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Praxis-Tipp Markise montieren

Schattenspender nach Maß

Ratgeber: Anbau einer Markise Foto: Bernd Thissen 13 Bilder

Die Premium Markise von Dometic kommt ohne Stützfüße aus und ist in wenigen Sekunden elektrisch aus- und auch wieder eingefahren. Wie sie problemlos ans Mobil gebaut werden kann, lesen Sie hier:

22.06.2012 Jörn Ebberg

Auf eigenen Füßen zu stehen ist für Markisen normalerweise unerlässlich. Doch es geht auch ohne, wie Dometic, Fiamma und Prostor zeigen. Alle drei bieten seit kurzem frei schwebende Reisemobil-Markisen an, die - wie der Sonnenschutz für zu Hause - ohne Stützfüße auskommen.

Während Fiamma und Prostor ihre Produkte aus Gründen  der Stabilität Oberklasse-Reisemobilen mit größeren Wandstärken vorbehalten, macht Dometic keine derartigen Einschränkungen für seine Premium genannte Markise. Voraussetzung ist lediglich genug Platz für die Wandmontage über der Aufbautür und für die Befestigungspunkte im Innenraum. Beides steht einem Anbau der Markise an einen Hymer B 534 nicht im Wege. Zumal Dometic für Reisemobile der Marke einen fahrzeugspezifischen Anbaukit im Programm hat.

Die Befestigung der Markise spielt eine wichtige Rolle

Zum Einsatz kommt daher eine durchgehende Montageschiene aus Aluminium, die an vier Stellen mit der Seitenwand verschraubt und mit Sikaflex angeklebt wird. In die 35 Millimeter dicke Sandwichwand setzen die Monteure Hülsen ein, die allerdings zwei Millimeter kürzer gelassen werden. Beim Festziehen der Schrauben entsteht dadurch eine leichte Kompression der Wand, was der Stabilität dient. Wichtig sind auch die neu entwickelten Schultergelenke. Sie tragen im ausgefahrenen Zustand die Hauptlast der Markise.

Von den sechs zur Auswahl stehenden Größen der Premium Markise fiel die Wahl für den B 534 auf die 4,70 Meter breite Variante mit weißem Gehäuse - dieses gibt es auch in Silber oder Schwarz. Zudem ist das Tuch der Markise silber statt blau gestreift, und sie funktioniert elektrisch statt manuell. Der Elektromotor arbeitet aktuell noch mit 230 Volt, weshalb zusätzlich ein Wechselrichter eingebaut werden muss. Er versorgt die Markise mit Wechselstrom und der richtigen Spannung. Ab Sommer soll der Motor auch in einer 12-Volt-Version zur Verfügung stehen.Zum Paket der elektrischen Markisen-Varianten gehört eine Fernsteuerung und ein Windsensor von Somfy. Er sitzt an der Frontleiste und sorgt dafür, dass die Markise bei Sturm völlig selbstständig einfährt. So werden Schäden vermieden. Jetzt muss nur noch der Sommer auf die Füße kommen.

Mehr über das Thema Markisen finden Sie hier im promobil-Glossar !

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