauch zu werfen. Und tatsächlich liegt hier auch das Problem: die Befestigung hat sich einfach gelöst und der Turboschlauch ist abgerutscht. Alleine und ohne Werkzeug können wir die Schelle am Schlauch nicht mehr befestigen. Nachdem ich mich dann wieder etwas beruhigt habe, rufen wir den ADAC an. Nach über einer Stunde dann endlich die Erlösung: Neue Schraubschelle am Turboschlauch und den Fehler aus dem Bordcomputer gelöscht. Dann kann es endlich heim gehen!

Haben Sie auch schon schlechte Erfahrungen mit dem Turboschlauch im Fiat-Ducato gemacht? Vielleicht gerade bei einem nagelneuen Modell? Dann schreiben Sie uns in den Kommentaren einfach Ihre Erfahrungen.

Dauertester Carado T 448 Foto: Lisa Geiger
So gemütlich hatte es sich Redaktions-Trainee Lisa mit Carlos in Kroatien gemacht.

Abgesehen von der unschönen Heimfahrt, hatten mein Freund und ich aber eine sehr schöne Woche zu zweit im Carado T 448. Wir haben uns die Einzelbetten zu einem großen Bett zusammengebastelt, was zwar zu ein paar unbequemen Ritzen führt, aber ansonsten viel Platz bietet. In der Dusche konnte man gut stehen, ohne sich überall anzuschlagen und die Toilette ist bei Nichtbenutzung praktisch zur Seite gedreht. Da es draußen doch sehr heiß war, haben wir die meiste Zeit vor dem Fahrzeug verbracht.

Fast jeden Abend haben wir gegrillt, weswegen wir den Herd noch gar nicht getestet haben. Allerdings floss auch erst am Ende der Woche das Gas durch die Leitungen. Zuvor haben wir den Herd einfach nicht zum Laufen gebracht. Dank der Carado-Hotline erlebten wir dann noch einen echten Aha-Moment. (Tipp:) Da das Fahrzeug nagelneu ist und zuvor noch nie benutzt wurde, befand sich Luft in den Gasleitungen, die da erst einmal raus muss. Dafür muss man Herd und Kühlschrank einfach ein paar Mal aus- und einschalten.

Jetzt ist Carlos schon wieder unterwegs nach Kroatien mit meiner Kollegin Sophia aus der Online-Redaktion. Mal sehen, was sie nach ihrer Woche über den Teilintegrierten zu berichten hat.

+++ Logbuch-Eintrag 17.7.2017 +++

„Peace out“, sagt Trainee Lisa. Sie nimmt Carlos mit auf seine erste große Tour. Soviel vorab: Es geht Richtung Süden – und er ist ganz social auf Instagram unterwegs. Hier ein kurzes Update:

+++ Logbuch-Eintrag 12.7.2017 von Zubehör-Redakteur Benjamin Köbler-Linsner+++

Nur wenige Tage nach Carlos Ankunft in unserem Fuhrpark ging es auch schon auf die erste große Tour. Rund 420 Kilometer nach Holzwickede bei Dortmund – ohne Radio. Und es gab einen guten Grund, warum Carado darauf verzichtete, ein Radiogerät in die Mittelkonsole des T 448 einzubauen: Als eines der ersten Wohnmobile überhaupt, wurde unser Carlos mit dem neuen Kamerasystem CAM360 von Dometic ausgestattet.

Dieses „Birdview“-System besteht aus vier Kameras und einer Recheneinheit, die die einzelnen Aufnahmen zu einem 360-Grad-Gesamtbild zusammenfügt. Beim Rangieren sehen wir den Carado T448 nun aus der Vogelperspektive.

Carado T 448 Dauertest 360-Grad-Kamera Einbau Foto: Bernd Thissen
Die 360-Grad-Kamera ermöglicht einen Rundumblick aus Vogelperspektive.

Ursprünglich hatten die Techniker vom Fachbetrieb Syro Reisemobile (http://syro-reisemobile.de/) zwei Tage für den Einbau veranschlagt. Da bei der Verlegung der Kabel ausschließlich bereits vorhandene Kabelkanäle genutzt werden konnten, war der Einbau des Kamerasystems Dometic CAM360 bereits nach einem Arbeitstag abgeschlossen. Einen ausführlichen Bericht über das Birdview-System werden wir in promobil Ausgabe 9/17 veröffentlichen.

