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Wohnmobil-Einbruch kein Fall für die Steuer

Wem im Urlaub Hausrat und Kleidung aus dem Wohnmobil gestohlen wird, kann die Kosten für eine Neubeschaffung nicht von der Steuer absetzen.

10.06.2008 Redaktion promobil

Das hat das Finanzgericht Baden-Württemberg entschieden. Danach können solche Kosten im Normalfall nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt werden. Dem Betroffenen, so das Gericht, sei der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zumutbar. Damit beschied das Gericht eine Klage von Urlaubern negativ, deren Wohnmobil in Italien gestohlen worden war.

Den Verlust des Fahrzeugs ersetzte die Versicherung, nicht aber Kleidung und Hausrat. Deshalb machten die Urlauber den Aufwand für die Wiederbeschaffung in der nächsten Steuererklärung als „außergewöhnliche Belastung" geltend. Das Finanzamt lehnte jedoch ab (Az: 2 K 441/04 vom 7. November 2007).

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