Während der ersten Fahrt mit dem neuen Dauertester zeigt Carlos auch einige Eigenschaften. Der teilintegrierte Carado T 448 fällt durch sein moderates Motorengeräusch positiv auf. Auf dem Streckenabschnitt durch das hügelige Siegerland (wo ich wegen zahlreichen Staus ein Stück über die Bundesstraße gelotst wurde), war der 150 PS starke Fiat-Motor ordentlich gefordert. Eine schwächere Motorisierung wäre für Carlos keine gute Wahl gewesen.

Für Verwirrung sorgt der mittlere Rückspiegel. Ungewollt wandert mein rechtes Auge regelmäßig auf den Spiegel, nur um darin ein Stück von Bett und Schrankwand zu erblicken. Der zusätzliche dritte Spiegel mag nützlich sein, wenn im hinteren Teil des Wohnmobils Passagiere, insbesondere Kinder, mitfahren. Ihn jedoch andernfalls zu ignorieren, bedarf offenbar etwas Übung.

+++ Logbuch-Eintrag 7.7.2017 +++

Der 7.7.17 – was für ein tolles Datum, um den Bund fürs Leben zu schließen, oder eben den Bund auf Zeit: Heute wurde der Carado 448 bei promobil angeliefert und vor dem Verlagsgebäude der Motor Presse Stuttgart vom ganzen Team willkommen geheißen. In den kommenden 12 Monaten wird das Wohnmobil der ständige Begleiter der Redaktion werden: Zahlreiche Testfahrten sind bereits im Sommer geplant.

Schnell war klar, der Teilintegrierte aus dem Capron-Werk aus Neustadt/Sachsen braucht einen Namen. Viele waren im Gespräch, doch ein Blick genügte und wir wussten: Der feurigen Sachse soll den Namen Carlos tragen.

Carado T 448 Dauertester Foto: Sophia Pfisterer
Erstes Probleliegen im Hubbett

Redakteurin Sophia drehte schon eine Runde mit Carlos um den Block und ist von der Sitzposition begeistert: „Wow, ich sitze schön weit oben und habe dadurch auch als Unter-1,60-Meter-Mensch eine tolle Übersicht.“ Zu denken gibt uns die Abwasser-Entsorgung: Mit einem Vierkantschlüssel muss man unter dem Fahrzeug herumfummeln, um Grauwasser abzulassen. „Ob das wohl gut funktioniert,“ sagt Trainee Lisa mit skeptischem Blick. Auch Redakteur Tommy hegt einige Zweifel: „Ich bin mal gespannt, wie ich in dem relativ engen Bad mit meinen 1,89 Metern duschen kann...“

Redakteur Ulrich ist erstaunt über die Marmor-Optik von Tisch und Küche: „Sowas gab's vor Ewigkeiten schon mal, galt dann aber als Gelsenkirchener Barock. Aber Retro scheint ja wieder im Kommen zu sein.“ Zubehör-Experte und Redakteur Benjamin sagt Carlos auf Anhieb zu: „Vor allem durch die Anordnung der Winkelküche wirkt er sehr geräumig und luftig.“ Benjamin wird den Carado 448 übers Wochenende gleich entführen und plant schon eine erste Einbaugeschichte... Mehr darüber erfahren Sie demnächst hier.

Erste Eindrücke zum Dauertester und eine kurze Wohnmobil-Entstehungsgeschichte aus dem Carado-Werk finden Sie in der Bildergalerie.

Was ist der promobil-Dauertest?

Der Carado T 448 unterzieht sich dem härtesten Test, den die promobil-Redaktion zu bieten hat: Den Dauertest. Ein Jahr lang wird er vom gesamten Team getestet: Bis zu 40.000 Kilometer oder mehr bekommen diese Fahrzeuge in dem Zeitraum verpasst, fast jeder in der Redaktion wird mit ihm unterwegs sein. Vor allem durch die Länge des Testzeitraums können wir eventuelle Mängel aufdecken – oder besonders gelungene Aspekte des Fahrens, Wohnens, Transports, etc. in der Praxis erleben.

Alle Infos und Daten zum Testwagen Carado T 448

Der Carado T 488 ist ein günstiger Teilintegrierter mit Einzelbetten im Heck und einem zusätzlichen Hubbett. Insgesamt 4 Personen sollen in diesem Fahrzeug bequem schlafen und reisen können. Die Küche ist L-förmig angeordnet, das Badezimmer ist kompakt und hat eine Dusche und WC. Angetrieben wird der Testwagen mit einem Diesel-Motor Euro 6, damit sollten wir auch bei Feinstaubalarm an unserem Standort Stuttgart und anderen Metropolen problemlos fahren dürfen.

Basisinfos

Länge/Höhe/Breite: 7,38 / 2,91 / 2,33 m
Innenhöhe (laut Hersteller): 2,10 m
zulässiges Gesamtgewicht: 3.500 kg
Leergewicht/Zuladung (laut Hersteller): 2.815 kg / 680 kg
Basisfahrzeug: Fiat Ducato 2,3 Multijet, Tiefrahmen, 96 kW (130 PS)
Zulässige Personenzahl: 4

Preise/Ausstattung

Grundpreis: 45.399 Euro
Serienausstattung: ABS, Tagfahrlicht, Fahrerairbag, elektrische Türverrigelung mit Fernbedienung, elektrische Trittstufe, Fliegenschutztür, Ausstellfenster mit Rollos und Fliegenschutz, AGM-Wohnraumbatterie (95 Ah)

Wohnraum

Liegeflächen Hubbett (Herstellerangaben): 195x140 cm
Liegefächen Mitte (Herstellerangaben): 210x100 cm
Liegeflächen Heck (Herstellerangaben): 205x80/190x80 bzw. 205/190x210 cm

Bordtechnik

Kühlschrank / davon Frosterfach: 113 / 14 L
Wasservorrat inkl. Boiler: 112 L (20 L)
Abwassertank: 92 L
WC: Thetford-Cassettentoilette C 260
Heizung: Truma Combi 6

Die Baureihe: Carado T (2018)

Die Baureihe umfasst neun Teilintegrierte. Fünf davon sind wahlweise mit Hubbett über der Sitzgruppe erhältlich. Die Modelle haben mit Hubbett 2,10, ohne Hubbett 1,95 Meter Innenhöhe. Es gibt je zwei Grundrisse mit Queens-, Doppellängs- und mit Querdoppelbett. In drei Modellen befinden sich Einzelbetten im Heck, dazu gehört der promobil-Testwagen Carado T 448.

Das kompakteste Modell ist der Carado T 132 mit Querbett und 5,98 Metern Länge. Die längsten Modelle sind der T 447 mit Einzelbetten und der T 449 mit Queensbett. Die Fahrzeuglänge von 7,43 Metern entsteht durch den Grundriss mit Raumbad, der WC und Dusche auf die beiden Fahrzeugseiten verteilt. Das dritte Einzelbetten-Modell der Baureihe, der T 337 bleibt unter der 7-Meter-Marke: Es hat ohne Hubbett und dank kompaktem Bad und einfacher Küchenzeile nur 6,93 Meter Länge.

Das günstigste Modell der Carado-T-Baureihe ist bereits ab 39.164 Euro erhältlich.

Neuester Kommentar

Ein Marderschaden bei einem Ducato 150PS am (EGR) Unterdruckschlauch...
Auch unser Carado war davon betroffen. Morgens wollten wir losfahren und da kam schon das Notlaufprogramm und die Motormeldung. Nach kurzer Suche im Internet war klar, der Unterdruckschlauch am EGR beim Carado ist wohl ein beliebtes "Fressen" für Marder und liebt optimal über einem großen Luftschlauch auf Kopfhöhe. Trotz schneller eigener Korrektur blieb der Motorfehler und das Notlaufprogramm erst einmal erhalten und so musste der Carado erst einmal abgeschleppt werden. In der Werkstatt wurde die Reparatur geprüft, Bordercomputer ausgelesen/gelöscht und nach einer Probefahrt durfte man auch endlich weiterfahren.

Das Problem liegt dabei aber nicht bei Carado sondern bei Fiat und einem Schlauch, der anscheinend aus einer Leibspeise für Marder besteht.

Yasha 5. September 2017, 14:39 Uhr
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